Stefan

Präsentation: Mulchsysteme im Gemüsebau. Johannes Storch. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2019

Johannes Storch führt seit 2011 den Gemüsebau auf dem Bio-Gemüsehof Dickendorf. Von Anfang an war es sein Ziel, aus Respekt vor Mitmenschen und Natur, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und sogar zu steigern. Durch Beobachtung der Natur war bald klar, dass intensive Durchwurzelung in Kombination mit einer organischen Mulchdecke der Schlüssel ist. Die Anpassung dieser Prinzipien an den intensiven Gemüsebau bedeutete viel Entwicklungseinsatz im Bereich des Anbausystems und der Technik. Die enorme Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit in diesem System, sowie Vorteile bei Unkrautmanagement, Arbeitswirtschaft und der Pflanzenernährung, haben es im Betrieb zum Standardverfahren gemacht. Mittlerweile ist Technik und Anbausystem ausgereift, sodass der Betrieb Beratung und professionelle Pflanztechnik für das Mulchsystem anbietet.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 25.-27. Januar 2019 in Kreßberg.

Im Fokus standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Jens Petermann und Sepp Hägler zeigen am Beispiel ihrer Höfe, wie sie das in Praxis umsetzen. Mareike Jäger berichtet über Agroforsterfahrungen in der Schweiz, Hans-Christoph Vahle über blütenreiche Mähwiesen, Ulrich Hampl über den Bodenfruchtbarkeitsfonds und Rudi Waas und Johannes Storch über Mulch im Gewächshaus und Freiland-Gemüseanbau.

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www.aufbauende-landwirtschaft.de
www.humusrevolution.de
www-lebensraum-permakultur-de
www.schloss-tempelhof.de

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Präsentation: Agroforstsysteme in der Schweiz. Mareike Jäger. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2019

Mareike Jäger ist über die Mischkulturen im Bioackerbau zu den Agroforstsystemen gekommen. Hauptberuflich arbeitet sie seit 15 Jahren an der Schnittstelle zwischen Forschung, Beratung und Praxis an der Beratungszentrale AGRIDEA in der Schweiz, zuständig für die Themen Biolandbau und Agroforstsysteme. Davor war sie einige Jahre als Ackerbauberaterin für Bioland unterwegs. Im Rahmen eines Praxisprojekts begleitet sie Landwirtschaftsbetriebe in der Schweiz, die Parzellen auf Agroforstbewirtschaftung umstellen. Dabei begannen sie vor allem die Obstbäume derart zu faszinieren, dass sie sich zur Obstbaumpflegerin ausbilden liess und nun viele Stunden in eigenen und fremden Obstbäumen verbringt.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 25.-27. Januar 2019 in Kreßberg.

Im Fokus standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Jens Petermann und Sepp Hägler zeigen am Beispiel ihrer Höfe, wie sie das in Praxis umsetzen. Mareike Jäger berichtet über Agroforsterfahrungen in der Schweiz, Hans-Christoph Vahle über blütenreiche Mähwiesen, Ulrich Hampl über den Bodenfruchtbarkeitsfonds und Rudi Waas und Johannes Storch über Mulch im Gewächshaus und Freiland-Gemüseanbau.

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Präsentation: Bodenfruchtbarkeitsfonds. Ulrich Hampl. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2019

Ulrich Hampl ist Münchner Kindl und durch ein Landwirtschaftsstudium und Praxis zum absoluten Land-Ei geworden. Er hat 29 Jahre für die Stiftung Ökologie & Landbau in den Bereichen Beratung, Forschung, Erwachsenenbildung, Aufbau und Leitung des Seminarbauernhofs und Bauernhofkindergarten Gut Hohenberg, und als Bauernhofpädagoge gearbeitet. Jetzt ist er als Bauern- und Bodenbegleiter im Bodenfruchtbarkeitsfonds der Bio Stiftung Schweiz rund um den Bodensee tätig, als Demeter-Berater unterwegs und begeisterter Bienenhalter.

