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Michael Reber // Von pfluglos über regenerativ zu Bio: ein Transformationsprozess // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2026

Michael Reber // Von pfluglos über regenerativ zu Bio: ein Transformationsprozess // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2026

Ein Vortrag von Michael Reber  zum Thema „Von pfluglos über regenerativ zu Bio: ein Transformationsprozess„. (https://youtu.be/fL-g_qay2ro)

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2026 – Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft — https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung, regenerative Landwirtschaft; Gesundheit, Ernährung, Mikrobiom.

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Aufbauende Landwirtschaft: https://www.aufbauende-landwirtschaft.de/
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Bücher:
„Gesundheit beginnt im Boden“ (2025): Amazon, Oekom
„Aufbäumen gegen die Dürre“ (2023): Amazon, Oekom
„Die Humusrevolution“ (2017): Amazon, Oekom

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Die Zukunft des Waldes beginnt im Boden

Die Zukunft des Waldes beginnt im Boden

Zum „Tag des Waldes“ hier eine Pressemitteilung der IG Gesunder Boden: „Hoher Handlungsdruck: Die Zukunft des Waldes beginnt im Boden“

Kurzform: Wälder mit einer hohen Vielfalt an Baumarten, Altersstufen und Strukturen sind deutlich widerstandsfähiger gegenüber Stürmen, Schädlingen und Trockenperioden. Unterschiedliche Wurzeltiefen und Kronenformen ergänzen sich, wodurch Wasser, Licht und Nährstoffe effizienter genutzt werden und das Gesamtsystem stabiler bleibt.

Im Mischwald fördern insbesondere Edellaubhölzer wie Ahorn, Linde, Kirsche oder Hainbuche ein ausgeglicheneres Mikroklima. Ihre nährstoffreiche Laubstreu unterstützt eine aktive Bodenbiologie, verbessert die Humusbildung und erhöht die Wasseraufnahme- und Speicherfähigkeit des Bodens. So entsteht ein stabiler Wasserhaushalt, der sowohl Starkregen besser puffert als auch Trockenphasen abmildert.
Strukturelle Vielfalt – also ein Nebeneinander verschiedener Altersphasen sowie stehendes und liegendes Totholz – wirkt zusätzlich stabilisierend. Sie verhindert, dass Störungen wie Stürme oder Schädlingsbefall ganze Bestände gleichzeitig erfassen, und stärkt die Selbstregulationsfähigkeit des Waldes.

Monotone, gleichaltrige Bestände sind dagegen anfälliger für extreme Wetterereignisse, da ihnen ökologische Puffermechanismen fehlen. Naturnah entwickelte Dauerwälder mit lebendigen, humusreichen Böden können zudem große Mengen Kohlenstoff langfristig in Biomasse und Boden speichern und tragen gleichzeitig zur Kühlung und Stabilisierung regionaler Wasser- und Klimasysteme bei.

–> siehe dazu unser 1. Symposium „Aufbauende Waldwirtschaft“

https://aufbauende-landwirtschaft.de/wp-content/uploads/2026/03/PM_Tag-des-Waldes_Dauerwald.pdf
https://aufbauende-landwirtschaft.de/symposium-aufbauende-waldwirtschaft-2026/

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Antibiotika hinterlassen jahrelange Spuren im Darmmikrobiom

Antibiotika hinterlassen jahrelange Spuren im Darmmikrobiom

Wie wir in unserem Buch „Gesundheit beginnt im Boden – Warum die Gesundheit allen Lebens von winzigen Mikroben abhängt“ zeigen, ist unsere Gesundheit untrennbar mit mikrobiellen Lebensgemeinschaften verbunden – eine neue Studie verdeutlicht nun, wie tiefgreifend selbst Antibiotika dieses empfindliche Gleichgewicht über Jahre hinweg verändern können:

Antibiotika sind ein unverzichtbares Werkzeug der modernen Medizin und retten bei schweren Infektionen Leben. Gleichzeitig weisen epidemiologische Studien seit einigen Jahren darauf hin, dass ein häufiger Antibiotikaeinsatz mit einem erhöhten Risiko für bestimmte Erkrankungen – etwa Typ-2-Diabetes oder Infektionen des Magen-Darm-Trakts – verbunden sein kann. Als möglicher Mechanismus wird dabei zunehmend die Veränderung des Darmmikrobioms diskutiert.

