Naturgemäße Waldwirtschaft: Ist der Dauerwald der Wald der Zukunft? | Unser Land | BR

Sind Dauerwälder die Zukunft? Vieles spricht dafür. Denn wir müssen auch in der Forstwirtschaft, genauso wie in der Landwirtschaft, die Transformation „vom Boden her denken“. Ohne gesunde Böden, die viel Wasser speichern können, werden die Wälder in den schwierigen klimatischen Situationen der Zukunft es schwer haben zu gedeihen (und zu überleben). Das heißt: Bodenaufbau. Und das gelingt halt nur richtig gut in einem dauerhaft produzierenden Mischwald – eben einem Dauerwald.

Dazu passt diese kurze Doku: „Wie sieht der Wald der Zukunft aus? Darüber wird viel diskutiert. Nicht nur unter Förstern. Ein mögliches Konzept: Dauerwälder anlegen. Ein Dauerwald ist mehr als nur ein Mischwald. Im Dauerwald gibt es dicke und dünne, alte und junge Bäume. Und es geht um maximale Vielfalt bei den Baumarten. Christoph Arndt betreut bei der Fürstlich Castell’schen Forstverwaltung so einen Dauerwald. Denn ein Dauerwald braucht viel Pflege. Jede Baumart hat andere Bedürfnisse und reagiert anders auf menschliche Eingriffe. Bei der naturgemäßen Waldwirtschaft muss der Förster behutsam vorgehen. Ein Dauerwald ist kein Natur-, sondern ein Wirtschaftswald, sprich: die Waldbesitzer können weiterhin Holz ernten. Die Idee stammt von dem Forstwissenschaftler Alfred Möller, der sie bereits vor 100 Jahren entwickelt hat: Der Wald als Organismus, der sich selbst regeneriert. Das könnte eine Lösung sein für den Wald im Klimawandel.“

https://www.youtube.com/watch?v=7XwDIh8WJu8

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