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Im Fokus standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Jens Petermann und Sepp Hägler zeigen am Beispiel ihrer Höfe, wie sie das in Praxis umsetzen. Mareike Jäger berichtet über Agroforsterfahrungen in der Schweiz, Hans-Christoph Vahle über blütenreiche Mähwiesen, Ulrich Hampl über den Bodenfruchtbarkeitsfonds und Rudi Waas und Johannes Storch über Mulch im Gewächshaus und Freiland-Gemüseanbau.

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Präsentation: Gesunder Boden. Sepp Hägler. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2019

Sepp Hägler ist Biolandwirt mit pfluglosem Ackerbau und Wirtschaftsdüngeraufbereitung. Seine Erfahrung zeigt, dass Probleme der Tiergesundheit im Ungleichgewicht der Nährstoffversorgung im Boden liegen. Durch spezielle Bodenuntersuchungen und Pflanzenanalysen werden Nährstoffüberschüsse bzw. Mängel aufgedeckt. Durch die Umstellung der Düngung und Bodenbearbeitung wird Humus aufgebaut und dadurch der Boden wieder ins Gleichgewicht gebracht.

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Im Fokus standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Jens Petermann und Sepp Hägler zeigen am Beispiel ihrer Höfe, wie sie das in Praxis umsetzen. Mareike Jäger berichtet über Agroforsterfahrungen in der Schweiz, Hans-Christoph Vahle über blütenreiche Mähwiesen, Ulrich Hampl über den Bodenfruchtbarkeitsfonds und Rudi Waas und Johannes Storch über Mulch im Gewächshaus und Freiland-Gemüseanbau.

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Präsentation: Impulse für eine neue Beziehungskultur. Hildegard Kurt. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2019

Hildegard Kurt ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin und praktisch auf dem Feld des Erweiterten Kunstbegriffs (Beuys) tätig. Sie hat 2018 zusammen mit dem Biologen und Philosophen Andreas Weber die vom Bundesamt für Naturschutz geförderte ERDFEST-Initiative gestartet. ERDFEST zielt darauf, in einer zunehmend technisierten und urbanisierten Welt unsere Beziehungen zur Erde – als Boden und als Planet – neu zu festigen.

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Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 25.-27. Januar 2019 in Kreßberg.

Im Fokus standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Jens Petermann und Sepp Hägler zeigen am Beispiel ihrer Höfe, wie sie das in Praxis umsetzen. Mareike Jäger berichtet über Agroforsterfahrungen in der Schweiz, Hans-Christoph Vahle über blütenreiche Mähwiesen, Ulrich Hampl über den Bodenfruchtbarkeitsfonds und Rudi Waas und Johannes Storch über Mulch im Gewächshaus und Freiland-Gemüseanbau.

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Präsentation: Begrüßung. Stefan Schwarzer & Burkhard Kayser. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2019

Die Initiatoren und Organisatoren Stefan Schwarzer und Burkhard Kayser stellen sich vor, begrüßen die Teilnehmenden des diesjährigen Symposiums und geben Einblicke in ihre Ziele.

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Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur“ vom 25.-27. Januar 2019 in Kreßberg.

Im Fokus standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Jens Petermann und Sepp Hägler zeigen am Beispiel ihrer Höfe, wie sie das in Praxis umsetzen. Mareike Jäger berichtet über Agroforsterfahrungen in der Schweiz, Hans-Christoph Vahle über blütenreiche Mähwiesen, Ulrich Hampl über den Bodenfruchtbarkeitsfonds und Rudi Waas und Johannes Storch über Mulch im Gewächshaus und Freiland-Gemüseanbau.

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Präsentation: Gründüngung- und Zwischenfruchtmischungen zum Bodenaufbau. Christoph Felgentreu

Ich find es erstaunlich, wenn aktuelle Untersuchungen aufzeigen, dass Mischungen von Zwischenkulturen mehr Masse produzieren (und damit mehr Stickstoff für den Acker) als Einzelsaaten. Als Geograf und Permakulturist bin ich klar der Meinung, dass Vielfalt der Schlüssel ist. Auf dem Acker genauso wie auf der Wiese. In den Hauptkulturen wie auch in den Zwischenfrüchten. Schliesslich heisst es »die Natur zu imitieren«. Und die ist so gut wie nie eine Monokultur.
Aber gut dass es zunehmend solche Untersuchungen gibt. Und der Christoph Felgentreu hat die DSV in diese so wichtige Richtung kräftig mit entwickelt.

