Am Schloss Tempelhof haben wir über die letzten 12 Jahre einen wunderschönen, vielfältigen und funktionierenden Waldgarten entwickelt, der auch unser eigenes Buffet wesentlich bereichert, dessen Ernte an besondere Restaurants verkauft wird und aus dem wir Produkte generieren für den Verkauf im Hofladen und darüber hinaus. Die Erfahrungen – Erfolge und auch so manche „Fehler“ 😀 aus dieser Zeit – fließen in unseren Waldgartenkurs ein. Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes mehrstufiges Anbausystem
Der Zwischenbericht der Bodenzustandserhebung Landwirtschaft (BZE-LW) zeigt eine klare Tendenz: Landwirtschaftliche Böden verlieren organischen Kohlenstoff. Über alle Nutzungsformen hinweg geben sie mehr Kohlenstoffdioxid an die Atmosphäre ab, als sie aufnehmen. Die vorläufigen Ergebnisse zeigen eine Abnahme an organischem Bodenkohlenstoff in allen landwirtschaftlichen Nutzungsformen, bezogen auf die oberen 30 Zentimetern und das vergangene Jahrzehnt: -1,7% Acker -6% Grünland -8% Dauerkulturen Das Zwischenergebnis basiert auf Erhebungen in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Hessen. https://www.thuenen.de/de/newsroom/detail/kohlenstoffvorraete-in-deutschen-agrarboeden-erste-ergebnisse-der-wiederholungsinventur
Stefan Schwarzer – Geograf, langjähriger UN-Mitarbeiter, Brückenbauer und mehrfacher Buchautor – zeigt in seinem Vortrag „Gesundheit beginnt im Boden – Warum die Gesundheit allen Lebens von winzigen Mikroben abhängt“, wie eng das Wohlbefinden von Menschen, Tieren, Pflanzen und ganzen Landschaften miteinander verknüpft ist – und warum alles bei den Mikroben im Boden beginnt. Stefan Schwarzer nimmt dich mit in die verborgene Welt der Bakterien, Pilze und anderer Kleinstlebewesen. Verständlich und lebendig zeigt er, wie Mikroorganismen
Eine aktuelle Studie des Thünen-Instituts für Agrarklimaschutz wertet Daten zum Humusgehalt in Ackerböden unter ökologischer und konventioneller Bewirtschaftung in Deutschland aus. Die überraschende Erkenntnis: Der Humusgehalt in ökologisch bewirtschafteten Äckern unterscheidet sich kaum von dem in konventionell bewirtschafteten. Allerdings müssen dabei auch die weiteren Umweltwirkungen betrachtet werden. Für die Studie wurden die Faktoren untersucht, die den Eintrag von Kohlenstoff in den Boden beeinflussen: organische Düngung, Ertragsniveau, die Fruchtfolge und weitere Bewirtschaftungsfaktoren. Organische Düngung: Die Menge
Eine europaweite Studie zeigt, dass 70 % der Böden in Europa mit Pestiziden belastet sind. Besonders Fungizide und Herbizide beeinträchtigen die Biodiversität und Funktion von Bodenorganismen, vor allem wichtige Mykorrhizapilze. Dadurch werden zentrale Bodenfunktionen wie Nährstoffkreisläufe geschwächt, was langfristig mehr Düngung erfordert. Die Studie fordert, diese Nicht-Zielwirkungen auf Bodenökosysteme dringend in die Pestizidregulierung einzubeziehen. „Siebzig Prozent der Böden in Europa sind mit Pestiziden kontaminiert. Eine europaweite Studie, die von Forschern der Universität Zürich gemeinsam geleitet
Betrifft (fast) die ganze Welt – auch Deutschland: „Seen, Feuchtgebiete, Gletscher: Viele Wasserreserven sind erschöpft und für den Menschen unwiederbringlich verloren, warnt ein UN-Bericht. Die Vereinten Nationen mahnen, jetzt entschlossen zu handeln.“ Es reiche nicht mehr, von einer Krise zu sprechen, sagt Kaveh Madani. Er ist Direktor des UN-Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit und Hauptautor des neuen Wasserberichts. Das Wort „Krise“ suggeriere, dass es ein vorläufiger Zustand sei, von dem man sich erholen könne.
