Stefan

Präsentation: Kohlenstoff, wo er hingehört. Potentiale der Kohlenstoffspeicherung im Boden. Stefan Schwarzer. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Präsentation: Kohlenstoff, wo er hingehört. Potentiale der Kohlenstoffspeicherung im Boden. Stefan Schwarzer. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Präsentation: Kohlenstoff, wo er hingehört. Potentiale der Kohlenstoffspeicherung im Boden. Stefan Schwarzer. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020
Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 17 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution” und Initiator des Symposiums “Aufbauende Landwirtschaft”. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof.

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung.

Mit Hofrundgang, Vorträgen, Kurzreferaten, einer Podiumsdiskussion und vielfältigen kleinen Arbeitsgruppen wollen wir einen offenen Begegnungsraum schaffen für konventionelle und ökologische Bauern, Gärtnerinnen und andere interessierte Menschen. Das Symposium soll Verständnis für Zusammenhänge und Lösungen vermitteln und verbreiten. Es soll dazu anregen, Abhängigkeiten zu verringern und in Partnerschaft mit Menschen und Natur neue Wege einzuschlagen.

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 17 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution”. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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4. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft« mit 150 Teilnehmern erfolgreich

4. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft« mit 150 Teilnehmern erfolgreich

Zum vierten Mal fand im Januar 2020 am Schloss Tempelhof das Symposium »Aufbauende Landwirtschaft« statt. Mit 150 Teilnehmenden war es einige Wochen vorher schon komplett ausgebucht. Die große Vielfalt an Themen und die offene Atmosphäre waren das ganz Besondere, so das Fazit vieler Gäste am Ende.

Pfluglose Landwirtschaft, Zwischenfrüchte, ständige Bodenbedeckung, das Füttern des Bodenlebens, Kompostherstellung, Agroforstwirtschaft, Gemüseanbau und der Zusammenhang zwischen Boden- und menschlicher Gesundheit waren zentrale Themen. Mit 14 Vorträgen und viel Raum für Gespräche und Begegnungen hatten die Teilnehmenden viel Zeit für Impulse und Vernetzung, die begeistert genutzt wurden. Besonders auffällig sei gewesen, so äußerten viele am Ende der Veranstaltung, dass hier keine Grenzen oder Barrieren hochgezogen wurden zwischen konventionellen und ökologischen Praktiken. Es seien bewusst Brücken gebaut und sehr offen, konstruktiv und verbindend miteinander geredet worden. Ein konventioneller Landwirt aus Berlin stand am Ende der Veranstaltung auf und äußerte: »Es gibt so viele junge Menschen, die in den Gemüseanbau einsteigen wollen, aber keine Flächen finden. Ich biete euch 1500 m2 oder auch 10 Hektar, wenn ihr das machen wollt. Das Wichtigste für mich: Lasst uns anfangen.« Begeisterter Applaus.

In vielen Vorträgen wurde immer wieder die Wichtigkeit des Bodens und des Bodenlebens herausgestellt. Viele wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Pflanze das unglaublich vielfältige Bodenleben ernährt – vor allem Bakterien und Pilze. Diese wiederum versorgen die Pflanze mit Wasser und Nährstoffen, und machen sie damit kräftig, gesund und widerstandsfähig. Und deswegen sollte auch jede Gärtnerin und jeder Ackerbauer sich klar machen, dass sie »Tierhaltung« betreiben und alles dafür tun sollten, dass das Bodenleben reichhaltig ernährt wird. Und, so leitete der Organisator Stefan Schwarzer den vorletzten Vortrag des Gerichtmediziners und Biologen Martin Grassberger über »Holobionten und ihr Mikrobiom« ein: »Das Mikrobiom des Darms ist ein Spiegel des Mikrobioms des Bodens.« Nur wenn wir den Boden und das Bodenleben pflegen, können wir Menschen auch gesund leben.

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Einladung zum 4. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft 2020«

Einladung zum 4. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft 2020«

Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof ist Gastgeber des 4. Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 24.-26. Januar 2020 in Kreßberg (bei Crailsheim). Gärtner und Landwirte aus konventionellem und ökologischem Landbau und Menschen, die sich für einen zukunftsfähigen Acker- und Gemüsebau interessieren, sind zu dieser Bildungs- und Austauschplattform eingeladen. Im Mittelpunkt stehen praktische Methoden einer Ressourcen aufbauenden Landwirtschaft.

