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Studie zeigt: Die meisten Mykorrhiza-Produkte wirken nicht

Studie zeigt: Die meisten Mykorrhiza-Produkte wirken nicht

Nicht gut, weil Vertrauen zerstörend: Eine neue Studie zeigt auf, dass 85 % der im Handel erhältlichen Mykorrhiza-Produkte für Landwirtschaft und Gartenbau ungeeignet sind, weil sie keine lebensfähigen Vermehrungseinheiten mykorrhizaler Pilze enthalten.

In dieser Studie wurden 16 handelsübliche AMF-Inokulate getestet – neun für die Landwirtschaft und sieben für den Hobbygartenbau – sowie zum Vergleich sieben Forschungsinokulate, alle unter kontrollierten Gewächshausbedingungen. Die Ergebnisse zeigen, dass nur drei der kommerziellen Produkte zu einer Wurzelbesiedlung führten und lediglich eines davon das Pflanzenwachstum förderte. Ein Drittel der landwirtschaftlichen Produkte erreichte eine Wurzelkolonisation, während keines der sieben Hobbygarten-Produkte eine Symbiose mit Pflanzenwurzeln herstellen konnte.

Zusammen mit drei weiteren aktuellen Studien, die AMF-Produkte weltweit untersuchten, zeigt sich, dass 85 % der insgesamt 64 getesteten kommerziellen arbuskulären Mykorrhiza-Inokulate von schlechter Qualität sind und keine Wurzelbesiedlung bewirken.

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/sae2.70107

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Naturgemäße Waldwirtschaft: Ist der Dauerwald der Wald der Zukunft? | Unser Land | BR

Naturgemäße Waldwirtschaft: Ist der Dauerwald der Wald der Zukunft? | Unser Land | BR

Sind Dauerwälder die Zukunft? Vieles spricht dafür. Denn wir müssen auch in der Forstwirtschaft, genauso wie in der Landwirtschaft, die Transformation „vom Boden her denken“. Ohne gesunde Böden, die viel Wasser speichern können, werden die Wälder in den schwierigen klimatischen Situationen der Zukunft es schwer haben zu gedeihen (und zu überleben). Das heißt: Bodenaufbau. Und das gelingt halt nur richtig gut in einem dauerhaft produzierenden Mischwald – eben einem Dauerwald.

Dazu passt diese kurze Doku: „Wie sieht der Wald der Zukunft aus? Darüber wird viel diskutiert. Nicht nur unter Förstern. Ein mögliches Konzept: Dauerwälder anlegen. Ein Dauerwald ist mehr als nur ein Mischwald. Im Dauerwald gibt es dicke und dünne, alte und junge Bäume. Und es geht um maximale Vielfalt bei den Baumarten. Christoph Arndt betreut bei der Fürstlich Castell’schen Forstverwaltung so einen Dauerwald. Denn ein Dauerwald braucht viel Pflege. Jede Baumart hat andere Bedürfnisse und reagiert anders auf menschliche Eingriffe. Bei der naturgemäßen Waldwirtschaft muss der Förster behutsam vorgehen. Ein Dauerwald ist kein Natur-, sondern ein Wirtschaftswald, sprich: die Waldbesitzer können weiterhin Holz ernten. Die Idee stammt von dem Forstwissenschaftler Alfred Möller, der sie bereits vor 100 Jahren entwickelt hat: Der Wald als Organismus, der sich selbst regeneriert. Das könnte eine Lösung sein für den Wald im Klimawandel.“

https://www.youtube.com/watch?v=7XwDIh8WJu8

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PFAS-Pestizide: Ewigkeitschemikalien auf unseren Lebensmitteln

PFAS-Pestizide: Ewigkeitschemikalien auf unseren Lebensmitteln

Ich bin über die Problematik von PFAS vor einiger Zeit über das nahezu dramatisch realistisches Spielfilm-Drama „Dark Waters“ gestolpert, der aufzeigt, der eindringlich aufzeigt, wie rücksichtslose Konzernmacht (in diesem Falle von DuPont) und Profitgier jahrzehntelang zur Umweltzerstörung durch hochgiftige Chemikalien (eben PFAS, in Form von Teflon) führten – und wie schwer es ist, dagegen Gerechtigkeit zu erkämpfen

Jetzt postet das Umweltinstitut München dass PFAS auch in der Landwirtschaft in Form von Pestiziden verwendet werden – ein weiteres Umweltproblem und Gesundheitsrisiko:

PFAS, sogenannte „Ewigkeitschemikalien“, sind in den vergangenen Jahren zunehmend in den Fokus gerückt. Viele Menschen meiden mittlerweile Antihaftpfannen oder Outdoor-Kleidung mit PFAS-Imprägnierung, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Doch was kaum bekannt ist: Auch in der Landwirtschaft kommen PFAS zum Einsatz – und zwar als Pestizide. Die Folge: Eine wachsende Belastung unserer Umwelt, unserer Lebensmittel und unserer Gesundheit.

Rund 11,5 Prozent der derzeit in Deutschland zugelassenen Pestizidwirkstoffe sind PFAS. Das bedeutet: Jedes Jahr werden fast 2.000 Tonnen dieser hochproblematischen Substanzen auf unseren Feldern ausgebracht – eine Verfünffachung gegenüber dem Jahr 2000. Besonders alarmierend ist dieser Zuwachs, weil sich Ewigkeitschemikalien dadurch unumkehrbar und im steigenden Tempo im Grundwasser, in Böden und unseren Körpern anreichern. Dabei sind die Folgen für unsere Gesundheit und die Umwelt bislang noch kaum erforscht.

Ende Juli hat Dänemark reagiert und die Zulassung für 23 Pestizidprodukte mit den sechs am häufigsten verwendeten PFAS-Wirkstoffen entzogen. Die Behörden begründen den Schritt mit dem massiven Eintrag von PFAS ins Grundwasser: Der TFA-Eintrag lag teils weit über dem geltenden Grenzwert von 0,1 µg/l. Damit geht Dänemark einen konsequenten Schritt im Sinne des Vorsorgeprinzips – für den Schutz von Gesundheit und Umwelt.

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10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Michael Reber, Lukas Kohl, Maria Finckh, Armin Meitzler, Hermann Hoyer u.a.

10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Michael Reber, Lukas Kohl, Maria Finckh, Armin Meitzler, Hermann Hoyer u.a.

Wir laden Dich herzlich zu unserem 10. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, das vom 23. – 25. Januar 2026 wieder am Schloss Tempelhof statt findet.

Immer mehr Betriebe stehen vor der Herausforderung, mit Trockenheit, Starkregen, hohen Kosten und steigenden Erwartungen aus Gesellschaft und Markt umzugehen. Auf unserem Symposium berichten Landwirtinnen und Landwirte aus der Praxis, welche Maßnahmen für sie funktioniert haben – von Bodenaufbau über Wasserrückhalt bis hin zu vielfältigen Fruchtfolgen oder moderner Weidewirtschaft.

Wir blicken dabei bewusst über den Tellerrand hinaus: Ziel ist es, unterschiedliche Ansätze kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Wege zu finden, wie Landwirtschaft zukunftsfähig bleiben kann – produktiv, wirtschaftlich tragfähig und ökologisch sinnvoll.

Themen

Direktsaat, minimale Bodenbearbeitung, regenerative Landwirtschaft, Gemüsebau, Mulch, Agroforstwirtschaft, Wasserretention, Tierhaltung, Mikrobiome Boden-Pflanze-Tier-Mensch u.v.m.

Für wen ist das Symposium gedacht?

Egal ob konventionell oder ökologisch wirtschaftend: Wer Interesse hat, den eigenen Betrieb widerstandsfähiger zu machen und von den Erfahrungen anderer Landwirtinnen und Landwirte zu profitieren, ist hier richtig.

Warum teilnehmen?

Erfahrungen aus der Praxis: Betriebe berichten, wie sie mit Herausforderungen wie Trockenheit, Nährstoffeffizienz oder Bodenerosion umgehen.
Neue Ideen für den Betrieb: Von Zwischenfrüchten bis Agroforst – viele Maßnahmen lassen sich Schritt für Schritt erproben.
Austausch auf Augenhöhe: Hier treffen sich Praktikerinnen und Praktiker, die offen sind, voneinander zu lernen – unabhängig von der Bewirtschaftungsform.
Blick in die Zukunft: Wie kann Landwirtschaft Ertrag sichern und gleichzeitig Boden, Wasser und Klima stärken?

