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4. Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ ab 15.10.2020 mit 10 spannenden Referenten

4. Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ ab 15.10.2020 mit 10 spannenden Referenten

Die Anforderungen an die Landwirtschaft im 21. Jahrhundert sind groß. Bodefruchtbarkeit aufbauen, Ökosysteme regenerieren, Biodiversität erhöhen, Wasserhaushalte erhalten, gesunde und nahrhafte Lebensmittel erzeugen – und dies ökonomisch rentabel. Die Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ richtet sich an alle Landwirte die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau.

Bei der Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ teilen in 10 Webinaren à 90 Minuten 10 Praktiker (und Forscher) ihre Erfahrungen mit den Webinar-Teilnehmenden. Durch die Interaktionsmöglichkeit bekommen diese wiederum direkt ihre Fragen vom Praktiker beantwortet. Die Themen sind vielfältig und reichen von grundlegenden Analysen der Zusammenhänge im Boden bis zu der Anwendung der landwirtschaftlichen Praktiken einer aufbauenden Landwirtschaft. Schwerpunktthemen u.a.: Direktsaat, Fruchtfolge, Mobgrazing, Agroforstwirtschaft, Marktgarden, Gemüseanbau.

Die Webinar-Reihe beginnt am 15.10.2020, danach im wöchentlichen Rhythmus, immer donnerstags um 20 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt nur 79,90 € für alle 10 Veranstaltungen dieser Reihe. Wer später dazu kommt, erhält automatisch Zugriff zu allen vorherigen Webinaren.

Das Format

  • 10 Webinare à 90 Minuten (60 Minuten Präsentation, 30 Minuten Fragen & Antworten).
  • Die Webinar-Reihe kann als Ganzes zum Spezial-Preis von 79,90€ gebucht werden.
  • Alle Webinare werden aufgezeichnet und stehen den Teilnehmenden im Anschluss zur Verfügung.
  • Beginn: Donnerstag, 15.10.2020 um 20:00 Uhr. Danach im wöchentlichen Rhythmus.
  • Ein Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Mengenrabatte für Institutionen auf Nachfrage möglich.

Anmeldung sowie weitere Informationen unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de

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Am 18.06.2020 startet die neue Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ mit einem Sommer-Spezial »Wasser in der Land(wirt)schaft«

Am 18.06.2020 startet die neue Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ mit einem Sommer-Spezial »Wasser in der Land(wirt)schaft«

Die zunehmende Trockenheit zwingt uns dazu, landwirtschaftliche Methoden neu zu überdenken und alles zu tun, um Wasser in unseren Böden und der Vegetation zu speichern, und das gesamte System resilienter zu machen. Wie kann das gehen? Um diese Herausforderung geht es bei unserer nächsten Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“.

Leider waren die bisherigen Monate im Jahr 2020 wieder sehr trocken und ausreichend Regen ist nicht in Sicht. Wir möchten in dieser „Spezial-Reihe“ regenerative Lösungsmöglichkeiten für den Umgang mit der zunehmenden Trockenheit in der Land(wirt)schaft aufzeigen.
Die Webinar-Reihe richtet sich an alle Landwirte, die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau kommend. Organisiert wird sie von Manuel Nagel (Stiftung Ökologie & Landbau) und Stefan Schwarzer (Co-Autor des Buches „Die Humusrevolution“ und Organisator des gleichnamigen Symposiums).

Die Themengebiete sind vielfältig und reichen von der grundlegenden Betrachtung des Wasserkreislaufes, Keyline-Design als Methode zum aktiven Wassermanagement in der Land(wirt)schaft, über holistischem Weidemanagement, Agroforstwirtschaft bis natürlich hin zu Ansätzen und Methoden im Ackerbau, alle mit Schwerpunkt Wasser.