Referenten wie Franz Brunner und Peter Bloching geben einen Ein- und Überblick über zukunftsfähige Landwirtschaftstechniken wie z.B. pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung, Untersaaten, Mischkulturen und die Integration von Vieh in den Ackerbau. Andrea Beste gibt Einblicke in die Bodenbeurteilung und zur Grundlagen der Förderung der Bodenfruchtbarkeit. Christoph Felgentreu von DSV-Saaten spricht über erfolgreiche Zwischenfrucht-Nutzung. Christoph Zehrfuchs und Ilka Schoen berichten von ihren innovativen Ansätzen im Marktgarten-Betrieb und ihrer Vermarktung. Auch Themen wie Agroforstwirtschaft, Holistisches Weidemanagement, Kompostierung und die Beziehung von Boden und der Gesundheit des Menschens werden in Vorträgen, Impulsreferaten und offenen Runden diskutiert.

Infos und Anmeldung unter www.aufbauende-landwirtschaft.de.

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Alternativen zur Nutzung von Glyphosat – Methoden einer Ressourcen aufbauenden Landwirtschaft

Alternativen zur Nutzung von Glyphosat – Methoden einer Ressourcen aufbauenden Landwirtschaft

»Kann die Landwirtschaft ohne Glyphosat oder andere eventuell noch schädlichere Herbizide auskommen? Ist der Fokus auf die „Unkrautbekämpfung“ der richtige und einzige Ansatz, um sich diesem Thema zu nähern? Oder sollte die eigentliche Frage lauten: Wie können wir ein Agrar(öko)system gestalten, dessen Maßnahmen zur Unkrautbekämpfung nicht nur die Ernährungssicherheit gewährleisten, sondern auch wertvolle Lebensmittel pro- duzieren und gleichzeitig die Gesundheit von Mensch und Umwelt schützen?«

In der Zeitschrift »Landwirtschaft ohne Plfug (LOP)« ist eine komprimierte Version meines Artikels für UNEP zu Thema »Alternativen zur Nutzung von Glyphosat« erschienen. Hier ist er.

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Die neue Mulchpflanzmaschine am Schloss Tempelhof

Die neue Mulchpflanzmaschine am Schloss Tempelhof

Eine von fünf in Deutschland entwickelten und gebauten Mulchpflanzmaschinen, hat im Frühjahr ihr Zuhause in der Landwirtschaft am Schloss Tempelhof gefunden. Die Maschine is darauf spezialisiert, mit Biomasse/Mulch abgedeckten Boden direkt zu bepflanzen. Sie wird hinter einem Traktor gezogen, wo die Mulchschicht von drei Schneidwerken aufgeschnitten wird. Drei Personen sitzen dahinter und können nun die Gemüsepflanzen in den geöffneten Schlitz setzen. Am Ende wird die Pflanze noch angedrückt und die Mulchschicht wieder geschlossen. Dank dieser neuen Maschine wird der Lagergemüseanbau von Kohl, Lauch, Sellerie und Kürbis im Mulch zu einem deutlich schnelleren und effizienteren Arbeitsschritt, der Boden bleibt für die ganze Anbausaison bedeckt und unsere Forschung an aufbauenden Methoden der Bodenpflege im Gemüsebau ist einen Schritt weiter.

Das Video zeigt den ersten Einsatz – mit noch nicht ganz optimalen Resultaten. Es gibt verschiedene Einstellungen zum feinjustieren, welche eben auch vom vorhandenen Mulchmaterial abhängen.

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Allan Savory – The Importance of Managing Holistically

Allan Savory – The Importance of Managing Holistically

Allan Savory, bekannt geworden durch sein TED-Talk, spricht hier wieder über seine Erfahrungen. Sehenswert, auch wenn man einige Teile davon schon kennt.