Referent:innen

Freue Dich auf spannende Beiträge von:

  • Michael Reber, Von pfluglos über regenerativ zu Bio
  • Hermann Hoyer, Der Weg zur Bio-Direktsaat (und zurück)
  • Josch Zauner, Konservierende Landwirtschaft mit viel Mut
  • Maria Finckh, Landwirtschaft ökosystemar denken
  • Lukas Kohl, Bodenanalyse nach Haney
  • Armin Meitzler, In Kooperationen denken
  • Rita Oldenbourg, Low Stress Stockmanship
  • Oliver Leipacher, Regenerativer Gewächshaus-Gemüsebau
  • Otto Ehrmann,Regenwürmer als entscheidender Produktionsfaktor in der Landwirtschaft
  • Roland Lenz, Vielfalt, Stabilität und Denken in Kreisläufen – auf dem Weg zum enkeltauglichen Weinbau

Vorträge, Austausch, Beratung

Neben den Keynotes erwarten Dich kurze Impulsvorträge und – ganz neu – zwei gemeinsame Beratungssessions. Es wird immer wieder Zeit für moderierte Austauschrunden mit Kollegen und Fachberatern geben. Zudem bieten wir einen OpenSpace-Abend, bei dem jeder seine Themen vorstellen und sich darüber austauschen kann.

Wir beginnen am Freitag Nachmittag mit einer Führung über unseren eigenen Betrieb, mit Themen wie Marktgarten, Mulch-Gemüseanbau, Agroforstwirtschaft und Keyline-Design.

Gemeinsam mit Freunden und Kolleginnen

Freu Dich auf ein Wochenende voller spannender Themen für die Praxis, inspirierende Referent und begeisterte Teilnehmerinnen.
Der persönliche Austausch ist durch Online-Videos nicht zu ersetzen – daher freuen wir uns ganz besonders auf die gemeinsame Zeit mit Dir!

Die Agenda findest du auf der Webseite.

Hier kannst du dich direkt anmelden.

https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de

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10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Maria Finckh zu „Landwirtschaft ökosystemar denken“

10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Maria Finckh zu „Landwirtschaft ökosystemar denken“

Wir laden Dich herzlich zu unserem 10. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, das vom 23. – 25. Januar 2026 wieder am Schloss Tempelhof statt findet.

Mit dabei: Maria Finckh – Landwirtschaft ökosystemar denken und was das mit „One Health“ zu tun hat 

Maria Finckh ist Professorin an der Universität Kassel und hat über 35 Jahre Erfahrung als Phytopathologin. Seit 1999 entwickelt sie ein Konzept zum agrarökologischen Pflanzenschutz basierend auf einem umfassenden Verständnis der biologischen Vielfalt von der Ebene der Mikroorganismen bis zur Landschaftsebene. Ziel ihrer Forschungsarbeit ist eine Systementwicklung, basierend auf der Förderung eines gesunden Bodens und der Schaffung resilienter flexibel auf klimatische Extreme reagierender Pflanzen.

Ausrichtung

Unser Ziel ist es, Menschen und Themen zusammenzubringen, um gemeinsam aus verschiedenen Perspektiven auf Lösungen und Methoden einer aufbauenden, regenerativen Landwirtschaft zu blicken – und dabei sowohl große als auch kleine und neue Entwicklungen zu erkunden.

Themen & Referent:innen

Vom Boden und vom Leben: Wir beleuchten Methoden der regenerativen Landwirtschaft, schauen in Ansätze der konventionellen und biologischen Direktsaat, zur minimalen Bodenbearbeitung, Agroforstwirtschaft, Tierhaltung, Boden-Pflanze-Tier-Mensch-Mikrobiome, Gemüseanbau, Mulch, Wasserretention, Kooperationen, ökosystemare Betrachtungen und mehr.

Freue Dich auf spannende Beiträge von:

  • Michael Reber, Von pfluglos über regenerativ zu Bio
  • Hermann Hoyer, Der Weg zur Bio-Direktsaat (und zurück)
  • Josch Zauner, Konservierende Landwirtschaft mit viel Mut
  • Maria Finckh, Landwirtschaft ökosystemar denken
  • Lukas Kohl, Bodenanalyse nach Haney
  • Armin Meitzler, In Kooperationen denken
  • Rita Oldenbourg, Low Stress Stockmanship
  • Oliver Leipacher, Regenerativer Gewächshaus-Gemüsebau
  • Otto Ehrmann,Regenwürmer als entscheidender Produktionsfaktor in der Landwirtschaft
  • Roland Lenz, Vielfalt, Stabilität und Denken in Kreisläufen – auf dem Weg zum enkeltauglichen Weinbau

Vorträge, Austausch, Beratung

Neben den Keynotes erwarten Dich kurze Impulsvorträge und – ganz neu – zwei gemeinsame Beratungssessions. Es wird immer wieder Zeit für moderierte Austauschrunden mit Kollegen und Fachberatern geben. Zudem bieten wir einen OpenSpace-Abend, bei dem jeder seine Themen vorstellen und sich darüber austauschen kann.

Wir beginnen am Freitag Nachmittag mit einer Führung über unseren eigenen Betrieb, mit Themen wie Marktgarten, Mulch-Gemüseanbau, Agroforstwirtschaft und Keyline-Design.

Gemeinsam mit Freunden und Kolleginnen

Freu Dich auf ein Wochenende voller spannender Themen für die Praxis, inspirierende Referent und begeisterte Teilnehmerinnen.
Der persönliche Austausch ist durch Online-Videos nicht zu ersetzen – daher freuen wir uns ganz besonders auf die gemeinsame Zeit mit Dir!

Die Agenda findest du auf der Webseite.

Hier kannst du dich direkt anmelden.

https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de

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10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Rita Oldenbourg zum Stockmanship

10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Rita Oldenbourg zum Stockmanship

Wir laden Dich herzlich zu unserem 10. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, das vom 23. – 25. Januar 2026 wieder am Schloss Tempelhof statt findet.

Mit dabei: Rita Oldenbourg – Stockmanship: Wo liegt der Nutzen und wie kann man es lernen?

Rita Oldenbourg mag Rinder und findet die Beweidung von Graslandschaften wichtig. Die gelernte Landwirtin und studierte Psychologin entwickelte frei zugängliches Lernmaterial zu Stockmanship, einer Methode zum stressarmen Bewegen von Rindern. Auf ihrem eigenen Weg mit Stockmanship berührte sie, wieviel leichter die Zusammenarbeit mit Rindern wird und wieviel Freude in dieser gelingenden Zusammenarbeit liegt.

Ausrichtung

Unser Ziel ist es, Menschen und Themen zusammenzubringen, um gemeinsam aus verschiedenen Perspektiven auf Lösungen und Methoden einer aufbauenden, regenerativen Landwirtschaft zu blicken – und dabei sowohl große als auch kleine und neue Entwicklungen zu erkunden.

Themen & Referent:innen

Vom Boden und vom Leben: Wir beleuchten Methoden der regenerativen Landwirtschaft, schauen in Ansätze der konventionellen und biologischen Direktsaat, zur minimalen Bodenbearbeitung, Agroforstwirtschaft, Tierhaltung, Boden-Pflanze-Tier-Mensch-Mikrobiome, Gemüseanbau, Mulch, Wasserretention, Kooperationen, ökosystemare Betrachtungen und mehr.

Freue Dich auf spannende Beiträge von:

  • Michael Reber, Von pfluglos über regenerativ zu Bio
  • Hermann Hoyer, Der Weg zur Bio-Direktsaat (und zurück)
  • Josch Zauner, Konservierende Landwirtschaft mit viel Mut
  • Maria Finckh, Landwirtschaft ökosystemar denken
  • Lukas Kohl, Bodenanalyse nach Haney
  • Armin Meitzler, In Kooperationen denken
  • Rita Oldenbourg, Low Stress Stockmanship
  • Oliver Leipacher, Regenerativer Gewächshaus-Gemüsebau
  • Otto Ehrmann,Regenwürmer als entscheidender Produktionsfaktor in der Landwirtschaft
  • Roland Lenz, Vielfalt, Stabilität und Denken in Kreisläufen – auf dem Weg zum enkeltauglichen Weinbau

Vorträge, Austausch, Beratung

Neben den Keynotes erwarten Dich kurze Impulsvorträge und – ganz neu – zwei gemeinsame Beratungssessions. Es wird immer wieder Zeit für moderierte Austauschrunden mit Kollegen und Fachberatern geben. Zudem bieten wir einen OpenSpace-Abend, bei dem jeder seine Themen vorstellen und sich darüber austauschen kann.

