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Peter Wohlleben: »Bakterien – die heimlichen Helden«

Peter Wohlleben: »Bakterien – die heimlichen Helden«

Sie sind so winzig, dass wir sie mit bloßem Auge nicht sehen können. Aber sie beeinflussen und bestimmen so ziemlich alles auf der Welt. Quizfrage: Wer ist das?

Ja klar, die Bakterien (oder noch genauer-allgemeiner: die Mikroben, zu denen auch Pilze, Algen und Protozoen gehören). Sie rufen bei den meisten von uns eher eine „Igitt“- und „Krankheits“-Assoziation hervor. Und das zwar nicht komplett zu unrecht. Aber der weitaus größte Teil der Bakterien – schätzungsweise 99,99% – wirkt neutral bis positiv auf uns und unsere Gesundheit. Und steuern auf unglaubliche Art und Weise das Wohlergehen dieses Planeten.

In seinem neuen Buch „Bakterien – die heimlichen Helden: Wie sie uns Menschen prägen und die Natur beeinflussen“ (Amazon, Buch7) nimmt sich Peter Wohlleben dieser Kleinstlebewesen an. Denn: Auch jene Wesen, über die Peter Wohlleben so bekannt geworden ist, die Bäume, könnten nicht ohne sie leben. Im Wurzelbereich arbeiten diese Organismen eng zusammen, aber auch in den Ästen, Stengeln, Blättern, Blüten, Samen sind sie fester Bestandteil. Schliesslich, das macht Wohlleben immer wieder klar, haben sie einen großen evolutionären Vorsprung vor dem „höheren Leben“, also den Pflanzen und  Tieren. Sage und schreibe 3.5 Milliarden Jahre. Eine lange Zeitspanne um viele Dinge auszuprobieren und sich weiter zu entwickeln. Da machte es doch nur Sinn dass das höhere Leben diese Expertise nutzte und integrierte.

So sind wir eben doch nicht nur Mensch, sondern Holobionten – Viel-Lebewesen, die von oben bis unten besiedelt sind mit Bakterien, die mit uns kooperieren, und ohne die wir keine zwei Minuten überlebensfähig wären.

Wohlleben schreibt wie immer lebendig und begeistert, manches mal – was ihm ja immer wieder (in meinen Augen auch zu Recht) vorgeworfen wir – die Natur zu „vermenschlichend“, zu romantisch, zu simplifizierend. Aber klar, dadurch ist es eingängiger und verständlicher, wenn auch wissenschaftlich nicht sauber.

Insgesamt mal wieder ein informatives und bereicherndes Buch über das Leben, was uns umgibt.

Buch7: https://www.buch7.de/produkt/bakterien-die-heimlichen-helden-peter-wohlleben/1063698646?ean=9783890296111&partner=lebensraum-permakultur

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Unser Buch „Gesundheit beginnt im Boden – Warum die Gesundheit allen Lebens von winzigen Mikroben abhängt“

Unser Buch „Gesundheit beginnt im Boden – Warum die Gesundheit allen Lebens von winzigen Mikroben abhängt“

Gesundheit beginnt im Boden – und verändert den Blick auf die Welt

Was haben ein fruchtbarer Acker, ein Apfel, eine Kuh und Ihr Darm gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel. Doch die moderne Mikrobiomforschung zeigt: Sie sind Teil eines gewaltigen, unsichtbaren Netzwerks, das alles Leben miteinander verbindet.

Genau darum geht es in unserem Buch „Gesundheit beginnt im Boden“. Dieses Buch ist kein weiteres Ernährungsbuch. Es ist keine Anleitung für das nächste Superfood und auch kein Ratgeber für eine neue Diät. Stattdessen nimmt es Sie mit auf eine faszinierende Reise in eine Welt, die wir erst seit wenigen Jahren wirklich zu verstehen beginnen: die Welt der Mikroben.

Sie werden erfahren, warum in einem Teelöffel gesunder Erde mehr Lebewesen leben als Menschen auf der Erde, wie Pflanzen mit Bakterien und Pilzen zusammenarbeiten, weshalb Tiere ohne Mikroben nicht existieren könnten – und warum auch unsere eigene Gesundheit viel früher beginnt als gedacht: nicht im Darm, nicht auf dem Teller, sondern im Boden.

Das Erstaunliche dabei: Die Wissenschaft entdeckt immer mehr Verbindungen zwischen Bodenfruchtbarkeit, Pflanzenvielfalt, Tiergesundheit und unserem Mikrobiom. Plötzlich wird sichtbar, dass Gesundheit kein individuelles Thema ist. Sie entsteht in Beziehungen. Zwischen Boden und Pflanze. Zwischen Pflanze und Tier. Zwischen Tier und Mensch. Und zwischen uns und der Natur.

Gesundheit beginnt im Boden“ verbindet aktuelle Forschung mit spannenden Geschichten, überraschenden Erkenntnissen und einem neuen Blick auf die Welt. Es macht verständlich, warum Mikroben die eigentlichen Regisseure des Lebens sind – und warum die Zukunft unserer Gesundheit, unserer Landwirtschaft und unserer Umwelt eng miteinander verbunden sind.

Wer dieses Buch liest, wird danach einen Acker, einen Regenwurm, einen Salatkopf oder den eigenen Darm mit anderen Augen sehen.

Und vielleicht die wichtigste Erkenntnis mitnehmen: Wir sind nicht getrennt von der Natur. Wir sind durch Milliarden von Mikroben tief mit ihr verbunden.

