Stefan

95 % der Böden der Erde werden bis 2050 degradiert sein

95 % der Böden der Erde werden bis 2050 degradiert sein

Forscher warnen davor, dass jährlich 24 Mrd. t fruchtbarer Boden verloren gehen, was größtenteils auf nicht nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken zurückzuführen ist.

  • Jede Sekunde wird ein Äquivalent von vier Fußballfeldern gesunden Bodens zerstört – insgesamt 100 Mio. ha pro Jahr.
  • Bis zu 40 % des weltweiten Bodens sind bereits degradiert, wovon fast die Hälfte der Menschheit betroffen ist.

https://consciousplanet.org/en/save-soil/soil-policy/sustainable-soil-management

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3 Degrees More: The Impending Hot Season and How Nature Can Help Us Prevent It

3 Degrees More: The Impending Hot Season and How Nature Can Help Us Prevent It

Ich habe zwei Kapitel zu diesem Buch „3 Degrees more“ beigetragen, welches jetzt auf englisch erschienen ist (hier die deutsche Fassung) – ein Kapitel zum Potential der Kohlenstoffspeicherung in Böden, das andere zum Beitrag der Vegetation zur Kühlung der Atmosphäre:

This open access book describes in detail what life on this planet would be like if its average surface temperature were to rise 3 degrees Celsius above the preindustrial level. On this basis, the book argues that it is imperative to keep this temperature rise below 2 degrees Celsius. It then lays out a detailed plan of what politically feasible, cost-effective measures should now be taken to achieve this goal. In this context, the book provides detailed discussions of climate finance, climate education and nature-based solutions. The book has been translated into English from the original German version published in 2022, and contains an original foreword and preface.

https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-031-58144-1

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Margarete Langerhorst // 40 Jahre Klein-Intensivgartenbau // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2017

Margarete Langerhorst // 40 Jahre Klein-Intensivgartenbau // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2017

Aus aktuellem Anlass möchte ich dieses Video noch einmal posten, denn leider ist Margarete Langerhorst gestorben. Eine wunderbare, liebevolle, verbundene, inspirierende Frau!

Margarete Langerhorst bewirtschaftet seit 1973 mit Ihrer Familie in Oberösterreich in 500 Meter Seehöhe einen kleinen Hof mit 3,5 ha Grund. Die seit Anbeginn betriebene kleinflächige, intensive Gemüse-Mischkultur zeigt vorbildlich auf, wie sich nur mit Pflanzen, eigenem Pflanzenkompost und minimaler Bodenbearbeitung per Hand ein hochproduktiver, fruchtbarer Boden schaffen lässt. Der Zukauf nur von Saatgut und Gesteinsmehl ist minimal, auf den Einsatz von Maschinen im Gelände wird verzichtet. Für den Erwerb wird das Gemüse über Abokisten, Verkauf ab Hof und Zustellung im Ort verkauft. Das Gelände ist mit Obst- und Nussbäumen sowie Kiwi- und Beerensträucher verschiedener Arten und Sorten bepflanzt. Dies alles bietet unzähligen Vögeln und anderen Kleintieren sehr viel Lebensraum – eine Art Waldgarten.
www.gugerling.at

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 27.-29. Januar 2017 in Kreßberg. Gärtner und Landwirte aus konventionellem und ökologischem Landbau und Menschen, die sich für einen zukunftsfähigen Acker- und Gemüsebau interessieren, sind zu dieser Bildungs- und Austauschplattform gekommen. Im Mittelpunkt standen praktische Methoden einer Ressourcen-aufbauenden Landwirtschaft.

Referenten wie Sepp Braun, Dietmar Näser und Margarete Langerhorst gaben einen Ein- und Überblick über zukunftsfähige Landwirtschaftstechniken wie z.B. pfluglose und Minimal- Bodenbearbeitung, Untersaaten und Direktsaat, Mischkulturen und Zwischenfrüchte. Auch Themen wie Rotte-Steuerung, Kompostierung und Mulchen, Agroforstwirtschaft und Holistisches Weidemanagement, mehrjährige Gemüsepflanzen, Wassermanagement und Keyline-Design wurden in Vorträgen, Impulsreferaten und offenen Runden diskutiert.