Aber was ich noch interessanter fand, war die Verbindung die er herstellt zwischen Landwirtschaft, Management und Institutionen:

Die Landwirtschaft sollte sich auf die Biowissenschaften stützen. Aber dank der institutionellen Dummheit basiert die Landwirtschaft auf Chemie und der Vermarktung von Technologie. Das ist institutionelle Dummeheit! Und dies können wir als Individuen sehen, aber nicht als Institutionen.

Institutionen spiegeln immer die vorherrschende Sichtweise der Gesellschaften wider, in denen sie entstanden sind. Aber wenn sich neues Wissen entwickelt, paradigmenwechselndes Wissen, kontraintuitives Wissen, an das niemand in der Gesellschaft glaubt, dann werden Organisationen und Institutionen völlig dagegen anlaufen. […] Sie ändern sich nicht, bis sich die öffentliche Meinung ändert. […] Neues Wissen kann nicht von Universitäten, Politikern, großen Unternehmen eingebracht werden; es kann nur von gewöhnlichen Menschen aufgenommen werden. Und nur dann ist es für Unternehmen sicher, sich zu ändern.

Während Richtlinien von Institutionen entwickelt werden, können nur Einzelpersonen Veränderungen erzwingen.

Wie kann man Entscheidungen treffen?! Es ist das Management, nicht die Methoden, die uns helfen werden, neue landwirtschaftliche Ansätze zu entwickeln.

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Elemente einer aufbauende Landwirtschaft am Schloss Tempelhof

Elemente einer Ressourcen aufbauenden Landwirtschaft, wie wir sie am Schloss Tempelhof sehen, planen und teilweise schon umgesetzt haben. Entstanden aus einer Permakultur-Planung vor einigen Jahren, habe ich mal die verschiedenen Elemente/Methoden/Werkzeuge etwas besser heraus gearbeitet und visualisiert. Hat vielleicht ein bisschen von »lass uns gemeinsam träumen«, aber es sind doch alles umsetzbare Ansätze. Die ersten Agroforststreifen mit Obstbäumen, Robinien und Walnüssen sind gepflanzt. Der Waldgarten umgezogen und eine Stufe vergrößert. Wiesen-Randstreifen und Blühstreifen im Acker sind 2018 dazu gekommen. Die ersten Dutzend gesteckter Weiden am Bach sehen langsam auch nach was aus. Auf die Etablierung von Teichen warten wir leider noch, zunehmend ungeduldig… Sehr schön anzusehen, dass wir, zielgerichtet, Schritt für Schritt in diese Richtung weiter gehen.

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Doku: From the ground up – Ganzheitliches Weidemanagement in Australien

Bauern auf der ganzen Welt (?) berichten von unglaublichen Erfolgen – nur die Wissenschaft scheint es (kaum) be-/nachweisen zu können. Schaut diese kurze Doku mal an. Sprechen die Bilder (s.o.) nicht für sich?! Das ganzheitliche Weidemanagement zeigt beeindruckende Ergebnisse, und dies schon nach kurzer Anwendungszeit. Mit dem Verständnis von »Wasser in der Landschaft« (P.A. Yeoamns Keyline-Design), der Symbiose von Weidetieren und Gräsern, dem Boden und Bodenleben – »da geht was!«.

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Glyphosat: Zusatzstoffe besonders giftig sowie mit Schwermetallen belastet

In einer neuen Studie wurde heraus gefunden, dass Glyphosat erst in der Mischung mit Zusatzstoffen seine giftige Wirkung entfalten kann. Für die Studie wurde reines Glyphosat, drei verschiedene glyphosathaltige Pestizide sowie einen wichtigen Zusatzstoff verglichen. Diese Polyoxyethylenamine (POEA) sorgen in den Pestiziden dafür, dass der Wirkstoff Glyphosat ins Innere der Blätter eindringen kann. In einem ersten Versuch besprühten die Forscher einzelne Tomatenstauden jeweils mit einer der verschiedenen Flüssigkeiten in der landwirtschaftsüblichen einprozentigen Verdünnung. Erstaunlicherweise wuchsen die Pflanzen, die mit einer reinen Glyphosatlösung besprüht wurden, munter weiter. Das liegt daran, dass Glyphosat stark wasserlöslich ist. Es bleibt an der Oberfläche des Blattes und tropft ab oder trocknet ein. Um seine Wirkung zu entfalten, muss es mit Tensiden wie Polyoxyethylenamine (POEA) vermischt werden, die es durch die Schutzschicht der Blätter ins Innere transportieren. Dementsprechend ließen die drei glyphosathaltigen Pestizide mit POEA die Tomatenpflanzen welken. Noch zerstörerischer wirkte das in der Praxis nur als Zusatzstoff verwendete POEA alleine. Auch bei Toxizitätsversuchen mit menschlichen Zellen zeigte Glyphosat alleine die geringste Wirkung. Fertige Pestizide und der POEA-Zusatz waren deutlich giftiger, wobei die Wirkung laut Studie vor allem auf die Zusatzstoffe zurückging.

