Ein Vortrag von Johannes Zauner zum Thema „Mut zur Schlampigkeit – Mein Weg in die konservierende Landwirtschaft„. (https://youtu.be/NxW8-NH4VIA) Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2026 – Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft — https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/ Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem
Ein äusserst interessantes Porträt von König Charles III. in der Doku „Natürliches Gleichgewicht: Die Vision eines Königs“ gibt einen intimen Einblick in das leidenschaftliche Bestreben Seiner Majestät, die Menschheit wieder mit der Natur zu vereinen. Schon früh war ihm die Verbindung zur Natur und zu einer biologischen Landwirtschaft ein Herzensanliegen – und dies hat er immer weiter verfolgt, sich dafür eingesetzt und umgesetzt. Doku: https://www.amazon.de/gp/video/detail/0LSUAJK31SF2WKWDHDLG6XLQCF
Europa war einst ein Kontinent der Wälder. Über Jahrtausende hinweg bedeckten naturnahe, ungestörte Urwälder große Teile der Landschaft. Heute ist davon kaum noch etwas übrig: Weniger als 3 % der europäischen Waldfläche gelten noch als Primär- oder Urwälder – kleine, verstreute Inseln in einer intensiv genutzten Kulturlandschaft. Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrhundertelanger Nutzung: Rodung für Landwirtschaft, Holzgewinnung, Besiedlung. Der überwiegende Teil der europäischen Wälder ist heute bewirtschaftet oder stark verändert. Intakte
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Wir sagen es ja immer wieder: Im Boden beginnt alles, dort liegt die Kraft, und auch die Quelle der Resilienz, die es zukünftig mehr brauchen wird. Das ist in der Landwirtschaft so, aber auch in der Forstwirtschaft. Eine neue Untersuchung zeigt, dass die Rolle von Wäldern im Klimasystem lange zu einseitig betrachtet wurde. Während meist die Bäume im Fokus stehen, liegt der entscheidende Kohlenstoffspeicher im Boden. In schwedischen Urwäldern befindet sich ein Großteil des Kohlenstoffs
Ein Vortrag von Otto Ehrmann zum Thema „Regenwürmer in den Böden Baden-Württembergs und ihre Bedeutung für den Ackerbau“. (https://youtu.be/uq2BsKW0KVk) Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2026 – Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft — https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/ Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch;
Eine neue wissenschaftliche Studie zeigt einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber landwirtschaftlichen Pestiziden in der Umwelt und dem Risiko, an Krebs zu erkranken. Durch die Kombination von Umweltdaten, einem landesweiten Krebsregister und biologischen Analysen konnten Forschende neue Erkenntnisse über die Rolle von Pestizidexposition bei der Entstehung bestimmter Krebsarten gewinnen. Durch die Verknüpfung von Geodaten zu Pestizidbelastung und Daten von mehr als 150.000 Patient:innen, die zwischen 2007 und 2020 diagnostiziert wurden, konnten die Forschenden Regionen
Pflanzen ernähren das Bodenleben – mit einem erstaunlich vielfältigen Wurzel-Cocktail Böden sind keine leblosen Substrate. Sie sind hochkomplexe Ökosysteme mit Milliarden von Mikroorganismen pro Gramm Boden. Eine zentrale Rolle dabei spielen die Pflanzen selbst: Über ihre Wurzeln geben sie ständig Substanzen an den Boden ab – die sogenannten Wurzelexsudate. Erstaunlich ist dabei die Menge: 10–40 % der durch Photosynthese gebildeten Kohlenstoffverbindungen können von Pflanzen aktiv in den Boden abgegeben werden. Diese Stoffe dienen dazu, Mikroorganismen
Deutschland wird von einem dichten Netz von Bächen und Flüssen durchzogen. Die gesamte Länge aller Fließgewässer beträgt etwa 590.000 Kilometer. Dieses Gewässernetz wird intensiv genutzt und wurde zu Gunsten von Siedlungen, Landwirtschaft, Verkehr und Energiegewinnung weitreichend umgestaltet. Flüsse wurden begradigt, von ihren Auen durch Deiche getrennt, Ufervegetation entfernt, Gewässerbetten tiefer gelegt und mit Steinen oder Beton befestigt. Am Ende dieser Entwicklung steht ein Flächenverlust für die Ausbreitung von Bächen und Flüssen von etwa 80 Prozent.