https://www.youtube.com/watch?v=JlzaNM165Zo
https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de

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Seminar: Einen essbaren Waldgarten gestalten. 19.-21.7.2024, Schloss Tempelhof

Seminar: Einen essbaren Waldgarten gestalten. 19.-21.7.2024, Schloss Tempelhof

Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes mehrstufiges Anbausystem im Sinne der Permakultur. Es besteht aus Obstbäumen, Wildobst und Beerensträuchern und ist mit essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und sich versamenden Nutzpflanzen unterpflanzt. Durch extensive Eingriffen benötigt er einen geringen Erhaltungsaufwand. Damit stellt es ein Beispiel für eine neue Art des Gärtnerns dar.

Im Kurs werden Grundlagen, Pflanzenbeispiele und Anwendungsbeispiele in der Praxis gezeigt und anhand eines Grundstückes im Schloss Tempelhof ein Selbstversorger-Waldgarten beispielhaft geplant.

Datum: 19. – 21.7.2024
Kosten: 210-280 €
Verpflegung: Biologische Vollwertkost, die größtenteils aus eigenem Anbau stammt (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Pausenverpflegung): 34 € pro Tag
Unterkunft: je nach Unterbringung
Anmeldung: Schloss Tempelhof

Referenten:
Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitete über 20 Jahre lang für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigte. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution” (2017) und “Aufbäumen gegen die Dürre” (2023) und Initiator des Symposiums und der Webinar-Reihe “Aufbauende Landwirtschaft” und des Netzwerkes “Klima-Landschaften“. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof, wo er auch rein praktisch aufbauende Methoden der Landwirtschaft mit gestaltet.

Géraldine Sommer ist Sozialpädagogin (Schwerpunkt Gesundheitswesen) und Permakultur-Wirkende. Seit ihrer Jugend engagiert sie sich in sozialen und ökologischen Bewegungen und setzt sich für enkeltaugliche Lebensweisen ein. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Schnittstelle zwischen sozialer und grüner Permakultur. Ihre große Leidenschaft ist es, Menschen dabei zu begleiten, ihre eigenen Potentiale zu entfalten und diese in Einklang mit unserer Erde zu leben. Zudem ist sie seit 2023 Teil des Teams für den essbaren Waldgarten am Schloss Tempelhof.

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Christine Mittermeier // Von der Zwischenfrucht zum Lebendmulch – Chancen und Stolpersteine eines innovativen Anbausystems // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2024

Christine Mittermeier // Von der Zwischenfrucht zum Lebendmulch – Chancen und Stolpersteine eines innovativen Anbausystems // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2024

Ein Vortrag von Christine Mittermeier zum Thema „Von der Zwischenfrucht zum Lebendmulch – Chancen und Stolpersteine eines innovativen Anbausystems„.

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2024
Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung, regenerative Landwirtschaft; Gesundheit, Ernährung, Mikrobiom.

Beat Rölli ist Landwirt und Permakultur Designer. Auf seinem Berghof „Kuderhausboden“ in Malters Luzern baut er Reben, Wildobst und Wildsalate an. Er leitet den Bio-Arbeitskreis Permakultur in Luzern, ist im Beirat des Vereins Permakultur-Landwirtschaft.org und berät Landwirt, die ihren Hof mit Permakultur wirtschaftlicher und resilienter machen wollen.

https://www.youtube.com/watch?v=P3djpwsoZZI

Aufbauende Landwirtschaft: https://www.aufbauende-landwirtschaft.de/
Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«: https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/
Webinar-Reihen »Aufbauende Landwirtschaft«: https://webinar-aufbauende-landwirtschaft.de/
Mikrobiom-Symposium: https://mikrobiom.aufbauende-landwirtschaft.de
Klima-Landschaften: https://www.klima-landschaften.de/
Climate Landscapes: https://climate-landscapes.org

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Raimund Hofmann // Vorzüge einer artenreichen Dauerwaldbewirtschaftung im Hinblick auf Ökonomie und Ökologie unter der Perspektive des fortschreitenden Klimawandels // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2024

Raimund Hofmann // Vorzüge einer artenreichen Dauerwaldbewirtschaftung im Hinblick auf Ökonomie und Ökologie unter der Perspektive des fortschreitenden Klimawandels // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2024

Ein Vortrag von Raimung Hofmann zum Thema „Vorzüge einer artenreichen Dauerwaldbewirtschaftung im Hinblick auf Ökonomie und Ökologie unter der Perspektive des fortschreitenden Klimawandels„.