 

Stimmen zum Buch:

»In der Medizin hat sich endlich etabliert, dass wir nur gesund sind, wenn wir ein guter Gastgeber sind für viele verschiedene Arten. Dieses Buch zeigt: Das gilt auch für die Erde! Absolut faszinierend: Wenn wir Boden wieder gut machen, geht es uns selbst besser!«
Dr. Eckart v. Hirschhausen, Arzt, Wissenschaftsjournalist und Gründer der Stiftung Gesunde Erde-Gesunde Menschen

»Eine mitreißende Reise in die Welt der Mikroben, die unser Leben bestimmen – in uns und um uns herum.«
Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Agrarwissenschaftler und Landwirt

»Das lesenswerte Buch bietet nicht nur einen faszinierenden Einblick in die erstaunliche Welt der Mikroorganismen, es ist auch unverzichtbar für alle, die mit dem Thema Ökologie und Gesundheit befasst sind.«
Dr. med. Thomas Hardtmuth

»Dieses Buch beleuchtet die Funktionen von Mikroben für Pflanze, Tier und Mensch und regt zum Nachdenken an über die ansteigende Zahl an Lifestyle-Erkrankungen. Leseempfehlung für alle, denen ein gesundes Leben wichtig ist!«
Prof. Dr. Thomas C G. Bosch

https://www.oekom.de/buch/gesundheit-beginnt-im-boden-9783987261602

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Mikroben als Geburtshelfer: Wie Hautbakterien die Entwicklung von Neugeborenen prägen

Mikroben als Geburtshelfer: Wie Hautbakterien die Entwicklung von Neugeborenen prägen

In unserem Buch „Gesundheit beginnt im Boden“ geht es ja darum, welchen entscheidenden Einfluß Mikroben auf unsere Gesundheit haben. Die ersten 1000  Tage (von der Zeugung bis zum alter von ~3 Jahre) sind entscheiden für die Entwicklung unseres Mikrobioms. Eine wesentliche Rolle dabei spielt auch die Geburt – ob natürlich oder per Kaiserschnitt macht einen Unterschied für das Baby – aber, wie neueste Forschungen zeigen, nochmal anders als gedacht.

Neugeborene kommen bei einer vaginalen Geburt mit wichtigen Mikroben der Mutter in Kontakt – ein Prozess, der bei Kaiserschnittgeburten fehlt. Neue Forschung zeigt nun, dass diese Mikroben nicht nur den Darm beeinflussen, sondern vor allem die Haut: Dort wirken sie wie eine Art „biologischer Reaktor“. Bestimmte Bakterien aus der Vaginalflora produzieren auf der Haut von Neugeborenen ein Molekül (ein Lipid), das ins Gehirn gelangt und dort Prozesse unterstützt, die für die frühe Entwicklung wichtig sind – etwa Motorik und neuronale Signalwege. Studien deuten darauf hin, dass das gezielte Übertragen von mütterlichen Mikroben (sogenanntes „vaginal seeding“) bei Kaiserschnittbabys diese Effekte teilweise ausgleichen könnte. Allerdings ist das Verfahren noch nicht Standard, da Sicherheitsfragen offen sind.

Die zentrale Erkenntnis: Mikroben wirken nicht nur über den Darm, sondern auch über die Haut – und ihre Stoffwechselprodukte könnten eine entscheidende Rolle für die Entwicklung des Menschen spielen.

Publikation: https://www.science.org/content/article/vaginal-bacteria-turn-newborn-skin-beneficial-bioreactor

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Junk Food im Darm – Affen fresen Erde

Junk Food im Darm – Affen fresen Erde

Was passiert, wenn Affen anfangen, regelmäßig Junk Food zu essen? In Gibraltar zeigt sich eine ebenso überraschende wie aufschlussreiche Antwort: Berberaffen greifen gezielt zu Erde.

Die Tiere nehmen dort häufig stark verarbeitete Lebensmittel von Touristen auf – reich an Zucker, Fett und Salz, aber arm an Ballaststoffen. Solche Nahrung kann das empfindliche Gleichgewicht des Darmmikrobioms stören. Genau hier setzt die Geophagie an: Die Aufnahme von Boden – insbesondere tonhaltiger Erde – könnte helfen, den Darm zu stabilisieren, Schadstoffe zu binden und das mikrobielle Gleichgewicht wiederherzustellen. Der Boden wird damit gewissermaßen zum Gegenpol: ein lebendiges, mineralisches System, das auf das gestörte Mikrobiom im Darm wirkt.

Besonders aufschlussreich ist der Vergleich innerhalb der Population: Eine Gruppe von Affen, die keinen Zugang zu touristischer „Junk Food“-Ernährung hat, zeigt dieses Verhalten überhaupt nicht. Das deutet stark darauf hin, dass Geophagie keine zufällige Eigenart ist, sondern eine direkte Reaktion auf eine veränderte Ernährungsweise und deren Auswirkungen auf den Darm.

Gleichzeitig ist das Verhalten sozial eingebettet. Die Affen lernen voneinander, welche Böden sie fressen, und entwickeln gruppenspezifische Vorlieben. Damit verbindet sich die physiologische Ebene – Darm und Mikrobiom – mit einer kulturellen Dimension.

Die Studie macht damit etwas Grundsätzliches sichtbar: Zwischen Boden und Darm bestehen tiefe Verbindungen. Wird die Ernährung künstlich verändert, reagiert der Organismus – hier über das Verhalten – und sucht gewissermaßen wieder Anschluss an das, was ursprünglich stabilisiert hat: den Boden und seine Mikroorganismen.

Studie: https://www.nature.com/articles/s41598-026-44607-0

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Buch: »verwoben & verflochten: Was Mikroben, Tiere und Pflanzen eint und wie sie uns ernähren«

Buch: »verwoben & verflochten: Was Mikroben, Tiere und Pflanzen eint und wie sie uns ernähren«

Was wir essen, ist nie nur „Pflanze“ oder „Tier“. Es ist immer ein Zusammenspiel unzähliger Lebewesen – sichtbar und unsichtbar. Das Buch »verwoben & verflochten: Was Mikroben, Tiere und Pflanzen eint und wie sie uns ernähren« von Florianne Koechlin (Amazon, Buch7) zeigt eindrücklich: Unsere Ernährung basiert auf einem dichten Netzwerk aus Mikroben, Pflanzen und Tieren, das seit Milliarden Jahren kooperiert.

