Forschende des DLR haben die durchschnittlichen Oberflächentemperaturen von Juni, Juli und August in den Jahren 2013 bis 2024 in eine Berechnung zur Hitzebelastung in deutschen Großstädten einbezogen. Oberflächentemperatur und Lufttemperatur entsprechen sich nicht 1:1, sie stehen aber in direktem Zusammenhang und die räumlichen Muster ähneln sich. So lassen sich Hitze-Inseln eindeutig anhand der Oberflächentemperaturen identifizieren. „Unsere Auswertungen zeigen im Detail, dass die Differenzen von Oberflächentemperaturen zwischen Innenstadtgebieten und ländlichen Räumen teilweise acht bis zehn Grad betragen können“, sagt Prof. Hannes Taubenböck vom Earth Observation Center des DLR.
Zum begrünten Umland, so sieht es jedenfalls auf dem Bild aus, scheinen allerdings auch Temperaturunterschiede von >20°C zu herrschen. Vegetation kühlt – das haben wir hier ja schon oft dargestellt…

