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Agroforst: Bäume auf dem Acker pflanzen gegen Trockenheit | Unser Land | BR

Agroforst: Bäume auf dem Acker pflanzen gegen Trockenheit | Unser Land | BR

Agroforstwirtschaft ist ein wesentlicher Schlüssel für eine Ressourcen aufbauende Landwirtschaft, das wiederholen wir gerne immer wieder. So viele Chancen die die Etablierung von Baumstreifen auf dem Acker mit sich bringt: Wind bremsen und damit das Austrocknen der Felder reduzieren, Taubildung und CO2-Konzentration in bodennahen Schichten erhöhen, Wasserabfluss und Bodenerosion minimieren, Nährstoffe und Wasser aus tieferen Schichten holen (siehe auch „hydraulic lift“, super spannend), Lebensraum für Nützlinge, Bereich mit lebendigem Boden, usw.

Dazu ein paar Einblicke in dieser kurzen Doku: „Ulrich Gärttling und Christine Primbs setzen auf Agroforst, weil sie ihre Felder gegen Trockenheit und Wind schützen wollen. Aber die Umsetzung erfordert Geduld und finanzielle Investitionen. Agroforst bedeutet, Bäume und Sträucher zwischen landwirtschaftlichen Flächen zu pflanzen, um Bodenerosion zu verhindern und Wasser in den trockenen Böden zu speichern. In Mittelfranken, wo es besonders trocken ist, pflanzen die beiden Landwirte in regelmäßigen Abständen Baumreihen, darunter schnellwachsende Pappeln und trockenheitstolerante Arten wie Elsbeeren und Wildkirschen. Diese Bäume sollen langfristig die Ernte sichern und die Artenvielfalt fördern. Trotz der staatlichen Förderung von bis zu 5000 Euro pro Hektar ist Agroforstwirtschaft kostspielig und zeitaufwendig. Noch sind Baumreihen im Acker eine Seltenheit, aber sie könnten sich als effektive Lösung gegen die Folgen des Klimawandels erweisen. “

https://www.youtube.com/watch?v=d8oVTMmgGIE

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Gesunder Boden: Welche Baumarten locken den Regenwurm in den Wald? | Mischwald | Unser Land | BR

Gesunder Boden: Welche Baumarten locken den Regenwurm in den Wald? | Mischwald | Unser Land | BR

Der Dauerwald als wichtiger Schlüssel für klimaresiliente Wälder – das geht nur mit gesundem Boden, wie auch in der Landwirtschaft, wie diese kurze Doku zeigt.

„Auch im Wald ist ein gesunder Boden wichtig: Um das Bodenleben zu verbessern und Humus zu bilden, ist der Regenwurm ein fleißiger Helfer. Doch welche Baumarten locken den Regenwurm in den Wald? Martin Brennauer will seinen Fichten-Wald bei Landsberg umbauen in einen vielfältigen Mischwald. Dazu holt er sich Dominik Landerer vom Forschungsprojekt „Life Future Forest“ mit an Bord, das sich mit lebendigen Waldböden befasst. Um zu verstehen, wie es unter den Fichten im Boden aussieht, macht der Experte den Test: Eine Mischung aus Senföl, Alkohol und Wasser soll die Regenwürmer aus dem Boden locken. Aber nichts passiert, die Würmer fühlen sich im sauren Boden unter den Fichten nicht wohl. Was tun? Ein Mischwald mit regenwurmliebenden Baumarten wäre die Lösung: Ahorn, Mehlbeere, Hainbuche, Elsbeere – all diese Bäume wären optimal. Mit Hilfe einer App kann der Waldbesitzer Infos über den Zustand seines Bodens bekommen. “

https://www.youtube.com/watch?v=aiS3EyJpJyg

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Dimensionen der Agrarindustrie. Licht und Schatten von Hightech