Wir beginnen am Freitag Nachmittag mit einer Führung über unseren eigenen Betrieb, mit Themen wie Marktgarten, Mulch-Gemüseanbau, Agroforstwirtschaft und Keyline-Design.

Gemeinsam mit Freunden und Kolleginnen

Freu Dich auf ein Wochenende voller spannender Themen für die Praxis, inspirierende Referent und begeisterte Teilnehmerinnen.
Der persönliche Austausch ist durch Online-Videos nicht zu ersetzen – daher freuen wir uns ganz besonders auf die gemeinsame Zeit mit Dir!

Die Agenda findest du auf der Webseite.

Hier kannst du dich direkt anmelden.

https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de

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10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Johannes Zauner zur konservierenden Landwirtschaft

10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Johannes Zauner zur konservierenden Landwirtschaft

Wir laden Dich herzlich zu unserem 10. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, das vom 23. – 25. Januar 2026 wieder am Schloss Tempelhof statt findet.

Mit dabei: Johannes Zauner – Mut zur Schlampigkeit. Mein Weg in die konservierende Landwirtschaft

Johannes Zauner ist auf dem elterlichen Landwirtschaftsbetrieb aufgewachsen und hat dort durch seinen Vater schon früh den hohen Stellenwert von Bodenschonung und Zwischenfrüchten vermittelt bekommen. Nach seiner Ausbildung zum Medientechniker absolvierte er ein Bachelorstudium der Agrarwissenschaften mit Schwerpunkt Ackerbau an der BOKU in Wien. Dort war er vier Jahre lang als Versuchstechniker tätig. Nach seiner Tätigkeit an der BOKU wechselte Johannes zur Landwirtschaftskammer Niederösterreich, wo er im Projektmanagement sowie als Berater für Zwischenfruchtanbau, bodenschonende Bewirtschaftung und Direktsaat tätig ist. Seit 2022 leitet er den elterlichen Ackerbaubetrieb, den er im Zeitraum 2021/2022 auf konservierende Landwirtschaft umstellte. Der Fokus liegt auf möglichst wenigen Eingriffen in den Boden und das umliegende Ökosystem, was durch permanente Direktsaat, intensiven Zwischenfruchtanbau, ausgewogene Pflanzenernährung und Fruchtwechsel umgesetzt wird. Sein Wissen gibt er im Rahmen von Feldtagen, Vorträgen und Praktikertreffen an andere Landwirte weiter.

Ausrichtung

Unser Ziel ist es, Menschen und Themen zusammenzubringen, um gemeinsam aus verschiedenen Perspektiven auf Lösungen und Methoden einer aufbauenden, regenerativen Landwirtschaft zu blicken – und dabei sowohl große als auch kleine und neue Entwicklungen zu erkunden.

Themen & Referent:innen

Vom Boden und vom Leben: Wir beleuchten Methoden der regenerativen Landwirtschaft, schauen in Ansätze der konventionellen und biologischen Direktsaat, zur minimalen Bodenbearbeitung, Agroforstwirtschaft, Tierhaltung, Boden-Pflanze-Tier-Mensch-Mikrobiome, Gemüseanbau, Mulch, Wasserretention, Kooperationen, ökosystemare Betrachtungen und mehr.

Freue Dich auf spannende Beiträge von:

  • Michael Reber, Von pfluglos über regenerativ zu Bio
  • Hermann Hoyer, Der Weg zur Bio-Direktsaat (und zurück)
  • Josch Zauner, Konservierende Landwirtschaft mit viel Mut
  • Maria Finckh, Landwirtschaft ökosystemar denken
  • Lukas Kohl, Bodenanalyse nach Haney
  • Armin Meitzler, In Kooperationen denken
  • Rita Oldenbourg, Low Stress Stockmanship
  • Oliver Leipacher, Regenerativer Gewächshaus-Gemüsebau
  • Otto Ehrmann,Regenwürmer als entscheidender Produktionsfaktor in der Landwirtschaft
  • Roland Lenz, Vielfalt, Stabilität und Denken in Kreisläufen – auf dem Weg zum enkeltauglichen Weinbau

Vorträge, Austausch, Beratung

Neben den Keynotes erwarten Dich kurze Impulsvorträge und – ganz neu – zwei gemeinsame Beratungssessions. Es wird immer wieder Zeit für moderierte Austauschrunden mit Kollegen und Fachberatern geben. Zudem bieten wir einen OpenSpace-Abend, bei dem jeder seine Themen vorstellen und sich darüber austauschen kann.

Wir beginnen am Freitag Nachmittag mit einer Führung über unseren eigenen Betrieb, mit Themen wie Marktgarten, Mulch-Gemüseanbau, Agroforstwirtschaft und Keyline-Design.

Gemeinsam mit Freunden und Kolleginnen

Freu Dich auf ein Wochenende voller spannender Themen für die Praxis, inspirierende Referent und begeisterte Teilnehmerinnen.
Der persönliche Austausch ist durch Online-Videos nicht zu ersetzen – daher freuen wir uns ganz besonders auf die gemeinsame Zeit mit Dir!

Die Agenda findest du auf der Webseite.

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10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Oliver Leipacher zum regenerativen Gemüseanbau

10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Oliver Leipacher zum regenerativen Gemüseanbau

Wir laden Dich herzlich zu unserem 10. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, das vom 23. – 25. Januar 2026 wieder am Schloss Tempelhof statt findet.

Mit dabei: Oliver Leipacher – Regenerativer Gemüseanbau im Gewächshaus und eine andere ökonomische Betrachtung

Oliver Leipacher ist Dipl. Ing. Agr. (FH) und bewirtschaftet sein 2000 einen Biogemüsebetrieb in Mittelsachsen. Seit 2007 führt Katrin Leipacher den eigenen Naturkostgroß- und Einzelhandel. 80er Lößböden und anfangs genug Wasser schienen genug Platz für Wachstum zu bieten. Doch Starkniederschläge mit biblischen Schlammfluten, Stürme bis 145 km/h und immer längeren Frühjahrsdürren, führten seit dem Trockenjahr 2018 zu einem radikalen Wandel hin zur Regenerativen Landwirtschaft. Überschlagsrechnung und Vorrausschauende Kalkulationen ließen uns als Familienbetrieb viele Situationen besser verstehen und entsprechend langfristiger planen. Das „Gesundschrumpfen“. Aus 50 ha Gesamtfläche sind 30 ha übriggeblieben. Von 20 ha Freilandgemüse sind knapp 1 ha geworden. Wachstum nach innen ist die Devise.

Ausrichtung

Unser Ziel ist es, Menschen und Themen zusammenzubringen, um gemeinsam aus verschiedenen Perspektiven auf Lösungen und Methoden einer aufbauenden, regenerativen Landwirtschaft zu blicken – und dabei sowohl große als auch kleine und neue Entwicklungen zu erkunden.

Themen & Referent:innen

Vom Boden und vom Leben: Wir beleuchten Methoden der regenerativen Landwirtschaft, schauen in Ansätze der konventionellen und biologischen Direktsaat, zur minimalen Bodenbearbeitung, Agroforstwirtschaft, Tierhaltung, Boden-Pflanze-Tier-Mensch-Mikrobiome, Gemüseanbau, Mulch, Wasserretention, Kooperationen, ökosystemare Betrachtungen und mehr.

Freue Dich auf spannende Beiträge von:

  • Michael Reber, Von pfluglos über regenerativ zu Bio
  • Hermann Hoyer, Der Weg zur Bio-Direktsaat (und zurück)
  • Josch Zauner, Konservierende Landwirtschaft mit viel Mut
  • Maria Finckh, Landwirtschaft ökosystemar denken
  • Lukas Kohl, Bodenanalyse nach Haney
  • Armin Meitzler, In Kooperationen denken
  • Rita Oldenbourg, Low Stress Stockmanship
  • Oliver Leipacher, Regenerativer Gewächshaus-Gemüsebau
  • Otto Ehrmann,Regenwürmer als entscheidender Produktionsfaktor in der Landwirtschaft
  • Roland Lenz, Vielfalt, Stabilität und Denken in Kreisläufen – auf dem Weg zum enkeltauglichen Weinbau

Vorträge, Austausch, Beratung

Neben den Keynotes erwarten Dich kurze Impulsvorträge und – ganz neu – zwei gemeinsame Beratungssessions. Es wird immer wieder Zeit für moderierte Austauschrunden mit Kollegen und Fachberatern geben. Zudem bieten wir einen OpenSpace-Abend, bei dem jeder seine Themen vorstellen und sich darüber austauschen kann.

