Monat: Juni 2018

Präsentation: Gemüse im Winter. Wolfgang Palme. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2018

Wolfgang Palme ist seit fast 25 Jahren als Pionier und Wegbereiter zur Gemüsevielfalt und zu alternativen Produktionsentwürfen bekannt und forscht an der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau in Wien. Er ist Mit-Gründer und Leiter der City Farm Schönbrunn. Er ist Autor des Buches „Frisches Gemüse im Winter ernten“.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Methoden einer regenerativen Agrarkultur“ vom 26.-28. Januar 2018 in Kreßberg. Im Mittelpunkt standen praktische Methoden einer Ressourcen-aufbauenden Landwirtschaft.

Referent*innen wie Monika Sobotik, Wolfgang Palme und Martin Wiethaler gaben einen Ein- und Überblick über ihre Erfahrungen zu verschiedenen Aspekten einer Aufbauenden Landwirtschaft. Themen des Symposiums 2018 waren u.a. Mischkulturen, Untersaaten, Zwischenfrüchte und Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung, Holistisches Weidemanagement; Solidarische Landwirtschaft, Gemeinwohl-Bilanzierung u.v.m.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www.lebensraum-permakultur.de
www.schloss-tempelhof.de

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Präsentation: Pilze im Boden. Michael Weiß. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2018

Michael Weiß hat sich an der Universität Tübingen in internationalen Kooperationen jahrelang intensiv mit Grundlagenforschung zur Evolution, Ökologie und Systematik der Pilze beschäftigt. Seit 2015 leitet er das Steinbeis- Innovationszentrum Organismische Mykologie und Mikrobiologie, in dem er daran arbeitet, Ergebnisse seiner Forschung in konkrete Anwendungen für einen nachhaltigen Pflanzenbau zu übersetzen. Er interessiert sich darüberhinaus sehr für die Themen Kompost und Pflanzenkohle. Ein aktuelles Projekt beschäftigt sich mit der Herstellung effektiver Trockendünger durch Fermentation von Lebensmittelresten mit Biomasse aus der Kulturlandschaft.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Methoden einer regenerativen Agrarkultur“ vom 26.-28. Januar 2018 in Kreßberg. Im Mittelpunkt standen praktische Methoden einer Ressourcen-aufbauenden Landwirtschaft.

Referent*innen wie Monika Sobotik, Wolfgang Palme und Martin Wiethaler gaben einen Ein- und Überblick über ihre Erfahrungen zu verschiedenen Aspekten einer Aufbauenden Landwirtschaft. Themen des Symposiums 2018 waren u.a. Mischkulturen, Untersaaten, Zwischenfrüchte und Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung, Holistisches Weidemanagement; Solidarische Landwirtschaft, Gemeinwohl-Bilanzierung u.v.m.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www.lebensraum-permakultur.de
www.schloss-tempelhof.de

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Interessengemeinschaft gesunder Boden e.V.

Wer die IG Gesunder Boden noch nicht kennt, dem empfehle ich ein Blick auf deren Seite und Veranstaltungen. Wirklich lohnenswert!

Gesunder Boden – Gesunde Nahrung
Boden ist Leben – fast alle Nahrungsmittel sind direkt vom Boden abhängig. Je gesünder der Boden, desto
– höher die Qualität der Nahrungsmittel,
– höher die Wasserspeicherkapazität (Hochwasserschutz!) und
– geringer die Gefahr von Nährstoffverlusten durch Auswaschung (Vermeidung von Eutrophierung).

Das Problem
In der Landwirtschaft kann durch Einsatz von Agrarchemie bzw. Wirtschaftsdünger und durch einseitige Bodenbearbeitung die Bodenbiologie geschädigt werden. Dadurch erfolgt Humusabbau, die natürliche Bodenfruchtbarkeit schwindet. Die Böden werden erosionsanfälliger. Die Qualität der erzeugten Lebensmittel und Pflanzen reduziert sich.

Der Weg der Interessengemeinschaft gesunder Boden
Durch ein bundesweites Netzwerk von Spezialisten und Praktikern findet ein Wissensaustausch mit dem Ziel statt, gesunde und humusreiche Böden aufzubauen, die gesunde Lebensmittel und Pflanzen hervorbringen. Neben der Vermeidung von Nährstoffverlusten (Nitratbelastung im Grundwasser),
der Förderung der Bodenbiologie und der Umsetzung der optimalen Bodennährstoffverhältnisse, steht der Aufbau von Humus im Vordergrund. Der Verein versteht sich als Plattform, um altes und neues Wissen zu sammeln und es Verbrauchern, Landwirten, Tierärzten und Wissenschaftlern zur Verfügung zu stellen.“

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Wissenschaftler fordern Überprüfung der Pestizid-Zulassung

Neonicotinoide, Fipronil, Glyphosat – die Kritik am Pestizideinsatz hält an. Umweltwissenschaftler haben nun die Zulassung, Überwachung und Anwendung der Substanzen untersucht – mit dem Ergebnis: Die Labortests spiegeln die Wirklichkeit nur unzureichend wider – mit dramatischen Folgen. Hier mehr dazu.

