wasserrückhalt

Wie ein Bauunternehmer mit seinem Bagger die Natur retten will

Wie ein Bauunternehmer mit seinem Bagger die Natur retten will

Die Landschaften trocknen zunehmend aus – unser bisheriges Paradigma, Wasser möglichst schnell wegzuführen, ist nicht mehr zukunftsfähig. Wir müssen dafür sorgen, dass Wasser in der Landschaft zurück gehalten wird.

Einer, der das macht, ist Bauingenieur Wolfgang Schleich der den Vogelsberg vor Trockenheit und Überschwemmung schützen will. Umweltpower aus Hessen. Deswegen gräbt er mit seinem Bagger Teiche. Ein kurzer Beitrag zu seinem Wirken.

https://www.youtube.com/watch?v=Wx8G0AlrKLw

Posted by Stefan in Allgemein, 2 comments
Die Landnutzung an Wasserrückhalt und Klimaresilienz ausrichten. Netzwerk „Klima-Landschaften“ sieht dringenden Handlungsbedarf

Die Landnutzung an Wasserrückhalt und Klimaresilienz ausrichten. Netzwerk „Klima-Landschaften“ sieht dringenden Handlungsbedarf

Unser Positionspapier des Netzwerkes „Klima-Landschaften“ ist zwar schon etwas älter, aber immer noch hoch aktuell. Wir brauchen dringend einen anderen Umgang mit Wasser in der Land(wirt)schaft. In diesen immer schwieriger werdenden Zeiten von zu viel und zu wenig Niederschlag, von Hochwässern und Trockenheiten, brauchen wir lebendige Landschaften, die Wasser speichern und zurück halten können!

Hier die ersten drei Absätze, mehr im PDF.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Kohlenstoff-, Wasser- und Energiekreisläufe auf dem Land eng miteinander verbunden sind. Die Wiederherstellung der atmosphärischen und terrestrischen Wasserkreisläufe in der Vegetation, den Böden und der Atmosphäre ist von größter Bedeutung für die Kühlung des Planeten. Nur so können Niederschlagsmuster stabilisiert sowie Hochwasser und Dürren verhindert werden – lokal, regional und global. Hierfür sind mehr Vegetation, fruchtbarere Böden und Wasserretention in der Landnutzung unerlässlich.

Generell brauchen wir einen Paradigmenwechsel, der die hydrologischen und klimakühlenden Wirkungen der Vegetation im Allgemeinen und der Wälder im Besonderen neben ihrem Kohlenstoffbindungspotenzial wertschätzt. Die Auswirkungen der Vegetationsbedeckung auf das Klima bieten Vorteile, die stärker anerkannt werden müssen und einen systemischen Ansatz erfordern, um Land, Forst- und Wasserwirtschaft für die kommenden Zeiten resilient zu machen.

Die Kreisläufe von Kohlenstoff, Wasser und Energie können beeinflusst werden durch die Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit, mehr Vegetation und Wasserrückhaltung. Dazu zählen Praktiken der regenerativen Landbewirtschaftung wie die ganzjährige Vegetationsbedeckung durch Zwischenfrüchte und Untersaaten, die Reduzierung der Bodenbearbeitung, eine großflächige Etablierung von Agroforstsystemen, die Schaffung von Retentionsflächen, ein klimaadaptiver Umbau des Waldes oder auch die Bewirtschaftung von Weiden mit Hilfe des holistischen Weidemanagements.

https://klima-landschaften.de/wp-content/uploads/2022/01/Positionspapier-22Klima-Landschaften22.pdf

Posted by Stefan in Allgemein, 0 comments
Jeder Tropfen zählt: Wege zur Wassersicherheit

Jeder Tropfen zählt: Wege zur Wassersicherheit

Deutschland hat genug Regen. Doch unsere Böden können Wasser zunehmend schlechter speichern. Eine gemeinsame Studie von NABU und BCG zeigt, welche Lösungen die Natur für den Wassermangel bietet.