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2024
Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung, regenerative Landwirtschaft; Gesundheit, Ernährung, Mikrobiom.

Beat Rölli ist Landwirt und Permakultur Designer. Auf seinem Berghof „Kuderhausboden“ in Malters Luzern baut er Reben, Wildobst und Wildsalate an. Er leitet den Bio-Arbeitskreis Permakultur in Luzern, ist im Beirat des Vereins Permakultur-Landwirtschaft.org und berät Landwirt, die ihren Hof mit Permakultur wirtschaftlicher und resilienter machen wollen.

https://www.youtube.com/watch?v=_VufhgpH_sE

Aufbauende Landwirtschaft: https://www.aufbauende-landwirtschaft.de/
Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«: https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/
Webinar-Reihen »Aufbauende Landwirtschaft«: https://webinar-aufbauende-landwirtschaft.de/
Mikrobiom-Symposium: https://mikrobiom.aufbauende-landwirtschaft.de
Klima-Landschaften: https://www.klima-landschaften.de/
Climate Landscapes: https://climate-landscapes.org

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Sommerfest der IG gesunder Boden e. V.

Sommerfest der IG gesunder Boden e. V.

Sommerfest der IG Gesunder Boden am Samstag, 22. Juni 2024, auf dem Ökonomiehof Klosterlangheim, Abteistr. 18 in 96215 Lichtenfels

Herzliche Einladung an alle Bodenfreunde zum Sommerfest der IG Gesunder Boden!

Lasst uns gemeinsam einen ereignisreichen Tag auf dem malerischen Ökonomiehof Klosterlangheim der Familie Gieger in Lichtenfels erleben. Optional besteht die Möglichkeit, den Tag schon um 10 Uhr mit einer individuellen Bodenanalyse durch unseren Fachexperten Stephan Junge zu starten. Wer teilnehmen möchte: Vergesst nicht, eine trockene Bodenprobe (20x20x30 cm) mitzubringen.

Ab 14 Uhr freut Euch auf ein geselliges Beisammensein, inspirierende Gespräche und die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen. Das Sommerfest bietet die ideale Gelegenheit, sich über das wichtige Thema lebendigen Boden auszutauschen.

https://www.ig-gesunder-boden.de/Portals/0/doc/Sommerfeste/2024_SoFe_Einladung_A5.pdf?ver=2024-05-27-043339-590

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EU-Staaten beschließen Renaturierungsgesetz

EU-Staaten beschließen Renaturierungsgesetz

Das ist dann doch mal auch hier eine Erwähnung wert: Die Vernunft hat dann doch obsiegt, wenn auch sehr knapp. Gestern ist das (abgeschwächte) EU Gesetz zur Wiederherstellung der Natur verabschiedet worden. Wow, das ist echt ein Meilenstein! Herzlichen Glückwunsch zu einer zukunftsweisenden Entscheidung an all jene, die so lange beharrlich daran gearbeitet haben und dafür gestimmt haben.

Meine Überzeugung: Ohne Artenvielfalt gibt es weder fruchtbare Böden, noch saubere Luft oder trinkbares Wasser. Wir müssen die natürlichen Ressourcen wieder stärken, um unseren Kindern eine Zukunft zu ermöglichen. Weiter so wie bisher, wie von der Bauernlobby angepriesen, ist keine – wirklich keine! – Option!

Aber, was sagt der Bauernverband dazu? Sorry, lieber Bauernverband, aber ihr lebt echt in einer anderen Welt, die nichts mit der Realität zu tun hat:

„Der Grundansatz des Naturwiederherstellungsgesetzes bleibt eher rückwärtsgewandt und ordnungspolitisch mit weitreichenden Vorgaben und pauschalen Zielen für die Mitgliedsstaaten“, sagt Generalsekretär Bernhard Krüsken. „Das Naturwiederherstellungsgesetz ist der völlig falsche Weg für den Schutz der Biodiversität und stellt eine Abkehr vom kooperativen Naturschutz dar. Dieser Ansatz ignoriert, was Land- und Forstwirtschaft mit der heimischen Nahrungsmittelerzeugung, nachwachsenden Rohstoffen und erneuerbaren Energien bereits leisten.“

