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Grüne Gräben als Wasserspeicher für Felder – Erfolg im Kampf gegen die Trockenheit

Grüne Gräben als Wasserspeicher für Felder – Erfolg im Kampf gegen die Trockenheit

Über das Projekt „Grünen Gräben“ bei Ansbach/Neustadt an der Aisch ist hier schon einige Male (z.B. hier) berichtet worden. Hier nun ein neuer Beitrag im BR dazu:

„Entwässerungsgräben, die nicht entwässern – sondern das Wasser halten. So etwas gibt es in Franken: Dort werden grüne Gräben angestaut, um Wasser in der Landschaft zu halten und den Grundwasserspiegel zu stabilisieren. Ursprünglich wurden diese Entwässerungsgräben gebaut, um Wasser möglichst schnell aus den Flächen abzuleiten.

In einer von Trockenheit und Wasserknappheit geprägten Region untersucht das Wasserwirtschaftsamt gemeinsam mit Landwirten und Bauernverband, wie sich Gräben mit Wehren verändern: aus Entwässerungsgräben werden potenzielle Wasserspeicher. Messsonden messen Bodenfeuchte am Ackerrand, Einstauvolumen und Versickerung, um Folgen für Grundwasser, Grundwasserneubildung und Entwässerung zu verstehen.

Das Projekt zeigt, welche Wassermengen in einem einzigen Graben zurückgehalten werden können und welche Rolle dies im Klimawandel spielen könnte. Das Potenzial ist groß: Wehre könnten zur Bewässerung genauso genutzt werden wie für den Hochwasserschutz.“

PS: Die roten Linien auf der Karte sind alles Entwässerungsgräben. Da fließt schon einiges weg, selbst wenn es über weite Strecken im Jahr gar nicht im Graben sichtbar ist.

https://www.youtube.com/watch?v=eQ4orxZlHqk
https://aufbauende-landwirtschaft.de/was-so-ein-graben-an-wasser-fuehren-kann/

Posted by Stefan in Allgemein, 0 comments