Wir beginnen am Freitag Nachmittag mit einer Führung über unseren eigenen Betrieb, mit Themen wie Marktgarten, Mulch-Gemüseanbau, Agroforstwirtschaft und Keyline-Design.

Gemeinsam mit Freunden und Kolleginnen

Freu Dich auf ein Wochenende voller spannender Themen für die Praxis, inspirierende Referent und begeisterte Teilnehmerinnen.
Der persönliche Austausch ist durch Online-Videos nicht zu ersetzen – daher freuen wir uns ganz besonders auf die gemeinsame Zeit mit Dir!

Die Agenda findest du auf der Webseite.

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10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Roland Lenz zu Vielfalt, Stabilität und Denken in Kreisläufen

10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Roland Lenz zu Vielfalt, Stabilität und Denken in Kreisläufen

Wir laden Dich herzlich zu unserem 10. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, das vom 23. – 25. Januar 2026 wieder am Schloss Tempelhof statt findet.

Mit dabei: Roland Lenz – Vielfalt, Stabilität und Denken in Kreisläufen – auf dem Weg zur enkeltauglichen Landwirtschaft

 

Ausrichtung

Unser Ziel ist es, Menschen und Themen zusammenzubringen, um gemeinsam aus verschiedenen Perspektiven auf Lösungen und Methoden einer aufbauenden, regenerativen Landwirtschaft zu blicken – und dabei sowohl große als auch kleine und neue Entwicklungen zu erkunden.

Themen & Referent:innen

Vom Boden und vom Leben: Wir beleuchten Methoden der regenerativen Landwirtschaft, schauen in Ansätze der konventionellen und biologischen Direktsaat, zur minimalen Bodenbearbeitung, Agroforstwirtschaft, Tierhaltung, Boden-Pflanze-Tier-Mensch-Mikrobiome, Gemüseanbau, Mulch, Wasserretention, Kooperationen, ökosystemare Betrachtungen und mehr.

Freue Dich auf spannende Beiträge von:

  • Michael Reber, Von pfluglos über regenerativ zu Bio
  • Hermann Hoyer, Der Weg zur Bio-Direktsaat (und zurück)
  • Josch Zauner, Konservierende Landwirtschaft mit viel Mut
  • Maria Finckh, Landwirtschaft ökosystemar denken
  • Lukas Kohl, Bodenanalyse nach Haney
  • Armin Meitzler, In Kooperationen denken
  • Rita Oldenbourg, Low Stress Stockmanship
  • Oliver Leipacher, Regenerativer Gewächshaus-Gemüsebau
  • Otto Ehrmann,Regenwürmer als entscheidender Produktionsfaktor in der Landwirtschaft
  • Roland Lenz, Vielfalt, Stabilität und Denken in Kreisläufen – auf dem Weg zum enkeltauglichen Weinbau

Vorträge, Austausch, Beratung

Neben den Keynotes erwarten Dich kurze Impulsvorträge und – ganz neu – zwei gemeinsame Beratungssessions. Es wird immer wieder Zeit für moderierte Austauschrunden mit Kollegen und Fachberatern geben. Zudem bieten wir einen OpenSpace-Abend, bei dem jeder seine Themen vorstellen und sich darüber austauschen kann.

Wir beginnen am Freitag Nachmittag mit einer Führung über unseren eigenen Betrieb, mit Themen wie Marktgarten, Mulch-Gemüseanbau, Agroforstwirtschaft und Keyline-Design.

Gemeinsam mit Freunden und Kolleginnen

Freu Dich auf ein Wochenende voller spannender Themen für die Praxis, inspirierende Referent und begeisterte Teilnehmerinnen.
Der persönliche Austausch ist durch Online-Videos nicht zu ersetzen – daher freuen wir uns ganz besonders auf die gemeinsame Zeit mit Dir!

Die Agenda findest du auf der Webseite.

Hier kannst du dich direkt anmelden.

https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de

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10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Otto Ehrmann zur Bedeutung der Regenwürmer in der Landwirtschaft

10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Otto Ehrmann zur Bedeutung der Regenwürmer in der Landwirtschaft

Wir laden Dich herzlich zu unserem 10. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, das vom 23. – 25. Januar 2026 wieder am Schloss Tempelhof statt findet.

Mit dabei: Otto Ehrmann – Regenwürmer in den Böden Baden-Württembergs und ihre Bedeutung für den Ackerbau

Otto Ehrmann ist aufgewachsen auf einem kleinen Hof im östlichen Main-Tauber-Kreis. Er hat Landwirtschaft an der FH Nürtingen und der Agrabiologie an der Universität Hohenheim studiert. Seine
Dissertation hatte zum Thema „Regenwürmer in einigen südwestdeutschen Agrarlandschaften: Vorkommen, Entwicklung bei Nutzungsänderungen und Auswirkungen auf das Bodengefüge“. Seit 1999 ist er selbständig mit seinem „Büro für Bodenmikromorphologie und Bodenbiologie“ in den Arbeitsfeldern Bodenrekultivierung und Untersuchung von Regenwurmpopulationen und Bodenstruktur in landwirtschaftlichen Böden und Wäldern.

Ausrichtung

Unser Ziel ist es, Menschen und Themen zusammenzubringen, um gemeinsam aus verschiedenen Perspektiven auf Lösungen und Methoden einer aufbauenden, regenerativen Landwirtschaft zu blicken – und dabei sowohl große als auch kleine und neue Entwicklungen zu erkunden.

Themen & Referent:innen

Vom Boden und vom Leben: Wir beleuchten Methoden der regenerativen Landwirtschaft, schauen in Ansätze der konventionellen und biologischen Direktsaat, zur minimalen Bodenbearbeitung, Agroforstwirtschaft, Tierhaltung, Boden-Pflanze-Tier-Mensch-Mikrobiome, Gemüseanbau, Mulch, Wasserretention, Kooperationen, ökosystemare Betrachtungen und mehr.

Freue Dich auf spannende Beiträge von:

  • Michael Reber, Von pfluglos über regenerativ zu Bio
  • Hermann Hoyer, Der Weg zur Bio-Direktsaat (und zurück)
  • Josch Zauner, Konservierende Landwirtschaft mit viel Mut
  • Maria Finckh, Landwirtschaft ökosystemar denken
  • Lukas Kohl, Bodenanalyse nach Haney
  • Armin Meitzler, In Kooperationen denken
  • Rita Oldenbourg, Low Stress Stockmanship
  • Oliver Leipacher, Regenerativer Gewächshaus-Gemüsebau
  • Otto Ehrmann,Regenwürmer als entscheidender Produktionsfaktor in der Landwirtschaft
  • Roland Lenz, Vielfalt, Stabilität und Denken in Kreisläufen – auf dem Weg zum enkeltauglichen Weinbau

Vorträge, Austausch, Beratung

Neben den Keynotes erwarten Dich kurze Impulsvorträge und – ganz neu – zwei gemeinsame Beratungssessions. Es wird immer wieder Zeit für moderierte Austauschrunden mit Kollegen und Fachberatern geben. Zudem bieten wir einen OpenSpace-Abend, bei dem jeder seine Themen vorstellen und sich darüber austauschen kann.

Wir beginnen am Freitag Nachmittag mit einer Führung über unseren eigenen Betrieb, mit Themen wie Marktgarten, Mulch-Gemüseanbau, Agroforstwirtschaft und Keyline-Design.

Gemeinsam mit Freunden und Kolleginnen

Freu Dich auf ein Wochenende voller spannender Themen für die Praxis, inspirierende Referent und begeisterte Teilnehmerinnen.
Der persönliche Austausch ist durch Online-Videos nicht zu ersetzen – daher freuen wir uns ganz besonders auf die gemeinsame Zeit mit Dir!

Die Agenda findest du auf der Webseite.