Dimensionen der Agrarindustrie. Licht und Schatten von Hightech

Interessante Arte-Doku, die aufzeigt wie komplex und auch schizophren unser Lebensmittelsystem ist: Die Niederlande zum Beispiel produzieren – hocheffizient – Zwiebeln, die in 130 Länder der Welt exportiert werden, u.a. auch als B-Ware nach Afrika, wo sie auf afrikanischen Märkten landen – und damit in Konkurrenz treten für lokal produzierte Anbauer. Dafür bauen die Kenianer dann Basilikum und Bohnen an, die in kleine Plastikschälchen verpackt über Nacht nach Europa geflogen werden, um sie dort am nächsten Tag in den Läden zu offerieren. Oder Saudi-Arabien und die Arabischen Emirate, die massiv  Agrarflächen überall auf der Welt kaufen, um dort (mit dort auch noch vorhandenem Grundwasser) Alfalfa anzubauen, welches dann in diese Länder zum Füttern der Kühe in riesigen hoch-industriellen Ställen exportiert wird. Crazy world….

https://www.arte.tv/de/videos/126230-002-A/dimensionen-der-agrarindustrie/

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Naturgemäße Waldwirtschaft: Ist der Dauerwald der Wald der Zukunft? | Unser Land | BR

Naturgemäße Waldwirtschaft: Ist der Dauerwald der Wald der Zukunft? | Unser Land | BR

Sind Dauerwälder die Zukunft? Vieles spricht dafür. Denn wir müssen auch in der Forstwirtschaft, genauso wie in der Landwirtschaft, die Transformation „vom Boden her denken“. Ohne gesunde Böden, die viel Wasser speichern können, werden die Wälder in den schwierigen klimatischen Situationen der Zukunft es schwer haben zu gedeihen (und zu überleben). Das heißt: Bodenaufbau. Und das gelingt halt nur richtig gut in einem dauerhaft produzierenden Mischwald – eben einem Dauerwald.

Dazu passt diese kurze Doku: „Wie sieht der Wald der Zukunft aus? Darüber wird viel diskutiert. Nicht nur unter Förstern. Ein mögliches Konzept: Dauerwälder anlegen. Ein Dauerwald ist mehr als nur ein Mischwald. Im Dauerwald gibt es dicke und dünne, alte und junge Bäume. Und es geht um maximale Vielfalt bei den Baumarten. Christoph Arndt betreut bei der Fürstlich Castell’schen Forstverwaltung so einen Dauerwald. Denn ein Dauerwald braucht viel Pflege. Jede Baumart hat andere Bedürfnisse und reagiert anders auf menschliche Eingriffe. Bei der naturgemäßen Waldwirtschaft muss der Förster behutsam vorgehen. Ein Dauerwald ist kein Natur-, sondern ein Wirtschaftswald, sprich: die Waldbesitzer können weiterhin Holz ernten. Die Idee stammt von dem Forstwissenschaftler Alfred Möller, der sie bereits vor 100 Jahren entwickelt hat: Der Wald als Organismus, der sich selbst regeneriert. Das könnte eine Lösung sein für den Wald im Klimawandel.“

https://www.youtube.com/watch?v=7XwDIh8WJu8

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Nahrung für alle? Der geheime Krieg um unsere Ressourcen

Nahrung für alle? Der geheime Krieg um unsere Ressourcen

Spannende Doku, nicht ganz überraschend, aber doch echt erschütternd:

Weltweit arbeiten Regierungen, Investoren und private Militärunternehmen daran, sich auf Kosten ganzer Bevölkerungen die Kontrolle über Nahrungsmittel- und Wasserressourcen zu sichern. Ein investigatives Reporterteam aus Kalifornien deckt die alarmierende Logik hinter dem Landraub auf. Der preisgekrönte Film verbindet gut recherchierten Journalismus mit einer fesselnden Erzählweise.

In dem preisgekrönten Dokumentarfilm „Nahrung für alle? – Der geheime Krieg um unsere Ressourcen“ deckt ein investigativer Journalist die alarmierende Logik hinter den Bemühungen auf, die wichtigsten Ressourcen des Planeten zu kontrollieren: Wasser und Nahrungsmittel.