Das Format

  • 5 Webinare à 90 Minuten (60 Minuten Präsentation, 30 Minuten Fragen & Antworten).
  • Die Webinar-Reihe kann als Ganzes zum Spezial-Preis von 29,90€ gebucht werden.
  • Mengenrabatte für Institutionen auf Nachfrage möglich.
  • Alle Webinare werden aufgezeichnet und stehen den Teilnehmenden im Anschluss zur Verfügung.
  • Beginn: Donnerstag, 18. Juni 2020 um 20:00 Uhr. Danach im wechselnden Rhythmus.
  • Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Anmeldung sowie weitere Informationen unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de

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Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ mit einem Sommer-Spezial  »Wasser in der Land(wirt)schaft«. Fünf Webinare ab dem 18.06.2020

Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ mit einem Sommer-Spezial »Wasser in der Land(wirt)schaft«. Fünf Webinare ab dem 18.06.2020

Die zunehmende Trockenheit zwingt uns dazu, landwirtschaftliche Methoden neu zu überdenken und alles zu tun, um Wasser in unseren Böden und der Vegetation zu speichern, und das gesamte System resilienter zu machen. Wie kann das gehen? Um diese Herausforderung geht es bei unserer nächsten Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“.

Leider waren die bisherigen Monate im Jahr 2020 wieder sehr trocken und ausreichend Regen ist nicht in Sicht. Wir möchten in dieser „Spezial-Reihe“ regenerative Lösungsmöglichkeiten für den Umgang mit der zunehmenden Trockenheit in der Land(wirt)schaft aufzeigen.
Die Webinar-Reihe richtet sich an alle Landwirte, die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau kommend. Organisiert wird sie von Manuel Nagel (Stiftung Ökologie & Landbau) und Stefan Schwarzer (Co-Autor des Buches „Die Humusrevolution“ und Organisator des gleichnamigen Symposiums).

Die Themengebiete sind vielfältig und reichen von der grundlegenden Betrachtung des Wasserkreislaufes, Keyline-Design als Methode zum aktiven Wassermanagement in der Land(wirt)schaft, über holistischem Weidemanagement, Agroforstwirtschaft bis natürlich hin zu Ansätzen und Methoden im Ackerbau, alle mit Schwerpunkt Wasser.

Das Format

  • 5 Webinare à 90 Minuten (60 Minuten Präsentation, 30 Minuten Fragen & Antworten).
  • Die Webinar-Reihe kann als Ganzes zum Spezial-Preis von 29,90€ gebucht werden.
  • Mengenrabatte für Institutionen auf Nachfrage möglich.
  • Alle Webinare werden aufgezeichnet und stehen den Teilnehmenden im Anschluss zur Verfügung.
  • Beginn: Donnerstag, 18. Juni 2020 um 20:00 Uhr. Danach im wechselnden Rhythmus.
  • Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Anmeldung sowie weitere Informationen unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de

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Präsentation: Agroforstwirtschaft weltweit und in Europa. Patrick Worms

Präsentation: Agroforstwirtschaft weltweit und in Europa. Patrick Worms

Sehr gute Präsentation über die Agroforstwirtschaft weltweit. Wo stehen wir gerade? Was gibt es an Untersuchungen die die Vorteile der Agroforstwirtschaft aufzeigen? Was könnte getan werden? Patrick Worms, selbst führend politisch wie auch »on the ground« aktiv, ist ein Spitzenkenner der Szene und zeigt wirklich detailliert die verschiedenen Facetten der Agroforstwirtschaft auf. Sehr empfehlenswert!

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Kohlenstoffgehalt in unseren Böden

Kohlenstoffgehalt in unseren Böden

Diese Karte zeigt den Kohlenstoffgehalt in unseren Böden an. Sie ist ein neues Produkt von ISRIC, der World Soil Information. Auffällig ist die gelbe und grüne Farbe im (mittel)europäischen Bereich. Grün v.a. in bewaldeten Bereichen, oder da wo Wiesen oder auch Moore und Marschen vorherrschen. Gelb fast überall dort, wo Acker zu finden ist. Gelb, das steht für »weniger als 50 t/C/ha in den obersten 30cm«. Je nachdem Bodentyp, entspricht 1% Humus in den obersten 30cm 40 t/C pro Hektar. Was wiederum heisst, das der größte Teil unserer Äcker wohl – grob geschätzt – bei unter 1,5% Humusgehalt liegt. Das klingt besorgniserregend, und leider aber auch nicht ganz neu.