Die Folgen sind sowohl sichtbar als auch schleichend und versteckt. Bereits heute könnten die jährlichen Schäden durch Überschwemmungen, Dürren und Wasserverschmutzung bei rund 10 bis 15 Milliarden Euro liegen. Hinzu kommen langfristige Risiken: Die schrittweise Erschöpfung der Grundwasservorkommen, wachsende regionale Ungleichgewichte zwischen Dargebot und Nachfrage sowie der zunehmende Wettbewerb um knappe Wasserressourcen könnten bis 2050 zusätzliche jährliche Schäden von mindestens 10 Milliarden Euro verursachen – unter verschärften Annahmen sogar bis zu 25 Milliarden Euro. Die Kosten der Untätigkeit könnten sich daher auf mindestens 20 bis 25 Milliarden Euro pro Jahr oder mindestens 500 bis 625 Milliarden Euro bis 2050 belaufen — eine erhebliche Belastung für Wirtschaft, Umwelt und die langfristige Resilienz Deutschlands. […]

Unsere Analyse zeigt, dass Regenerative Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Dynamische Drainage die größte kombinierte Hebelwirkung haben und durch verbesserte Infiltration in den Boden, erhöhte Wasserhaltefähigkeit und Grundwasserneubildung der Wasserbilanz jährlich etwa 7 bis 7,5 Milliarden Kubikmeter zusätzliches Wasser zuführen — genug, um das derzeitige Wasserspeicherdefizit in Deutschland schrittweise zu schließen. […]

Diejenigen, die am besten in der Lage sind, die Wasserverfügbarkeit im ökologischen Kontext wiederherzustellen, wie Landwirte und Waldbesitzer, verfügen häufig weder über ausreichende Anreize noch über das notwendige Kapital, während diejenigen, die am stärksten von der Wasserversorgungssicherheit abhängig sind, darunter Industrie und Versorgungsunternehmen, bislang nur selten in deren Erhalt mitinvestieren. […]

Um diese Lücke zu schließen, sind finanzielle und politische Mechanismen erforderlich, die Wasser als strategische und systemrelevante Ressource behandeln. Die Umleitung von Infrastrukturmitteln in die Wasserresilienz, die Harmonisierung von Preisen, Anreizen und Regulierungen sowie die Schaffung von Wasser- oder Naturkrediten, die messbare Verbesserungen bei der Speicherung, Neubildung und Qualität belohnen, werden dabei eine zentrale Rolle spielen.

https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/landwirtschaft/36859.html

Posted by Stefan in Allgemein, 0 comments
Stopfen (von Drainagen) gegen die Dürre

Stopfen (von Drainagen) gegen die Dürre

Ich beschäftige mich ja schon seit einigen Jahren mit dem Landschaftswasserhaushalt, und wie schlecht es um diesen gestellt ist. Ausführlich in unserem Buch „Aufbäumen gegen die Dürre“ dargestellt.

Eine Methode (von vielen) der Wahl für mehr Wasserretention ist die Blockierung oder Regelung von Drainagen. Denn dort fließt Wasser ab, was wir über die meiste Zeit des Jahres in der Fläche behalten wollen. Und da fließt auch – wie in diesem Artikel zu lesen – in trockenen Gegenden wie Brandenburg nach wochenlanger Trockenheit immer noch Wasser ab, wenn wir denken dass es da kein Wasser mehr gäbe.

Kein Wunder wenn die Pflanzen immer weniger zu trinken kriegen und die Grundwasserspiegel sinken…

PS: Ob eine Blockierung Sinn macht oder eher ein Regelungsschieber, oder überhaupt nichts hängt von der Situation ab. Ich will hier nicht grundsätzlich sprechen für die Blockierung von Drainagen. Ist ja auch ein sensibles und komplexes Thema.

https://taz.de/Wasserknappheit-in-Brandenburg/!6106031/

Posted by Stefan in Allgemein, 0 comments
Handbuch landwirtschaftlicher Maßnahmen zur Erhöhung des Wasserrückhalts, der Wasserqualität und der Biodiversität

Handbuch landwirtschaftlicher Maßnahmen zur Erhöhung des Wasserrückhalts, der Wasserqualität und der Biodiversität

Handbuch landwirtschaftlicher Maßnahmen zur Erhöhung des Wasserrückhalts, der Wasserqualität und der Biodiversität. Eine Studie von Ida Meyenberg et al., Ecologic Institut, im Rahmen des Projekts „Water Stewardship in der deutschen Landwirtschaft“.