Im Zentrum stehen Mikroorganismen. Sie verbinden Boden, Pflanze, Tier und Mensch. Im Boden bauen sie organische Substanz auf, machen Nährstoffe verfügbar und steuern die Fruchtbarkeit. Pflanzen geben einen großen Teil ihrer Energie über Wurzelausscheidungen an diese Mikroben ab – und erhalten im Gegenzug Nährstoffe und Schutz. Tiere und Menschen wiederum leben von und mit diesen mikrobiellen Gemeinschaften: Verdauung, Immunsystem und Gesundheit sind ohne sie nicht denkbar.

Das Buch macht deutlich, dass diese Beziehungen keine Randerscheinung sind, sondern die Grundlage allen Lebens. Jede Karotte, jedes Stück Brot, jedes Stück Fleisch ist Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels zwischen Bodenleben, Pflanzenwachstum und tierischen bzw. menschlichen Prozessen.

Gleichzeitig zeigt sich, wie fragil dieses Netzwerk geworden ist. Industrielle Landwirtschaft, Pestizide, Monokulturen und stark verarbeitete Lebensmittel unterbrechen die natürlichen Verbindungen. Böden verlieren ihre Lebendigkeit, Pflanzen ihre Qualität und letztlich leidet auch die menschliche Gesundheit.

Die zentrale Botschaft: Wenn wir gesunde Nahrung wollen, müssen wir die Beziehungen im System wieder stärken. Das bedeutet lebendige Böden, vielfältige Pflanzenbestände, integrierte Tierhaltung und eine Ernährung, die diese Zusammenhänge respektiert.
Fazit: Ernährung beginnt nicht im Supermarkt, sondern im Boden. Wer die Verbindungen zwischen Mikroben, Pflanzen, Tieren und Menschen versteht, erkennt: Alles hängt zusammen – und genau darin liegt der Schlüssel für eine gesunde Zukunft.

Amazon: https://amzn.to/41Pfkpy
Buch7: https://www.buch7.de/produkt/verwoben-verflochten-florianne-koechlin/1048185069?ean=9783039250370&partner=lebensraum-permakultur

 

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Unsichtbare Gefahr: Pestizide erhöhen das Krebsrisiko deutlich

Unsichtbare Gefahr: Pestizide erhöhen das Krebsrisiko deutlich

Eine neue wissenschaftliche Studie zeigt einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber landwirtschaftlichen Pestiziden in der Umwelt und dem Risiko, an Krebs zu erkranken. Durch die Kombination von Umweltdaten, einem landesweiten Krebsregister und biologischen Analysen konnten Forschende neue Erkenntnisse über die Rolle von Pestizidexposition bei der Entstehung bestimmter Krebsarten gewinnen.

Durch die Verknüpfung von Geodaten zu Pestizidbelastung und Daten von mehr als 150.000 Patient:innen, die zwischen 2007 und 2020 diagnostiziert wurden, konnten die Forschenden Regionen identifizieren, in denen Menschen sowohl einer höheren Pestizidbelastung ausgesetzt sind als auch häufiger an bestimmten Krebsarten erkranken. In diesen Gebieten war das Risiko, an Krebs zu erkranken, im Durchschnitt um 150 % erhöht.

Studie: Mapping pesticide mixtures to cancer risk at the country scale with spatial exposomics

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Neuer Ansatz: Darmgesundheit hängt nicht von Einzelbakterien ab – sondern von ihrem Netzwerk

Neuer Ansatz: Darmgesundheit hängt nicht von Einzelbakterien ab – sondern von ihrem Netzwerk

Darmbakterien entscheiden nicht allein durch ihre Anwesenheit über Gesundheit oder Krankheit – sondern durch die Art, wie sie miteinander interagieren. Eine aktuelle Studie zeigt: Gesunde und kranke Darmmikrobiome verhalten sich wie zwei grundverschiedene ökologische Zustände.

Statt einzelne Bakterienarten zu betrachten, analysierten Forscher, wie Mikroben-Gemeinschaften zusammenarbeiten oder konkurrieren. Dafür entwickelten sie einen neuen Messwert, den Ecological Network Balance Index (ENBI). Dieser erfasst, ob Bakterien eher in Wettbewerb stehen – ein Zeichen für Gesundheit – oder sich zu kleinen, eng vernetzten Kooperationsgruppen zusammenschließen, was mit Krankheiten wie Darmkrebs, Reizdarmsyndrom oder chronischen Entzündungen einhergeht.

Der ENBI konnte in Tests gesunde Menschen von Patientinnen und Patienten unterscheiden und zeigte sogar, wie sich Darmkrebs im Laufe der Zeit verschlimmert. Besonders auffällig: Bei Krankheiten dominieren oft wenige, stark kooperierende Bakteriengruppen, die normale Darmfunktionen stören.

Die Erkenntnis könnte erklären, warum Probiotika oder Stuhltransplantationen manchmal versagen. Nicht die Anwesenheit bestimmter Bakterien ist entscheidend, sondern ob ihre natürlichen Wechselwirkungen intakt sind. Eine erfolgreiche Therapie müsste daher nicht nur einzelne Mikroben ersetzen, sondern ganze Netzwerke wiederherstellen.