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Artikel: Die Erde soll niemals nackt sein

Artikel: Die Erde soll niemals nackt sein

Interessanter Artikel aus der Schweiz. Zwar in meinen Augen zu skeptisch, was die Potentiale des Humusaufbaus angeht. Aber mit klarer Message: Ständige Bodenbedeckung ist ein absolutes Muß zum Schutz und Aufbau des Bodens und sollte politisch institutionalisiert werden.

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Artikel: Wetterextreme puffern.  Praktische Erfahrungen zur Selbstheilung unserer Böden

Artikel: Wetterextreme puffern. Praktische Erfahrungen zur Selbstheilung unserer Böden

Jens Petermann hat selbst 2007 erfahren müssen, was durch »gute fachliche Praxis« passieren kann (siehe Bild). Dieses Ereignis brachte ihn dazu, seine ganze Herangehensweise an seinen Betrieb und v.a. dem Boden zu überdenken. Der Schlüssel, wie bei vielen Andersdenkenden, das Bodenleben, welches ständig ernährt werden sollte, da es dieses Leben ist, was die Bodenfruchtbarkeit erhält und erhöht. In einem Artikel für die »Lebendige Erde« erklärt er seine Methoden und Ansätze – natürlich mit vielfältiger Fruchtfolge, Untersaaten, Zwischenfrüchten usw. In unserer Webinar-Reihe zu »Aufbauenden Landwirtschaft« gibt’s ein Webinar von ihm. Sehr sehenswert!

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Die Pflanzendiversität des Graslandes wirkt sich auf die Futterqualität, den Ertrag und die Einkünfte aus

Die Pflanzendiversität des Graslandes wirkt sich auf die Futterqualität, den Ertrag und die Einkünfte aus

Nach einer Untersuchung der ETH Zürich (und anderen Instituten) kann die Pflanzenvielfalt den qualitätsangepassten Ertrag und die ökonomischen Einnahmen erheblich steigern. »Folglich könnte die Erhaltung und Wiederherstellung der Pflanzenvielfalt eine Möglichkeit sein, gemäßigtes Grasland nachhaltig zu bewirtschaften.«, so die Autoren. Dies geht u.a. auf eine erhöhte Resilienz des Graslandes zurück. Manche Arten leiden ode gedeihen unter bestimmten Bedingungen (trockenes Frühjahr, nasser Sommer, …) besser als andere. Und so puffert ein vielfältiges System eben besser ab. Zusätzlich fördert es das Bodenleben, Humusaufbau und damit allgemein Bodenfruchtbarkeit und Pflanzengesundheit.

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Präsentation: Die Wurzeln von heute sind der Humus von morgen. Franz Brunner. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Präsentation: Die Wurzeln von heute sind der Humus von morgen. Franz Brunner. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Franz Brunner ist gelernter Landwirt und am elterlichen Hof „in die Landwirtschaft hineingewachsen“. Bodenfruchtbarkeit war für ihn schon immer ein zentrales Thema nicht nur im Hinblick auf die Landwirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Ab der Betriebsübernahme gegen Ende der 1980er begann er mit Mulchsaat und Zwischenfrüchten. Er betreibt seinen Bauernhof im Niederösterreich mit seiner Gattin Gabi seit 1994 biologisch ohne Tierhaltung im Zuerwerb. Den „Bodenkurs im Grünen“ absolvierte er 2012 und beschreibt ihn so wie die „regenerative Landwirtschaft“ als wesentlichen Fortschritt im Bezug auf die Bodenfruchtbarkeit und Gesundheit der Kulturen.

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung.

Mit Hofrundgang, Vorträgen, Kurzreferaten, einer Podiumsdiskussion und vielfältigen kleinen Arbeitsgruppen wollen wir einen offenen Begegnungsraum schaffen für konventionelle und ökologische Bauern, Gärtnerinnen und andere interessierte Menschen. Das Symposium soll Verständnis für Zusammenhänge und Lösungen vermitteln und verbreiten. Es soll dazu anregen, Abhängigkeiten zu verringern und in Partnerschaft mit Menschen und Natur neue Wege einzuschlagen.