Eine aktuelle, groß angelegte Studie aus Schweden liefert hierzu nun neue und wichtige Erkenntnisse. Forschende analysierten die Daten von rund 15.000 Erwachsenen und verknüpften detaillierte Informationen zur Antibiotika-Verschreibung mit einer umfassenden Untersuchung des jeweiligen Darmmikrobioms. Das Ergebnis ist bemerkenswert: Die Zusammensetzung und Vielfalt der Darmbakterien stehen noch Jahre später in Zusammenhang mit der individuellen Antibiotikahistorie.

Besonders auffällig ist, dass selbst eine einzige Antibiotikabehandlung langfristige Spuren hinterlassen kann. Die Forschenden konnten zeigen, dass Antibiotikaeinsätze, die 4 bis 8 Jahre zurückliegen, noch heute mit Veränderungen im Mikrobiom korrelieren. Damit wird deutlich, dass Antibiotika nicht nur kurzfristig eingreifen, sondern das mikrobielle Gleichgewicht im Darm langfristig prägen können.

Allerdings zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Wirkstoffen. Während Antibiotika wie Clindamycin, Fluorchinolone und Flucloxacillin besonders starke und anhaltende Veränderungen verursachen, sind die Effekte bei Penicillin V, einem häufig eingesetzten Standardantibiotikum, vergleichsweise gering und eher kurzfristig. Diese Differenzierung ist entscheidend, da sie darauf hinweist, dass nicht nur die Häufigkeit, sondern auch die Art des eingesetzten Antibiotikums eine wichtige Rolle spielt.

Die genauen gesundheitlichen Folgen dieser langfristigen Veränderungen sind noch nicht vollständig geklärt. Dennoch verdichten sich die Hinweise, dass ein gestörtes Mikrobiom zentrale Funktionen des Körpers beeinflussen kann – etwa das Immunsystem, den Stoffwechsel oder die Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheitserregern.

https://www.uu.se/en/press/press-releases/2026/2026-03-11-antibiotics-can-affect-the-gut-microbiome-for-several-years
Unser Buch: „Gesundheit beginnt im Boden – Warum die Gesundheit allen Lebens von winzigen Mikroben abhängt
Hier ist ein Vortrag auf Youtube von mir zu dem Buch.

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Bodenverdichtung durch schwere Maschinen

Bodenverdichtung durch schwere Maschinen

Die Radlast ist in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter gestiegen. Gleichzeitig gab es wichtige Fortschritte in der Reifentechnologie, sodass Landwirtinnen und Landwirte ihre Felder nun mit geringeren Reifendrücken befahren können. So vergrößert sich die Aufstandsfläche der Räder und die Last wird besser verteilt. Die Belastung reicht dann nicht mehr so weit in den Unterboden hinein. (Gleichzeitig sind die Maschinen aber deutlich schwerer geworden und fahren schneller.)

Auch die Häufigkeit der Befahrung wirkt sich auf die Bodenverdichtung aus. Generell gilt: je öfter ein Boden befahren wird, desto größer ist der Verlust an Bodenfunktionen. Dabei verursacht die erste Befahrung zumeist die stärkste Veränderung.

Die Grafik zeigt die summierten Radlasten und weist auf dass besonders die Vorgewende und Fahrgassen stark belastet werden. Jeder Teil des Feldes wird mindestens einmal überrollt (Grafik unten).

So können Landwirtinnen und Landwirte ihre Böden vor schädlicher Bodenverdichtung schützen:

  • Zwischenfrüchte anbauen. Zwischenfrüchte halten den Boden zwischen den Hauptkulturen bedeckt. Ihre Wurzeln lockern den Boden und stabilisieren die Bodenstruktur. So sind die Böden weniger anfällig für Verdichtung, Erosion und Verschlämmung.
  • Böden schonend bearbeiten. Schonende Bearbeitung lockert den Boden nur oberflächlich und erhält dessen Struktur. Pflanzenreste verbleiben größtenteils als Mulch an der Oberfläche, wodurch die Tragfähigkeit erhalten und Bodenverdichtung reduziert wird.
  • Maschinennutzung flexibler gestalten. Werden Landmaschinen, die sich mehrere Betriebe teilen, nur zu 80 statt zu 100 Prozent verplant, können Landwirt*innen flexibler auf Wetteränderungen reagieren. So können sie etwa bei nassen Bedingungen die Befahrung auf einen anderen Tag verschieben.
  • Güllefässer am Feldrand lagern. Wird die Gülle vom Feldrand über Schläuche zum Fahrzeug geleitet, muss der schwere Tankwagen nicht über das Feld fahren. So schützt die Gülleverschlauchung vor Bodenverdichtung und schafft gleichzeitig mehr Spielraum für Feldarbeiten trotz nasser Bedingungen.
  • Moderne Systeme zur Anpassung des Reifendrucks nutzen. Mit einer Reifendruckverstellanlage lässt sich der Druck je nach Einsatz anpassen: Auf dem Feld wird er gesenkt, um die Aufstandsfläche zu vergrößern, den Bodendruck zu reduzieren und Verdichtung zu verringern, auf der Straße kann er wieder erhöht werden.
  • Zwillingsreifen und Breitreifen verwenden. Breit- und Zwillingsreifen vergrößern die Aufstandsfläche der Räder und verringern so den Druck auf den Boden.

(und natürlich: Nutzung leichterer Maschinen. Ab einer Achslast von 5 Tonnen nimmt der Bodendruck deutlich zu.)

https://www.thuenen.de/de/themenfelder/boden/themenschwerpunkt/boeden-durch-nachhaltige-bewirtschaftung-schuetzen/intakter-boden-trotz-schwerer-maschinen

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Gesunder Boden: Welche Baumarten locken den Regenwurm in den Wald? | Mischwald | Unser Land | BR

Gesunder Boden: Welche Baumarten locken den Regenwurm in den Wald? | Mischwald | Unser Land | BR

Der Dauerwald als wichtiger Schlüssel für klimaresiliente Wälder – das geht nur mit gesundem Boden, wie auch in der Landwirtschaft, wie diese kurze Doku zeigt.

„Auch im Wald ist ein gesunder Boden wichtig: Um das Bodenleben zu verbessern und Humus zu bilden, ist der Regenwurm ein fleißiger Helfer. Doch welche Baumarten locken den Regenwurm in den Wald? Martin Brennauer will seinen Fichten-Wald bei Landsberg umbauen in einen vielfältigen Mischwald. Dazu holt er sich Dominik Landerer vom Forschungsprojekt „Life Future Forest“ mit an Bord, das sich mit lebendigen Waldböden befasst. Um zu verstehen, wie es unter den Fichten im Boden aussieht, macht der Experte den Test: Eine Mischung aus Senföl, Alkohol und Wasser soll die Regenwürmer aus dem Boden locken. Aber nichts passiert, die Würmer fühlen sich im sauren Boden unter den Fichten nicht wohl. Was tun? Ein Mischwald mit regenwurmliebenden Baumarten wäre die Lösung: Ahorn, Mehlbeere, Hainbuche, Elsbeere – all diese Bäume wären optimal. Mit Hilfe einer App kann der Waldbesitzer Infos über den Zustand seines Bodens bekommen. “

https://www.youtube.com/watch?v=aiS3EyJpJyg

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Deutschland: Klimawandel bringt mehr Dürren trotz Regen

Deutschland: Klimawandel bringt mehr Dürren trotz Regen

Paradox: Bei uns in Mitteleuropa könnte es in Zukunft mehr Dürren und Ernteausfälle geben – obwohl durch den Klimawandel mehr Niederschläge fallen. Deutschland gehört demnach neben Westeuropa und Teilen Nordamerikas zu den Hotspots für solche landwirtschaftlichen Dürren. Der Grund dafür: Die Erwärmung erhöht die Verdunstung vor allem im Frühjahr so stark, dass die Böden schneller austrocknen, als der Regen dies ausgleichen kann, so das Team in „Nature Geoscience“.

Um so wichtiger ist es, dafür zu sorgen dass der Boden mehr Wasser speichern kann, nämlich durch Humusaufbau. Das ist möglich, wie viele Betriebe in Deutschland und Europa zeigen, über ein anderes Verständnis des Hofes, der natürlichen Kreisläufe und dem damit einhergehenden Einsatz verschiedenster Maßnahmen: weite Fruchtfolge, vielfältige Zwischenfrüchte, Untersaaten, reduzierte Bodenbearbeitung, Agroforstwirtschaft, Nutzung von wertvollem Kompost, Integration von Tieren in den Acker, usw.

https://www.scinexx.de/news/geowissen/deutschland-klimawandel-bringt-mehr-duerren-trotz-regen/

