Björn Scherhorn ist mit Herz und Seele Bauer. Sein Weg – aufstrebend als sehr guter konventioneller, der er war. Aber dann gefolgt von einem innerlichen und teils auch äusserlichen Zusammenbruch. Und damit kam eine Veränderung in sein Leben. Björn ist so richtig ehrlich, grounded, und „kämpft“ für die Landwirtschaft und das Leben als Bauer. Toller Typ! Hier ein spannender, bewegender, nachdenklich-machender Podcast mit ihm. „Fünf Uhr morgens, Ende November. Während die Melkmaschine im Takt arbeitet,
Ein Vortrag von Oliver Leipacher zum Thema „Regenerativer Gemüseanbau im Gewächshaus und eine andere ökonomische Betrachtung„. (https://youtu.be/Oaea7d3JF-o) Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2026 – Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft — https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/ Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der
Über den Einfluss der schwindenden Vegetation und degradierter Böden auf den Wasserkreislauf – und damit auch auf den Energiekreislauf und den Kohlenstoffkreislauf – habe ich hier schon häufig geschrieben. Doch warum ist diese Sichtweise bis heute so wenig verbreitet? Eine kurze Geschichte dazu. Sie hat sich tatsächlich so ereignet – vor etwa zwei Jahren in einem Gespräch mit einem bekannten Fernseh-Wettermoderator. Eigentlich wollte ich von ihm wissen, wie er unsere Sicht auf die Rolle von
Die Brauerei Riegele eröffnet einen neuen Radweg durch die Westlichen Wälder, der Freizeit, Natur und Nachhaltigkeit verbindet. Am Ziel der Tour wartet ein Projekt, das zeigt, wie Waldumbau zur Trinkwasserbildung, Artenvielfalt und Klimaanpassung beitragen kann. Ein neues Ausflugsziel für Radfahrer und Naturinteressierte bereichert ab sofort die Region Augsburg: Mit der Eröffnung der „Riegele Zukunftswald-Tour“ lädt die Brauerei Riegele dazu ein, nachhaltigen Waldumbau in den westlichen Wäldern aktiv zu entdecken. Wer bei der Brauerei im Herzen
Es ist zwar schon eine Weile her dass ich dieses Paper für UNEP geschrieben habe, aber es bietet meiner Meinung nach immer noch eins der besten Überblickspapiere in diesem Bereich (2021 war es das Erste seiner Art mit den vielen wissenschaftlichen Backups und den großen Zusammenhänge die es aufzeigt). Wie hängen Landnutzungsänderungen (letzten Endes ja quasi immer „Zerstörungen“), der Wasser-, Energie- und Kohlenstoffkreislauf zusammen? Welchen Einfluß hat das Schwinden von Vegetation auf Boden, Wasser und
Joel Salatin ist die Ikone der ich-mache-eine-andere-Landwirtschaftsbewegung. Ein brillianter Denker, Redner und innovativer Praktiker, immer ehrlich und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Steht unser Ernährungssystem tatsächlich kurz vor dem Zusammenbruch, oder wird uns eine gefährliche Lüge aufgetischt, um Unternehmensgewinne und ein weit verbreitetes Unkrautvernichtungsmittel zu schützen? Begleiten Sie Joel Salatin dabei, wie er das Narrativ vom „Überleben der Zivilisation“ – mit dem Glyphosat verteidigt wird – zerpflückt und die systemischen Missstände in
Eigentlich wissen wir längst, was zu tun wäre. Gesunde Böden aufbauen, Wasser besser in der Landschaft halten, Biodiversität fördern und Betriebsmittel effizienter einsetzen – für all das gibt es heute zahlreiche erfolgreiche Praxisbeispiele. Trotzdem verändert sich die Landwirtschaft insgesamt nur langsam. Warum? Weil Landwirtschaft kein isoliertes System ist. Der einzelne Betrieb steht in einem Geflecht aus Ausbildung, Beratung, Forschung, Politik, Handel, Lebensmittelindustrie, Banken, Versicherungen, Medien und Konsumenten. Jeder dieser Akteure beeinflusst die Entscheidungen auf dem