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 17 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution”. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Präsentation: Holobionten und ihr Mikrobiom. Martin Grassberger. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Präsentation: Holobionten und ihr Mikrobiom. Martin Grassberger. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020
Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft

Martin Grassberger ist Arzt, Biologe und Facharzt für Gerichtsmedizin. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Gerichtsmedizin an der Sigmund-Freud-Universität Wien. Er lehrt unter anderem an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien und an der Medizinischen Fakultät der Sigmund Freud Universität Wien in den Fachgebieten allgemeine Biologie, Anthropologie, Evolutionäre Medizin, Forensische Medizin und Pathologie. Grassberger experimentiert in Niederösterreich selbst mit regenerativ-ökologischem Pflanzenbau. In seinem letzten Buch „Das leise Sterben: Warum wir eine landwirtschaftliche Revolution brauchen, um eine gesunde Zukunft zu haben“ setzt er sich kritisch mit dem Spannungsfeld zwischen Gesundheit, Landwirtschaft und Ernährung auseinander.

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung.

Mit Hofrundgang, Vorträgen, Kurzreferaten, einer Podiumsdiskussion und vielfältigen kleinen Arbeitsgruppen wollen wir einen offenen Begegnungsraum schaffen für konventionelle und ökologische Bauern, Gärtnerinnen und andere interessierte Menschen. Das Symposium soll Verständnis für Zusammenhänge und Lösungen vermitteln und verbreiten. Es soll dazu anregen, Abhängigkeiten zu verringern und in Partnerschaft mit Menschen und Natur neue Wege einzuschlagen.

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 17 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution”. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof.

WEITERE INFORMATIONEN
www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Präsentation: Kohlenstoff, wo er hingehört. Potentiale der Kohlenstoffspeicherung im Boden. Stefan Schwarzer. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Präsentation: Kohlenstoff, wo er hingehört. Potentiale der Kohlenstoffspeicherung im Boden. Stefan Schwarzer. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Präsentation: Kohlenstoff, wo er hingehört. Potentiale der Kohlenstoffspeicherung im Boden. Stefan Schwarzer. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2020
Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 17 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution” und Initiator des Symposiums “Aufbauende Landwirtschaft”. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof.

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung.

Mit Hofrundgang, Vorträgen, Kurzreferaten, einer Podiumsdiskussion und vielfältigen kleinen Arbeitsgruppen wollen wir einen offenen Begegnungsraum schaffen für konventionelle und ökologische Bauern, Gärtnerinnen und andere interessierte Menschen. Das Symposium soll Verständnis für Zusammenhänge und Lösungen vermitteln und verbreiten. Es soll dazu anregen, Abhängigkeiten zu verringern und in Partnerschaft mit Menschen und Natur neue Wege einzuschlagen.

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 17 Jahren für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution”. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof.

WEITERE INFORMATIONEN
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4. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft« mit 150 Teilnehmern erfolgreich

4. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft« mit 150 Teilnehmern erfolgreich

Zum vierten Mal fand im Januar 2020 am Schloss Tempelhof das Symposium »Aufbauende Landwirtschaft« statt. Mit 150 Teilnehmenden war es einige Wochen vorher schon komplett ausgebucht. Die große Vielfalt an Themen und die offene Atmosphäre waren das ganz Besondere, so das Fazit vieler Gäste am Ende.

Pfluglose Landwirtschaft, Zwischenfrüchte, ständige Bodenbedeckung, das Füttern des Bodenlebens, Kompostherstellung, Agroforstwirtschaft, Gemüseanbau und der Zusammenhang zwischen Boden- und menschlicher Gesundheit waren zentrale Themen. Mit 14 Vorträgen und viel Raum für Gespräche und Begegnungen hatten die Teilnehmenden viel Zeit für Impulse und Vernetzung, die begeistert genutzt wurden. Besonders auffällig sei gewesen, so äußerten viele am Ende der Veranstaltung, dass hier keine Grenzen oder Barrieren hochgezogen wurden zwischen konventionellen und ökologischen Praktiken. Es seien bewusst Brücken gebaut und sehr offen, konstruktiv und verbindend miteinander geredet worden. Ein konventioneller Landwirt aus Berlin stand am Ende der Veranstaltung auf und äußerte: »Es gibt so viele junge Menschen, die in den Gemüseanbau einsteigen wollen, aber keine Flächen finden. Ich biete euch 1500 m2 oder auch 10 Hektar, wenn ihr das machen wollt. Das Wichtigste für mich: Lasst uns anfangen.« Begeisterter Applaus.