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Doku: Wie schaffen wir die Agrarwende?

Interessanter Beitrag bei Arte zum Thema: Wie kann eine Landwirtschaft der Zukunft aussehen? Und wo findet sie schon statt? Mit dabei, der von mir sehr geschätzte Michael Reber und natürlich »La ferme de Bec Hellouin«, bekannt geworden durch den Film »Tomorrow«.

„Die industrielle Landwirtschaft stellt zwar unsere Ernährung sicher und hat Gemüse, Obst und Fleisch billiger gemacht. Immer deutlicher aber bekommen wir ihre negativen Folgen zu spüren. Ein Jahr lang begleitet die Dokumentation Landwirte, die Alternativen zur industriellen Landwirtschaft suchen. Und sie fragt, welche Rolle wir Verbraucher und EU-Subventionen dabei spielen.
Welche Alternativen gibt es zur industriellen Landwirtschaft? Ist „Bio für alle“ möglich? Oder lässt sich auch die konventionelle Landwirtschaft in entscheidenden Punkten nachhaltiger gestalten? Große Hoffnungen setzen Wissenschaftler auch auf die nach ökologischen Prinzipien wirtschaftende neue Anbaumethode Permakultur. Kann sie einen entscheidenden Beitrag zu einer Landwirtschaft der Zukunft leisten? Ein Jahr lang begleitet die Dokumentation Landwirte in Deutschland und Frankreich, die nach Alternativen suchen. Sven Wilhelm aus dem Renchtal im Schwarzwald hat seinen Gemüseanbau auf bio umgestellt. In der Umstellungsphase braucht er einen langen Atem, um zu überleben. Michael Reber aus Schwäbisch-Hall geht einen Zwischenweg: Statt immer mehr Geld für Mineraldünger und Spritzmittel auszugeben, versucht er, mit speziellem Humusdünger die Bodenfruchtbarkeit auf seinen Äckern zu erhöhen. Und in der Normandie beschreiten Perrine und Charles Hervé-Gruyer mit der Permakultur ein Experiment, das trotz Verzichts auf Chemie die Produktivität deutlich steigert. Es zeigt sich aber auch: Ohne eine Änderung der Subventionsregeln der EU und des Kaufverhaltens der Verbraucher ist eine Agrarwende nicht zu schaffen.“

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Ganzheitliches (Weide)Management und die Trockenheit 2018. Ein Beispiel aus dem Hunsrück

Ich kenne keine Betriebe in Deutschland, die das Holistische Weidemanagement und Mob Grazing anwenden. Aber zum Glück kommt es doch langsam auch in unsere Landen, wie das Beispiel von Viviane Théby zeigt. Hier zwei Videos dazu (hier und hier), welche schon mal einen ersten gute Einblick in die sich schnell entwickelnden Vorteile dieser Methode, auch in unseren Klimabedingungen aufzeigen. In einem persönlichen Gespräch erzählte mit Viviane noch einige Veränderungen mehr, die mich sehr beeindruckt haben. Ja, mal wieder, nicht wissenschaftlich nachweisbar. Erst einmal. Aber wenn mehr und mehr Praktiker davon berichten und v.a. in z.B. trockenen Zeiten der erhöhte Humusgehalt dieser Böden die Pflanzenproduktivität weiter hoch halten kann, dann ist das ja Beweis genug.

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Holistisches (Weide)Management: „Eine Beweidungsmethode, die unser Leben verändert hat“

Interessante kurze Doku über einen Bauern der verzweifelt nach einer Methode suchte, sein immer fruchtloseres Land wieder in Schwung zu bringen. Und über das Holistische Weidemanagement stolperte, was bei ihm innerhalb kurzer Zeit zu deutlichen Bodenverbesserungen führte. Unter anderem nahm die Bodenbedeckung auf seinen Weiden durch die Pflanzen innerhalb von zwei Jahren von 50-60% auf 90% zu.
Und obwohl Landwirte weltweit von diesen positiven Veränderungen berichten, so gibt es bisher kaum wissenschaftliche Studien, die dies belegen (können). Seltsam…