Demgegenüber sagen Wissenschaftler:

„Das Gesetz ist von entscheidender Bedeutung für Ernährungssicherheit, biologische Vielfalt und das Klima.“ Man habe bewiesen, dass die Ernährungssicherheit durch mehr Umwelt- und Naturschutz nicht gefährdet sei – im Gegenteil, sie werde durch das Gesetz sogar gefördert. Anderes zu behaupten sei „falsch“, so Professor Michael Norton von EASAC. „Was jedoch durch die Implementierung dieser Maßnahmen gefährdet wird, sind die Geschäftsinteressen einiger weniger in der Agrarindustrie – zum Beispiel der Vertrieb von Pestiziden und Düngemitteln – weshalb es so eine starke Kampagne gegen das Gesetz gegeben hat“, so die Einschätzung von Norton.

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Humusleitfaden vom Humusreich-Netzwerk Schleswig-Holstein

Humusleitfaden vom Humusreich-Netzwerk Schleswig-Holstein

Das Humusreich Netzwerk Schleswig-Holstein hat einen sehr guten Humusleitfaden herausgegeben, der auch die Auswirkungen auf den Bodenwasserhaushalt berücksichtigt. Das Ganze ist eine Einstiegslektüre, die einen Überblick über die Grundsätze und erste Themenschwerpunkte bietet, um sich weiter zu informieren. Der komplette Leitfaden ist hier zu lesen.

https://www.bobenop.de/images/Downloads/202403_Humusleitfaden.pdf

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Dürre und Starkregen: Wie Bepflanzung und Mulden helfen sollen

Dürre und Starkregen: Wie Bepflanzung und Mulden helfen sollen

Es tut sich was. Hier ein kurzer Bericht über ein Projekt in Bayern, welches Wasser (und Boden) zurückhalten und Schutz vor Wind und Sonne bringen soll.

Landwirtschaftlich bewirtschaftete Flächen so nutzen, dass sie Wasser besser speichern können und der Boden bleibt, wo er hingehört: Das ist das Ziel einer Initiative des Freistaats Bayern. Ein Landwirt aus dem Kreis Kulmbach will es ausprobieren.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/duerre-und-starkregen-wie-bepflanzung-und-mulden-helfen-sollen,UFZfJv3

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Universitärer Online-Kurs zur Regenerativen Landwirtschaft

Universitärer Online-Kurs zur Regenerativen Landwirtschaft

Wir, v.a. in Persona vom Landwirtschaftsteam von Schloss Tempelhof – haben 2021/2022 einen universitären Online-Kurs zur Regenerativen Landwirtschaft entwickelt (in EN, DE, FR, GR), der für alle zugänglich ist. Super Content, klasse Präsentationen, wunderbar zusammen geschnitten, immer noch hochaktuell. Check it out!

In 6 Modulen kannst du in Theorie und angewandte Wissenschaft eintauchen und erprobte, regenerative Praktikenkennen lernen:

  1. Hintergrund, Kontext, Einblicke in die regenerative Landwirtschaft (RegAg)
  2. Gründe und Prinzipien hinter RegAg
  3. RegAg in der Praxis | Gemüseproduktion
  4. RegAg in der Praxis I Landwirtschaftliche Produktion
  5. RegAg in der Praxis III Praktiken für großangelegte Implementierung
  6. Nutzung/ Potenziale von RegAg für Umwelt, Gesellschaft, menschliche Gesundheit.

Das RegAgri4Europe-Projekt ist ein zweijähriges Projekt, das vom Erasmus+ Programm der Europäischen Union finanziert wird. Wir sind ein Konsortium von 7 Partnern aus Deutschland, Belgien und Griechenland. Unser Ziel ist es, den globalen Übergang zu regenerativer Ernährung und Landwirtschaft zu fördern, um Klimastabilität und Bodenfruchtbarkeit wiederherzustellen, die Artenvielfalt zu erhöhen und um gesunde Lebensmittel zu produzieren.

https://regagri-tempelhof.moocit.fr/courses/course-v1:stefan.schmidt_schloss-tempelhof+001+1/about

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Vor einem Jahr erschien unser Buch »Aufbäumen gegen die Dürre«

Vor einem Jahr erschien unser Buch »Aufbäumen gegen die Dürre«

Vor genau einem Jahr erschien unser Buch »Aufbäumen gegen die Dürre« (Amazon, Buch7, oekom).