In vielen Vorträgen wurde immer wieder die Wichtigkeit des Bodens und des Bodenlebens herausgestellt. Viele wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Pflanze das unglaublich vielfältige Bodenleben ernährt – vor allem Bakterien und Pilze. Diese wiederum versorgen die Pflanze mit Wasser und Nährstoffen, und machen sie damit kräftig, gesund und widerstandsfähig. Und deswegen sollte auch jede Gärtnerin und jeder Ackerbauer sich klar machen, dass sie »Tierhaltung« betreiben und alles dafür tun sollten, dass das Bodenleben reichhaltig ernährt wird. Und, so leitete der Organisator Stefan Schwarzer den vorletzten Vortrag des Gerichtmediziners und Biologen Martin Grassberger über »Holobionten und ihr Mikrobiom« ein: »Das Mikrobiom des Darms ist ein Spiegel des Mikrobioms des Bodens.« Nur wenn wir den Boden und das Bodenleben pflegen, können wir Menschen auch gesund leben.

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Einladung zum 4. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft 2020«

Einladung zum 4. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft 2020«

Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof ist Gastgeber des 4. Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 24.-26. Januar 2020 in Kreßberg (bei Crailsheim). Gärtner und Landwirte aus konventionellem und ökologischem Landbau und Menschen, die sich für einen zukunftsfähigen Acker- und Gemüsebau interessieren, sind zu dieser Bildungs- und Austauschplattform eingeladen. Im Mittelpunkt stehen praktische Methoden einer Ressourcen aufbauenden Landwirtschaft.

Referenten wie Franz Brunner und Peter Bloching geben einen Ein- und Überblick über zukunftsfähige Landwirtschaftstechniken wie z.B. pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung, Untersaaten, Mischkulturen und die Integration von Vieh in den Ackerbau. Andrea Beste gibt Einblicke in die Bodenbeurteilung und zur Grundlagen der Förderung der Bodenfruchtbarkeit. Christoph Felgentreu von DSV-Saaten spricht über erfolgreiche Zwischenfrucht-Nutzung. Christoph Zehrfuchs und Ilka Schoen berichten von ihren innovativen Ansätzen im Marktgarten-Betrieb und ihrer Vermarktung. Auch Themen wie Agroforstwirtschaft, Holistisches Weidemanagement, Kompostierung und die Beziehung von Boden und der Gesundheit des Menschens werden in Vorträgen, Impulsreferaten und offenen Runden diskutiert.

Infos und Anmeldung unter www.aufbauende-landwirtschaft.de.

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Alternativen zur Nutzung von Glyphosat – Methoden einer Ressourcen aufbauenden Landwirtschaft

Alternativen zur Nutzung von Glyphosat – Methoden einer Ressourcen aufbauenden Landwirtschaft

»Kann die Landwirtschaft ohne Glyphosat oder andere eventuell noch schädlichere Herbizide auskommen? Ist der Fokus auf die „Unkrautbekämpfung“ der richtige und einzige Ansatz, um sich diesem Thema zu nähern? Oder sollte die eigentliche Frage lauten: Wie können wir ein Agrar(öko)system gestalten, dessen Maßnahmen zur Unkrautbekämpfung nicht nur die Ernährungssicherheit gewährleisten, sondern auch wertvolle Lebensmittel pro- duzieren und gleichzeitig die Gesundheit von Mensch und Umwelt schützen?«

In der Zeitschrift »Landwirtschaft ohne Plfug (LOP)« ist eine komprimierte Version meines Artikels für UNEP zu Thema »Alternativen zur Nutzung von Glyphosat« erschienen. Hier ist er.