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Einladung zum Vortrag „Gesundheit beginnt im Boden“ mit Stefan Schwarzer, 14. Januar 2026, Tettnang

Einladung zum Vortrag „Gesundheit beginnt im Boden“ mit Stefan Schwarzer, 14. Januar 2026, Tettnang

Das Regenerate Forum lädt herzlich zu einem inspirierenden Abend ein, der den Blick auf Gesundheit, Ernährung und unsere Lebensgrundlage Boden erweitert.

Stefan Schwarzer – Geograf, langjähriger UN-Mitarbeiter, Brückenbauer und mehrfacher Buchautor – zeigt in seinem Vortrag „Gesundheit beginnt im Boden – Warum die Gesundheit allen Lebens von winzigen Mikroben abhängt“, wie eng das Wohlbefinden von Menschen, Tieren, Pflanzen und ganzen Landschaften miteinander verknüpft ist – und warum alles bei den Mikroben im Boden beginnt.
Stefan Schwarzer nimmt dich mit in die verborgene Welt der Bakterien, Pilze und anderer Kleinstlebewesen. Verständlich und lebendig zeigt er, wie Mikroorganismen Böden fruchtbar machen, Pflanzen widerstandsfähiger werden lassen, Tiergesundheit stärken und letztlich auch unser eigenes Wohlbefinden beeinflussen. Die Mischung aus aktueller Forschung, anschaulichen Beispielen und vielen Aha-Momenten macht den Vortrag gleichermaßen lehrreich wie unterhaltsam – Wer Mikroben bisher nur aus dem Biologieunterricht oder vom Joghurtbecher kannte, wird an diesem Abend eine völlig neue Perspektive gewinnen.
Der Vortrag richtet sich an alle, die verstehen möchten, wie eng Stadt, Land, Natur und Gesundheit zusammenhängen und Lust haben, die Welt ein Stück tiefer und ganzheitlicher zu betrachten.
Bring Interessierte mit und leitet diese Einladung gerne weiter – wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit Euch!

Wann: Mittwoch, 14. Januar 2026 um 19:30 Uhr
Wo: Hopfengut 20, 88069 Tettnang
Eintritt: Frei – keine Anmeldung erforderlich

Weitere Infos: Mehr Informationen zum Abend und auch zu weiteren Veranstaltungen finden Sie HIER.

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10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Armin Meitzler zum Denken & Handeln in Kooperationen

10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Armin Meitzler zum Denken & Handeln in Kooperationen

Wir laden Dich herzlich zu unserem 10. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, das vom 23. – 25. Januar 2026 wieder am Schloss Tempelhof statt findet.

Mit dabei: Armin Meitzler – In (kleinen & größeren) Kooperationen in die Zukunft denken

Armin Meitzler bewirtschaftet mit seiner Familie einen 250ha großen Betrieb (incl 24ha Weinbau) in Rheinhessen, seit 2012 als Bioland. Ihre Stärke ist die vielfältige Fruchtfolge mit jährlich ca 18-20 Kulturen. Seit 2014 sind sie Leitbetrieb für Rheinland-Pfalz im ökologischen Landbau, und Demonstrationsbetrieb im Sojaanbau für Rheinland-Pfalz. 2016 lernten sie das System der regenerativen Landwirtschaft von Friedrich Wenz und Dietmar Nässer kennen. Seit dem arbeiten sie zusätzlich regenerativ und sind auch Seminarbetrieb für die Bodenkurse der Grüne Brücke. Seit 2017 Mitglied Bundesfachausschuss für Landwirtschaft im Biolandverband; Gründungsmitglieder der Stiftung »Lebensraum. Mensch. Boden. Wasser. Luft«. Gründung der Vermarktungsgenossenschaft Bio-Familie-Rheinhessen eG.

Ausrichtung

Unser Ziel ist es, Menschen und Themen zusammenzubringen, um gemeinsam aus verschiedenen Perspektiven auf Lösungen und Methoden einer aufbauenden, regenerativen Landwirtschaft zu blicken – und dabei sowohl große als auch kleine und neue Entwicklungen zu erkunden.

Themen & Referent:innen

Vom Boden und vom Leben: Wir beleuchten Methoden der regenerativen Landwirtschaft, schauen in Ansätze der konventionellen und biologischen Direktsaat, zur minimalen Bodenbearbeitung, Agroforstwirtschaft, Tierhaltung, Boden-Pflanze-Tier-Mensch-Mikrobiome, Gemüseanbau, Mulch, Wasserretention, Kooperationen, ökosystemare Betrachtungen und mehr.

Freue Dich auf spannende Beiträge von:

  • Michael Reber, Von pfluglos über regenerativ zu Bio
  • Hermann Hoyer, Der Weg zur Bio-Direktsaat (und zurück)
  • Josch Zauner, Konservierende Landwirtschaft mit viel Mut
  • Maria Finckh, Landwirtschaft ökosystemar denken
  • Lukas Kohl, Bodenanalyse nach Haney
  • Armin Meitzler, In Kooperationen denken
  • Rita Oldenbourg, Low Stress Stockmanship
  • Oliver Leipacher, Regenerativer Gewächshaus-Gemüsebau
  • Otto Ehrmann,Regenwürmer als entscheidender Produktionsfaktor in der Landwirtschaft
  • Roland Lenz, Vielfalt, Stabilität und Denken in Kreisläufen – auf dem Weg zum enkeltauglichen Weinbau

Vorträge, Austausch, Beratung

Neben den Keynotes erwarten Dich kurze Impulsvorträge und – ganz neu – zwei gemeinsame Beratungssessions. Es wird immer wieder Zeit für moderierte Austauschrunden mit Kollegen und Fachberatern geben. Zudem bieten wir einen OpenSpace-Abend, bei dem jeder seine Themen vorstellen und sich darüber austauschen kann.

Wir beginnen am Freitag Nachmittag mit einer Führung über unseren eigenen Betrieb, mit Themen wie Marktgarten, Mulch-Gemüseanbau, Agroforstwirtschaft und Keyline-Design.

Gemeinsam mit Freunden und Kolleginnen

Freu Dich auf ein Wochenende voller spannender Themen für die Praxis, inspirierende Referent und begeisterte Teilnehmerinnen.
Der persönliche Austausch ist durch Online-Videos nicht zu ersetzen – daher freuen wir uns ganz besonders auf die gemeinsame Zeit mit Dir!

Die Agenda findest du auf der Webseite.

Hier kannst du dich direkt anmelden.

https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de

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10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Hermann Hoyer

10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Hermann Hoyer

Wir laden Dich herzlich zu unserem 10. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, das vom 23. – 25. Januar 2026 wieder am Schloss Tempelhof statt findet.

Mit dabei: Hermann Hoyer – Der Weg zur Bio-Direktsaat und zurück, 30 Jahre Streusaat in Thüringen.

Hermann Hoyer ist studierter Bauer und ist Inhaber eines landwirtschaftlichen Betriebes in Achelstädt/Thüringen und arbeitet seit 1991 pfluglos. Er bearbeitet 1000 ha konventionell und 200 ha in Bio auf Schotterböden im Trockengebiet. Er ist Experte für innovative Bewirtschaftungsverfahren sowohl im konventionellen als auch im ökologischen Landbau. Als Arbeitskreisleiter der Gesellschaft für konservierende Bodenbewirtschaftung ist er Organisator verschiedener Feldtage zu diesem Thema. Mit der Erfahrung aus 6 Jahren erfolgreicher Direktsaat im Biobetrieb hinterfragt er trotz allem ständig sein Tun.

Ausrichtung

Unser Ziel ist es, Menschen und Themen zusammenzubringen, um gemeinsam aus verschiedenen Perspektiven auf Lösungen und Methoden einer aufbauenden, regenerativen Landwirtschaft zu blicken – und dabei sowohl große als auch kleine und neue Entwicklungen zu erkunden.

Themen & Referent:innen

Vom Boden und vom Leben: Wir beleuchten Methoden der regenerativen Landwirtschaft, schauen in Ansätze der konventionellen und biologischen Direktsaat, zur minimalen Bodenbearbeitung, Agroforstwirtschaft, Tierhaltung, Boden-Pflanze-Tier-Mensch-Mikrobiome, Gemüseanbau, Mulch, Wasserretention, Kooperationen, ökosystemare Betrachtungen und mehr.