Die Studie macht deutlich: Der Darm ist ein komplexes Ökosystem. Seine Gesundheit hängt nicht von einer Liste von Bakterien ab, sondern davon, wie diese miteinander „kommunizieren“.

https://www.eurekalert.org/news-releases/1117082
https://www.science.org/doi/10.1126/science.ady1729

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Antibiotika hinterlassen jahrelange Spuren im Darmmikrobiom

Antibiotika hinterlassen jahrelange Spuren im Darmmikrobiom

Wie wir in unserem Buch „Gesundheit beginnt im Boden – Warum die Gesundheit allen Lebens von winzigen Mikroben abhängt“ zeigen, ist unsere Gesundheit untrennbar mit mikrobiellen Lebensgemeinschaften verbunden – eine neue Studie verdeutlicht nun, wie tiefgreifend selbst Antibiotika dieses empfindliche Gleichgewicht über Jahre hinweg verändern können:

Antibiotika sind ein unverzichtbares Werkzeug der modernen Medizin und retten bei schweren Infektionen Leben. Gleichzeitig weisen epidemiologische Studien seit einigen Jahren darauf hin, dass ein häufiger Antibiotikaeinsatz mit einem erhöhten Risiko für bestimmte Erkrankungen – etwa Typ-2-Diabetes oder Infektionen des Magen-Darm-Trakts – verbunden sein kann. Als möglicher Mechanismus wird dabei zunehmend die Veränderung des Darmmikrobioms diskutiert.

Eine aktuelle, groß angelegte Studie aus Schweden liefert hierzu nun neue und wichtige Erkenntnisse. Forschende analysierten die Daten von rund 15.000 Erwachsenen und verknüpften detaillierte Informationen zur Antibiotika-Verschreibung mit einer umfassenden Untersuchung des jeweiligen Darmmikrobioms. Das Ergebnis ist bemerkenswert: Die Zusammensetzung und Vielfalt der Darmbakterien stehen noch Jahre später in Zusammenhang mit der individuellen Antibiotikahistorie.

Besonders auffällig ist, dass selbst eine einzige Antibiotikabehandlung langfristige Spuren hinterlassen kann. Die Forschenden konnten zeigen, dass Antibiotikaeinsätze, die 4 bis 8 Jahre zurückliegen, noch heute mit Veränderungen im Mikrobiom korrelieren. Damit wird deutlich, dass Antibiotika nicht nur kurzfristig eingreifen, sondern das mikrobielle Gleichgewicht im Darm langfristig prägen können.

Allerdings zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Wirkstoffen. Während Antibiotika wie Clindamycin, Fluorchinolone und Flucloxacillin besonders starke und anhaltende Veränderungen verursachen, sind die Effekte bei Penicillin V, einem häufig eingesetzten Standardantibiotikum, vergleichsweise gering und eher kurzfristig. Diese Differenzierung ist entscheidend, da sie darauf hinweist, dass nicht nur die Häufigkeit, sondern auch die Art des eingesetzten Antibiotikums eine wichtige Rolle spielt.

Die genauen gesundheitlichen Folgen dieser langfristigen Veränderungen sind noch nicht vollständig geklärt. Dennoch verdichten sich die Hinweise, dass ein gestörtes Mikrobiom zentrale Funktionen des Körpers beeinflussen kann – etwa das Immunsystem, den Stoffwechsel oder die Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheitserregern.

https://www.uu.se/en/press/press-releases/2026/2026-03-11-antibiotics-can-affect-the-gut-microbiome-for-several-years
Unser Buch: „Gesundheit beginnt im Boden – Warum die Gesundheit allen Lebens von winzigen Mikroben abhängt
Hier ist ein Vortrag auf Youtube von mir zu dem Buch.

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„Gesundheit beginnt im Boden – Über die Mikrobiome Boden, Pflanze, Tier, Mensch“, Stefan Schwarzer

„Gesundheit beginnt im Boden – Über die Mikrobiome Boden, Pflanze, Tier, Mensch“, Stefan Schwarzer

Letztens meinen neuen Vortrag, passend zum 2025 erschienen gleichnamigen Buch, in Tettnang gehalten: „Gesundheit beginnt im Boden – Warum die Gesundheit allen Lebens von winzigen Mikroben abhängt“. Er zeigt auf wie eng das Wohlbefinden von Menschen, Tieren, Pflanzen und ganzen Landschaften miteinander verknüpft ist – und warum alles bei den Mikroben im Boden beginnt. Ich nehme dich mit in die verborgene Welt der Bakterien, Pilze und anderer Kleinstlebewesen. Verständlich und lebendig zeige ich, wie Mikroorganismen Böden fruchtbar machen, Pflanzen widerstandsfähiger werden lassen, Tiergesundheit stärken und letztlich auch unser eigenes Wohlbefinden beeinflussen. Die Mischung aus aktueller Forschung, anschaulichen Beispielen und vielen Aha-Momenten macht den Vortrag gleichermaßen lehrreich wie unterhaltsam. Wer Mikroben bisher nur aus dem Biologieunterricht oder vom Joghurtbecher kannte, wird an diesem Abend eine völlig neue Perspektive gewinnen.

https://youtu.be/j9BQBReSIBQ

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„Gesundheit beginnt im Boden – Über die Mikrobiome Boden, Pflanze, Tier, Mensch“, Stefan Schwarzer

„Gesundheit beginnt im Boden – Über die Mikrobiome Boden, Pflanze, Tier, Mensch“, Stefan Schwarzer

Stefan Schwarzer – Geograf, langjähriger UN-Mitarbeiter, Brückenbauer und mehrfacher Buchautor – zeigt in seinem Vortrag „Gesundheit beginnt im Boden – Warum die Gesundheit allen Lebens von winzigen Mikroben abhängt“, wie eng das Wohlbefinden von Menschen, Tieren, Pflanzen und ganzen Landschaften miteinander verknüpft ist – und warum alles bei den Mikroben im Boden beginnt. Stefan Schwarzer nimmt dich mit in die verborgene Welt der Bakterien, Pilze und anderer Kleinstlebewesen. Verständlich und lebendig zeigt er, wie Mikroorganismen Böden fruchtbar machen, Pflanzen widerstandsfähiger werden lassen, Tiergesundheit stärken und letztlich auch unser eigenes Wohlbefinden beeinflussen. Die Mischung aus aktueller Forschung, anschaulichen Beispielen und vielen Aha-Momenten macht den Vortrag gleichermaßen lehrreich wie unterhaltsam. Wer Mikroben bisher nur aus dem Biologieunterricht oder vom Joghurtbecher kannte, wird an diesem Abend eine völlig neue Perspektive gewinnen.