Deutschland hat genug Regen. Doch unsere Böden können Wasser zunehmend schlechter speichern. Eine gemeinsame Studie von NABU und BCG zeigt, welche Lösungen die Natur für den Wassermangel bietet. Die Folgen sind sowohl sichtbar als auch schleichend und versteckt. Bereits heute könnten die jährlichen Schäden durch Überschwemmungen, Dürren und Wasserverschmutzung bei rund 10 bis 15 Milliarden Euro liegen. Hinzu kommen langfristige Risiken: Die schrittweise Erschöpfung der Grundwasservorkommen, wachsende regionale Ungleichgewichte zwischen Dargebot und Nachfrage sowie der
Ab März 2026 bietet das Regenerate Forum in Kooperation mit Boden.Bildung (eine Initiative der Bioland Stiftung) zwei Jahreskurse – mit Schwerpunkt Ackerbau/Grünland und Obst – an. Verteilt auf vereinzelte Tage mit Präsenz- und Online-Elementen lernen Teilnehmende, wie sie Erträge durch gesunde Böden langfristig sichern und steigern können. Die Fortbildung vermittelt konkrete Lösungen zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit – und schafft zugleich ein Netzwerk von Berufskolleg:innen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen und voneinander und miteinander lernen. Das
Wer genauer hinschaut, der sieht es: Wir haben ein Problem. Die Landwirtschaft hat ein Problem. Die Städte haben ein Problem. Wir Einwohner haben ein Problem. Wasser – zu viel und zu wenig davon – und die Klimaerwärmung. Beides ist hausgemacht. Und beiden kann wirksam begegnet werden. Ganz einfach: Durch eine bewusste Gestaltung unserer Land(wirt)schaft. Das Schöne daran: Uns gelingen multiple Win-Win-Wins damit! :-)) Philipp Gerhardt (www.baumfeldwirtschaft.de) und Sassa Franke (www.klimapraxis.de) zeigen in ihrem neuen Buch
Am Freitag geht es los, unser 10. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, das vom 23. – 25. Januar 2026 wieder am Schloss Tempelhof statt findet. Tolle Referent:innen, spannende Themen, viel Raum für Begegnung und Austausch. Wir freuen uns! Immer mehr Betriebe stehen vor der Herausforderung, mit Trockenheit, Starkregen, hohen Kosten und steigenden Erwartungen aus Gesellschaft und Markt umzugehen. Auf unserem Symposium berichten Landwirtinnen und Landwirte aus der Praxis, welche Maßnahmen für sie funktioniert haben – von Bodenaufbau
Tags: agroforstwirtschaft, aufbauende landwirtschaft, bodenfruchtbarkeit, dauerwald, direktsaat, gemüseanbau, holistisches weidemanagement, keyline design, kompost, market garden, martkgarten, regenerative landwirtschaft, regenwürmer, schloss tempelhof, stefan schwarzer, symposium, tierhaltung, untersaaten, waldumbau, wasser, weinbau, zwischenfrüchte
Du stehst vor der Gründung, oder du hast schon nebenberufliche Erfahrung gesammelt und planst den nächsten Schritt? Dann melde Dich jetzt bei der Marktgarten Gründungswerkstatt des Kolibri Netzwerk e.V. an! Dich erwartet an 4 Tagen ein vielfältiges Programm mit Experteninputs, Betriebsbesichtigungen, Workshops und viel Vernetzung! Region SÜDWEST | 05.-08.März 2026 Region NORD | 12.-15.März 2026 Themen werden sein: Grundlagen des Biogemüseanbaus, Betriebsausrichtung und Vermarktung, Kostenkalkulation, Anbauplanung, Versicherung und Rechtliches und weitere mehr! weitere Infos unter
Nicht gut, weil Vertrauen zerstörend: Eine neue Studie zeigt auf, dass 85 % der im Handel erhältlichen Mykorrhiza-Produkte für Landwirtschaft und Gartenbau ungeeignet sind, weil sie keine lebensfähigen Vermehrungseinheiten mykorrhizaler Pilze enthalten. In dieser Studie wurden 16 handelsübliche AMF-Inokulate getestet – neun für die Landwirtschaft und sieben für den Hobbygartenbau – sowie zum Vergleich sieben Forschungsinokulate, alle unter kontrollierten Gewächshausbedingungen. Die Ergebnisse zeigen, dass nur drei der kommerziellen Produkte zu einer Wurzelbesiedlung führten und lediglich
Sind Dauerwälder die Zukunft? Vieles spricht dafür. Denn wir müssen auch in der Forstwirtschaft, genauso wie in der Landwirtschaft, die Transformation „vom Boden her denken“. Ohne gesunde Böden, die viel Wasser speichern können, werden die Wälder in den schwierigen klimatischen Situationen der Zukunft es schwer haben zu gedeihen (und zu überleben). Das heißt: Bodenaufbau. Und das gelingt halt nur richtig gut in einem dauerhaft produzierenden Mischwald – eben einem Dauerwald. Dazu passt diese kurze Doku:
Ich bin über die Problematik von PFAS vor einiger Zeit über das nahezu dramatisch realistisches Spielfilm-Drama „Dark Waters“ gestolpert, der aufzeigt, der eindringlich aufzeigt, wie rücksichtslose Konzernmacht (in diesem Falle von DuPont) und Profitgier jahrzehntelang zur Umweltzerstörung durch hochgiftige Chemikalien (eben PFAS, in Form von Teflon) führten – und wie schwer es ist, dagegen Gerechtigkeit zu erkämpfen Jetzt postet das Umweltinstitut München dass PFAS auch in der Landwirtschaft in Form von Pestiziden verwendet werden –
Wir laden Dich herzlich zu unserem 10. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, das vom 23. – 25. Januar 2026 wieder am Schloss Tempelhof statt findet. Immer mehr Betriebe stehen vor der Herausforderung, mit Trockenheit, Starkregen, hohen Kosten und steigenden Erwartungen aus Gesellschaft und Markt umzugehen. Auf unserem Symposium berichten Landwirtinnen und Landwirte aus der Praxis, welche Maßnahmen für sie funktioniert haben – von Bodenaufbau über Wasserrückhalt bis hin zu vielfältigen Fruchtfolgen oder moderner Weidewirtschaft. Wir blicken dabei
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Wir laden Dich herzlich zu unserem 10. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, das vom 23. – 25. Januar 2026 wieder am Schloss Tempelhof statt findet. Mit dabei: Maria Finckh – Landwirtschaft ökosystemar denken und was das mit „One Health“ zu tun hat Maria Finckh ist Professorin an der Universität Kassel und hat über 35 Jahre Erfahrung als Phytopathologin. Seit 1999 entwickelt sie ein Konzept zum agrarökologischen Pflanzenschutz basierend auf einem umfassenden Verständnis der biologischen Vielfalt von der
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Wir laden Dich herzlich zu unserem 10. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, das vom 23. – 25. Januar 2026 wieder am Schloss Tempelhof statt findet. Mit dabei: Rita Oldenbourg – Stockmanship: Wo liegt der Nutzen und wie kann man es lernen? Rita Oldenbourg mag Rinder und findet die Beweidung von Graslandschaften wichtig. Die gelernte Landwirtin und studierte Psychologin entwickelte frei zugängliches Lernmaterial zu Stockmanship, einer Methode zum stressarmen Bewegen von Rindern. Auf ihrem eigenen Weg mit Stockmanship
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Wir laden Dich herzlich zu unserem 10. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, das vom 23. – 25. Januar 2026 wieder am Schloss Tempelhof statt findet. Mit dabei: Johannes Zauner – Mut zur Schlampigkeit. Mein Weg in die konservierende Landwirtschaft Johannes Zauner ist auf dem elterlichen Landwirtschaftsbetrieb aufgewachsen und hat dort durch seinen Vater schon früh den hohen Stellenwert von Bodenschonung und Zwischenfrüchten vermittelt bekommen. Nach seiner Ausbildung zum Medientechniker absolvierte er ein Bachelorstudium der Agrarwissenschaften mit Schwerpunkt
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Wir laden Dich herzlich zu unserem 10. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, das vom 23. – 25. Januar 2026 wieder am Schloss Tempelhof statt findet. Mit dabei: Oliver Leipacher – Regenerativer Gemüseanbau im Gewächshaus und eine andere ökonomische Betrachtung Oliver Leipacher ist Dipl. Ing. Agr. (FH) und bewirtschaftet sein 2000 einen Biogemüsebetrieb in Mittelsachsen. Seit 2007 führt Katrin Leipacher den eigenen Naturkostgroß- und Einzelhandel. 80er Lößböden und anfangs genug Wasser schienen genug Platz für Wachstum zu bieten.
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Wir laden Dich herzlich zu unserem 10. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft«, das vom 23. – 25. Januar 2026 wieder am Schloss Tempelhof statt findet. Mit dabei: Roland Lenz – Vielfalt, Stabilität und Denken in Kreisläufen – auf dem Weg zur enkeltauglichen Landwirtschaft Ausrichtung Unser Ziel ist es, Menschen und Themen zusammenzubringen, um gemeinsam aus verschiedenen Perspektiven auf Lösungen und Methoden einer aufbauenden, regenerativen Landwirtschaft zu blicken – und dabei sowohl große als auch kleine und neue
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