Freue Dich auf spannende Beiträge von:

  • Michael Reber, Von pfluglos über regenerativ zu Bio
  • Hermann Hoyer, Der Weg zur Bio-Direktsaat (und zurück)
  • Josch Zauner, Konservierende Landwirtschaft mit viel Mut
  • Maria Finckh, Landwirtschaft ökosystemar denken
  • Lukas Kohl, Bodenanalyse nach Haney
  • Armin Meitzler, In Kooperationen denken
  • Rita Oldenbourg, Low Stress Stockmanship
  • Oliver Leipacher, Regenerativer Gewächshaus-Gemüsebau
  • Marcus Maeder, Das Leben im Boden hörbar machen
  • Stefan Schwarzer, Gesundheit beginnt im Boden

Vorträge, Austausch, Beratung

Neben den Keynotes erwarten Dich kurze Impulsvorträge und – ganz neu – zwei gemeinsame Beratungssessions. Es wird immer wieder Zeit für moderierte Austauschrunden mit Kollegen und Fachberatern geben. Zudem bieten wir einen OpenSpace-Abend, bei dem jeder seine Themen vorstellen und sich darüber austauschen kann.

Wir beginnen am Freitag Nachmittag mit einer Führung über unseren eigenen Betrieb, mit Themen wie Marktgarten, Mulch-Gemüseanbau, Agroforstwirtschaft und Keyline-Design.

Gemeinsam mit Freunden und Kolleginnen

Freu Dich auf ein Wochenende voller spannender Themen für die Praxis, inspirierende Referent und begeisterte Teilnehmerinnen.
Der persönliche Austausch ist durch Online-Videos nicht zu ersetzen – daher freuen wir uns ganz besonders auf die gemeinsame Zeit mit Dir!

Die Agenda findest du auf der Webseite.

Hier kannst du dich direkt anmelden.

https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de

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10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Lukas Kohl zur Bodenanalyse und Bodenbewertung mit dem Haney Bodentest

10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Lukas Kohl zur Bodenanalyse und Bodenbewertung mit dem Haney Bodentest

Wir laden Dich herzlich zu unserem 10. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, das vom 23. – 25. Januar 2026 wieder am Schloss Tempelhof statt findet.

Mit dabei: Lukas Kohl – Bodenanalyse und Bodenbewertung mit dem Haney Bodentest

Lukas Kohl ist gelernter Landwirt und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Nach seiner landwirtschaftlichen Ausbildung studierte er Ökologische Landwirtschaft in Kassel und schloss den Master „Organic Agricultural Systems and Agroecology“ an der Universität für Bodenkultur Wien ab. Auf dem Familienbetrieb in Gilserberg erprobt er seit 2020 regenerative Verfahren, richtet Feldversuche ein und untersucht unter anderem die Kombination von reduzierter Bodenbearbeitung, ganzjähriger Begrünung und den Einsatz von Pflanzenkohle. Als Postdoc koordiniert er das EIP-Agri-Projekt „Miscanthus Streifen“ und erforscht im BLE-Projekt „PK-BodenABC“ die langfristigen Effekte von Pflanzenkohle auf den Boden. Sein Schwerpunkt liegt auf Humusaufbau; in Beratung zur Düngebedarfsermittlung, Workshops und Vorträgen verbindet er eigene Praxiserfahrungen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, um Wege zu einer bodenschonenden, klimaresilienten Landwirtschaft aufzuzeigen.

Ausrichtung

Unser Ziel ist es, Menschen und Themen zusammenzubringen, um gemeinsam aus verschiedenen Perspektiven auf Lösungen und Methoden einer aufbauenden, regenerativen Landwirtschaft zu blicken – und dabei sowohl große als auch kleine und neue Entwicklungen zu erkunden.

Themen & Referent:innen

Vom Boden und vom Leben: Wir beleuchten Methoden der regenerativen Landwirtschaft, schauen in Ansätze der konventionellen und biologischen Direktsaat, zur minimalen Bodenbearbeitung, Agroforstwirtschaft, Tierhaltung, Boden-Pflanze-Tier-Mensch-Mikrobiome, Gemüseanbau, Mulch, Wasserretention, Kooperationen, ökosystemare Betrachtungen und mehr.

Freue Dich auf spannende Beiträge von:

  • Michael Reber, Von pfluglos über regenerativ zu Bio
  • Hermann Hoyer, Der Weg zur Bio-Direktsaat (und zurück)
  • Josch Zauner, Konservierende Landwirtschaft mit viel Mut
  • Maria Finckh, Landwirtschaft ökosystemar denken
  • Lukas Kohl, Bodenanalyse nach Haney
  • Armin Meitzler, In Kooperationen denken
  • Rita Oldenbourg, Low Stress Stockmanship
  • Oliver Leipacher, Regenerativer Gewächshaus-Gemüsebau
  • Otto Ehrmann,Regenwürmer als entscheidender Produktionsfaktor in der Landwirtschaft
  • Roland Lenz, Vielfalt, Stabilität und Denken in Kreisläufen – auf dem Weg zum enkeltauglichen Weinbau

Vorträge, Austausch, Beratung

Neben den Keynotes erwarten Dich kurze Impulsvorträge und – ganz neu – zwei gemeinsame Beratungssessions. Es wird immer wieder Zeit für moderierte Austauschrunden mit Kollegen und Fachberatern geben. Zudem bieten wir einen OpenSpace-Abend, bei dem jeder seine Themen vorstellen und sich darüber austauschen kann.

Wir beginnen am Freitag Nachmittag mit einer Führung über unseren eigenen Betrieb, mit Themen wie Marktgarten, Mulch-Gemüseanbau, Agroforstwirtschaft und Keyline-Design.

Gemeinsam mit Freunden und Kolleginnen

Freu Dich auf ein Wochenende voller spannender Themen für die Praxis, inspirierende Referent und begeisterte Teilnehmerinnen.
Der persönliche Austausch ist durch Online-Videos nicht zu ersetzen – daher freuen wir uns ganz besonders auf die gemeinsame Zeit mit Dir!

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10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Michael Reber

10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Michael Reber

Wir laden Dich herzlich zu unserem 10. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, das vom 23. – 25. Januar 2026 wieder am Schloss Tempelhof statt findet.

Mit dabei: Michael Reber – Von pfluglos über regenerativ zu bio: ein Transformationsprozess.

Michael Reber ist studierter Bauer. Sein beruflicher Weg auf dem eigenen Hof ist geprägt von ständiger Veränderung, teils erzwungen, teils bewusst eingeleitet. Mit spürbarer klimatischer Veränderung Anfang der 2010er Jahre machte sich der damals schon langjährig pfluglos wirtschaftende Bauer auf die Suche nach neuem Wissen. Mit dem Besuch des Bodenkurs im Grünen bei Wenz und Näser 2014/15 und seiner Arbeit auf Social Media wurde das Interesse an seiner Arbeit auch überregional im gesamten deutschsprachigen Raum immer größer und Michael begann zusammen mit seiner Frau 2019 eigene Tageskurse zur Bodenfruchtbarkeit auszurichten. Lange bevor der Begriff „regenerativ“ hier schick wurde, wurden die Prinzipien der regenerativen Landwirtschaft eingeführt. Mit viel Beobachtung ging die Familie ab 2024 den letzten Schritt der Veränderung mit der Umstellung auf Ökolandbau.

Ausrichtung

Unser Ziel ist es, Menschen und Themen zusammenzubringen, um gemeinsam aus verschiedenen Perspektiven auf Lösungen und Methoden einer aufbauenden, regenerativen Landwirtschaft zu blicken – und dabei sowohl große als auch kleine und neue Entwicklungen zu erkunden.

Themen & Referent:innen

Vom Boden und vom Leben: Wir beleuchten Methoden der regenerativen Landwirtschaft, schauen in Ansätze der konventionellen und biologischen Direktsaat, zur minimalen Bodenbearbeitung, Agroforstwirtschaft, Tierhaltung, Boden-Pflanze-Tier-Mensch-Mikrobiome, Gemüseanbau, Mulch, Wasserretention, Kooperationen, ökosystemare Betrachtungen und mehr.