Ausserdem kam bei den Messungen heraus, dass einige der Produkte mit Schwermetallen wie Arsen, Kobalt, Chrom und Nickel belastet waren.

Spannend dabei auch diese Aussage: »Glyphosat wird nie allein in der Landwirtschaft verwendet, sondern nur mit Verbindungen gemischt, die hauptsächlich aus verschiedenen oxidierten Erdöldestillaten oder Derivaten bestehen. Dabei handelt es sich um Tenside, Verdünnungs- oder Hilfsstoffe, die Glyphosat stabilisieren und sein Eindringen in Pflanzen ermöglichen. Die Tatsache, dass ihre Zusammensetzung als vertraulich eingestuft wird, erlaubt es den Wissenschaftlern jedoch nicht, ihren Wirkungsmechanismus entweder bei Nichtzielorganismen oder sogar bei Pflanzen zu beschreiben. Sie werden von den Herstellern als inert deklariert, da sie nicht als direkt verantwortlich für die herbizide Wirkung angesehen werden. […] Die vorliegenden Ergebnisse und andere überprüfte Ergebnisse zeigen, dass der Unterschied zwischen „Wirkstoff“ und „inerter Verbindung“ eine regulatorische Angelegenheit ohne nachgewiesene toxikologische Grundlage ist.«

Kein Wunder, dass die Forschung in diesem Gebiet bisher kaum vorwärts kam, und sich die Glyphosat-Industrie ins Fäustchen lacht…

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Mit Agroforstwirtschaft das Klima retten

Agroforstwirtschaft in der Schweizer Tagesschau, cool! »Ein internationales Forschungsteam hat entdeckt, dass der CO2-Ausstoss der Landwirtschaft europaweit halbiert werden könnte. Das Wundermittel heisst Agroforstwirtschaft – eine einfache Idee…«

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Forschungen zeigen, dass Bodenmikroben eine Schlüsselrolle bei der Resistenz gegen Pflanzenkrankheiten spielen

Credit: Ville Friman

Wissenschaftler haben herausgefunden (Pressemitteilung, Publikation), dass Bodenmikroben Pflanzen resistenter gegen eine aggressive Krankheit machen können – und damit neue Sichtweisen auf die Art wie wir Landwirtschaft betreiben sollten. Ihre Analyse zeigte, dass die Mikrobiome der die Krankheit überlebenden Pflanzen mit bestimmten seltenen Taxa- und pathogenunterdrückenden Pseudomonas- und Bacillus-Bakterien assoziiert waren.“Unsere Ergebnisse zeigen, dass es wichtig ist, nicht nur den Erreger, sondern auch die natürlich vorkommenden nützlichen Mikroorganismen in der Rhizosphäre zu fokussieren.“

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Erste Webinar-Reihe zur »Aufbauenden Landwirtschaft« gestartet – 12 Webinare, 12 Praktiker berichten

Es ist losgegangen: Die beiden ersten Webinare – mit Sepp Braun (bekannter Bioland-Landwirt aus Freising) und Jens Petermann (700 Hektar-Betrieb aus Nordostdeutschland) haben erfolgreich statt gefunden mit jeweils fast 80 Teilnehmern. Ein super Start!

Unter dem Motto »Aufbauende Landwirtschaft – 12 Webinare, 12 Praktiker berichten« organisiere ich diese Webinar-Reihe zusammen mit Manuel Nagel von der SÖL rund um Boden, Mykorrhizen, Bodenfruchtbarkeit, Humusaufbau, Zwischenfrüchte, Untersaaten, Mischkulturen, Agroforstwirtschaft, Integration von Vieh und Acker, Holistisches Weidemanagement, Mulch im Gemüseanbau und Market Garden.