Zu wenig oder plötzlich zu viel Wasser – der Klimawandel stellt die Landwirtschaft vor erhebliche Herausforderungen. Ein Schlüssel liegt darin, Wasser speichern zu können. Auch auf landwirtschaftlichen Flächen. Das Handbuch versteht sich als praxisnahes Kompendium für Landwirt*innen und Beratende, um den hashtag#Wasserrückhalt zu verbessern, hashtag#Wasserqualität zu sichern und Biodiversität zu fördern – und dies nicht als Widerspruch zur landwirtschaftlichen Produktivität, sondern als Zukunftsinvestition.

https://www.ecologic.eu/de/20053

Posted by Stefan in Allgemein, 0 comments
Max Fahrendorf // Wasser- und Stoffrückhalt durch Agroforstsysteme – ein Ansatz auf Landschaftsebene? // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2025

Max Fahrendorf // Wasser- und Stoffrückhalt durch Agroforstsysteme – ein Ansatz auf Landschaftsebene? // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2025

Ein Vortrag von Max Fahrendorf zum Thema „Wasser- und Stoffrückhalt durch Agroforstsysteme – ein Ansatz auf Landschaftsebene?„. (https://youtu.be/VJ4NwqDFiT4)

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2025 – Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft — https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung, regenerative Landwirtschaft; Gesundheit, Ernährung, Mikrobiom.

Blog:
www: https://www.aufbauende-landwirtschaft.de/blog
Facebook: https://www.facebook.com/aufbauendeLandwirtschaft/
Instagram: https://www.instagram.com/aufbauende_landwirtschaft/
Linkedin: https://www.linkedin.com/in/stefan-schwarzer-aufbauende-landwirtschaft/recent-activity/all/
Youtube: https://www.youtube.com/aufbauendeLandwirtschaft/videos

Websites:
Aufbauende Landwirtschaft: https://www.aufbauende-landwirtschaft.de/
Symposium: https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/
Webinare: https://webinar-aufbauende-landwirtschaft.de/
Mikrobiom-Symposium: https://mikrobiom.aufbauende-landwirtschaft.de

Bücher:
„Gesundheit beginnt im Boden“ (2025): Amazon, Oekom
„Aufbäumen gegen die Dürre“ (2023): Amazon, Oekom
„Die Humusrevolution“ (2017): Amazon, Oekom

Posted by Stefan in Allgemein, 0 comments
Thomas Corbeck // Gemeinsam für mehr Wasserrückhalt in der Land(wirt)schaft. Erfahrungen der Initiative boden:ständig // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2025

Thomas Corbeck // Gemeinsam für mehr Wasserrückhalt in der Land(wirt)schaft. Erfahrungen der Initiative boden:ständig // Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2025

Ein Vortrag von Thomas Corbeck zum Thema „Gemeinsam für mehr Wasserrückhalt in der Land(wirt)schaft. Erfahrungen der Initiative boden:ständig„. (https://youtu.be/Uz8IwqdeLMw)

Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2025 – Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft — https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/

Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung, regenerative Landwirtschaft; Gesundheit, Ernährung, Mikrobiom.

Blog:
www: https://www.aufbauende-landwirtschaft.de/blog
Facebook: https://www.facebook.com/aufbauendeLandwirtschaft/
Instagram: https://www.instagram.com/aufbauende_landwirtschaft/
Linkedin: https://www.linkedin.com/in/stefan-schwarzer-aufbauende-landwirtschaft/recent-activity/all/
Youtube: https://www.youtube.com/aufbauendeLandwirtschaft/videos

Websites:
Aufbauende Landwirtschaft: https://www.aufbauende-landwirtschaft.de/
Symposium: https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/
Webinare: https://webinar-aufbauende-landwirtschaft.de/
Mikrobiom-Symposium: https://mikrobiom.aufbauende-landwirtschaft.de