Freue Dich auf spannende Beiträge von:

  • Michael Reber, Von pfluglos über regenerativ zu Bio
  • Hermann Hoyer, Der Weg zur Bio-Direktsaat (und zurück)
  • Josch Zauner, Konservierende Landwirtschaft mit viel Mut
  • Maria Finckh, Landwirtschaft ökosystemar denken
  • Lukas Kohl, Bodenanalyse nach Haney
  • Armin Meitzler, In Kooperationen denken
  • Rita Oldenbourg, Low Stress Stockmanship
  • Oliver Leipacher, Regenerativer Gewächshaus-Gemüsebau
  • Marcus Maeder, Das Leben im Boden hörbar machen
  • Stefan Schwarzer, Gesundheit beginnt im Boden

Vorträge, Austausch, Beratung

Neben den Keynotes erwarten Dich kurze Impulsvorträge und – ganz neu – zwei gemeinsame Beratungssessions. Es wird immer wieder Zeit für moderierte Austauschrunden mit Kollegen und Fachberatern geben. Zudem bieten wir einen OpenSpace-Abend, bei dem jeder seine Themen vorstellen und sich darüber austauschen kann.

Wir beginnen am Freitag Nachmittag mit einer Führung über unseren eigenen Betrieb, mit Themen wie Marktgarten, Mulch-Gemüseanbau, Agroforstwirtschaft und Keyline-Design.

Gemeinsam mit Freunden und Kolleginnen

Freu Dich auf ein Wochenende voller spannender Themen für die Praxis, inspirierende Referent und begeisterte Teilnehmerinnen.
Der persönliche Austausch ist durch Online-Videos nicht zu ersetzen – daher freuen wir uns ganz besonders auf die gemeinsame Zeit mit Dir!

Die Agenda findest du auf der Webseite.

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10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Michael Reber, Lukas Kohl, Maria Finckh, Armin Meitzler, Hermann Hoyer u.a.

10. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“, 23.-25.1.2026 – mit Michael Reber, Lukas Kohl, Maria Finckh, Armin Meitzler, Hermann Hoyer u.a.

Wir laden Dich herzlich zu unserem 10. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, das vom 23. – 25. Januar 2026 wieder am Schloss Tempelhof statt findet.

Immer mehr Betriebe stehen vor der Herausforderung, mit Trockenheit, Starkregen, hohen Kosten und steigenden Erwartungen aus Gesellschaft und Markt umzugehen. Auf unserem Symposium berichten Landwirtinnen und Landwirte aus der Praxis, welche Maßnahmen für sie funktioniert haben – von Bodenaufbau über Wasserrückhalt bis hin zu vielfältigen Fruchtfolgen oder moderner Weidewirtschaft.

Wir blicken dabei bewusst über den Tellerrand hinaus: Ziel ist es, unterschiedliche Ansätze kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Wege zu finden, wie Landwirtschaft zukunftsfähig bleiben kann – produktiv, wirtschaftlich tragfähig und ökologisch sinnvoll.

Themen

Direktsaat, minimale Bodenbearbeitung, regenerative Landwirtschaft, Gemüsebau, Mulch, Agroforstwirtschaft, Wasserretention, Tierhaltung, Mikrobiome Boden-Pflanze-Tier-Mensch u.v.m.

Für wen ist das Symposium gedacht?

Egal ob konventionell oder ökologisch wirtschaftend: Wer Interesse hat, den eigenen Betrieb widerstandsfähiger zu machen und von den Erfahrungen anderer Landwirtinnen und Landwirte zu profitieren, ist hier richtig.

Warum teilnehmen?

Erfahrungen aus der Praxis: Betriebe berichten, wie sie mit Herausforderungen wie Trockenheit, Nährstoffeffizienz oder Bodenerosion umgehen.
Neue Ideen für den Betrieb: Von Zwischenfrüchten bis Agroforst – viele Maßnahmen lassen sich Schritt für Schritt erproben.
Austausch auf Augenhöhe: Hier treffen sich Praktikerinnen und Praktiker, die offen sind, voneinander zu lernen – unabhängig von der Bewirtschaftungsform.
Blick in die Zukunft: Wie kann Landwirtschaft Ertrag sichern und gleichzeitig Boden, Wasser und Klima stärken?

Referent:innen

Freue Dich auf spannende Beiträge von:

  • Michael Reber, Von pfluglos über regenerativ zu Bio
  • Hermann Hoyer, Der Weg zur Bio-Direktsaat (und zurück)
  • Josch Zauner, Konservierende Landwirtschaft mit viel Mut
  • Maria Finckh, Landwirtschaft ökosystemar denken
  • Lukas Kohl, Bodenanalyse nach Haney
  • Armin Meitzler, In Kooperationen denken
  • Rita Oldenbourg, Low Stress Stockmanship
  • Oliver Leipacher, Regenerativer Gewächshaus-Gemüsebau
  • Otto Ehrmann,Regenwürmer als entscheidender Produktionsfaktor in der Landwirtschaft
  • Roland Lenz, Vielfalt, Stabilität und Denken in Kreisläufen – auf dem Weg zum enkeltauglichen Weinbau

Vorträge, Austausch, Beratung

Neben den Keynotes erwarten Dich kurze Impulsvorträge und – ganz neu – zwei gemeinsame Beratungssessions. Es wird immer wieder Zeit für moderierte Austauschrunden mit Kollegen und Fachberatern geben. Zudem bieten wir einen OpenSpace-Abend, bei dem jeder seine Themen vorstellen und sich darüber austauschen kann.

Wir beginnen am Freitag Nachmittag mit einer Führung über unseren eigenen Betrieb, mit Themen wie Marktgarten, Mulch-Gemüseanbau, Agroforstwirtschaft und Keyline-Design.

Gemeinsam mit Freunden und Kolleginnen

Freu Dich auf ein Wochenende voller spannender Themen für die Praxis, inspirierende Referent und begeisterte Teilnehmerinnen.
Der persönliche Austausch ist durch Online-Videos nicht zu ersetzen – daher freuen wir uns ganz besonders auf die gemeinsame Zeit mit Dir!

Die Agenda findest du auf der Webseite.

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Bessere Ökosystemdienstleistungen und Ertrag durch mehr Biodiversität – Erfahrungen aus dem Jena-Experiment

Bessere Ökosystemdienstleistungen und Ertrag durch mehr Biodiversität – Erfahrungen aus dem Jena-Experiment

Das Jena-Experiment läuft ja nun schon seit langer Zeit. Ein paar der spannenden Erkenntnisse zusammen gefasst:

  • Artenreichere Wiesen hatten über die gesamte Zeit des „Jena Experiments“ eine höhere Produktivität als artenarme Wiesen.
  • Die Energie der Biomasse (Bioenergiegehalt) von artenreichen Wiesen war deutlich höher als der von artenarmen Wiesen, zugleich aber ähnlich hoch wie viele der heute stark subventionierten Arten wie etwa von Chinaschilf.
  • Artenreiche Flächen hatten eine bessere Kohlenstoffspeicherung.
  • Die Anzahl von Insekten und anderen Arten war deutlich höher.
  • Wechselwirkungen zwischen Arten wie etwa Bestäubungen fanden häufiger statt.
  • Artenreichere Wiesen transportierten Oberflächenwasser besser in den Boden.
  • Artenreiche Ökosysteme waren stabiler gegenüber Störungen wie Dürren oder Überschwemmungen als artenarme Ökosysteme.

In etwas längerer Version:

  • Etwa 45 % der im „Hauptversuch“ gemessenen Ökosystemprozesse, bei dem die Pflanzenartenvielfalt von 1 bis 60 Arten reichte, wurden signifikant von der Pflanzenartenvielfalt beeinflusst. Viele Messwerte erreichten selbst bei 60 Pflanzenarten keine Sättigung, sondern nahmen linear mit dem Logarithmus der Artenvielfalt zu.
  • Es gab jedoch eine große Variabilität in der Reaktionsstärke zwischen verschiedenen Prozessen. Ein auffälliges Muster zeigte sich darin, dass viele Prozesse, insbesondere unterirdische, erst nach mehreren Jahren auf die Manipulation der Pflanzenartenvielfalt reagierten.
  • Die Diversität der meisten Organismen nahm mit steigender Pflanzenartenvielfalt zu. Dieser Effekt war bei oberirdischen Organismen stärker als bei unterirdischen und bei Herbivoren ausgeprägter als bei Karnivoren oder Detritivoren. Somit führt Diversität zu weiterer Diversität. Zudem war der Effekt auf die organismische Vielfalt stärker als auf die Artenhäufigkeit.
  • Messwerte zur Speicherung von Nährstoffen hatten oft einen positiven Zusammenhang mit der Pflanzendiversität. Beispielsweise nahm die Kohlenstoffspeicherung mit zunehmender Pflanzenartenvielfalt stark zu. Variablen des Stickstoffkreislaufs reagierten weniger stark auf die Pflanzenartenvielfalt als solche des Kohlenstoffkreislaufs.
  • Die Erhöhung der Pflanzenartenvielfalt von 1 auf 16 Arten hatte in absoluten Zahlen einen ebenso starken Effekt auf die Pflanzenbiomasse wie eine intensivere Grünlandbewirtschaftung durch Düngung und erhöhte Mahdhäufigkeit. Das potenzielle Bioenergiepotenzial aus artenreichen Flächen war mit dem konventionell genutzter Energiepflanzen vergleichbar. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass artenreiche „High Nature Value Grasslands“ multifunktional sind und eine Vielzahl von Ökosystemleistungen, einschließlich produktionsbezogener Leistungen, erbringen können.