https://youtu.be/j9BQBReSIBQ

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Nicht Bewegungsmangel, sondern Ernährung ist der Haupttreiber der weltweiten Adipositas-Krise

Nicht Bewegungsmangel, sondern Ernährung ist der Haupttreiber der weltweiten Adipositas-Krise

Die Gesundheit der Mikroben, Pflanzen, Tiere und Menschen und was sonst noch so kreucht und fleucht, bewegt uns ja ganz besonders. Spätestens mit unserem Buch „Gesundheit beginnt im Boden – Warum die Gesundheit allen Lebens von winzigen Mikroben abhängt“ hat sich da für mich noch einmal eine neue Welt aufgetan.

Eine der ganz großen Zivilisationskrankheiten ist Adipositas. 2.5 Milliarden Erwachsene sind weltweit übergewichtig, davon fast 1 Milliarde adipös. Das Problem dabei ist v.a. die hoch verarbeitete, ungesunde Ernährung.

In dieser weltweiten Studie wurden der Energieverbrauch sowie zwei Kennzahlen für Fettleibigkeit – der Körperfettanteil und der Body-Mass-Index (BMI) – bei 4.213 Erwachsenen aus 34 Bevölkerungsgruppen auf sechs Kontinenten untersucht. Die Gruppen unterschieden sich stark in ihrem Lebensstil und Entwicklungsstand: von Jäger-Sammlern und Viehhaltern über landwirtschaftlich geprägte bis hin zu hochindustrialisierten Gesellschaften.

Mit zunehmendem Wohlstand stiegen Körpergewicht, BMI und Körperfettanteil deutlich an – ebenso aber auch der gesamte Energieverbrauch, der Grundumsatz und der Energieverbrauch durch körperliche Aktivität. Wenn man allerdings die Körpergröße berücksichtigte, zeigte sich: Der Gesamt- und Grundumsatz nahmen mit wachsender wirtschaftlicher Entwicklung im Schnitt leicht ab (um etwa 6 bis 11 %). Zwischen den Gruppen gab es dabei große Unterschiede, und ein klarer Zusammenhang mit dem Lebensstil ließ sich nicht erkennen.

Der energieverbrauchsbereinigte Zusammenhang mit Fettleibigkeit war schwach: Der Energieverbrauch erklärte nur etwa ein Zehntel der Zunahme von Körperfett und BMI in wohlhabenderen Gesellschaften.

Deutlich stärker war dagegen der Einfluss der Ernährung. In wirtschaftlich entwickelten Ländern lag die Energieaufnahme im Durchschnitt höher, und in den 25 Gruppen, für die entsprechende Daten vorlagen, zeigte sich ein klarer Zusammenhang zwischen dem Anteil ultraverarbeiteter Lebensmittel und einem höheren Körperfettanteil.

Das Ergebnis: Nicht ein geringerer Energieverbrauch, sondern vor allem eine veränderte, stark verarbeitete Ernährung scheint der entscheidende Faktor für die zunehmende Fettleibigkeit mit wachsender wirtschaftlicher Entwicklung zu sein.

https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2420902122

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Was die Ernährungswende der Welt bringt: 10 Billionen Dollar Gewinn/Jahr und Milliarden gesunde Menschen

Was die Ernährungswende der Welt bringt: 10 Billionen Dollar Gewinn/Jahr und Milliarden gesunde Menschen

Unser Ernährungssystem zerstört mehr Wohlstand, als es schafft – so eine Studie der The Food System Economics Commission.

  • Dringender Handlungsbedarf: Eine umfassende Transformation der Ernährungssysteme ist notwendig, um Hunger, Umweltzerstörung, Klimawandel und Gesundheitsprobleme zu bewältigen.
  • Globale Bilanz negativ: Ernährungssysteme schaffen derzeit mehr Schäden als Nutzen – der weltweite wirtschaftliche Schaden durch Umwelt- und Gesundheitsfolgen übersteigt 10 Billionen US-Dollar jährlich, mehr als ihr Beitrag zum globalen BIP.
  • Enorme Chancen: Eine Transformation ist technisch und biophysikalisch möglich und bietet wirtschaftliche Nettovorteile von 5–10 Billionen US-Dollar pro Jahr (entspricht 4–8 % des globalen BIP).
  • Ziele der Transformation: Aufbau inklusiver, gesundheitsfördernder und ökologisch nachhaltiger Ernährungssysteme, die sowohl Klima, Natur als auch Menschen zugutekommen.
  • Verknüpfung mit Klimazielen: Zusammen mit dem Übergang zu emissionsarmer Energie könnte die Transformation dazu beitragen, die globale Erwärmung unter 1,5 °C zu halten.
  • Herausforderungen: Große Hürden bestehen durch ungleiche Machtverhältnisse, wirtschaftliche Abhängigkeiten, politische Blockaden und unterschiedliche Interessen der Akteure entlang der Wertschöpfungskette.
  • Schlüssel zum Erfolg: Transformation gelingt nur durch Gerechtigkeit, Teilhabe und Inklusion – diese Faktoren machen sie politisch umsetzbar und gesellschaftlich akzeptabel.

Dieser «Gewinn» würde sich zusammensetzen als eine Summe aus vermiedenen Kosten und zusätzlichen gesellschaftlichen Nutzen.