–> Leider haben wir in der langen Diskussion um den Titel verpasst, das Wort „Flut“ in den Titel zu packen. In dieser Zeit wäre das gerade natürlich passender gewesen. Ich fände es durchaus spannend mal auszurechnen, wie viel geringer die Hochwässer gewesen wären, wenn unsere Äcker nicht nur einen bundesweiten Durchschnitt von 1.7% hätten, sondern von, sagen wir mal 3.5% (was keine unrealistische Zahl ist). Bei einer Wasserspeicherfähigkeit von 50.000-400.000 Litern pro Prozent Humus und Hektar, kommen da schon einige Mengen an Wasser zusammen, die zusätzlich gespeichert werden könnten. Was die Hochwässer nicht komplett verhindern wird, aber doch deutlich abschwächen könnte.

Dieses Buch wirft einen völlig neuen Blick auf die Klimakrise: Alle reden nur von CO2, dabei sind Dürre, Hitze und Fluten auch Folgen von massiven Veränderungen der Landschaft, Bodenversiegelungen und gestörten Wasserkreisläufen.

Die gute Nachricht: Daran können wir etwas ändern, ohne darauf warten zu müssen, dass die nächste Klimakonferenz endlich Ergebnisse bringt. Lokale Gruppen und engagierte Kommunen können zwar nicht den CO2-Gehalt der Atmosphäre senken, wohl aber die Temperaturen vor Ort. Wasser und Vegetation sind dabei die Lösung: Gelingt es uns, mehr Wasser in der Landschaft zu speichern sowie Städte und Landschaften zu begrünen, kann es mehr regnen und kühler werden, die Überschwemmungsgefahr sinkt. So bekommen wir drei Lösungen zum Preis von einer: Klima-, Arten- und Gesundheitsschutz.

Das Buch nimmt uns mit in intakte Flusslandschaften, Acker und Flure, zukunftsfähige Wälder sowie Städte, die Wasser wie Schwämme speichern, statt es in die Kanalisation zu leiten. Ein Buch, das Mut macht und zum Nachmachen inspiriert.

„Das Buch zeigt einen ganz neuen Blick auf die Klimakrise. Und eine Handlungsoption: Klimalandschaften!“
Dr. Felix Prinz zu Löwenstein

„Wir können viel tun, um der Klimakatastrophe zu begegnen. Bodenschutz und Pflanzenbau muss dabei in den Fokus, deshalb bin ich den Autoren Stefan Schwarzer und Ute Scheub sehr dankbar, dass sie so viele wertvolle Ansätze liefern.“
Dr. Ophelia Nick, Staatssekretärin BMEL

„Regenerative statt degenerative Landwirtschaft – damit können wir die Erde heilen.”
Sepp Braun, Bio-Bauer, Bioland-Stiftung

„Es ist nicht nur der Klimawandel schuld; wir können unsere Landbewirtschaftung so verändern, dass der Wasserhaushalt sehr viel resilienter wird und die Folgen von Dürren und Fluten beherrschbarer bleiben, wie in diesem Buch wunderbar aufgezeigt wird.”
Dietrich Borchardt, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

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Beat Rölli // Permakultur in der Schweizer Landwirtschaft // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2024

Beat Rölli // Permakultur in der Schweizer Landwirtschaft // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2024

Ein Vortrag von Beat Rölli zum Thema „Mit Permakultur die Schweizerische Landwirtschaft nachhaltiger und resilienter machen„.

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2024
Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung, regenerative Landwirtschaft; Gesundheit, Ernährung, Mikrobiom.