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Einladung zum Bürgerforum Zukunftslandschaft Deggenhausertal, 27.2.2026

Einladung zum Bürgerforum Zukunftslandschaft Deggenhausertal, 27.2.2026

Einladung zum Bürgerforum Zukunftslandschaft Deggenhausertal
am Freitag, 27. Februar 2026 in Wittenhofen

Mit Vortrag von Stefan Schwarzer: Warum der Boden die Lösung ist

FR 27. Februar 2026, Beginn 18:30, Einlass 18:00 Uhr
Wittenhofen – Alfons-Schmidmeister-Halle

Es geht um Hochwasser und Trinkwasserschutz im Deggenhausertal
Einführungsvortrag und Vertiefungs-Stationen
Komm vorbei & Mach mit im Deggenhausertal

Mehr Infos: https://regenerateforum.org/deggenhausertal/

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„Gesundheit beginnt im Boden – Über die Mikrobiome Boden, Pflanze, Tier, Mensch“, Stefan Schwarzer

„Gesundheit beginnt im Boden – Über die Mikrobiome Boden, Pflanze, Tier, Mensch“, Stefan Schwarzer

Letztens meinen neuen Vortrag, passend zum 2025 erschienen gleichnamigen Buch, in Tettnang gehalten: „Gesundheit beginnt im Boden – Warum die Gesundheit allen Lebens von winzigen Mikroben abhängt“. Er zeigt auf wie eng das Wohlbefinden von Menschen, Tieren, Pflanzen und ganzen Landschaften miteinander verknüpft ist – und warum alles bei den Mikroben im Boden beginnt. Ich nehme dich mit in die verborgene Welt der Bakterien, Pilze und anderer Kleinstlebewesen. Verständlich und lebendig zeige ich, wie Mikroorganismen Böden fruchtbar machen, Pflanzen widerstandsfähiger werden lassen, Tiergesundheit stärken und letztlich auch unser eigenes Wohlbefinden beeinflussen. Die Mischung aus aktueller Forschung, anschaulichen Beispielen und vielen Aha-Momenten macht den Vortrag gleichermaßen lehrreich wie unterhaltsam. Wer Mikroben bisher nur aus dem Biologieunterricht oder vom Joghurtbecher kannte, wird an diesem Abend eine völlig neue Perspektive gewinnen.

https://youtu.be/j9BQBReSIBQ

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Ein Jahr nach der Überschwemmung in Spanien: Wie kam es zu so viel Schlamm?

Ein Jahr nach der Überschwemmung in Spanien: Wie kam es zu so viel Schlamm?

Spannender Artikel von CrowdFarming zum verheerenden Hochwasser in der Region Valencia letztes Jahr. Ist es nur „der Klimawandel“? Oder spielt die Landnutzung eine entscheidende Rolle? [Vermutlich sogar zwei, nämlich zum einen weil sie das lokale/regionale Klima verändert – Stichwort Verstärkung der Treibhauseffektes durch Erhitzung offener Böden und Störung des kleinen Wasserkreislaufs-, und zum anderen durch verdichtete, fast tote Böden. Kurzversion…]

Wie beeinflusst die „konventionelle“ Landwirtschaft mit großen und schweren Maschinen, viel Bodenbearbeitung, Einsatz von Pestiziden usw. die Wasseraufnahmekapazität der Böden? Welches Potential gerade auch in Richtung Vorbeuge gegen Hochwässer (und Trockenheiten) bietet sich durch Ansätze der regenerativen Landwirtschaft?

https://www.crowdfarming.com/blog/de/ein-jahr-nach-der-ueberschwemmung-wie-kam-es-zu-so-viel-schlamm

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Zwischenbericht: Agrarböden verlieren Kohlenstoff

Zwischenbericht: Agrarböden verlieren Kohlenstoff

Der Zwischenbericht der Bodenzustandserhebung Landwirtschaft (BZE-LW) zeigt eine klare Tendenz: Landwirtschaftliche Böden verlieren organischen Kohlenstoff. Über alle Nutzungsformen hinweg geben sie mehr Kohlenstoffdioxid an die Atmosphäre ab, als sie aufnehmen.

