Der WDR-Beitrag „Der Wert des Waldes – Deutsche Forstwirtschaft im Klimawandel“ schildert, wie sich die deutsche Forstwirtschaft im Klimawandel grundlegend wandeln muss. Die Zeit großflächiger Fichten- und Kiefernmonokulturen geht zu Ende, weil diese Bestände durch Stürme, Dürre und Borkenkäfer besonders anfällig sind. Als zukunftsfähiger Weg wird der Umbau hin zu artenreichen Mischwäldern dargestellt, die stabiler gegenüber Extremwetter sind, mehr Grundwasserbildung ermöglichen, Waldbrände besser bremsen und insgesamt resilienter auf Klimaveränderungen reagieren.
Zugleich macht der Beitrag deutlich, dass Wald heute nicht mehr nur als Holzlieferant gesehen werden kann. Neben Holzproduktion gewinnen andere Leistungen stark an Bedeutung: Wasserspeicherung, Kühlung, Biodiversität, Erholung und Klimaschutz. Dabei prallen unterschiedliche Sichtweisen aufeinander: Naturschützer fordern teils, den Wald weitgehend sich selbst zu überlassen, während viele Förster und Waldbesitzer auf einen aktiven, aber vorsichtigen Waldumbau setzen, bei dem einheimische Baumarten gefördert und monotone Bestände schrittweise in vielfältigere Strukturen überführt werden.
Auch wirtschaftlich befindet sich der Wald im Umbruch. Künftig wird es voraussichtlich weniger Nadelholz und mehr Buche und Eiche geben. Gleichzeitig entstehen neue Geschäftsmodelle rund um den Wald, etwa über Holzbau, Windkraft, Begräbniswälder oder die mögliche Vergütung von Ökosystemleistungen.
Die zentrale Botschaft des Features lautet: Nicht die Monokultur, sondern der vielfältige Mischwald ist das tragfähige Modell der Zukunft – ökologisch wie ökonomisch.
–> Und warum der Waldumbau wichtiger denn je ist, und wie das gehen kann, zeigen wir bei unserem 1. Aufbauende WaldSymposium, welches vom 8.-10.5.2026 bei uns in Schloss Tempelhof statt finden wird.
https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/dok5/dok5-wert-des-waldes-100.html
https://aufbauende-landwirtschaft.de/symposium-aufbauende-waldwirtschaft-2026/