Beat Rölli ist Landwirt und Permakultur Designer. Auf seinem Berghof „Kuderhausboden“ in Malters Luzern baut er Reben, Wildobst und Wildsalate an. Er leitet den Bio-Arbeitskreis Permakultur in Luzern, ist im Beirat des Vereins Permakultur-Landwirtschaft.org und berät Landwirt, die ihren Hof mit Permakultur wirtschaftlicher und resilienter machen wollen.

https://www.youtube.com/watch?v=u-qHKdrlPHA

Aufbauende Landwirtschaft: https://www.aufbauende-landwirtschaft.de/
Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«: https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/
Webinar-Reihen »Aufbauende Landwirtschaft«: https://webinar-aufbauende-landwirtschaft.de/
Mikrobiom-Symposium: https://mikrobiom.aufbauende-landwirtschaft.de
Klima-Landschaften: https://www.klima-landschaften.de/
Climate Landscapes: https://climate-landscapes.org

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Dauerwald – der Wald der Zukunft?

Dauerwald – der Wald der Zukunft?

Ohne einen klimaresilienten Wald wird auch die Landwirtschaft keine Chance haben. Deswegen brauchen wir den Dauerwald, hier ein kleiner Beitrag im BR: „Junge und alte, dicke und dünne Bäume – alles gemischt ergibt das einen „Dauerwald“. Ein 100 Jahre altes Konzept, das aber in Zeiten des Klimawandels für resiliente Wälder sorgen könnte. Nötig sind viel Wissen und viel Arbeit.“

https://www.ardmediathek.de/video/unser-land/dauerwald-der-wald-der-zukunft/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdFNjaGVkdWxlU2xvdC80MDM3MTM2ODE4MTNfRjIwMjNXTzAxNzM1NkEwL3NlY3Rpb24vOWM3YzM2ZTktNjYwOS00ZGI0LWJlMDUtOTNmMTU2Yzk3NjVl

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Seminar: Einen essbaren Waldgarten gestalten. 19.-21.7.2024, Schloss Tempelhof

Seminar: Einen essbaren Waldgarten gestalten. 19.-21.7.2024, Schloss Tempelhof

Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes mehrstufiges Anbausystem im Sinne der Permakultur. Es besteht aus Obstbäumen, Wildobst und Beerensträuchern und ist mit essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und sich versamenden Nutzpflanzen unterpflanzt. Durch extensive Eingriffen benötigt er einen geringen Erhaltungsaufwand. Damit stellt es ein Beispiel für eine neue Art des Gärtnerns dar.

Im Kurs werden Grundlagen, Pflanzenbeispiele und Anwendungsbeispiele in der Praxis gezeigt und anhand eines Grundstückes im Schloss Tempelhof ein Selbstversorger-Waldgarten beispielhaft geplant.

Datum: 19. – 21.7.2024
Kosten: 210-280 €
Verpflegung: Biologische Vollwertkost, die größtenteils aus eigenem Anbau stammt (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Pausenverpflegung): 34 € pro Tag
Unterkunft: je nach Unterbringung
Anmeldung: Schloss Tempelhof

Referenten:
Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitete über 20 Jahre lang für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigte. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor des Buches “Die Humusrevolution” (2017) und “Aufbäumen gegen die Dürre” (2023) und Initiator des Symposiums und der Webinar-Reihe “Aufbauende Landwirtschaft” und des Netzwerkes “Klima-Landschaften“. Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof, wo er auch rein praktisch aufbauende Methoden der Landwirtschaft mit gestaltet.

Géraldine Sommer ist Sozialpädagogin (Schwerpunkt Gesundheitswesen) und Permakultur-Wirkende. Seit ihrer Jugend engagiert sie sich in sozialen und ökologischen Bewegungen und setzt sich für enkeltaugliche Lebensweisen ein. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Schnittstelle zwischen sozialer und grüner Permakultur. Ihre große Leidenschaft ist es, Menschen dabei zu begleiten, ihre eigenen Potentiale zu entfalten und diese in Einklang mit unserer Erde zu leben. Zudem ist sie seit 2023 Teil des Teams für den essbaren Waldgarten am Schloss Tempelhof.

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Kai Pönitz // Multifunktionale Landnutzung // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2024

Kai Pönitz // Multifunktionale Landnutzung // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2024

Ein Vortrag von Kai Pönitz zum Thema „Multifunktionale Landnutzung -Beispiele aus der betrieblichen Praxis„.

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2024
Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung, regenerative Landwirtschaft; Gesundheit, Ernährung, Mikrobiom.