Regenerative Landwirtschaft ist in der EU-Politik kein Nischenthema mehr, findet aber noch zu wenig Eingang in verbindliche Gesetze. Zwar wird sie zunehmend in Debatten über Bodengesundheit, nachhaltiges Wassermanagement, Klimaschutz und Resilienz in der Landwirtschaft erwähnt, doch fehlt es an einer klaren Definition und einheitlichem Verständnis auf politischer Ebene. Gleichzeitig wächst das Interesse privater Akteure und Teile der Agrar- und Lebensmittelindustrie, insbesondere durch freiwillige Unternehmensverpflichtungen und Initiativen entlang der Lieferkette. Doch zwischen politischer Zurückhaltung und Marktdynamik
Veränderungen sind ja nicht nur einfach auf dem Ratio basierend, so einfach umzusetzen, das kennt ja jeder von uns. Da spielen kulturelle, gesellschaftliche, persönliche Prägungen eine Rolle, Erinnerungen aus der Kindheit, und wie man es halt schon immer gemacht hat usw. Also, etwas, was auf anderen „Frequenzen“ unterwegs ist, als unsere gut gemeinten und gut begründbaren Argumente für die nötige und sinnvolle Veränderung. Hier eine interessante Beschreibung von jemandem im Kontext der Streuobstwiesen – und
Ein paar Gedanken zur Monokultur in vielen Bereichen unserer Gesellschaft: Die großen Krisen unserer Zeit – Klimawandel, Biodiversitätsverlust, chronische Krankheiten, gesellschaftliche Spannungen – erscheinen auf den ersten Blick als getrennte Phänomene. Betrachtet man sie jedoch systemisch, zeigen sich verblüffend ähnliche Muster. Ein zentrales davon ist die Monokultur – nicht nur im landwirtschaftlichen Sinne, sondern als Denk- und Handlungsprinzip, das sich durch viele Bereiche unserer Gesellschaft zieht. In der Landwirtschaft ist Monokultur offensichtlich: großflächige, genetisch uniforme
Zum dritten Mal findet vom 02. – 05. Juni 2026 unter dem Motto „Das Festival für den Boden“ die SoilEvolution als Fachveranstaltung für Bodenfruchtbarkeit und Bodenaufbau im deutschsprachigen Raum statt. Auf dem Berner Hausberg Gurten in einzigartiger Kulisse findet dieser Anlass zum ersten Mal in der Schweiz statt. Nebst dem Standort ist bei diesem Feldtagsevent der Zusammenschluss von drei deutschsprachigen Praktiker-Organisationen Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung e.V. (Deutschland), Boden.Leben (Österreich) und Swiss No-Till (Schweiz) und damit
Bald ist es soweit, das 1. Symposium »Aufbauende Waldwirtschaft«: Wie können Wälder langfristig klimaangepasst und zugleich wirtschaftlich tragfähig entwickelt werden?, vom 08.–10. Mai 2026. Das Symposium richtet sich an Menschen aus der forstlichen Praxis, Wissenschaft und Bildung sowie an engagierte Waldbesitzende. In Vorträgen, Praxisberichten, Workshops und Gesprächen möchten wir gemeinsam lernen und Erfahrungen austauschen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie durch ökologische Vielfalt, lebendige Waldböden und eine verbesserte Wasserverfügbarkeit langfristig stabile und produktive Wälder entstehen
Ganz wichtige Studie – Dauerhaftigkeit wird belohnt, kurze Untersuchungen/Aussagen sind ungenügend: Eine neu erschienene Studie wertet als sogenannte Meta-Analyse zweiter Ordnung 184 Meta-Analysen mit über 6.700 Effektgrößen aus und umfasst Daten aus bis zu 120 Jahren Forschung . Untersucht wird, wie sich landwirtschaftliche Diversifizierung – etwa durch Fruchtfolgen, Agroforst, organische Düngung oder Landschaftselemente – langfristig auf ökologische und ökonomische Parameter auswirkt. Das zentrale Ergebnis ist eindeutig: Diversifizierung führt im Zeitverlauf zu deutlichen Verbesserungen zentraler Ökosystemleistungen.