Das Jena Experiment beweist aufgrund seiner Breite erstmals, dass ein Verlust der Artenvielfalt negative Konsequenzen für viele einzelne Komponenten und Prozesse in Ökosystemen hat. Das weltweite Artensterben bedeutet also nicht nur, dass ein Teil des evolutionären Erbes der Erde unwiederbringlich verloren geht und der Mensch seiner Fürsorgepflicht gegenüber anderen Geschöpfen nicht gerecht wird, sondern es hat direkte unangenehme Folgen für den Menschen. Das Artensterben wirkt sich unter anderem auch auf die Stoffkreisläufe aus – und diese nehmen direkten Einfluss auf den Wasserhaushalt, der Quell allen Lebens.

 

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Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen viel tiefgreifender als angenommen

Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen viel tiefgreifender als angenommen

Für die Meta-Studie haben Forschende aus der ganzen Welt seit über zehn Jahren 1.705 wissenschaftliche Arbeiten auf Basis übergreifender Datenerfassungs- und Analysestandards zusammengetragen. Sie liefert ein umfassendes Bild zu diesem Thema. Die Autoren präsentieren eine Synthese der Auswirkungen von 471 verschiedenen Pestizidwirkstoffen auf 830 Arten von Nicht-Zielorganismen (Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen) auf verschiedenen Ebenen in der Nahrungskette. Demnach zeigen alle Organismen, darunter Bestäuber, Fische und Amphibien, negative Reaktionen in ihrem Wachstum, ihrer Fortpflanzung, ihrem Verhalten und ihrem Überleben. Pilze und Pflanzen werden ebenso beeinträchtigt.

In den Analysen, die auf Labor- und Feldexperimenten basieren, war die Wirkung von neuen (das heißt derzeit in der EU zugelassenen) gegenüber älteren Pestiziden ähnlich. Es ließen sich kaum Hinweise darauf finden, dass durch die Entwicklung und Zulassung neuartiger Wirkstoffe die Risiken verringert würden, so die Autoren.

„Das Zulassungsverfahren für Pestizide ist komplex und aufwändig. Umso überraschender ist die Erkenntnis unserer Studie, dass die Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln viel breiter und tiefgreifender sind, als bisher angenommen“, so Christoph Scherber, stellvertretender Direktor des LIB und Leiter des Zentrums für Biodiversitätsmonitoring und Naturschutzforschung. „So wirken Herbizide, mit denen bestimmte Pflanzen bekämpft werden sollen, negativ auf Insekten, und Insektizide haben wiederum negative Effekte auf das Wachstum von Pflanzen.“

„Am Ende”, so folgert Scherber, „müssen wir den standardmäßigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln angesichts der vielen Nebenwirkungen grundsätzlich in Frage stellen. Wir wissen inzwischen aus vielen Studien, dass die biologische Vielfalt in der Landwirtschaft Schädlingsbefall ebenso mindern kann, ohne dabei unerwünschte Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen. Die Ko-Kultur von Nutzpflanzen und Haustieren, aber auch die Diversifizierung landwirtschaftlicher Anbausysteme wie im Mischfruchtanbau unterstützen die Biodiversität. Blühstreifen, Brachflächen und Hecken bieten natürlichen Gegenspielern Lebensgrundlagen und können auch gegen Wind- und Wassererosion wirksam sein.“

Scherber: “Damit kann eine vielfältige Landwirtschaft zu einer effizienteren Kontrolle pflanzenfressender Schädlingspopulationen führen und zur Ertragsstabilität beitragen.“

https://leibniz-lib.de/de/news/13022025-pflanzenschutzmittel.html
https://www.nature.com/articles/s41467-025-56732-x

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Die verborgenen Netzwerke, die das Leben auf der Erde erhalten, enthüllt

Die verborgenen Netzwerke, die das Leben auf der Erde erhalten, enthüllt

Spannende Erkenntnisse einer Untersuchung über Mykorrhizen:

  1. Die Pilze bevorzugen zukünftige Chancen gegenüber kurzfristigen Gewinnen. Ihre Netzwerke sind sowohl weitreichend als auch effizient. Laut den Forschern sind sie dafür verantwortlich, jedes Jahr etwa 13 Milliarden Tonnen Kohlendioxid zu speichern – mehr als ein Drittel der weltweiten jährlichen Emissionen aus fossilen Brennstoffen. Die Pilze nutzen diesen Kohlenstoff, um zu wachsen und Strukturen im Boden zu verflechten, wodurch Erosion verhindert wird.
  2. Die nährstoffreichen Flüssigkeiten innerhalb der Hyphen bewegen sich gleichzeitig in zwei Richtungen. Zum einen fließen Flüssigkeiten, die Zucker und Fette transportieren, und solche mit Phosphor und Stickstoff in entgegengesetzten Richtungen innerhalb desselben Raums. Obwohl diese Ströme auf lange Sicht weitgehend konstant bleiben, gibt es Stellen, an denen sie sich beschleunigen oder verlangsamen, die Richtung ändern und auf bemerkenswerte Weise dynamische Probleme lösen – auf eine Weise, die gleichermaßen fasziniert und verwirrt.
  3. Pilze verlassen sich nicht auf zentralisierte Entscheidungsprozesse, sondern nutzen lokale Bedingungen, um ihr Verhalten zu bestimmen. Wenn beispielsweise eine wachsende Spitze auf einen anderen Ast des Netzwerks trifft, stoßen sie aneinander und verschmelzen einfach. Dies ist eine elegante Strategie, um übermäßiges Wachstum zu vermeiden, während gleichzeitig das Gleichgewicht zwischen der Nährstoffaufnahme und der Erkundung neuer Gebiete gewahrt bleibt.

 

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Kann KI die Natur retten?

Kann KI die Natur retten?

Kann Technik die Natur retten? Eine große Frage, der wir uns philosophisch widmen könnten – aber das würde hier zu weit führen. Frauke Fischer und Hilke Oberhansberg gehen dieser Frage aus (natur)wissenschaftlicher Sicht in ihrem neuen Buch „Kann KI die Natur retten?: Wie Künstliche Intelligenz Tierarten und Ökosysteme schützen und den Umweltschutz revolutionieren kann – Chancen und Risiken der Technologie für unseren Planeten“ (Amazon, Buch7) nach.

Es ist spannend, welches Verständnis für die Natur uns die KI bietet. Die Walgesänge – so zeigt die KI – sind Lieder mit vielen Strophen, die immer wieder wiederholt werden, an Kinder weitergegeben, die angepasst werden können wenn „Immigranten“ kommen und das Lied etwas anders singen. Die KI hilft uns über installierte Mikrofone erkennen, welche Tierarten in einem Ökosystem fehlen – weil von Natur aus alle Frequenzbereiche gefüllt sind, und wenn da irgendwo eine Lücke auftaucht sagt es damit aus, dass dort auch ein Tier nicht mehr vorkommt. Die KI hilft uns Wanderrouten viel besser zu verstehen, Bewegungen von Tieren besser zu folgen – und damit natürlich für deren Schutz auch besser zu sorgen.

Allerdings: Die großen Treiber für die Naturzerstörung liegen woanders und sind ziemlich gewichtig. Da hilft, so meine Meinung, auch eine bessere Technik nichts. Da hilft nur ein innerer Paradigmenwechsel beim Menschen – und davon sind wir leider weit entfernt. Sorry wenn ich hier so pessimistisch auftrete.

Aber: Das Buch zeigt mit vielen kleinen Geschichten auf, wie wir mittels KI die Natur nicht nur besser verstehen, sondern auch besser begreifen können, einen tieferen Bezug herstellen und uns für das Leben überall um uns herum noch mehr faszinieren lassen können.

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