Die vorläufigen Ergebnisse zeigen eine Abnahme an organischem Bodenkohlenstoff in allen landwirtschaftlichen Nutzungsformen, bezogen auf die oberen 30 Zentimetern und das vergangene Jahrzehnt:

  • -1,7% Acker
  • -6% Grünland
  • -8% Dauerkulturen

Das Zwischenergebnis basiert auf Erhebungen in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Hessen.

https://www.thuenen.de/de/newsroom/detail/kohlenstoffvorraete-in-deutschen-agrarboeden-erste-ergebnisse-der-wiederholungsinventur

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„Gesundheit beginnt im Boden – Über die Mikrobiome Boden, Pflanze, Tier, Mensch“, Stefan Schwarzer

„Gesundheit beginnt im Boden – Über die Mikrobiome Boden, Pflanze, Tier, Mensch“, Stefan Schwarzer

Stefan Schwarzer – Geograf, langjähriger UN-Mitarbeiter, Brückenbauer und mehrfacher Buchautor – zeigt in seinem Vortrag „Gesundheit beginnt im Boden – Warum die Gesundheit allen Lebens von winzigen Mikroben abhängt“, wie eng das Wohlbefinden von Menschen, Tieren, Pflanzen und ganzen Landschaften miteinander verknüpft ist – und warum alles bei den Mikroben im Boden beginnt. Stefan Schwarzer nimmt dich mit in die verborgene Welt der Bakterien, Pilze und anderer Kleinstlebewesen. Verständlich und lebendig zeigt er, wie Mikroorganismen Böden fruchtbar machen, Pflanzen widerstandsfähiger werden lassen, Tiergesundheit stärken und letztlich auch unser eigenes Wohlbefinden beeinflussen. Die Mischung aus aktueller Forschung, anschaulichen Beispielen und vielen Aha-Momenten macht den Vortrag gleichermaßen lehrreich wie unterhaltsam. Wer Mikroben bisher nur aus dem Biologieunterricht oder vom Joghurtbecher kannte, wird an diesem Abend eine völlig neue Perspektive gewinnen.

https://youtu.be/j9BQBReSIBQ

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Öko oder konventionell: Humusgehalt unterscheidet sich nicht

Öko oder konventionell: Humusgehalt unterscheidet sich nicht

Eine aktuelle Studie des Thünen-Instituts für Agrarklimaschutz wertet Daten zum Humusgehalt in Ackerböden unter ökologischer und konventioneller Bewirtschaftung in Deutschland aus. Die überraschende Erkenntnis: Der Humusgehalt in ökologisch bewirtschafteten Äckern unterscheidet sich kaum von dem in konventionell bewirtschafteten. Allerdings müssen dabei auch die weiteren Umweltwirkungen betrachtet werden.

Für die Studie wurden die Faktoren untersucht, die den Eintrag von Kohlenstoff in den Boden beeinflussen: organische Düngung, Ertragsniveau, die Fruchtfolge und weitere Bewirtschaftungsfaktoren.

  • Organische Düngung: Die Menge der organischen Düngung unterscheidet sich im Mittel in den ökologischen und konventionellen Bewirtschaftungssystemen nicht. Ein Drittel der Äcker erhielt gar keine organische Düngung.
  • Ertragsniveau: Der Einsatz mineralischer Dünger und chemischer Pflanzenschutzmittel im konventionellen Anbau führte im Mittel zu gut 30 Prozent höheren Erträgen. Die daraus resultierenden Ernterückstände wie Wurzeln sind wichtig für den Humusaufbau.
  • Fruchtfolge: Im Öko-Landbau wurden sogenannte Humusmehrer wie Kleegras zu 39 Prozent in die Fruchtfolgen eingebaut. Auf konventionell bebauten Äckern lag die Rate bei elf Prozent. Der Zwischenfruchtanbau unterschied sich in den Anbausystemen kaum.

„Im Ökolandbau wird Bodenkohlenstoff aber mit weitaus weniger negativen Umwelteffekten durch die humusfördernden Fruchtfolgen aufgebaut. Im konventionellen Landbau wird der Bodenkohlenstoff-Aufbau vor allem durch Düngung erreicht“, ordnet der Alex Don die Ergebnisse ein. Gleichzeitig werde deutlich, dass es unterschiedliche Wege gebe, Humus im Boden aufzubauen. „Sowohl im konventionellen als auch im ökologischen Landbau gibt es dafür geeignete Möglichkeiten und Maßnahmen“, sagt der Humusexperte .

https://www.thuenen.de/de/newsroom/detail/humus

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Studie zeigt: Die meisten Mykorrhiza-Produkte wirken nicht

Studie zeigt: Die meisten Mykorrhiza-Produkte wirken nicht

Nicht gut, weil Vertrauen zerstörend: Eine neue Studie zeigt auf, dass 85 % der im Handel erhältlichen Mykorrhiza-Produkte für Landwirtschaft und Gartenbau ungeeignet sind, weil sie keine lebensfähigen Vermehrungseinheiten mykorrhizaler Pilze enthalten.