Ein Vortrag von Armin Meitzler zum Thema „In (kleinen & größeren) Kooperationen in die Zukunft denken„. (https://youtu.be/e5prq7b4Xfc) Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2026 – Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft — https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/ Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der
Wie geschieht Transformation? Basierend auf Otto Scharmer’s zur Essenz der Transformation und meinem Engagement für eine Transformation der Landwirtschaft, verstehe ich das so: Regeneration beginnt nicht mit neuen Maßnahmen, sondern mit einem neuen gemeinsamen Verständnis des Systems. Wir schaffen (mit Regenerate Forum) den Raum, in dem die Akteure der Region lernen, das System gemeinsam zu sehen, zu verstehen und daraus die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Die vier Prinzipien für Transformation nach Otto Scharmer lassen sich
Die Erdgeschichte zeigt, wie Pflanzen den kontinentalen Wasserkreislauf aufgebaut haben (siehe vorangegangen Post). Heute erleben wir vielerorts den umgekehrten Prozess: Wälder werden gerodet, Hecken verschwinden, Moore werden entwässert, Flüsse begradigt und Böden durch intensive Nutzung verdichtet und degradiert. Damit verliert die Landschaft nach und nach ihre Fähigkeit, Wasser zu speichern und wieder an die Atmosphäre abzugeben. Regen fließt immer häufiger oberflächlich ab, statt im Boden zu versickern. Auen und Moore, die früher wie natürliche Schwämme
Die Erdgeschichte zeigt eindrucksvoll: Vegetation ist weniger Folge eines feuchten Klimas, sondern selbst ein zentraler Motor des Wasserkreislaufs. Bevor Pflanzen vor rund 470–450 Millionen Jahren die Kontinente besiedelten, waren Landflächen weitgehend kahl. Es gab kaum Böden, wenig Wasserspeicherung, fast keine Transpiration – und damit auch nur schwache kontinentale Wasserkreisläufe. Niederschläge stammten vor allem direkt aus dem Meer und fielen bevorzugt in Küstennähe oder an Gebirgen. Einmal abgeregnet, nahm das Wasser auf dem Land den schnellsten
Davon wird es mehr und mehr geben! Warum verstehen wir die Zusammenhänge nicht?! Ist doch gar nicht so schwer! Aber das liebe Geld regiert die Welt! „Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald schwelt seit Jahren ein Streit ums Grundwasser: Zwei Sprudelfirmen haben ihre Wasserrechte noch vor der Nationalpark-Ausweisung bekommen – und pumpen Millionen Liter ab. Naturschützer warnen vor Trockenstress für Wald und Moore. Jetzt greift die Wasserbehörde ein – und der Konflikt geht in die nächste Runde.“ https://www.youtube.com/watch?v=aurNyF1iL0E
Der Obstbau als Dauerkultur steht derzeit vor zahlreichen Herausforderungen und die wichtigste Stellschraube für vitale, widerstandsfähige Kulturen liegt dabei unter unseren Füßen: ein gesunder Boden bildet das unverzichtbare Fundament, weil die Bodengesundheit direkt über Fruchtqualität, Geschmack, Lagerfähigkeit und Ertragsstabilität entscheidet. Darauf wollen wir bei unserem praxisnahen Feldtag aufbauen, um neue Wege für eine gezielte Förderung der Pflanzengesundheit aufzuzeigen. Folgende Themen werden dabei behandelt: –        Einflussfaktoren auf Pflanzengesundheit und der gezielte Einsatz von Blattdüngern –        Steigerung der Vitalität und Widerstandsfähigkeit von
Sie sind so winzig, dass wir sie mit bloßem Auge nicht sehen können. Aber sie beeinflussen und bestimmen so ziemlich alles auf der Welt. Quizfrage: Wer ist das? Ja klar, die Bakterien (oder noch genauer-allgemeiner: die Mikroben, zu denen auch Pilze, Algen und Protozoen gehören). Sie rufen bei den meisten von uns eher eine „Igitt“- und „Krankheits“-Assoziation hervor. Und das zwar nicht komplett zu unrecht. Aber der weitaus größte Teil der Bakterien – schätzungsweise 99,99%