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Doku: Living Soil

»It’s the biology, stupid!« Dieser Ausspruch von Ray Archuletta trifft den Nagel auf den Kopf. Es geht, immer wieder und wieder, um die Förderung des Bodenlebens. Dass dies auch in großem Stile möglich ist, zeigt diese Doku aus den USA, eine Reise von Bundesstaat zu Bundesstaat, von einem überzeugten Bauern zum nächsten. Beeindruckend, wie sie ihren eigenen Weg entdecken und gehen. Ständige Bodenbedeckung, Gründüngung, Untersaaten, Mischkulturen, Holistisches Weidemanagament, Direktsaat…. Alles dabei, was das Herz der Regenerativen Landwirtschaftsanhänger höher schlagen lässt.

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Alternativen zur Nutzung von Glyphosat: Methoden einer Ressourcen aufbauenden Landwirtschaft

Glyphosat ist das am weitesten verbreitete Herbizid in der Landwirtschaft und wird oft in Verbindung mit gentechnisch veränderten Kulturen eingesetzt. Die Abhängigkeit der Landwirte von Glyphosat ist in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen, da es einfach anzuwenden und relativ kostengünstig ist. Glyphosat ist jedoch auch zunehmend umstritten, wobei sich immer mehr Hinweise finden, dass es zu einer Vielzahl von Gesundheits- und Umweltschäden führen kann. Zwei Länder haben Glyphosat bereits verboten, und andere erwägen, das Gleiche zu tun. Dieser »Foresight Brief« zeigt, dass es alternative Methoden gibt, die helfen können den Einsatz von Glyphosat und anderen schädlichen Chemikalien zur Unkrautbekämpfung zu vermeiden. Diese alternativen Methoden bieten gleichzeitig die Vorteile der Wiederherstellung der Bodenfruchtbarkeit und der Erhöhung der Biodiversität in der Umwelt.

PS: Es handelt sich hierbei um die deutsche Übersetzung meines englischen Artikels, welchen ich für UNEP geschrieben habe.

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Doku: Die Macht der Bauernlobby

Wie einflussreich ist der Deutsche Bauernverband? Wie gestaltet er die Politik mit? Oder besser: Wie bestimmt er die Politik? Interessante Sendung, die den Weg des Bauernverbandes vom Ende des Zweiten Weltkrieges bins in die heutige Zeit verfolgt und dabei aufzeigt, mit welchen Mitteln der Verband schon früh Druck auf die Politik ausgeübt hat. Und wie stark die Verflechtungen des Verbandes mit der Politik und der Wirtschaft (Bayer und Co) sind. Nach doch teils frustrierenden 45 Minuten bleibt die Quintessenz: Der Konsument hat die Macht zu entscheiden, in welche Richtung sich die Landwirtschaft entwickeln soll. Der Verband, und mit ihm die Politik, werden wohl nicht zu einer Veränderung beitragen.

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Artikel: Gehölzstrukturen in Agrarlandschaften bieten Zuflucht für intrinsische und funktionale Biodiversität

Klingt mal (endlich wieder) für einen Nachweis, wie wertvoll Gehölzstrukturen sind – nicht nur für die Artenvielfalt, »Ökosystemdienstleistungen«, auch als (potentielle) Ernährungsgrundlage:

„These findings demonstrate that woody elements can harbour a diverse range of plant species, including those of pollinator and edibility value. As such, relatively simple measures — such as protecting existing woody elements and establishing new ones that consider design and location — can produce benefits in both intrinsic and functional diversity. The researchers describe several potentially useful conservation initiatives. These include:

– Conserving intrinsic biodiversity by ensuring the survival of old woody elements, giving priority to historical woody elements in areas with forests.
– Supporting grassland, tall herb, and pioneer species diversity through the design and location of woody elements.
– Maximising plant species diversity, RPV, and PEV with pollarded tree lines (where the top and branches of the trees are cut off to promote new growth at the top) and broad hedgerows, or tree lines, with a considerable surface area, next to roads or ditches.”

Auf zur nächsten Agroforstkampagne!