In dieser Studie wurden 16 handelsübliche AMF-Inokulate getestet – neun für die Landwirtschaft und sieben für den Hobbygartenbau – sowie zum Vergleich sieben Forschungsinokulate, alle unter kontrollierten Gewächshausbedingungen. Die Ergebnisse zeigen, dass nur drei der kommerziellen Produkte zu einer Wurzelbesiedlung führten und lediglich eines davon das Pflanzenwachstum förderte. Ein Drittel der landwirtschaftlichen Produkte erreichte eine Wurzelkolonisation, während keines der sieben Hobbygarten-Produkte eine Symbiose mit Pflanzenwurzeln herstellen konnte.

Zusammen mit drei weiteren aktuellen Studien, die AMF-Produkte weltweit untersuchten, zeigt sich, dass 85 % der insgesamt 64 getesteten kommerziellen arbuskulären Mykorrhiza-Inokulate von schlechter Qualität sind und keine Wurzelbesiedlung bewirken.

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/sae2.70107

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Birgit Schwagerick // System der Mikrobiome in der Landwirtschaft // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2025

Birgit Schwagerick // System der Mikrobiome in der Landwirtschaft // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2025

Ein Vortrag von Birgit Schwagerick  zum Thema „System der Mikrobiome in der Landwirtschaft„. (https://youtu.be/mi2anrLlptg)

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2025 – Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft — https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung, regenerative Landwirtschaft; Gesundheit, Ernährung, Mikrobiom.

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„Gesundheit beginnt im Boden“ (2025): Amazon, Oekom
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Rückegassen in Wäldern erholen sich nur langsam – Bodengesundheit nach fast zwei Jahrzehnten weiter beeinträchtigt

Rückegassen in Wäldern erholen sich nur langsam – Bodengesundheit nach fast zwei Jahrzehnten weiter beeinträchtigt

Schwere Maschinen und der wertvolle Boden, ein dauerhafter Konflikt mit Folgen, wie jetzt eine Untersuchung aus dem Wald zeigt:

Auch nach fast 20 Jahren sind die Folgen von Forstmaschinen noch messbar: Eine aktuelle Studie in Soil Biology and Biochemistry zeigt, dass sich Bodenstruktur und Regenwurmpopulationen in verdichteten Rückegassen – den Fahrspuren von Holzerntemaschinen – nur teilweise erholen. Zwar ist die oberste Bodenschicht nach knapp zwei Jahrzehnten wieder weitgehend intakt, darunter verlaufen die natürlichen Erholungsprozesse jedoch deutlich langsamer.

Die Ergebnisse verdeutlichen, wie wichtig es ist, die Befahrung von Waldböden auf ein Minimum zu reduzieren und auf dauerhaft festgelegte Rückegassen zu konzentrieren.

Die Ergebnisse zeigen drastische Folgen direkt nach der Befahrung: Auf den Rückegassen waren fast keine Regenwürmer mehr zu finden, und die Bodenstruktur war stark verändert. In 5 Zentimetern Tiefe blieb nur etwa ein Viertel der groben Poren, die in den Röntgenaufnahmen sichtbar sind, erhalten. In 15 Zentimetern Tiefe war es sogar weniger als ein Sechstel. Diese groben Poren sind besonders wichtig für die Wassereinsickerung und die Belüftung des Bodens. Zudem veränderte sich die Ausrichtung der Poren: Aus einem ursprünglich gut vernetzten, ungerichteten System wurde eine horizontal ausgerichtete, nahezu undurchlässige Schicht. Dadurch bleibt dem Bodenleben im wahrsten Sinne des Wortes die Luft weg. In den Bodenflächen, die sich 18 Jahre von der Befahrung erholen konnten, zeigte sich ein gemischtes Bild: Die obersten 5 Zentimeter hatten sich weitgehend erholt, doch in 15 Zentimetern Tiefe waren die negativen Veränderungen noch klar nachweisbar.