  • Sinkende Gesundheitskosten (4–5 Billionen Dollar/Jahr): Weniger Adipositas, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes entlasten die öffentlichen Gesundheitssysteme massiv. Gleichzeitig steigen Produktivität und Lebensqualität, weil Menschen länger gesund bleiben.
  • Umwelt und Klima (3 Billionen Dollar/Jahr): Intakte Böden, sauberes Wasser und weniger Klimaschäden bedeuten geringere Folgekosten durch Extremwetter, Erosion oder Biodiversitätsverlust.
  • Sozioökonomische Effekte (2 Billionen Dollar/Jahr): Gerechtere Einkommen in der Landwirtschaft, mehr regionale Wertschöpfung und stabilere Märkte verringern Armut und Migration. Auch die Arbeitsproduktivität steigt, weil gesündere Menschen besser arbeiten und weniger Fehltage haben.

Empfehlungen:

  • Veränderung der Konsummuster hin zu gesunden Ernährungsweisen.
  • Neuausrichtung von Anreizen: Umlenkung staatlicher Unterstützungsleistungen für die Landwirtschaft.
  • Neuausrichtung von Anreizen: Nutzung von Einnahmen aus neuen Steuern zur Unterstützung der Transformation des Ernährungssystems.
  • Innovation zur Steigerung der Arbeitsproduktivität und zur Verbesserung der Einkommensmöglichkeiten von Beschäftigten, insbesondere ärmerer Arbeitskräfte im Ernährungssystem.

https://foodsystemeconomics.org/policy/global-policy-report/

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Indigene Schutzgebiete können vor Seuchen bewahren

Indigene Schutzgebiete können vor Seuchen bewahren

Ein intakter Regenwald ist wichtig für die Artenvielfalt, und damit auch für die Verhinderung von Krankheiten: „Indigene Gruppen helfen nachweislich, den Regenwald zu erhalten. Nun zeigt eine Studie: Ihre Territorien helfen auch, Menschen in angrenzenden, gerodeten Flächen vor Krankheiten wie Malaria zu schützen.“

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/amazonas-indigene-schutzgebiete-bewahren-vor-seuchen-a-9eb0346e-d3c8-4427-b2f9-48d55f3e0618

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Internationale Studie: Krankenhaus-Essen ist ungesund und umweltschädlich

Internationale Studie: Krankenhaus-Essen ist ungesund und umweltschädlich

Nun, kaum überrascht, aber doch erschreckend: „Das Essen in deutschen Kliniken und Pflegeheimen ist ungesund und umweltschädlich. Laut einer neuen Studie gibt es zu wenig Gemüse, Obst und Vollkorn, dafür zu viel Weißmehlprodukte, Zucker, Salz, gesättigte Fette und rotes Fleisch. Beklagt wird eine schlechte Ernährungsqualität und ein regelrechtes Gesundheitsrisiko.“

Dabei sollte ein Aufenthalt im Krankenhaus uns ja nicht nur vor dem Schlimmsten bewahren – und dafür bin ich total dankbar -, sondern z.B. nach einer Operation auch tatkräftig bei der Genesung unterstützen. Nicht wenige Menschen erhalten Antibiotika während ihres Klinikaufenthaltes. Da sollte es doch auch wirklich darum gehen, das Darm-Mikrobiom auch wieder aufzubauen! Aber nein, das Krankenhaus- und Krankenkassensystem ist offensichtlich nicht in der Lage, unsere Gesundheit (ganzheitlich) zu fördern.

Wie der Bericht aussagt: „Statt zur Genesung von Patienten und Heimbewohnern beizutragen, kann das Essen in diesen Einrichtungen die Gesundheit sogar gefährden.“

Der Studie zufolge enthielten die Mahlzeiten in allen untersuchten Einrichtungen deutlich weniger als die empfohlene Tagesmenge essentieller Nährstoffe wie Folsäure, Kalium und Vitamin B6. In Pflegeheimen kam zudem noch eine unzureichende Eiweißversorgung hinzu. Wie Hauptautorin Lisa Pörtner vom PIK und der Charité mitteilte, enthielten die Mahlzeiten zu wenig gesunde pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Gleichzeitig wurden zu viele Weißmehlprodukte, Zucker, Salz und gesättigte Fette verabreicht. Pörtner zufolge machten Kalorien aus vollwertigen, pflanzlichen Lebensmitteln in allen Einrichtungen weniger als ein Fünftel (statt der empfohlenen 80 Prozent) der Energiezufuhr aus. Gleichzeitig lieferten Weißmehlprodukte mehr als 20 Prozent der Kalorien. Rotes Fleisch habe zwischen 10 und 17 Prozent beigetragen. Dies führe insgesamt zu einer „schlechten Ernährungsqualität“.

Die Fotos zweigen zwei meiner Malzeiten letztens im Krankenhaus. Da fehl(t)en mir echt die Worte!

https://www.mdr.de/wissen/medizin-gesundheit/krankenhaus-pflegeheim-klinik-essen-kann-krank-machen-potsdam-institut-charite-100.html

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Die schockierende Veränderung der Ernährungsgewohnheiten britischer Haushalte seit 1980

Die schockierende Veränderung der Ernährungsgewohnheiten britischer Haushalte seit 1980

Nicht nur in Grossbritannien hat sich die Ernährung in den letzten Jahrzehnten drastisch verändert – Ähnliches gilt für alle westlichen und zunehmend auch andere Nationen. Waren 1980 der Anteil für frische Lebensmittel – Obst und Gemüse – bei 58% unserer Lebensmittelausgaben, und 26% für industriell hergestellte Nahrungsmittel, war es nur 20 Jahre komplett anders herum: Nur noch 28% der Ausgaben für das gesunde Essen, dafür aber 44% für Industrienahrung.

Was das mit unserer Gesundheit und mit unserem Mikrobiom macht?! Da gibt es viele Erkenntnisse drüber. Und die sind nicht gut.