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Artikel: „Wir betreiben unsere Toaster und Fernseher mit Mais“. ZEIT-Interview mit Schloss Tempelhof Gärtner Sebastian Heilmann

© Leonie Sontheimer

Kurzes Interview in der ZEIT mit Sebastian, unserem Gemüsegärtner und Landwirt. Welches Modell Landwirtschaft wollen wir? Welches können wir? Welche Argumente braucht es – aber welche ZDF (Zahlen, Daten, Fakten) braucht auch dazu, auch als Argumente (und verständlicherweise)? Und wo sind unsere Ansichten (und die ZDFs) eben auch geprägt vom bisherigen Denken, von der weit verbreiteten Bildung in Sachen »Wie Landwirtschaft nur funktionieren kann«. Wie heisst es so schön:

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ (Albert Einstein)

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Doku: BODEN erLEBEN

Informative Doku zum Thema Boden – vor allem im Hinblick auf das Bodenleben. Wie wichtig, ja essentiell es ist – und zwar von Anfang an. Also, von der Entstehung des Bodens, bis hin zur dessen Kultivierung unsererseits.

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Studie: Unsere Lebensmittel sind viel zu billig

Hauptsache billig, so denken viele beim wöchentlichen Lebensmittel-Einkauf. Jetzt deutet eine Studie darauf hin: Unsere Lebensmittel müssten viel teurer sein! Konventionell erzeugtes Fleisch müsste eigentlich das Dreifache kosten, Milch das Doppelte. Für Obst und Gemüse müssten Käufer ein knappes Drittel mehr zahlen.

Die Lebensmittelpreise in Deutschland spiegeln nicht die wahren Kosten wider, die für Mensch und Umwelt entstehen. Berücksichtigt man Folgeschäden, müssten Lebensmittel deutlich teurer sein, darauf weist eine Studie der Universität Augsburg hin. Zentrale Fragen der Forscher um Wirtschaftswissenschaftler Tobias Gaugler: Wie teuer müssten Lebensmittel tatsächlich sein? Was wäre, wenn Kunden an der Supermarktkasse die wahren Preise zahlen müssten?

Die versteckten Kosten bei biologischen Lebensmitteln würden diese auch verteuern, aber lang nicht so massiv wie bei konventionellen Lebensmitteln. Für Bio-Fleisch müsste man 80 Prozent mehr bezahlen, für Milch ein Drittel mehr, Obst und Gemüse wären nur sechs Prozent teurer.

Hier die „wahren Kosten“ laut Studie im Vergleich:

Fleisch aus konventioneller Landwirtschaft: + 196 Prozent
Milch aus konventioneller Landwirtschaft: + 96 Prozent
Obst und Gemüse aus konventioneller Landwirtschaft: + 28 Prozent

Fleisch aus ökologischer Landwirtschaft: + 82 Prozent
Milch aus ökologischer Landwirtschaft: + 35 Prozent
Obst und Gemüse aus ökologischer Landwirtschaft: + 6 Prozent

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Präsentation: Gemeinwohlbilanz für einen landwirtschaftlichen Betrieb. Harro Colshorn. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2018

Harro Colshorn führt eine Bioland-Gemüsegärtnerei in Bruckmühl, Lkr. Rosenheim, mit Hofladen und eigener Gemüse-Abo-Kiste. Er ist seit über 30 Jahren aktiv in der Verbandsarbeit bei Bioland und ist Initiator und langjähriger Koordinator der Gemeinwohl-Ökonomie in Bayern und im Vorstand des neugegründeten GWÖ Bayern e.V..

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Methoden einer regenerativen Agrarkultur“ vom 26.-28. Januar 2018 in Kreßberg. Im Mittelpunkt standen praktische Methoden einer Ressourcen-aufbauenden Landwirtschaft.

Referent*innen wie Monika Sobotik, Wolfgang Palme und Martin Wiethaler gaben einen Ein- und Überblick über ihre Erfahrungen zu verschiedenen Aspekten einer Aufbauenden Landwirtschaft. Themen des Symposiums 2018 waren u.a. Mischkulturen, Untersaaten, Zwischenfrüchte und Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung, Holistisches Weidemanagement; Solidarische Landwirtschaft, Gemeinwohl-Bilanzierung u.v.m.