„In alten Rückegassen bildet sich zwar eine biologisch sehr aktive Schicht direkt unter der Oberfläche, doch die tieferen Schichten bleiben verdichtet und beeinflussen den Oberboden weiterhin. Das macht deutlich, wie lange die Effekte der Befahrung nachwirken.“ Deshalb empfehlen die Forschenden, die befahrene Fläche so klein wie möglich zu halten, ein festes Netz an Rückegassen zu verwenden und bei nassen Bedingungen besonders vorsichtig zu sein. Wo möglich, sollte der Ernteeinsatz auf Zeiten mit trockenen Bodenverhältnissen verschoben oder auf bodenschonende Seilgeräte zurückgegriffen werden. Nur so lassen sich langfristige Schäden vermeiden, die Bodengesundheit erhalten und die Produktivität sowie ökologischen Funktionen der Wälder sichern.

https://boku.ac.at/universitaetsleitung/rektorat/stabsstellen/oeffentlichkeitsarbeit/themen/presseaussendungen/presseaussendungen-2025/01102025-rueckegassen-in-waeldern-erholen-sich-nur-langsam-bodengesundheit-nach-fast-zwei-jahrzehnten-weiter-beeintraechtigt

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Christine Bajohr // „Der Natur auf der Spur“ – Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Projekt KUHproKLIMA // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2025

Christine Bajohr // „Der Natur auf der Spur“ – Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Projekt KUHproKLIMA // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2025

Ein Vortrag von Christine Bajohr zum Thema „„Der Natur auf der Spur“ – Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Projekt KUHproKLIMA // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2025„. (https://youtu.be/jd2Bb9UJW00)

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David Jacobsen // Regenerative Methoden im Gemüsebau // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2025

David Jacobsen // Regenerative Methoden im Gemüsebau // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2025

Ein Vortrag von David Jacobsen zum Thema „Regenerative Methoden im Gemüsebau„. (https://youtu.be/UGWsvPESIMo)

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Deutliche Temperaturerhöhung im Boden über die letzten Jahrzehnte

Deutliche Temperaturerhöhung im Boden über die letzten Jahrzehnte

Daten von der Uni Geissenheim zeigen die deutliche Erwärmung des Bodens über die letzten Jahrzehnte. Im Sommer stiegen die Bodentemperaturen in 0,5 Meter Tiefe vor allem seit ~1990 um 4-4.5° Grad, im Herbst immerhin auch noch um 2-2.2°C. Das ist beeindruckend und besorgniserregend. Was macht das mit dem Bodenleben, den Wurzeln, der Pflanze?

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Max Fahrendorf // Wasser- und Stoffrückhalt durch Agroforstsysteme – ein Ansatz auf Landschaftsebene? // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2025

Max Fahrendorf // Wasser- und Stoffrückhalt durch Agroforstsysteme – ein Ansatz auf Landschaftsebene? // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2025

Ein Vortrag von Max Fahrendorf zum Thema „Wasser- und Stoffrückhalt durch Agroforstsysteme – ein Ansatz auf Landschaftsebene?„. (https://youtu.be/VJ4NwqDFiT4)

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Sehr unterschiedliche Aggregatstabilität von benachbarten regenerativ und konventionellen Böden

Sehr unterschiedliche Aggregatstabilität von benachbarten regenerativ und konventionellen Böden

In den USA ist der Slake Test im regenerativen Bereich zur Überprüfung der Aggregatstabilität ja weit verbreitet. Auch in Deutschland wird dieser Ansatz oder der Schlämmtest in einer Petrischale zunehmend verwendet, um unterschiedliche Äcker miteinander zu vergleichen.

Hier sind drei Bodenproben aus

a) Links = konventioneller Mais-Acker
b) Mitte = Gemüse-Acker (Bio)
c) Rechts = Gewächshaus (Bio)

Interessant zu sehen war dass sich am Anfang eher Boden b) und c) leicht Bodenpartikel im Wasser lösten, aber nur für kurze Zeit. Das lag sicher daran dass das Bodenstück an den Bruchkanten etwas lockerer war. Alsbald beruhigte sich dies in b) und c), dafür löste sich dann a) in kleinen Lawinen mehr und mehr auf. Klar, am Anfang sehr kompakt gewesen, hielt aber wenig organische Substanz (Kleber) die Aggregate gut zusammen.

https://youtu.be/ior14rw_NkA

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