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Die neue Mulchpflanzmaschine am Schloss Tempelhof

Die neue Mulchpflanzmaschine am Schloss Tempelhof

Eine von fünf in Deutschland entwickelten und gebauten Mulchpflanzmaschinen, hat im Frühjahr ihr Zuhause in der Landwirtschaft am Schloss Tempelhof gefunden. Die Maschine is darauf spezialisiert, mit Biomasse/Mulch abgedeckten Boden direkt zu bepflanzen. Sie wird hinter einem Traktor gezogen, wo die Mulchschicht von drei Schneidwerken aufgeschnitten wird. Drei Personen sitzen dahinter und können nun die Gemüsepflanzen in den geöffneten Schlitz setzen. Am Ende wird die Pflanze noch angedrückt und die Mulchschicht wieder geschlossen. Dank dieser neuen Maschine wird der Lagergemüseanbau von Kohl, Lauch, Sellerie und Kürbis im Mulch zu einem deutlich schnelleren und effizienteren Arbeitsschritt, der Boden bleibt für die ganze Anbausaison bedeckt und unsere Forschung an aufbauenden Methoden der Bodenpflege im Gemüsebau ist einen Schritt weiter.

Das Video zeigt den ersten Einsatz – mit noch nicht ganz optimalen Resultaten. Es gibt verschiedene Einstellungen zum feinjustieren, welche eben auch vom vorhandenen Mulchmaterial abhängen.

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Allan Savory – The Importance of Managing Holistically

Allan Savory – The Importance of Managing Holistically

Allan Savory, bekannt geworden durch sein TED-Talk, spricht hier wieder über seine Erfahrungen. Sehenswert, auch wenn man einige Teile davon schon kennt.

Aber was ich noch interessanter fand, war die Verbindung die er herstellt zwischen Landwirtschaft, Management und Institutionen:

Die Landwirtschaft sollte sich auf die Biowissenschaften stützen. Aber dank der institutionellen Dummheit basiert die Landwirtschaft auf Chemie und der Vermarktung von Technologie. Das ist institutionelle Dummeheit! Und dies können wir als Individuen sehen, aber nicht als Institutionen.

Institutionen spiegeln immer die vorherrschende Sichtweise der Gesellschaften wider, in denen sie entstanden sind. Aber wenn sich neues Wissen entwickelt, paradigmenwechselndes Wissen, kontraintuitives Wissen, an das niemand in der Gesellschaft glaubt, dann werden Organisationen und Institutionen völlig dagegen anlaufen. […] Sie ändern sich nicht, bis sich die öffentliche Meinung ändert. […] Neues Wissen kann nicht von Universitäten, Politikern, großen Unternehmen eingebracht werden; es kann nur von gewöhnlichen Menschen aufgenommen werden. Und nur dann ist es für Unternehmen sicher, sich zu ändern.

Während Richtlinien von Institutionen entwickelt werden, können nur Einzelpersonen Veränderungen erzwingen.

Wie kann man Entscheidungen treffen?! Es ist das Management, nicht die Methoden, die uns helfen werden, neue landwirtschaftliche Ansätze zu entwickeln.

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Elemente einer aufbauende Landwirtschaft am Schloss Tempelhof

Elemente einer Ressourcen aufbauenden Landwirtschaft, wie wir sie am Schloss Tempelhof sehen, planen und teilweise schon umgesetzt haben. Entstanden aus einer Permakultur-Planung vor einigen Jahren, habe ich mal die verschiedenen Elemente/Methoden/Werkzeuge etwas besser heraus gearbeitet und visualisiert. Hat vielleicht ein bisschen von »lass uns gemeinsam träumen«, aber es sind doch alles umsetzbare Ansätze. Die ersten Agroforststreifen mit Obstbäumen, Robinien und Walnüssen sind gepflanzt. Der Waldgarten umgezogen und eine Stufe vergrößert. Wiesen-Randstreifen und Blühstreifen im Acker sind 2018 dazu gekommen. Die ersten Dutzend gesteckter Weiden am Bach sehen langsam auch nach was aus. Auf die Etablierung von Teichen warten wir leider noch, zunehmend ungeduldig… Sehr schön anzusehen, dass wir, zielgerichtet, Schritt für Schritt in diese Richtung weiter gehen.