„Die konventionelle Pflanzenschutzpraxis hat einen Punkt erreicht, an dem wichtige Ökosystemfunktionen und Lebensgrundlagen ernsthaft in Gefahr sind.“

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Gutachten gegen die Ministerin Klöckner – Berater fordern Agrarwende

Spannender Artikel bei SpiegelOnline: „Deutschlands Agrarökonomen im Wissenschaftlichen Beiräte für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) sehen das freilich völlig anders [als die Ministerin]. Sie empfehlen im Gegenteil, die Direktzahlungen sukzessive ganz abzuschaffen. Statt dass weiterhin demjenigen, der hat, gegeben wird, soll künftig der, der etwas für die Allgemeinheit leistet, belohnt werden – das ist die Quintessenz ihres Papiers mit dem Titel „Für eine gemeinwohlorientierte Gemeinsame Agrarpolitik der EU nach 2020″. Die bisherige EU-Politik verfehle dramatisch ihre Ziele, urteilen die Experten. Nutztiere leiden unsichtbar im Stall, Insekten und Vögel sterben einen leisen Tod, und der Klimaschutz findet vor allem auf dem Papier statt.“

Bin gespannt was da sonst noch so drinne steht, in den beiden Gutachten der Wissenschaftlichen Beiräte für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (PDF) und für Biodiversität und Genetische Ressourcen (PDF).

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Artikel: Can Dirt Save the Earth? (New York Times)

Sehr guter Artikel über die neue, »aufbauende« (oder regenerative) Landwirtschaft in der New York Times. Endlich mal wieder ein fundierter Artikel über Mob-Grazing und deren Erfolge. Wow! Super! Ermutigend zu sehen, dass dieses Thema von einer so hochkarätigen Zeitung aufgegriffen und meiner Meinung nach auch sehr gut dargestellt wird. Zum Glück gibt es nicht nur Praktiker, die neue Wege gehen. Sondern zunehmend (wenn auch noch sehr vereinzelt) Wissenschaftler, die versuchen das zu untersuchen, was diese Menschen auf die Beine stellen. Denn ohne diese »wissenschaftliche Nachweisbarkeit« wird’s wohl nichts für die Masse werden. Da kann man auf die »Wissenschaft« schimpfen wie man will – ich merke es selbst, bei der UN, bei meinen Veranstaltungen, bei Vorträgen: es braucht die wissenschaftliche Bestätigung, um aus der »Geschichten-erzählen« und »Alternativo-Esos« rauszukommen.

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Vorgelegt: Ackerbaustrategie der deutschen Landwirtschaft – Visionen sehen anders aus

Die fünf Mitgliedsverbände des Zentralauschusses der deutschen Landwirtschaft, bestehend aus DBV, DLG, DRV, VLK und ZVG, haben ihre gemeinsame Zukunftsstrategie Ackerbau vorgestellt. Revolution ist nicht in Sicht. Schöne Worte zählen. Und alles bleibt wie es war.

Nun, vielleicht bin ich da zu kritisch. Ja, sie wollen sich verstärkt mit Untersaaten und Zwischenfrüchten beschäftigen. Und dem Boden Gutes tun. Aber zu differenzieren, was Worthülsen sind oder doch wirklich echte Visionen, dazu taugt das Papier nicht.

Die Kernziele der Ackerbaustrategie
Die deutsche Landwirtschaft setzt sich zum Ziel,
I. die Versorgung mit hochwertigen Nahrungs- und Futter- mitteln sowie nachwachsenden Rohstoffen zu sichern.
II. die Ackerbausysteme unter Beachtung der Fruchtfolge und der Sortenwahl so zu gestalten, dass Krankheiten und Schädlinge eingedämmt und Risiken des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln weiter reduziert werden.
III. die Fruchtbarkeit der Böden und die Bodenstruktur zu erhalten und zu verbessern.
IV. den Bedarf der Kulturpflanzen an Nährstoffen zu decken und die Effizienz der Düngung weiter zu verbessern.
V. sich an Klimaveränderungen erfolgreich anzupassen, die eigenen Treibhausgasemissionen zu reduzieren und einen Beitrag zur Vermeidung von Klimagasen durch den Anbau und die Verwendung nachwachsender Rohstoffe und Bioenergie zu leisten.
VI. die Vielfalt der Kulturlandschaft und die Biodiversität zu fördern.
VII. die Wettbewerbsfähigkeit des Ackerbaus zu erhalten und zu verbessern sowie den Ackerbau besser gegenüber Vermarktungsrisiken abzusichern.
VIII. weiterhin einen Beitrag zum Zusammenleben im ländlichen Raum zu leisten.

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