Kai Pönitz wurde in Freiberg (Sachsen) geboren und wuchs auf dem Bauernhof der Familie auf. Nach einer landwirtschaftlichen Lehre folgten Tätigkeiten in einer Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft sowie einem Staatsforstbetrieb folgte später das Studium der Agrarwissenschaften sowie der Landwirtschaft der Tropen und Subtropen und die Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bodenschutz und Rekultivierung an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Im Jahr 1999 wurde der Landwirtschaftsbetrieb der Familie im Nebenerwerb wieder eingerichtet und auf ökologische Wirtschaftsweise umgestellt. Parallel dazu bekam Pönitz im Jahr 2000 einen Lehrauftrag für Landwirtschaft am damaligen Staatlichen Amt für Landwirtschaft mit Lehranstalt Freiberg-Zug, dem heutigen Fachschulzentrum Freiberg-Zug. Seit 2007 ist Kai Pönitz Inhaber des Höheren Lehramtes für berufsbildende Schulen in den Bereichen Biologie und Landwirtschaft. Seit 2015 bewirtschaftet er den Familienbetrieb im Haupterwerb. Sein Motto: Landwirtschaft ist kein Beruf, sondern eine Lebensweise.

https://www.youtube.com/watch?v=hAwjZS7BSYk

Aufbauende Landwirtschaft: https://www.aufbauende-landwirtschaft.de/
Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«: https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/
Webinar-Reihen »Aufbauende Landwirtschaft«: https://webinar-aufbauende-landwirtschaft.de/
Mikrobiom-Symposium: https://mikrobiom.aufbauende-landwirtschaft.de
Klima-Landschaften: https://www.klima-landschaften.de/
Climate Landscapes: https://climate-landscapes.org

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Ausgewilderte Wisente: Die grasenden Klimahelden der Karpaten

Ausgewilderte Wisente: Die grasenden Klimahelden der Karpaten

Yeah, Mobgrazing works!! Eigentlich alle Landwirtinnen mit denen ich spreche, erzählen begeistert von der Steigerung der Bodenfruchtbarkeit auf Acker und Wiese. Jetzt auch mal aus einem ganz anderen Kontext:

Eine Herde aus 170 Wisenten in Rumänien hat Forschern zufolge einen erstaunlichen Nutzen fürs Klima. Denn sie grasen. Sie trampeln. Sie hinterlassen Kot. Die Ökosysteme von Wald und Grasland gediehen durch das gleichmäßige Grasen der umherziehenden Herde besser. Mit ihrer Verdauung verteilten die Tiere Nährstoffe und Samen, was die Fruchtbarkeit des Bodens steigere. Das dank der Wildtiere gespeicherte CO₂ sei mit dem Ausstoß von mehr als 40.000 Autos zu vergleichen. (Publikation)

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/wisente-in-rumaenien-die-grasenden-klimahelden-der-karpaten-a-968f8ba6-c9c8-420c-b60e-94e97a540247?sara_ref=re-so-app-sh
https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1029/2024JG008026

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Regenerative Landwirtschaft als Schlüsselkonzept für Bodensee-Region: Projekt „Lebendiger Boden-See“

Regenerative Landwirtschaft als Schlüsselkonzept für Bodensee-Region: Projekt „Lebendiger Boden-See“

Schloss Salem, 25. April 2024: Auf Einladung von Bernhard Markgraf von Baden und Dr. Jan-Gisbert Schultze, Gründer von Regenerate Forum, trafen sich in Schloss Salem mehr als 120 Vertreter aus Landwirtschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur. Im Mittelpunkt der Veranstaltung und Podiumsdiskussion stand das Konzept der Regenerativen Land-, Forst- und Wasserwirtschaft, die grundlegend die Gesundung der land- und forstwirtschaftlichen Böden, die Retention von Wasser und damit die Entwicklung einer zugleich klimaresilienten und ökonomisch wertschöpfenden Landschaft zum Ziel hat. Mit der flächendeckenden Verbreitung dieses Schlüsselkonzepts soll die Region angesichts der Herausforderungen von Klimawandel und Artenschwund zum „lebendigen Boden-See“ und zur Modellregion mit überregionaler Strahlkraft werden.

https://de.regenerateforum.org

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