Diese Reihe richtet sich an alle Landwirte die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau kommend. In insgesamt 12 Webinaren à 90 Minuten teilen 12 Praktiker ihre Erfahrungen mit den Webinar-Teilnehmenden. Durch die Interaktionsmöglichkeit bekommen diese wiederum direkt ihre Fragen vom Praktiker beantwortet.

Die Themen sind vielfältig und reichen von grundlegenden Analysen der Zusammenhänge im Boden bis zu der Anwendung der landwirtschaftlichen Praktiken einer aufbauenden Landwirtschaft. Mit dabei sind u.a. Sepp Braun, Andrea Beste, Christoph Felgentreu und Johannes Storch.

Das Format
– 12 Webinare à 90 Minuten (60 Minuten Präsentation, 30 Minuten Fragen & Antworten).
– Die Webinar-Reihe kann als Ganzes für 89,50€ gebucht werden. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.
– Alle Webinare werden aufgezeichnet und stehen den Teilnehmenden im Anschluss zur Verfügung.
– Beginn: Donnerstag, 19. September 2019 um 20:00 Uhr. Danach wöchentlicher Rhythmus.
– Ein Einstieg ist jederzeit möglich.
– Anmeldung sowie weitere Informationen unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de

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Artikel: Potenziale der Kohlenstoffspeicherung im Boden. Stefan Schwarzer

Ich habe einen Artikel für UNEP geschrieben zum Kohlenstoff-Sequestrierungs-Potential von Böden: »Der Beitrag des Bodens zum Klimawandel durch die Oxidation von Bodenkohlenstoff ist von ernst zu nehemender Bedeutung. Allerdings können Böden – und damit die Landwirtschaft – eine wichtige Rolle bei der Abschwächung des Klimawandels spielen. Durch verschiedene landwirtschaftliche Praktiken könnten wir dazu beitragen, große Mengen an Kohlendioxid aus der Luft im Boden zu speichern und gleichzeitig die Bodenfruchtbarkeit, die Pflanzengesundheit und ganze Ökosysteme zu regenerieren. Dies ist eine Win- Win-Lösung, die mehrere Vorteile bietet und eine hohe Aufmerksamkeit verdient.«

Ziemlich lange Recherche, viele sehr interessante Quellen integriert, meiner Meinung nach gute Zusammenfassung der derzeitig bekannten Möglichkeiten. Hier ist das Original in Englisch, hier die (inoffizielle) Übersetzung ins Deutsche.

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Doku: Unsere große kleine Farm. — Prädikat: Besonders wertvoll!

Gestern die Doku »Unsere große kleine Farm« gesehen – über ein Paar was aus der Stadt auszog um eine heruntergekommene Farm wieder lebendig zu machen. Wow, ich bin total berührt und begeistert! Neben wundervollen Naturaufnahmen (der Hauptdarsteller ist Naturfilmer) präsentieren Molly und John ihren faszinierenden Weg hin zum Verständnis von natürlichen Zusammenhängen und zur Regeneration einer Landschaft. Wie schnell sie (im kalifornischen Klima) es schaffen konnten, die Lebendigkeit und Fruchtbarkeit wieder in ein ausgestorbenes Stück Land zurück zu holen. Wunderbar! Das macht Hoffnung! Was in der Permakultur so hoch gehalten wird – »beobachte, beobachte, beobachte!« und »Die Natur zuerst kapieren, dann kopieren« und »Nach dem Vorbild der Natur zu wirtschaften« -, das haben die beiden (mit einem Permakultur-Landwirtschaftsberater) teils in mühsamen, leidvollen, teils in freudigen, überraschenden Schritten gelernt. Wie können wir die Natur einbinden in unsere ja dann doch Kulturlandschaft? Wie funktionieren Beziehungen, in diesem dichten Geflecht? Wie viel Vielfalt braucht es, damit ein System (einigermassen) stabil ist? Dieser Film gibt Hoffnung und Inspiration!