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www.lebensraum-permakultur.de
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Präsentation: Platz für Vielfalt – Organsationsformen und Gemeinschaftskultur in der Solidarischen Landwirtschaft. Kirsten Grover. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2018

Kirsten Grover ist Diplom-Biologin, Bildungsarbeiterin im Bereich Landwirtschaft und Seminarleiterin in der Freien Ausbildung im Norden. Sie engagierte sich beim Aufbau und der Gestaltung des Netzwerk Solidarische Landwirtschaft und arbeitet dort seit 2016 als Beratungskoordinatorin für den Arbeitskreis Beratung, der sich der Gründungsberatung aber auch der Prozessbegleitung bestehender Solawis widmet. Ihr persönlicher Fokus liegt auf der Gestaltung von Gemeinschaftsprozessen und -strukturen.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Methoden einer regenerativen Agrarkultur“ vom 26.-28. Januar 2018 in Kreßberg. Im Mittelpunkt standen praktische Methoden einer Ressourcen-aufbauenden Landwirtschaft.

Referent*innen wie Monika Sobotik, Wolfgang Palme und Martin Wiethaler gaben einen Ein- und Überblick über ihre Erfahrungen zu verschiedenen Aspekten einer Aufbauenden Landwirtschaft. Themen des Symposiums 2018 waren u.a. Mischkulturen, Untersaaten, Zwischenfrüchte und Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung, Holistisches Weidemanagement; Solidarische Landwirtschaft, Gemeinwohl-Bilanzierung u.v.m.

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Präsentation: Market Garden, Gewächshaus & Bodenaufbau. Maya Luckoff & Sebastian Heilmann. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2018

Maya Lukoff
Ihre gärtnerische Reise begann beim Studium der Anthropologischen Landwirtschaft, wofür sie drei Jahre in Bolivien lebte, um die lebendigen Weisheiten der einheimischen Aymara-Landwirtschaft kennen zu lernen. Um geschlossene Kreisläufe, Verlebendigung des Edaphons und kosmische Kräfte im westlichen Kontext zu verstehen, hat sie die Freie Ausbildung für biologisch-dynamischen Gemüsebau in Deutschland absolviert. Seit 2014 lebt sie in der Gemeinschaft Schloss Tempelhof, wo sie ihrer Leidenschaft für die Landwirtschaft im gemeinschaftlichen Kontext nachgehen kann. Hier beschäftigt sie sich intensiver mit Mischkulturen, Komposttees, Präparaten usw.

Sebastian Heilmann
Durch eine längere Zeit in Indien und in der biologisch-dynamischen Bewegung dort, sowie dem Absolvieren der Freien Ausbildung im Norden, hat Sebastian in der Landwirtschaft die Inspiration gefunden, eine aufbauende Landwirtschaft mit zu entwickeln. Erfahrungen sammelte er bisher mit Mutterkühen, Legehennen, Milchziegen, kleingliedrigem Ackerbau, und immer stärker im Gemüsebau, mit Weiterbildungen zum Bodenmikrobiologie, Kompostieren, Komposttees und Mikroskopie. In der Gemeinschaft Schloss Tempelhof geht Sebastian seinem starken Anliegen nach, eine vielfältige und regenerative, kleinbäuerliche Landwirtschaft zu fördern und mit zu formen.

HINTERGRUND ZUM SYMPOSIUM
Der Öko-Landwirtschaftsbetrieb Schloss Tempelhof war erneut Gastgeber des Symposiums „Aufbauende Landwirtschaft – Boden wieder gut machen. Methoden einer regenerativen Agrarkultur“ vom 26.-28. Januar 2018 in Kreßberg. Im Mittelpunkt standen praktische Methoden einer Ressourcen-aufbauenden Landwirtschaft.

Referent*innen wie Monika Sobotik, Wolfgang Palme und Martin Wiethaler gaben einen Ein- und Überblick über ihre Erfahrungen zu verschiedenen Aspekten einer Aufbauenden Landwirtschaft. Themen des Symposiums 2018 waren u.a. Mischkulturen, Untersaaten, Zwischenfrüchte und Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung, Holistisches Weidemanagement; Solidarische Landwirtschaft, Gemeinwohl-Bilanzierung u.v.m.

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