Ich war neugierig, und habe das mal selbst ausprobiert: Wie hoch ist die Wasser-Infiltrationsrate auf einem verdichteten Acker (mit regelmässigem Mais-Anbau), auf der anderen Straßenseite unserer (bio)regenerativer Gemüseacker, und dann noch etwas weiter der vom Bodentyp etwas schlechtere weil noch tonigere (bio)regenerative Kleegras-Acker. Natürlich sind die Bedingungen nicht komplett vergleichbar – aber es gibt eine gute Orientierung für das Potential, welches in vielen unserer Äckern schlummert, was die Wasserspeicher- und Wasserinfiltrationskapazität angeht. Der simulierte Niederschlag
Ich habe den aktuellen Beitrag von Marie Hoffmann zur EU-Naturwiederherstellungsverordnung gesehen. Dass sie sich für klimaresiliente Mischwälder einsetzt und darauf hinweist, dass wir unsere Wälder an das Klima von morgen anpassen müssen, teile ich ausdrücklich. Die Erfahrungen mit Fichtenreinbeständen zeigen deutlich, dass wir umdenken müssen. Gerade deshalb finde ich es schade, wenn eine so wichtige Debatte sehr zugespitzt geführt wird. Die Verordnung schreibt weder pauschal Buchenwälder vor, noch verbietet sie Douglasie, Esskastanie oder andere geeignete
Letztens hat das Staatsministerium Baden-Württemberg einen Beitrag mit Cem Özdemir zum Hochwasserschutz gepostet. „Ich kümmer mich um euren Schutz vor Hochwässern“ – so der Inhalt. Und dazu werden dann Beton- und Stahlrückhaltebecken gezeigt. Hey Leute, ihr seid doch von den Grünen! Ein großer Teil der Lösung liegt nicht in der Symptom-Bekämpfung mittels technischer Bauwerke die viel Geld kosten und nur selten genutzt werden wollen, sondern sollte in der Ursachenbekämpfung liegen: Schwammlandschaften entwickeln. [Denn es ist
Aus aktuellem Anlass – Trockenheit und Dürre – möchte ich unser Buch empfehlen: »Aufbäumen gegen die Dürre« (Amazon, Buch7, oekom). Das Buch zeigt, dass die zunehmenden Dürren und Wetterextreme nicht allein eine Folge des Klimawandels sind. Ebenso entscheidend ist die Art und Weise, wie wir seit Jahrzehnten mit unseren Landschaften umgehen. Entwässerte Moore, begradigte Flüsse, Drainagen, verdichtete Böden, versiegelte Flächen und eine Landwirtschaft, die vielerorts zu wenig Wasser in der Landschaft hält, führen dazu, dass Regen
Auch mal gute Nachrichten aus den USA, die sogar mit Donald Trump zusammen hängen: Donald Trump engagiert sich für Regenerative Landwirtschaft! Jonathan Lundgren, in Kreisen der regenerativen Landwirtschaft als forschender Biologe und nun auch Praktiker bekannt, war mit dabei in einer Beratungsrunde zur »Executive Order to support regenerative agriculture«! Jonathan hat sich vor ein paar Jahren entschieden „Daten zu sammeln“ rund um das Thema regAg. Und hat mit diesen wissenschaftlichen Analysen und dem entstandenen Datenpool
Wow! Dänemark zeigt, dass Landwirtschaftspolitik ganzheitlich gedacht werden kann. Die neue Regierung beschränkt sich nicht auf einzelne Maßnahmen, sondern richtet zahlreiche Bereiche gleichzeitig neu aus: mehr Tierwohl, weniger Antibiotika, eine CO₂-Abgabe in der Tierhaltung, steuerliche Vorteile für Obst und Gemüse, strengere Umweltauflagen, ein eigenes Ministerium für Natur und Tierschutz sowie die Renaturierung von 390.000 Hektar Land. Gleichzeitig werden besonders betroffene Betriebe finanziell unterstützt. So kann es gehen. Deutschland, wach auf! Leider ist diese Bundesregierung weiterhin

  

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