Ein Vortrag von Hermann Hoyer  zum Thema „Der Weg zur BIO-Direktsaat und zurück, 30 Jahre Streusaat in Thüringen“. (https://youtu.be/ubNDcJMO9hY) Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2026 – Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft — https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/ Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch;
Ein Artikel von mir und Ute Scheub im GenussZeit-Magazin der Manufaktur Jörg Geiger. Gesundheit beginnt im Beziehungsgeflecht des Lebens. Was verbindet eine Handvoll Erde, einen Grashalm, eine Kuh und uns Menschen? Mehr, als man denkt: Sie alle sind Teil eines lebendigen, aber unsichtbaren Netzwerks aus Mikroorganismen. Mikroben – ob im Boden, an den Wurzeln, im Darm der Tiere oder in und auf uns Menschen – sind wahre Beziehungskünstler. Sie verbinden Welten, vermitteln zwischen Arten und
Bei der IG Gesunder Boden, WASSER um 7, 23. April 2026 um 19 Uhr: Ein Vortrag von Stefan Schwarzer: »Wasser pflanzen: Die Bedeutung von Vegetation und fruchtbarem Boden für den Wasserkreislauf und das Klima« Alle reden von CO2, dabei sind Dürren, Hitze und Fluten auch Folge von Landschaftszerstörungen. Asphalt und nackter Ackerboden heizen sich viel stärker auf als Wald und Wiesen, entwässerte Moore und schwindende Vegetation kühlen nicht mehr, Regen wird ohne aufsaugende Böden zur
Darmbakterien entscheiden nicht allein durch ihre Anwesenheit über Gesundheit oder Krankheit – sondern durch die Art, wie sie miteinander interagieren. Eine aktuelle Studie zeigt: Gesunde und kranke Darmmikrobiome verhalten sich wie zwei grundverschiedene ökologische Zustände. Statt einzelne Bakterienarten zu betrachten, analysierten Forscher, wie Mikroben-Gemeinschaften zusammenarbeiten oder konkurrieren. Dafür entwickelten sie einen neuen Messwert, den Ecological Network Balance Index (ENBI). Dieser erfasst, ob Bakterien eher in Wettbewerb stehen – ein Zeichen für Gesundheit – oder sich
Eine neue Studie „Assessing the Effect of a Deep‐Rooted Grass on Belowground Carbon Storage in Cultivated Land“ untersucht, ob tiefwurzelnde, mehrjährige Pflanzen wie Switchgrass im Vergleich zu einjährigen Ackerkulturen einen höheren Beitrag zur Kohlenstoffspeicherung im Boden leisten. Dazu wurden an 12 Standorten in den USA Flächen mit langjährigem Switchgrass-Anbau (8 bis 30 Jahre) mit benachbarten Flächen unter konventioneller Nutzung wie Mais, Soja oder Weizen verglichen. Neben dem organischen Bodenkohlenstoff wurden auch die Wurzelbiomasse sowie Isotopensignaturen analysiert,
Diese Tage in der ARD bei „Wissen vor acht“: Eckart von Hirschhausen erklärt dem ARD-Abendpublikum die Vorteile der Agroforstwirtschaft. Schön zu sehen dass die Agroforstwirtschaft immer bekannter wird! Yes, let’s plant more trees! https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL2FyZC5kZS9wbGFuQVJEXzM2MTZlZTk2LTc2NjEtNGIwNi05NmU3LWFkZjQ3M2IzMTQxNl9nYW56ZVNlbmR1bmc

  

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