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Es sollte eigentlich genau anders herum sein: Die Städte sollten Millionen von Bäume pflanzen – statt dessen sind fast eine Million Stadtbäume sind in Deutschland seit 2018 verschwunden. So verlieren Städte natürlichen Hitzeschutz und sind schlecht auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe. Bäume kühlen über die Verdunstung die Umgebung – und das nicht zu knapp – und schaffen ein angenehme(re)s Klima, gerade wenn es wärmer wird. Wer an heißem Sommertag schon
Was wir essen, ist nie nur „Pflanze“ oder „Tier“. Es ist immer ein Zusammenspiel unzähliger Lebewesen – sichtbar und unsichtbar. Das Buch »verwoben & verflochten: Was Mikroben, Tiere und Pflanzen eint und wie sie uns ernähren« von Florianne Koechlin (Amazon, Buch7) zeigt eindrücklich: Unsere Ernährung basiert auf einem dichten Netzwerk aus Mikroben, Pflanzen und Tieren, das seit Milliarden Jahren kooperiert. Im Zentrum stehen Mikroorganismen. Sie verbinden Boden, Pflanze, Tier und Mensch. Im Boden bauen sie organische
Ein Vortrag von Prof. Maria Finckh zum Thema „Landwirtschaft ökosystemar denken und was das mit „OneHealth“ zu tun hat„. (https://youtu.be/3gsyBgEVA_Y) Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2026 – Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft — https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/ Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und
Spannend, ein interessantes Konzept zum Starkregen- und Hochwasserschutz in der Land(wirt)schaft und in Kommunen aus der Politik, ÖDP. Die zunehmenden Starkregenereignisse zeigen deutlich: Klassischer, rein technischer Hochwasserschutz stößt an seine Grenzen. Statt Wasser möglichst schnell abzuleiten, braucht es ein Umdenken – hin zu einem dezentralen, naturnahen Ansatz, der bereits dort ansetzt, wo der Regen fällt: in der Fläche. Kernidee ist, Wasser möglichst lange in der Landschaft zu halten. Böden, Vegetation, Moore, Hecken und Gewässerstrukturen wirken dabei
Was passiert, wenn Affen anfangen, regelmäßig Junk Food zu essen? In Gibraltar zeigt sich eine ebenso überraschende wie aufschlussreiche Antwort: Berberaffen greifen gezielt zu Erde. Die Tiere nehmen dort häufig stark verarbeitete Lebensmittel von Touristen auf – reich an Zucker, Fett und Salz, aber arm an Ballaststoffen. Solche Nahrung kann das empfindliche Gleichgewicht des Darmmikrobioms stören. Genau hier setzt die Geophagie an: Die Aufnahme von Boden – insbesondere tonhaltiger Erde – könnte helfen, den Darm
Ein Vortrag von Johannes Zauner zum Thema „Mut zur Schlampigkeit – Mein Weg in die konservierende Landwirtschaft„. (https://youtu.be/NxW8-NH4VIA) Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2026 – Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft — https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/ Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem
Ein äusserst interessantes Porträt von König Charles III. in der Doku „Natürliches Gleichgewicht: Die Vision eines Königs“ gibt einen intimen Einblick in das leidenschaftliche Bestreben Seiner Majestät, die Menschheit wieder mit der Natur zu vereinen. Schon früh war ihm die Verbindung zur Natur und zu einer biologischen Landwirtschaft ein Herzensanliegen – und dies hat er immer weiter verfolgt, sich dafür eingesetzt und umgesetzt. Doku: https://www.amazon.de/gp/video/detail/0LSUAJK31SF2WKWDHDLG6XLQCF
Europa war einst ein Kontinent der Wälder. Über Jahrtausende hinweg bedeckten naturnahe, ungestörte Urwälder große Teile der Landschaft. Heute ist davon kaum noch etwas übrig: Weniger als 3 % der europäischen Waldfläche gelten noch als Primär- oder Urwälder – kleine, verstreute Inseln in einer intensiv genutzten Kulturlandschaft. Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrhundertelanger Nutzung: Rodung für Landwirtschaft, Holzgewinnung, Besiedlung. Der überwiegende Teil der europäischen Wälder ist heute bewirtschaftet oder stark verändert. Intakte
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Wir sagen es ja immer wieder: Im Boden beginnt alles, dort liegt die Kraft, und auch die Quelle der Resilienz, die es zukünftig mehr brauchen wird. Das ist in der Landwirtschaft so, aber auch in der Forstwirtschaft. Eine neue Untersuchung zeigt, dass die Rolle von Wäldern im Klimasystem lange zu einseitig betrachtet wurde. Während meist die Bäume im Fokus stehen, liegt der entscheidende Kohlenstoffspeicher im Boden. In schwedischen Urwäldern befindet sich ein Großteil des Kohlenstoffs
Ein Vortrag von Otto Ehrmann zum Thema „Regenwürmer in den Böden Baden-Württembergs und ihre Bedeutung für den Ackerbau“. (https://youtu.be/uq2BsKW0KVk) Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2026 – Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft — https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/ Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch;
Eine neue wissenschaftliche Studie zeigt einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber landwirtschaftlichen Pestiziden in der Umwelt und dem Risiko, an Krebs zu erkranken. Durch die Kombination von Umweltdaten, einem landesweiten Krebsregister und biologischen Analysen konnten Forschende neue Erkenntnisse über die Rolle von Pestizidexposition bei der Entstehung bestimmter Krebsarten gewinnen. Durch die Verknüpfung von Geodaten zu Pestizidbelastung und Daten von mehr als 150.000 Patient:innen, die zwischen 2007 und 2020 diagnostiziert wurden, konnten die Forschenden Regionen
Pflanzen ernähren das Bodenleben – mit einem erstaunlich vielfältigen Wurzel-Cocktail Böden sind keine leblosen Substrate. Sie sind hochkomplexe Ökosysteme mit Milliarden von Mikroorganismen pro Gramm Boden. Eine zentrale Rolle dabei spielen die Pflanzen selbst: Über ihre Wurzeln geben sie ständig Substanzen an den Boden ab – die sogenannten Wurzelexsudate. Erstaunlich ist dabei die Menge: 10–40 % der durch Photosynthese gebildeten Kohlenstoffverbindungen können von Pflanzen aktiv in den Boden abgegeben werden. Diese Stoffe dienen dazu, Mikroorganismen
Deutschland wird von einem dichten Netz von Bächen und Flüssen durchzogen. Die gesamte Länge aller Fließgewässer beträgt etwa 590.000 Kilometer. Dieses Gewässernetz wird intensiv genutzt und wurde zu Gunsten von Siedlungen, Landwirtschaft, Verkehr und Energiegewinnung weitreichend umgestaltet. Flüsse wurden begradigt, von ihren Auen durch Deiche getrennt, Ufervegetation entfernt, Gewässerbetten tiefer gelegt und mit Steinen oder Beton befestigt. Am Ende dieser Entwicklung steht ein Flächenverlust für die Ausbreitung von Bächen und Flüssen von etwa 80 Prozent.