Still und scheinbar unbemerkt arbeiten Regierungen, Investoren und private Militärunternehmen weltweit daran, sich auf Kosten ganzer Bevölkerungen Nahrungsmittel- und Wasserressourcen anzueignen. Diese Gruppen etablieren sich als neue OPEC. Die zukünftigen Weltmächte werden jedoch nicht diejenigen sein, die das Öl, sondern die Nahrungsmittel kontrollieren.

Die weltweiten Nahrungsmittelpreise haben einen historischen Höchststand erreicht, es drohen Chaos und Gewalt. Unterdessen setzt Russland Nahrungsmittel als Waffe gegen die Ukraine und als geopolitisches Instrument zur Ausübung globaler Macht ein.

„Nahrung für alle? – Der geheime Krieg um unsere Ressourcen“ ist ein globaler Thriller, der den Qualitätsjournalismus des „Center for Investigative Reporting“ mit der fesselnden Erzählweise der Regisseurin Gabriela Cowperthwaite verbindet. Der Dokumentarfilm führt die Zuschauerinnen und Zuschauer rund um den Globus – von China über Russland bis in die Vorstandsetagen der Wall Street –, um eine der größten und am wenigsten bekannten Bedrohungen der Welt aufzudecken.

https://www.arte.tv/de/videos/122227-000-A/nahrung-fuer-alle/

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Försterin will Wasser im Wald halten

Försterin will Wasser im Wald halten

Nicht nur „braucht das Moor nass“, und die Landwirtschaft zunehmend auch feucht(er), auch dem Wald wird es zu trocken. Aber auch hier haben wir es darauf ausgelegt, das Wasser rasch aus dem Wald zu entfernen, beabsichtigt (immer wieder mit Drainagen und Gräben) oder auch nicht (tiefe Fahrspuren, senkrechte Bearbeitung, Wege die Wasser ableiten).

Das muss sich ändern, wenn der Wald noch eine Zukunft haben soll. Zum Glück gibt es die Vorkämpfer, Mitdenker und Visionäre: Seit Jahren ergreift Försterin Monika Runkel Maßnahmen gegen die Trockenheit im Wald. Die katastrophalen Auswirkungen der Dürre werden deutlicher und ihre Ideen finden immer mehr Anklang.

https://www.ardmediathek.de/video/natuerlich/foersterin-will-wasser-im-wald-halten/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE4MzU2MDA

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Doku: Retten Bäume den Planeten?

Doku: Retten Bäume den Planeten?

Interessante, aber auch traurige Doku über das „Wundermittel“ Bäume zu pflanzen für die Senkung des CO2 in der Atmosphäre. Wie dumm, blöd, und gierig Mensch sein kann, zeigt sich auch in dieser Hinsicht wieder. Vielfältige Wälder abholzen um Monokulturen zu pflanzen für „A Billion Trees Campaign“ (Frankreich)? Das Land von Bauern in Afrika für die Großindustrie nehmen, um Monokulturen als CO2-Ausgleich zu pflanzen? Baum-Monokulturen (Eukalyptus) in Steppenregionen pflanzen und damit das wenige Wasser aussagen und den Grundwasserspiegel zu senken (Brasilien)? …

Ja, wir brauchen mehr Bäume und Wälder, aber diese bitte vielfältig, im Einklang mit der Natur, mit den Einheimischen, dort wo sie vom Biom auch hingehören, und am besten gemanagt von der lokalen Bevölkerung.

https://www.youtube.com/watch?v=n16sf_E_Kyg

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Wenn das Wasser kommt – Extremwetter-Lösungen