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Seminar: Regenerativer Gemüsebau – Zwischen Bodenaufbau und guten Erträgen

Spannendes Seminar von der SÖL mit Dietmar Näser von der »Grünen Brücke«: Der Aufbau bzw. die Regeneration der Bodenfruchtbarkeit ist im Gemüsebau essentiell für eine nachhaltige Bewirtschaftung. Fruchtbare Böden sind die Basis für Ertragsstabilität und eine hohe Produktqualität – auch bei schwierigen Witterungsbedingungen und Standortvoraussetzungen. Doch stellt die intensive Bodenbewirtschaftung im Gemüsebau viele Gärtner vor die Schwierigkeit sich um ihren Boden zu kümmern und gleichzeitig gute Ernten zu erzielen.

Entscheidend ist es, mit den Prozessen der Natur zu arbeiten und zu verstehen, dass die Bodenlebewesen mit der Pflanze eine Einheit bilden.

Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden ein grundlegendes Verständnis der Bodenfruchtbarkeit und dessen Bedeutung für die Erzeugung bestmöglicher Erntequalitäten zu vermitteln. Am Beispiel der Biokräuterei Oberhavel werden anschaulich die grundlegenden Zusammenhänge sowie erste Maßnahmen zum Aufbau der Bodenfruchtbarkeit gezeigt.

Termin: Mittwoch, 10. Juli 2019 | 10:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Biokräuterhof Oberhavel | Kuhbrücke 14, 16515 Oranienburg

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Präsentation: Vom Pflug zu No-till im Gewächshaus. Maya Lukoff. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2019

Ihre gärtnerische Reise begann beim Studium der Anthropologischen Landwirtschaft, wofür sie drei Jahre in Bolivien lebte, um die lebendigen Weisheiten der einheimischen Aymara-Landwirtschaft kennen zu lernen. Um geschlossene Kreisläufe, Verlebendigung des Edaphons und kosmische Kräfte im westlichen Kontext zu verstehen, hat sie die Freie Ausbildung für biologisch-dynamischen Gemüsebau in Deutschland absolviert. Seit 2014 lebt sie in der Gemeinschaft Schloss Tempelhof, wo sie ihrer Leidenschaft für die Landwirtschaft im gemeinschaftlichen Kontext nachgehen kann. Hier beschäftigt sie sich intensiver mit Mischkulturen, Komposttees, Präparaten usw.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 25.-27. Januar 2019 in Kreßberg.
Im Fokus standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Jens Petermann und Sepp Hägler zeigen am Beispiel ihrer Höfe, wie sie das in Praxis umsetzen. Mareike Jäger berichtet über Agroforsterfahrungen in der Schweiz, Hans-Christoph Vahle über blütenreiche Mähwiesen, Ulrich Hampl über den Bodenfruchtbarkeitsfonds und Rudi Waas und Johannes Storch über Mulch im Gewächshaus und Freiland-Gemüseanbau.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Präsentation: Mulchsysteme im Gemüsebau. Johannes Storch. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2019

Johannes Storch führt seit 2011 den Gemüsebau auf dem Bio-Gemüsehof Dickendorf. Von Anfang an war es sein Ziel, aus Respekt vor Mitmenschen und Natur, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und sogar zu steigern. Durch Beobachtung der Natur war bald klar, dass intensive Durchwurzelung in Kombination mit einer organischen Mulchdecke der Schlüssel ist. Die Anpassung dieser Prinzipien an den intensiven Gemüsebau bedeutete viel Entwicklungseinsatz im Bereich des Anbausystems und der Technik. Die enorme Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit in diesem System, sowie Vorteile bei Unkrautmanagement, Arbeitswirtschaft und der Pflanzenernährung, haben es im Betrieb zum Standardverfahren gemacht. Mittlerweile ist Technik und Anbausystem ausgereift, sodass der Betrieb Beratung und professionelle Pflanztechnik für das Mulchsystem anbietet.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 25.-27. Januar 2019 in Kreßberg.