Regenerative Landwirtschaft ist in der EU-Politik kein Nischenthema mehr, findet aber noch zu wenig Eingang in verbindliche Gesetze. Zwar wird sie zunehmend in Debatten über Bodengesundheit, nachhaltiges Wassermanagement, Klimaschutz und Resilienz in der Landwirtschaft erwähnt, doch fehlt es an einer klaren Definition und einheitlichem Verständnis auf politischer Ebene. Gleichzeitig wächst das Interesse privater Akteure und Teile der Agrar- und Lebensmittelindustrie, insbesondere durch freiwillige Unternehmensverpflichtungen und Initiativen entlang der Lieferkette. Doch zwischen politischer Zurückhaltung und Marktdynamik
Veränderungen sind ja nicht nur einfach auf dem Ratio basierend, so einfach umzusetzen, das kennt ja jeder von uns. Da spielen kulturelle, gesellschaftliche, persönliche Prägungen eine Rolle, Erinnerungen aus der Kindheit, und wie man es halt schon immer gemacht hat usw. Also, etwas, was auf anderen „Frequenzen“ unterwegs ist, als unsere gut gemeinten und gut begründbaren Argumente für die nötige und sinnvolle Veränderung. Hier eine interessante Beschreibung von jemandem im Kontext der Streuobstwiesen – und
Ein paar Gedanken zur Monokultur in vielen Bereichen unserer Gesellschaft: Die großen Krisen unserer Zeit – Klimawandel, Biodiversitätsverlust, chronische Krankheiten, gesellschaftliche Spannungen – erscheinen auf den ersten Blick als getrennte Phänomene. Betrachtet man sie jedoch systemisch, zeigen sich verblüffend ähnliche Muster. Ein zentrales davon ist die Monokultur – nicht nur im landwirtschaftlichen Sinne, sondern als Denk- und Handlungsprinzip, das sich durch viele Bereiche unserer Gesellschaft zieht. In der Landwirtschaft ist Monokultur offensichtlich: großflächige, genetisch uniforme
Zum dritten Mal findet vom 02. – 05. Juni 2026 unter dem Motto „Das Festival für den Boden“ die SoilEvolution als Fachveranstaltung für Bodenfruchtbarkeit und Bodenaufbau im deutschsprachigen Raum statt. Auf dem Berner Hausberg Gurten in einzigartiger Kulisse findet dieser Anlass zum ersten Mal in der Schweiz statt. Nebst dem Standort ist bei diesem Feldtagsevent der Zusammenschluss von drei deutschsprachigen Praktiker-Organisationen Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung e.V. (Deutschland), Boden.Leben (Österreich) und Swiss No-Till (Schweiz) und damit
Bald ist es soweit, das 1. Symposium »Aufbauende Waldwirtschaft«: Wie können Wälder langfristig klimaangepasst und zugleich wirtschaftlich tragfähig entwickelt werden?, vom 08.–10. Mai 2026. Das Symposium richtet sich an Menschen aus der forstlichen Praxis, Wissenschaft und Bildung sowie an engagierte Waldbesitzende. In Vorträgen, Praxisberichten, Workshops und Gesprächen möchten wir gemeinsam lernen und Erfahrungen austauschen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie durch ökologische Vielfalt, lebendige Waldböden und eine verbesserte Wasserverfügbarkeit langfristig stabile und produktive Wälder entstehen
Ganz wichtige Studie – Dauerhaftigkeit wird belohnt, kurze Untersuchungen/Aussagen sind ungenügend: Eine neu erschienene Studie wertet als sogenannte Meta-Analyse zweiter Ordnung 184 Meta-Analysen mit über 6.700 Effektgrößen aus und umfasst Daten aus bis zu 120 Jahren Forschung . Untersucht wird, wie sich landwirtschaftliche Diversifizierung – etwa durch Fruchtfolgen, Agroforst, organische Düngung oder Landschaftselemente – langfristig auf ökologische und ökonomische Parameter auswirkt. Das zentrale Ergebnis ist eindeutig: Diversifizierung führt im Zeitverlauf zu deutlichen Verbesserungen zentraler Ökosystemleistungen.
Ein Vortrag von Hermann Hoyer  zum Thema „Der Weg zur BIO-Direktsaat und zurück, 30 Jahre Streusaat in Thüringen“. (https://youtu.be/ubNDcJMO9hY) Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2026 – Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft — https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/ Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch;

  

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