Monat: März 2019

Präsentation: Begrüßung. Stefan Schwarzer & Burkhard Kayser. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2019

Die Initiatoren und Organisatoren Stefan Schwarzer und Burkhard Kayser stellen sich vor, begrüßen die Teilnehmenden des diesjährigen Symposiums und geben Einblicke in ihre Ziele.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 25.-27. Januar 2019 in Kreßberg.

Im Fokus standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Jens Petermann und Sepp Hägler zeigen am Beispiel ihrer Höfe, wie sie das in Praxis umsetzen. Mareike Jäger berichtet über Agroforsterfahrungen in der Schweiz, Hans-Christoph Vahle über blütenreiche Mähwiesen, Ulrich Hampl über den Bodenfruchtbarkeitsfonds und Rudi Waas und Johannes Storch über Mulch im Gewächshaus und Freiland-Gemüseanbau.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Präsentation: Gründüngung- und Zwischenfruchtmischungen zum Bodenaufbau. Christoph Felgentreu

Ich find es erstaunlich, wenn aktuelle Untersuchungen aufzeigen, dass Mischungen von Zwischenkulturen mehr Masse produzieren (und damit mehr Stickstoff für den Acker) als Einzelsaaten. Als Geograf und Permakulturist bin ich klar der Meinung, dass Vielfalt der Schlüssel ist. Auf dem Acker genauso wie auf der Wiese. In den Hauptkulturen wie auch in den Zwischenfrüchten. Schliesslich heisst es »die Natur zu imitieren«. Und die ist so gut wie nie eine Monokultur.
Aber gut dass es zunehmend solche Untersuchungen gibt. Und der Christoph Felgentreu hat die DSV in diese so wichtige Richtung kräftig mit entwickelt.

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Doku: Wie schaffen wir die Agrarwende?

Interessanter Beitrag bei Arte zum Thema: Wie kann eine Landwirtschaft der Zukunft aussehen? Und wo findet sie schon statt? Mit dabei, der von mir sehr geschätzte Michael Reber und natürlich »La ferme de Bec Hellouin«, bekannt geworden durch den Film »Tomorrow«.

„Die industrielle Landwirtschaft stellt zwar unsere Ernährung sicher und hat Gemüse, Obst und Fleisch billiger gemacht. Immer deutlicher aber bekommen wir ihre negativen Folgen zu spüren. Ein Jahr lang begleitet die Dokumentation Landwirte, die Alternativen zur industriellen Landwirtschaft suchen. Und sie fragt, welche Rolle wir Verbraucher und EU-Subventionen dabei spielen.
Welche Alternativen gibt es zur industriellen Landwirtschaft? Ist „Bio für alle“ möglich? Oder lässt sich auch die konventionelle Landwirtschaft in entscheidenden Punkten nachhaltiger gestalten? Große Hoffnungen setzen Wissenschaftler auch auf die nach ökologischen Prinzipien wirtschaftende neue Anbaumethode Permakultur. Kann sie einen entscheidenden Beitrag zu einer Landwirtschaft der Zukunft leisten? Ein Jahr lang begleitet die Dokumentation Landwirte in Deutschland und Frankreich, die nach Alternativen suchen. Sven Wilhelm aus dem Renchtal im Schwarzwald hat seinen Gemüseanbau auf bio umgestellt. In der Umstellungsphase braucht er einen langen Atem, um zu überleben. Michael Reber aus Schwäbisch-Hall geht einen Zwischenweg: Statt immer mehr Geld für Mineraldünger und Spritzmittel auszugeben, versucht er, mit speziellem Humusdünger die Bodenfruchtbarkeit auf seinen Äckern zu erhöhen. Und in der Normandie beschreiten Perrine und Charles Hervé-Gruyer mit der Permakultur ein Experiment, das trotz Verzichts auf Chemie die Produktivität deutlich steigert. Es zeigt sich aber auch: Ohne eine Änderung der Subventionsregeln der EU und des Kaufverhaltens der Verbraucher ist eine Agrarwende nicht zu schaffen.“

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Ganzheitliches (Weide)Management und die Trockenheit 2018. Ein Beispiel aus dem Hunsrück

Ich kenne keine Betriebe in Deutschland, die das Holistische Weidemanagement und Mob Grazing anwenden. Aber zum Glück kommt es doch langsam auch in unsere Landen, wie das Beispiel von Viviane Théby zeigt. Hier zwei Videos dazu (hier und hier), welche schon mal einen ersten gute Einblick in die sich schnell entwickelnden Vorteile dieser Methode, auch in unseren Klimabedingungen aufzeigen. In einem persönlichen Gespräch erzählte mit Viviane noch einige Veränderungen mehr, die mich sehr beeindruckt haben. Ja, mal wieder, nicht wissenschaftlich nachweisbar. Erst einmal. Aber wenn mehr und mehr Praktiker davon berichten und v.a. in z.B. trockenen Zeiten der erhöhte Humusgehalt dieser Böden die Pflanzenproduktivität weiter hoch halten kann, dann ist das ja Beweis genug.

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