Wenn das Wasser kommt – Extremwetter-Lösungen

Doku rund um’s Wasser, ua. mit Philipp Gerhardt und Keyline Design: „Auch die Landwirtschaft hat mit den Folgen von extremen Wetterereignissen zu kämpfen. Deshalb setzt Forstwissenschaftler Philipp Gerhardt auf nachhaltige Landnutzung. Er berät Landwirte, die ihre Äcker mit den Schlüsseltechnologien Agroforst und Keyline Design fit für die Zukunft machen wollen. Agroforstwirtschaft hält Regenwasser zurück, verhindert Erosion und verbessert das Mikroklima. Keyline Design speichert Wasser effizient im Boden. „Es ist einfach eine Win-win-Situation für die Landwirte und die Dörfer, die Gemeinden, die ganze Gesellschaft“, so Gerhardt.“

https://www.zdf.de/video/dokus/plan-b-104/plan-b-wenn-das-wasser-kommt-100

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Schmutzige Geschäfte mit dem Klimaschutz

Schmutzige Geschäfte mit dem Klimaschutz

CO2-Zertifikate waren mal Hip und Grün. Doch in den letzten 1-2 Jahren häufen sich Untersuchungen, die – für mich nicht wirklich überraschend – aufzeigen, dass da viel Geld und Schindluder mit gemacht wird, wenig Kohlenstoff aufgebaut, und, noch schlimmer, einheimische Bevölkerung vom Land vertrieben und natürliche Wälder zerstört werden, um letzten Endes Monokulturen aus Kiefern und Eukalyptus zu pflanzen.

Und dann heißt es auch noch „Grüner Stahl“ – wir bauen umweltneutral. Die Doku „Schmutzige Geschäfte mit dem Klimaschutz“ zeigt erneut die Problematik solcher Ansätze. Die Macht und Gier des Geldes lässt grüssen…

Lasst uns doch nichts vormachen: Stahl, Beton und anderes ist und bleibt eine echte Umweltbelastung. „Grüne Energie“ – ich weiß gar nicht ob es die überhaupt gibt. Auch Windräder und PV-Flächen auf der grünen Wiese haben negative Effekte auf die Umwelt. Sie verändern das lokale Klima durch Entzug von Energie (Wind) und Mischung der Luftschichten, verändern die Niederschlagsmuster, lassen Regen nicht mehr gleichmäßig im Boden sich verteilen (PV), heizen sich auf mit entsprechenden lokalen Effekten (PV), usw.

Ehrlich: Die einzige wirklich „grüne“ Lösung ist nur noch ein Bruchteil der Energie zu verwenden. Aber das will ja keiner (hören).

https://www.ardmediathek.de/video/verschollen/verschollen-schmutzige-geschaefte-mit-dem-klimaschutz/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNzcyMjY

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Jeder Baum zählt. Neue Ideen für die Rettung der Wälder

Jeder Baum zählt. Neue Ideen für die Rettung der Wälder

Interessante Doku: Immer häufiger setzen Trockenheit und Stürme den Wäldern zu. Nur noch jeder fünfte Baum ist gesund. Mit neuen Ideen kommen klimaresiliente Bäume zurück in die Natur und auch in unsere Städte.

In der Doku geht es auch um den kleinen Wasserkreislauf, und inwiefern Bäume Wolken produzieren und evtl. Starkniederschläge teilweise verhindern können:

„Richter analysiert den ganzjährigen Flug von Pollen und anderer Feinstaubpartikel aus dem Wald. Die Teilchen haften an der Paste auf einer Scheibe hoch oben in der Baumkrone. Sie könnten ein Beleg dafür sein, dass intakte Wälder Einfluss darauf haben, wo es regnet und wie stark. Seine These, große Waldflächen können helfen, den Starkregen in benachbarten Städten zu reduzieren. „Wir haben herausgefunden, dass unsere Wälder quasi selber daran beteiligt sind, Wolken zu bilden oder diese abregnen zu lassen. Das bedeutet zunächst einmal, dass verdunstetes Wasser, was hier verdunstet wird, wahrscheinlich auch lokal abregnet und diese Wolken nicht quasi das Wasser abtransportieren. Wie sich das auf diese Niederschlagsfrequenz und Intensität auswirkt, das können wir bislang aber noch nicht beantworten. Partikel aus dem Wald forcieren also die Wolkenbildung und sorgen für Regen. Es scheint möglich, dass große Waldflächen die Städte vor Starkregen schützen, weil sich die Wolken über den Bäumen entleeren.”