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Doku: From the ground up – Ganzheitliches Weidemanagement in Australien

Bauern auf der ganzen Welt (?) berichten von unglaublichen Erfolgen – nur die Wissenschaft scheint es (kaum) be-/nachweisen zu können. Schaut diese kurze Doku mal an. Sprechen die Bilder (s.o.) nicht für sich?! Das ganzheitliche Weidemanagement zeigt beeindruckende Ergebnisse, und dies schon nach kurzer Anwendungszeit. Mit dem Verständnis von »Wasser in der Landschaft« (P.A. Yeoamns Keyline-Design), der Symbiose von Weidetieren und Gräsern, dem Boden und Bodenleben – »da geht was!«.

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Glyphosat: Zusatzstoffe besonders giftig sowie mit Schwermetallen belastet

In einer neuen Studie wurde heraus gefunden, dass Glyphosat erst in der Mischung mit Zusatzstoffen seine giftige Wirkung entfalten kann. Für die Studie wurde reines Glyphosat, drei verschiedene glyphosathaltige Pestizide sowie einen wichtigen Zusatzstoff verglichen. Diese Polyoxyethylenamine (POEA) sorgen in den Pestiziden dafür, dass der Wirkstoff Glyphosat ins Innere der Blätter eindringen kann. In einem ersten Versuch besprühten die Forscher einzelne Tomatenstauden jeweils mit einer der verschiedenen Flüssigkeiten in der landwirtschaftsüblichen einprozentigen Verdünnung. Erstaunlicherweise wuchsen die Pflanzen, die mit einer reinen Glyphosatlösung besprüht wurden, munter weiter. Das liegt daran, dass Glyphosat stark wasserlöslich ist. Es bleibt an der Oberfläche des Blattes und tropft ab oder trocknet ein. Um seine Wirkung zu entfalten, muss es mit Tensiden wie Polyoxyethylenamine (POEA) vermischt werden, die es durch die Schutzschicht der Blätter ins Innere transportieren. Dementsprechend ließen die drei glyphosathaltigen Pestizide mit POEA die Tomatenpflanzen welken. Noch zerstörerischer wirkte das in der Praxis nur als Zusatzstoff verwendete POEA alleine. Auch bei Toxizitätsversuchen mit menschlichen Zellen zeigte Glyphosat alleine die geringste Wirkung. Fertige Pestizide und der POEA-Zusatz waren deutlich giftiger, wobei die Wirkung laut Studie vor allem auf die Zusatzstoffe zurückging.

Ausserdem kam bei den Messungen heraus, dass einige der Produkte mit Schwermetallen wie Arsen, Kobalt, Chrom und Nickel belastet waren.

Spannend dabei auch diese Aussage: »Glyphosat wird nie allein in der Landwirtschaft verwendet, sondern nur mit Verbindungen gemischt, die hauptsächlich aus verschiedenen oxidierten Erdöldestillaten oder Derivaten bestehen. Dabei handelt es sich um Tenside, Verdünnungs- oder Hilfsstoffe, die Glyphosat stabilisieren und sein Eindringen in Pflanzen ermöglichen. Die Tatsache, dass ihre Zusammensetzung als vertraulich eingestuft wird, erlaubt es den Wissenschaftlern jedoch nicht, ihren Wirkungsmechanismus entweder bei Nichtzielorganismen oder sogar bei Pflanzen zu beschreiben. Sie werden von den Herstellern als inert deklariert, da sie nicht als direkt verantwortlich für die herbizide Wirkung angesehen werden. […] Die vorliegenden Ergebnisse und andere überprüfte Ergebnisse zeigen, dass der Unterschied zwischen „Wirkstoff“ und „inerter Verbindung“ eine regulatorische Angelegenheit ohne nachgewiesene toxikologische Grundlage ist.«

Kein Wunder, dass die Forschung in diesem Gebiet bisher kaum vorwärts kam, und sich die Glyphosat-Industrie ins Fäustchen lacht…

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