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Buch: »verwoben & verflochten: Was Mikroben, Tiere und Pflanzen eint und wie sie uns ernähren«

Buch: »verwoben & verflochten: Was Mikroben, Tiere und Pflanzen eint und wie sie uns ernähren«

Was wir essen, ist nie nur „Pflanze“ oder „Tier“. Es ist immer ein Zusammenspiel unzähliger Lebewesen – sichtbar und unsichtbar. Das Buch »verwoben & verflochten: Was Mikroben, Tiere und Pflanzen eint und wie sie uns ernähren« von Florianne Koechlin (Amazon, Buch7) zeigt eindrücklich: Unsere Ernährung basiert auf einem dichten Netzwerk aus Mikroben, Pflanzen und Tieren, das seit Milliarden Jahren kooperiert.

Im Zentrum stehen Mikroorganismen. Sie verbinden Boden, Pflanze, Tier und Mensch. Im Boden bauen sie organische Substanz auf, machen Nährstoffe verfügbar und steuern die Fruchtbarkeit. Pflanzen geben einen großen Teil ihrer Energie über Wurzelausscheidungen an diese Mikroben ab – und erhalten im Gegenzug Nährstoffe und Schutz. Tiere und Menschen wiederum leben von und mit diesen mikrobiellen Gemeinschaften: Verdauung, Immunsystem und Gesundheit sind ohne sie nicht denkbar.

Das Buch macht deutlich, dass diese Beziehungen keine Randerscheinung sind, sondern die Grundlage allen Lebens. Jede Karotte, jedes Stück Brot, jedes Stück Fleisch ist Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels zwischen Bodenleben, Pflanzenwachstum und tierischen bzw. menschlichen Prozessen.

Gleichzeitig zeigt sich, wie fragil dieses Netzwerk geworden ist. Industrielle Landwirtschaft, Pestizide, Monokulturen und stark verarbeitete Lebensmittel unterbrechen die natürlichen Verbindungen. Böden verlieren ihre Lebendigkeit, Pflanzen ihre Qualität und letztlich leidet auch die menschliche Gesundheit.

Die zentrale Botschaft: Wenn wir gesunde Nahrung wollen, müssen wir die Beziehungen im System wieder stärken. Das bedeutet lebendige Böden, vielfältige Pflanzenbestände, integrierte Tierhaltung und eine Ernährung, die diese Zusammenhänge respektiert.
Fazit: Ernährung beginnt nicht im Supermarkt, sondern im Boden. Wer die Verbindungen zwischen Mikroben, Pflanzen, Tieren und Menschen versteht, erkennt: Alles hängt zusammen – und genau darin liegt der Schlüssel für eine gesunde Zukunft.

Amazon: https://amzn.to/41Pfkpy
Buch7: https://www.buch7.de/produkt/verwoben-verflochten-florianne-koechlin/1048185069?ean=9783039250370&partner=lebensraum-permakultur

 

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Pflanzen absorbieren 31 % mehr CO2 als bisher angenommen

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Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Pflanzen 31 % mehr CO2 absorbieren als bisher geschätzt, wodurch die globale terrestrische Bruttoprimärproduktion (GPP) auf 157 Petagramm* pro Jahr steigt. Diese Studie verwendet Carbonylsulfid als Proxy für die Photosynthese und unterstreicht die entscheidende Rolle der tropischen Regenwälder als Kohlenstoffsenken und betont die Bedeutung einer genauen Photosynthesemodellierung für Klimavorhersagen.

* Ein Petagramm entspricht 1 Milliarde Tonnen, was ungefähr der Menge an CO2 entspricht, die jedes Jahr von 238 Millionen benzinbetriebenen Personenkraftwagen ausgestoßen wird.

https://www.nature.com/articles/s41586-024-08050-3

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* Ein Petagramm entspricht 1 Milliarde Tonnen, was ungefähr der Menge an CO2 entspricht, die jedes Jahr von 238 Millionen benzinbetriebenen Personenkraftwagen ausgestoßen wird.

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Artikel: Nanoplastik kann über Wurzel aufgenommen werden

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In einer neuen Studie belegen Wissenschaftler, dass Plastikteilchen von weniger als 100 Nanometer Größe über die Wurzeln aufgenommen werden kann und sich im Gewebe anreichert. Im Vergleich zu unbelasteten Pflanzen der Ackerschmalwand erzeugten die dem Nanoplastik ausgesetzten Exemplare deutlich weniger Biomasse und zeigten ein gehemmtes Pflanzenwachstum und Keimlingsentwicklung. Sowohl Spross als auch Wurzeln fielen kleiner aus; außerdem enthielten die unter belasteten Bedingungen gewachsenen Pflanzen weniger Chlorophyll.

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