https://www.zdf.de/gesellschaft/plan-b/plan-b-jeder-baum-zaehlt-100.html

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Sprechende Schweine – KI übersetzt Tiersprache

Sprechende Schweine – KI übersetzt Tiersprache

In diesem bahnbrechenden Dokumentarfilm können Schweine erstmals ihre Gefühle mitteilen. Durch ein wissenschaftlich fundiertes „Google Translate“ für Schweinegrunzen erfahren wir, wie Schweine sich in der modernen Landwirtschaft fühlen. Eine spannende Entdeckungsreise in die Welt dieser klugen Nutztiere in verschiedenen Haltungsformen – Freiland, Bio und konventionelle Mast. Und wir lernen ein besonderes Schwein kennen: „Rosalie“, die als Ferkel aus der Mast floh, fast dabei umkam und nun Instagram-Star ist. Ein Film über Tierwohl, Nachhaltigkeit und über unsere Verantwortung als Verbraucher.

https://www.ardmediathek.de/video/sprechende-schweine-ki-uebersetzt-tiersprache/sprechende-schweine-ki-uebersetzt-tiersprache/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM0NjE0MV9nYW56ZVNlbmR1bmc

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Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Erde. Ein Blick auf und in den Boden

Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Erde. Ein Blick auf und in den Boden

Für die neue Ausgabe der ZDF-Dokureihe „Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Erde“ erforschte der Schauspieler und Umwelt-Aktivist, wie sich der schlechte Zustand unserer Böden auf die menschliche Gesundheit auswirkt. Bio, konventionell; Bodenbearbeitung oder eher nicht; aber auch was in jedem Fall schon so alles im Boden und damit auch zunehmend in unserem Körper an anthropogen erzeugten Fremdstoffen („Chemie“) gelandet ist.

Der Link zur Doku und hier der Link zu einem Interview mit ihm.

https://www.focus.de/earth/experten/im-einsatz-fuer-die-erde-hannes-jaenicke-erklaert-warum-fuer-neue-doku-keiner-mit-ihm-sprechen-wollte_id_260353943.html
https://www.zdf.de/dokumentation/hannes-jaenicke-im-einsatz/hannes-jaenicke-im-einsatz-fuer-erde-100.html

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Tierische (R)Evolution – Das Prinzip Mobgrazing in den Steppen der Welt

Tierische (R)Evolution – Das Prinzip Mobgrazing in den Steppen der Welt

Spannende Doku, die aufzeigt wie Steppen wieder regenerieren, dank natürlichem Mobgrazing, d.h. der Wiederkehr von Gnus, Guanakos oder Bisons. Hey, 20% des Bodens in der Serengeti bestehen aus vergrabenen Dung-Kugeln!! Krass! Dort wachsen 80 verschiedene Grasarten nebeneinander – und viele sind noch gar nicht entdeckt und bestimmt. Und in Patagonien, wo Pumas den Guanakos als Jäger wieder Angst einjagen, leben 200 verschiedene Tierarten von den Kadavern, die von ihnen nicht komplett aufgefressen werden. Also, mal wieder: Zuerst die Natur kapieren um sie dann zu kopieren!

https://www.youtube.com/watch?v=122NaW5ELpE

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Wässerwiesen: Tradition zur Bewässerung von Wiesen in der Fränkischen Schweiz