Bücher:
„Gesundheit beginnt im Boden“ (2025): Amazon, Oekom
„Aufbäumen gegen die Dürre“ (2023): Amazon, Oekom
„Die Humusrevolution“ (2017): Amazon, Oekom

Posted by Stefan in Allgemein, 0 comments
Natürlicher Landschaftswasserhaushalt ist der zentrale Baustein der Klimaanpassung

Natürlicher Landschaftswasserhaushalt ist der zentrale Baustein der Klimaanpassung

Spannende Pressemitteilung von der Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA)

Fähigkeiten der Landschaft zur Wasserspeicherung müssen dringend wieder hergestellt werden

Hennef. Vertrocknende Wälder, Ernteausfälle, Überflutungen, Erosion – Wetterextreme wie Dürre und Hochwasser bedrohen immer häufiger unsere Umwelt und unser Leben, wie wir es kennen. Hintergrund ist der Klimawandel, aber vor allem auch die starke Veränderung der Landschaft. Drainierung, Versiegelung und Verdichtung des Bodens sowie wegebegleitende Gräben stören den natürlichen Landschaftswasserhaushalt massiv. „Die natürlichen Fähigkeiten der Landschaft zur Wasserspeicherung müssen dringend wieder hergestellt werden, umfassend und zeitnah. Nur so können wir unter den Bedingungen des Klimawandels Trinkwasserversorgung, Nahrungsmittelproduktion und unsere Lebensbedingungen nachhaltig sichern und gleichzeitig Sturzfluten und Hochwasserereignisse abmildern“ betont Dr. Jörg Zausig, Boden-Experte der DWA Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall, im Anschluss an ein von der DWA organisiertes Expertengespräch in Nürnberg.

Wasser wird in Deutschland zu schnell abgeleitet und nicht im natürlichen Kreislauf gehalten. Auch im eigentlich wasserreichen Deutschland muss Wasser aber wieder viel stärker zurückgehalten werden; in der Agrarlandschaft ebenso wie in den Wäldern, im bebauten Raum wie in der freien Landschaft. Haupthemmnis für entsprechende Maßnahmen sind nach wie vor Nutzungskonflikte aufgrund der Flächenkonkurrenz. Verschiedenste Akteure erheben Ansprüche auf die Flächennutzung und das Wasserdargebot.

Die große Bedeutung des Bodens für einen ausgeglichenen Landschaftswasserhaushalt muss daher schon bei der Planung, in Genehmigungsverfahren aber auch bei genehmigungsfreien Vorhaben berücksichtigt werden, um auch langfristig allen Nutzergruppen von Land- und Forstwirtschaft über die Industrie bis zum Trinkwasser jederzeit Wasser in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung stellen zu können. Hier ist der Gesetzgeber gefordert, die Rahmenbedingen für einen wirksamen Bodenschutz zu verbessern.

Boden ist der natürliche Wasserspeicher. Um die natürlichen Funktionen des Bodens und den Landschaftswasserhaushalt langfristig und nachhaltig zu sichern, müssen grundlegende bodenfachliche Zusammenhänge in der öffentlichen Diskussion deutlich stärker berücksichtigt werden als bisher. Insbesondere die Land- und Forstwirtschaft ist aufgerufen, sich mit den veränderten Verhältnissen auseinanderzusetzen und Bodenbearbeitung und Kulturarten darauf abzustellen. Weitere Versiegelungen durch Verkehr-, Siedlungen und Industrie müssen weitestgehend reduziert und wo immer möglich, müssen Böden saniert und wieder ihrer natürlichen Funktion zugeführt werden. Für einen funktionierenden Wasserhaushalt ist eine Netto-Entsiegelung absolut notwendig. Naturnahe Feuchtgebiete, wie z. B. Moore, Auen und Feuchtwiesen sind zu erhalten, wiederherzustellen oder neu zu gewinnen.

Nur so können wir unter den Bedingungen des Klimawandels Trinkwasserversorgung, Nahrungsmittelproduktion und ganz allgemein unsere Lebensbedingungen nachhaltig sichern und Sturzfluten und Hochwasserereignisse abmildern.