Unter anderem in unserem neu erschienen Buch „Gesundheit beginnt im Boden – Warum die Gesundheit allen Lebens von winzigen Mikroben abhängt“(oekom, Buch7, Amazon) nachzulesen.

https://www.youtube.com/watch?v=A1qbkL-Iff8
https://www.oekom.de/buch/gesundheit-beginnt-im-boden-9783987261602

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Unser neues Buch „Gesundheit beginnt im Boden – Warum die Gesundheit allen Lebens von winzigen Mikroben abhängt“ erscheint heute

Unser neues Buch „Gesundheit beginnt im Boden – Warum die Gesundheit allen Lebens von winzigen Mikroben abhängt“ erscheint heute

Heute erscheint Ute Scheub’s und mein neues Buch „Gesundheit beginnt im BodenWarum die Gesundheit allen Lebens von winzigen Mikroben abhängt“! Trommelwirbel, täterätä!  –> oekom, Buch7, Amazon

Vom Boden her denken war unsere Idee. Mit dem ganzen Wissen über das Bodenleben bzw. das Bodenmikrobiom, und wie es mit der Pflanzengesundheit wiederum verbunden ist, und diese wiederum mit der Tiergesundheit – und alle drei „Domänen“ wiederum einen Einfluss auf unser menschliches Mikrobiom haben – das war unser Idee, und das ist die Geschichte des Buches.

Ist doch Wahnsinn dass unser menschlicher Körper zu 30 Billionen menschlicher Zellen besteht, aber in und auf uns 38 Billionen mikrobieller Zellen siedeln! Dass in einem Gram Darminhalt 1 Milliarde Bakterien zu finden sind!

Warum hat die Natur das gemacht!

„Was, wenn nicht nur unser Bauch, sondern der ganze Planet ein Verdauungssystem hat? Willkommen in der geheimen Welt der Mikroben! Sie sind die unsichtbaren Held*innen unserer Erde: Sie recyceln Nährstoffe, bauen Plastik und Methan ab, schützen Pflanzen vor Schädlingen und speichern Kohlenstoff im Boden. Das Spannendste dabei: Sie sind nicht nur für gesunde Böden unverzichtbar, sondern auch für unsere eigene Gesundheit.

Bestsellerautorin Ute Scheub und Geograph Stefan Schwarzer zeigen unterhaltsam, dass Mikroben in unseren Böden und in unserem Darm enger zusammenhängen, als wir ahnen. Denn die Bodenbakterien, die unsere Lebensmittel gedeihen lassen, beeinflussen auch unsere Darmflora – und damit unser Immunsystem und unsere psychische Gesundheit. Sie verringern sogar das Risiko für Krankheiten wie Krebs. Von probiotischem Joghurt bis planetarer Verdauung – wer verstehen will, wie alles zusammenhängt, kommt an diesem Buch nicht vorbei!“

Stimmen zum Buch:

»In der Medizin hat sich endlich etabliert, dass wir nur gesund sind, wenn wir ein guter Gastgeber sind für viele verschiedene Arten. Dieses Buch zeigt: Das gilt auch für die Erde! Absolut faszinierend: Wenn wir Boden wieder gut machen, geht es uns selbst besser!«
Dr. Eckart v. Hirschhausen, Arzt, Wissenschaftsjournalist und Gründer der Stiftung Gesunde Erde-Gesunde Menschen

»Eine mitreißende Reise in die Welt der Mikroben, die unser Leben bestimmen – in uns und um uns herum.«
Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Agrarwissenschaftler und Landwirt

»Das lesenswerte Buch bietet nicht nur einen faszinierenden Einblick in die erstaunliche Welt der Mikroorganismen, es ist auch unverzichtbar für alle, die mit dem Thema Ökologie und Gesundheit befasst sind.«
Dr. med. Thomas Hardtmuth

»Dieses Buch beleuchtet die Funktionen von Mikroben für Pflanze, Tier und Mensch und regt zum Nachdenken an über die ansteigende Zahl an Lifestyle-Erkrankungen. Leseempfehlung für alle, denen ein gesundes Leben wichtig ist!«
Prof. Dr. Thomas C G. Bosch

https://www.oekom.de/buch/gesundheit-beginnt-im-boden-9783987261602

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Unser neues Buch „Gesundheit beginnt im Boden – Warum die Gesundheit allen Lebens von winzigen Mikroben abhängt“ ist angekommen

Unser neues Buch „Gesundheit beginnt im Boden – Warum die Gesundheit allen Lebens von winzigen Mikroben abhängt“ ist angekommen

Yeah, unser neues Buch „Gesundheit beginnt im BodenWarum die Gesundheit allen Lebens von winzigen Mikroben abhängt“ ist angekommen. Sieht super aus – und, da ich es direkt nochmal gelesen habe – kann ich euch nur versprechen: Es steht echt Spannendes und Erhellendes drin!

„Was, wenn nicht nur unser Bauch, sondern der ganze Planet ein Verdauungssystem hat? Willkommen in der geheimen Welt der Mikroben! Sie sind die unsichtbaren Held*innen unserer Erde: Sie recyceln Nährstoffe, bauen Plastik und Methan ab, schützen Pflanzen vor Schädlingen und speichern Kohlenstoff im Boden. Das Spannendste dabei: Sie sind nicht nur für gesunde Böden unverzichtbar, sondern auch für unsere eigene Gesundheit.