Wässerwiesen: Tradition zur Bewässerung von Wiesen in der Fränkischen Schweiz

Seit 500 Jahren gibt es rund um Forchheim die Wässerwiesen. Das System dient zur Bewässerung von Wiesen in der regenarmen Fränkischen Schweiz. Für die Wässerwiesen werden Wiesen mit dem Wasser der Wiesent geflutet. Der Landwirt wässert ein sogenanntes „Gewanne“ meist etwa zehn Stunden. Dann folgt die nächste Fläche. Auf den ersten Blick sieht das nach Wasserverschwendung aus. Von den gefluteten Wiesen fließt das Wasser aber zurück Richtung Wiesent – einem Zufluss der Regnitz. Ist der Pegelstand der Wiesent zu niedrig, dürfen die Wiesen nicht gewässert werden. Das Wässern macht die Auenlandschaft zu einem besonders artenreichen Lebensraum mit biologischer Vielfalt. Auch für den Bauer haben die Wässerwiesen Vorteile: Er kann von seinen Wiesen vier Mal im Jahr Futter heimbringen. Eine echte Ausnahme im trockenen Franken.

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Doku: Der Bauer und der Bobo

Doku: Der Bauer und der Bobo

Echt sehenswert! „Der Film begleitet Christian Bachler, der als rebellischer Antiheld zwischen Alm, Schlachtbank und Küchentisch Florian Klenk als dem Wiener Bohemien – eben dem Bobo – die größeren Zusammenhänge zwischen Natur, Gesetzgebung und Lebensmittelbepreisung erklärt. Wie die großen Weltmärkte die Lebensmittelpreise von kleinen Landwirtschaftsbetrieben im hintersten Tal dominieren, wie das alles von Banken finanziert und von der Europäischen Union subventioniert wird, aber auch wie der Klimawandel die Alpen zerstört.“ — Deutschlandfunk Kultur

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Doku: Six Inches of Soil

Doku: Six Inches of Soil

Sicherlich eine spannende Doku, hier der Trailer: „Die inspirierende Geschichte britischer Landwirte, die sich gegen das industrielle Lebensmittelsystem auflehnen und die Art und Weise, wie sie Lebensmittel produzieren, verändern – um den Boden zu heilen, unsere Gesundheit zu fördern und die lokalen Gemeinschaften zu versorgen.“

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Dürre in Europa. Die Katastrophe ist hausgemacht

Dürre in Europa. Die Katastrophe ist hausgemacht

Europas Wälder brennen, die Ernte verdorrt. Nach drei Jahren mit extremer Trockenheit und Hitzesommern ist der Boden in vielen Regionen Europas metertief ausgetrocknet. Die Dokumentation geht anhand von Beispielen in Deutschland, Frankreich, Spanien und Rumänien der Frage nach, wie weit diese Katastrophe jenseits des Klimawandels selbst verschuldet ist

Posted by Stefan in Doku, Klimaveränderung, Konsum, Landwirtschaft, Natur, Wirtschaft, 0 comments
Doku: Insektenkiller – Wie Chemieriesen unser Ökosystem zerstören

Doku: Insektenkiller – Wie Chemieriesen unser Ökosystem zerstören

Doku: Mit seinen Nahaufnahmen von Insekten wirkt dieser Film wie eine Ode an die Schönheit der Natur, doch gleichzeitig prangert er deren Bedrohung durch den massiven Einsatz von Neonikotinoiden an, sogenannten „systemischen“ Insektiziden, die sich in allen Pflanzenzellen ausbreiten. Untersuchungen belegen, dass Chemikalien dieser Art auch die Gesundheit des Menschen beeinträchtigen.

Posted by Stefan in Doku, Landwirtschaft, Natur, Technik, Wirtschaft, 0 comments
Doku: Säen, ernten, posten – Junge Influencer in der Landwirtschaft

Doku: Säen, ernten, posten – Junge Influencer in der Landwirtschaft

Interessante Doku: Transparent, offen und kontaktfreudig. Die neue Generation vom Land postet Stories und Videos von Melkmaschinen, Mähdreschern und Weingütern auf Social Media. Damit erreicht sie hunderttausende Menschen, weit über ihre Dörfer hinaus. Die Influencer:innen vom Bauernhof vermitteln Landidylle, wollen aber auch aufklären und werben für mehr Verständnis bei den Verbraucher:innen.

Posted by Stefan in Doku, Landwirtschaft, 0 comments