Für einen nachhaltigen Schutz der Böden und einen klimaangepassten Landschaftswasserhaushalt müssen daher Fachplaner aus vielfältigen Disziplinen und Flächennutzer Hand in Hand Lösungen entwickeln. Der Erhalt der Ertragsfähigkeit der Böden, die Verbesserung der Grundwasserneubildung und damit die Abmilderung der Auswirkungen von Dürren müssen ebenso im Fokus stehen wie die Sicherung der heimischen Biodiversität und die Vorsorge vor Sturzfluten und Hochwasser. Die DWA arbeitet seit langem in mehreren Arbeitsgruppen mit einem engen Bezug zum Thema „Landschaftswasserhaushalt“ an fachübergreifenden Konzepten. Als direktes Ergebnis des Expertengesprächs wird die DWA zudem zeitnah eine neue Arbeitsgruppe gründen, die sich mit innovativen Möglichkeiten zur Verbesserung des Wasserrückhalts in landwirtschaftlich genutzten Gebieten befasst.

Posted by Stefan in Allgemein, 1 comment
Was so ein Graben an Wasser führen kann…

Was so ein Graben an Wasser führen kann…

Spannend [1], und ja genau das, was wir immer wieder betonen: Wir müssen – und können! – Wasser in der Land(wirt)schaft zurück halten. Z.B. ein Graben, der eigentlich nie Wasser (weg) zu führen scheint. Aber wenn man dann mal ein kleines Wehr baut, dann – schwupps – staut sich das Wasser an, was wir da aus der Landschaft seit Jahrzehnten auf dem schnellsten Wege weg führen. Da braucht es massiv ein Umdenken!

[1] https://www.youtube.com/watch?v=GBw6wae7Tlc

Posted by Stefan in Allgemein, 0 comments
Die 5 besten Erdheilungsprojekte

Die 5 besten Erdheilungsprojekte

Großartige Zusammenstellung faszinierender groß angelegter Erdheilungsprojekte:

Wiederherstellung des Arvari-Flusses, Rhajastan, NW-Indien, Rajenda Singh, Tarun Bharat Sangh, 375 Johads, der Fluss fließt wieder ganzjährig nach 9 Jahren Arbeit, nachdem er 60 Jahre lang ganzjährig trocken war, ihre anfänglichen Arbeiten erstreckten sich auf 500 km2 und 70 Dörfer; sie bildeten ein Flussparlament, um die Kontrolle über die neuen Wasserressourcen zu übernehmen, in den folgenden Jahren wurden >9000 Wassergewinnungsstrukturen geschaffen, vier weitere trockene Flüsse sind ganzjährig geworden,

Chikukwa-Projekt, Simbabwe, ausgetrocknete Landschaft, Einsatz von Permakultur, Wassergewinnungsanlagen, Bäumen über Quellen, Terrassen, Senken, Zäunen, Wasserauffanganlagen,
80 % der Haushalte können sich nun selbst mit Lebensmitteln versorgen, das Projekt ist auf 188 Dörfer und 40.000 Menschen angewachsen,

Gravis Jodhpur, Rhajastan, NW-Indien, Tar-Wüste, in der Trockenzeit leere Brunnen, kleine Wassergewinnungsanlagen, Teiche, Felswände, Nutzung des Monsunregens in der kurzen Zeit, in der er fällt, Auffüllen des Grundwassers zur Bewässerung, 1500 Dörfer, 1,3 Millionen Menschen,

Paani-Stiftung, Maharastra, W-Indien, Wasser-Cup-Wettbewerb, Wettbewerb zwischen Dörfern, welches Dorf innerhalb von 45 Tagen die meisten Wassergewinnungsstrukturen installieren kann, Tausende von Dörfern haben seit 2016 teilgenommen, 500 Milliarden Liter Wasserspeicherkapazität, Grundwasserspiegel nach einer einzigen Saison (!) wieder aufgefüllt, Bewässerungslandwirtschaft jetzt mit mindestens zwei Ernten möglich (statt nur einer regenabhängigen)

Dazu kommt das Lössplateau, das sehr gut bekannt ist.

Posted by Stefan in Doku, Landwirtschaft, Natur, 0 comments