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Mit „smarten“ Drainagen gegen Trockenheit und Starkregen

Mit „smarten“ Drainagen gegen Trockenheit und Starkregen

weil… so „smart“ sind die dann doch nicht… Aber neben den regelbaren Drainagen, die ich sonst kenne – solche mit Einschüben um den Wasserfluss zu stoppen -, finde ich diese Variante sehr ansprechend, weil wenig Aufwand zum einbuddeln.

Je nachdem, welche Öffnung mit einer Kappe verschlossen wird, kann der Landwirt das Wasser im Boden anstauen oder in die Gräben abfließen lassen. Wenn die Kappe unten sitzt, wird das Wasser bis zu 40 Zentimeter aufgestaut. Wenn das nicht geht, weil der Boden zu nass ist, wechselt man die Kappe – und das Wasser läuft wie gewohnt ab.

Das System ist einfach, aber wirkungsvoll. Es kann das Wasser im Frühjahr zwei bis drei Wochen länger in der Fläche halten.

Eine Masterarbeit der Hochschule Osnabrück hat untersucht, wie viel Wasser durch die umgebauten Drainagen in der Fläche zurückbleibt. Das Ergebnis: Pro Hektar konnten in einem halben Jahr rund 700.000 Liter Wasser zusätzlich im Boden gehalten werden.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/mit-smarten-drainagen-gegen-trockenheit-und-starkregen,drainage-100.html

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Der Grundwasserdargebot sinkt aufgrund Melioration

Der Grundwasserdargebot sinkt aufgrund Melioration

Interessante Arbeit „Der Grundwasserhaushalt in Vorpommern – Seine anthropogene Prägung, Auswirkungen von Klimaänderungen und Anpassungsstrategien“. Darin u.a. diese Informationen:

Etwa 40% der Fläche Vorpommerns gelten als künstlich entwässert, der Anteil der Rohrdränung wird auf 25% geschätzt.

… dass in der Jahressumme etwa die Hälfte des Gebietsabflusses stark gedränter Einzugsgebiete als Direktabfluss erfolgt, der weder pflanzenverfügbar ist und der Verdunstung unterliegt, noch zur Grundwasserneubildung beiträgt

Im Nordwesten Vorpommerns ist die aktuelle Grundwasserneubildung verbreitet mehr als 50 mm/a niedriger als unter potenziell natürlichen Verhältnissen. […in anderen Regionen] 30 … 40 mm/a niedrigere Grundwasserneubildungsraten.

Im Gebietsmittel hat sich das Grundwasserdargebot um ca. 10 % gegenüber potenziell natürlichen Verhältnissen vermindert.

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