Im Fokus standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Jens Petermann und Sepp Hägler zeigen am Beispiel ihrer Höfe, wie sie das in Praxis umsetzen. Mareike Jäger berichtet über Agroforsterfahrungen in der Schweiz, Hans-Christoph Vahle über blütenreiche Mähwiesen, Ulrich Hampl über den Bodenfruchtbarkeitsfonds und Rudi Waas und Johannes Storch über Mulch im Gewächshaus und Freiland-Gemüseanbau.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Präsentation: Agroforstsysteme in der Schweiz. Mareike Jäger. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2019

Mareike Jäger ist über die Mischkulturen im Bioackerbau zu den Agroforstsystemen gekommen. Hauptberuflich arbeitet sie seit 15 Jahren an der Schnittstelle zwischen Forschung, Beratung und Praxis an der Beratungszentrale AGRIDEA in der Schweiz, zuständig für die Themen Biolandbau und Agroforstsysteme. Davor war sie einige Jahre als Ackerbauberaterin für Bioland unterwegs. Im Rahmen eines Praxisprojekts begleitet sie Landwirtschaftsbetriebe in der Schweiz, die Parzellen auf Agroforstbewirtschaftung umstellen. Dabei begannen sie vor allem die Obstbäume derart zu faszinieren, dass sie sich zur Obstbaumpflegerin ausbilden liess und nun viele Stunden in eigenen und fremden Obstbäumen verbringt.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 25.-27. Januar 2019 in Kreßberg.

Im Fokus standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Jens Petermann und Sepp Hägler zeigen am Beispiel ihrer Höfe, wie sie das in Praxis umsetzen. Mareike Jäger berichtet über Agroforsterfahrungen in der Schweiz, Hans-Christoph Vahle über blütenreiche Mähwiesen, Ulrich Hampl über den Bodenfruchtbarkeitsfonds und Rudi Waas und Johannes Storch über Mulch im Gewächshaus und Freiland-Gemüseanbau.

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www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
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Präsentation: Bodenfruchtbarkeitsfonds. Ulrich Hampl. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2019

Ulrich Hampl ist Münchner Kindl und durch ein Landwirtschaftsstudium und Praxis zum absoluten Land-Ei geworden. Er hat 29 Jahre für die Stiftung Ökologie & Landbau in den Bereichen Beratung, Forschung, Erwachsenenbildung, Aufbau und Leitung des Seminarbauernhofs und Bauernhofkindergarten Gut Hohenberg, und als Bauernhofpädagoge gearbeitet. Jetzt ist er als Bauern- und Bodenbegleiter im Bodenfruchtbarkeitsfonds der Bio Stiftung Schweiz rund um den Bodensee tätig, als Demeter-Berater unterwegs und begeisterter Bienenhalter.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 25.-27. Januar 2019 in Kreßberg.

Im Fokus standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Jens Petermann und Sepp Hägler zeigen am Beispiel ihrer Höfe, wie sie das in Praxis umsetzen. Mareike Jäger berichtet über Agroforsterfahrungen in der Schweiz, Hans-Christoph Vahle über blütenreiche Mähwiesen, Ulrich Hampl über den Bodenfruchtbarkeitsfonds und Rudi Waas und Johannes Storch über Mulch im Gewächshaus und Freiland-Gemüseanbau.

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Präsentation: Gesunder Boden. Sepp Hägler. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2019

Sepp Hägler ist Biolandwirt mit pfluglosem Ackerbau und Wirtschaftsdüngeraufbereitung. Seine Erfahrung zeigt, dass Probleme der Tiergesundheit im Ungleichgewicht der Nährstoffversorgung im Boden liegen. Durch spezielle Bodenuntersuchungen und Pflanzenanalysen werden Nährstoffüberschüsse bzw. Mängel aufgedeckt. Durch die Umstellung der Düngung und Bodenbearbeitung wird Humus aufgebaut und dadurch der Boden wieder ins Gleichgewicht gebracht.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 25.-27. Januar 2019 in Kreßberg.

Im Fokus standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Jens Petermann und Sepp Hägler zeigen am Beispiel ihrer Höfe, wie sie das in Praxis umsetzen. Mareike Jäger berichtet über Agroforsterfahrungen in der Schweiz, Hans-Christoph Vahle über blütenreiche Mähwiesen, Ulrich Hampl über den Bodenfruchtbarkeitsfonds und Rudi Waas und Johannes Storch über Mulch im Gewächshaus und Freiland-Gemüseanbau.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
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