Bestsellerautorin Ute Scheub und Geograph Stefan Schwarzer zeigen unterhaltsam, dass Mikroben in unseren Böden und in unserem Darm enger zusammenhängen, als wir ahnen. Denn die Bodenbakterien, die unsere Lebensmittel gedeihen lassen, beeinflussen auch unsere Darmflora – und damit unser Immunsystem und unsere psychische Gesundheit. Sie verringern sogar das Risiko für Krankheiten wie Krebs. Von probiotischem Joghurt bis planetarer Verdauung – wer verstehen will, wie alles zusammenhängt, kommt an diesem Buch nicht vorbei!“

Stimmen zum Buch:

»In der Medizin hat sich endlich etabliert, dass wir nur gesund sind, wenn wir ein guter Gastgeber sind für viele verschiedene Arten. Dieses Buch zeigt: Das gilt auch für die Erde! Absolut faszinierend: Wenn wir Boden wieder gut machen, geht es uns selbst besser!«
Dr. Eckart v. Hirschhausen, Arzt, Wissenschaftsjournalist und Gründer der Stiftung Gesunde Erde-Gesunde Menschen

»Eine mitreißende Reise in die Welt der Mikroben, die unser Leben bestimmen – in uns und um uns herum.«
Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Agrarwissenschaftler und Landwirt

»Das lesenswerte Buch bietet nicht nur einen faszinierenden Einblick in die erstaunliche Welt der Mikroorganismen, es ist auch unverzichtbar für alle, die mit dem Thema Ökologie und Gesundheit befasst sind.«
Dr. med. Thomas Hardtmuth

»Dieses Buch beleuchtet die Funktionen von Mikroben für Pflanze, Tier und Mensch und regt zum Nachdenken an über die ansteigende Zahl an Lifestyle-Erkrankungen. Leseempfehlung für alle, denen ein gesundes Leben wichtig ist!«
Prof. Dr. Thomas C G. Bosch

Ab dem 6.8.2025 dann im Buchhandel erhältlich – ab jetzt auch vorbestellbar (oekom, Buch7, Amazon).

https://www.oekom.de/buch/gesundheit-beginnt-im-boden-9783987261602

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Millionen von winzigen Plastikteilchen sammeln sich im Gehirn. Die Hinweise auf Schäden mehren sich

Millionen von winzigen Plastikteilchen sammeln sich im Gehirn. Die Hinweise auf Schäden mehren sich

Puhh…. »Neue Daten zeigen, dass die Menge an Mikroplastik im Körper seit Jahren zunimmt. Das Gehirn ist besonders betroffen. Die Partikel können Entzündungen auslösen oder das Erbgut verändern. … Rund 7 Gramm Mikroplastik haben Forscher aus den USA in den Gehirnen von Verstorbenen gefunden. Das ist ein knapper Esslöffel voller Salz. In einem Gehirn befanden sich somit anderthalb feingemahlene Kreditkarten an Mikroplastik.«

https://www.nzz.ch/wissenschaft/immer-mehr-mikroplastik-im-gehirn-wie-schaedlich-ist-das-ld.1870964

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Mikrobiom und Mensch. Die Bedeutung der Mikroorganismen und Viren in Medizin, Evolution und Ökologie – Wege zu einer systemischen Perspektive. Thomas Hardmuth

Mikrobiom und Mensch. Die Bedeutung der Mikroorganismen und Viren in Medizin, Evolution und Ökologie – Wege zu einer systemischen Perspektive. Thomas Hardmuth

Thomas Hardmuth ist Arzt mit anthroposophischem Hintergrund, und bei unserem letzten Mikrobiom-Symposium mit einem spannenden Vortrag dabei. Im Sommer kam ein großes Update seines Buches „Mikrobiom und Mensch. Die Bedeutung der Mikroorganismen und Viren in Medizin, Evolution und Ökologie“ (Amazon, Buch7) heraus. Eine wahre Fundgrube an Informationen, Erkenntnissen, Zahlen, Referenzen rund um das große Themenkomplex Mikroorganismen & Gesundheit des Menschen. Dabei spielen natürlich auch die Böden – eine für mich sehr wichtige Perspektive – eine wichtige Rolle. Viele spannende Informationen sind in diesem Buch zu finden. Für einen Nicht-Mediziner und Nicht-Biologen ist es in manchen Passagen etwas härtere Kost, aber doch zum größten Teil wirklich gut lesbar, verständlich und inhaltsvoll. Einfach unglaublich, wie die Mikroben unser Leben bestimmen und beeinflussen, wie eng alles miteinander in Beziehung steht, und wir als Menschen untrennbar mit den Bakterien und Pilze (und, ja auch die Viren) über symbiotische Beziehungen verbunden sind. Faszinierend!

PS: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.

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„Leugnen, anprangern, verzögern“: Der Kampf um die Risiken ultraverarbeiteter Lebensmittel

„Leugnen, anprangern, verzögern“: Der Kampf um die Risiken ultraverarbeiteter Lebensmittel

Spannender Artikel über Macht und Einfluß der Food-Riesen: „Trotz einer wachsenden Zahl von Beweisen versucht Big Food, die Ängste vor den gesundheitlichen Auswirkungen industriell hergestellter Substanzen zu dämpfen“

Eine FT-Analyse von US-Lobbydaten der gemeinnützigen Organisation Open Secrets ergab, dass Unternehmen aus der Lebensmittel- und Softdrinkbranche im Jahr 2023 106 Millionen Dollar für Lobbyarbeit ausgeben, fast doppelt so viel wie die Tabak- und Alkoholindustrie zusammen. Die Ausgaben des letzten Jahres waren 21 Prozent höher als im Jahr 2020, wobei der Anstieg vor allem auf die Lobbyarbeit im Bereich der Lebensmittelverarbeitung und des Zuckers zurückzuführen ist.

Jahrzehntelang hat die Industrie im Stillen Geld in die weltweit führenden Abteilungen für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften gesteckt. Forscher, die an der britischen Universität Reading menschliche Ernährung studieren, erhielten beispielsweise zwischen 2018 und 2023 Forschungsgelder in Höhe von 262.832 Pfund vom Lebensmittelriesen Mars, wie aus einer kürzlich gestellten Anfrage zur Informationsfreiheit hervorgeht. PepsiCo stellte den Forschern im selben Zeitraum 61.756 Pfund zur Verfügung.

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