trockenheit

Vortrag „Zu viel Wasser Zu wenig Wasser. – Wie Böden, Vegetation und Landwirtschaft unsere Gemeinden schützen können“, Stefan Schwarzer

Vortrag „Zu viel Wasser Zu wenig Wasser. – Wie Böden, Vegetation und Landwirtschaft unsere Gemeinden schützen können“, Stefan Schwarzer

Vortrag von Stefan Schwarzer: „Zu viel Wasser Zu wenig Wasser. Wie Böden, Vegetation und Landwirtschaft unsere Gemeinden schützen können“ anlässlich des 1. BürgerForums Zukunftlandschaft im Deggenhauser Tal, 27.2.2026

Zwei Seiten einer Medaille – das zu viel und das zu wenig an Wasser, Überflutungen und Dürren. Das betrifft direkt die Landwirtschaft, auch die Waldwirtschaft und dann letzten Endes auch die Wasserwirtschaft. Und damit uns alle. Betroffene Landwirt:innen, reduzierte Ernten, sterbende Wälder, Schäden in den Kommunen, austrocknende Bäche, sinkende Grundwasserspiegel.

Daran Schuld ist aber nicht allein der menschengemachte Klimawandel – sondern eben auch sehr stark wie wir das Land managen. Das bisherige vorherrschende Paradigma war das, Wasser möglichst schnell abzuführen: Drainagen, Gräben, Kanalisation, dazu – nicht unbedingt gewollt – oberflächlicher Abfluss auf den Äckern und auch Wiesen, und auch teilweise im Wald. Kein Wunder dass es dann immer wieder irgendwo „zu viel“ wird. Und ja dann auch irgendwo fehlt.

Dazu die (fehlende) Klima-kühlende Funktion von Vegetation, wenn im Sommer viele Äcker wochenlang brach liegen und sonst auch nicht unbedingt in voller grüner Pracht sind.

Und der Einfluss der Bewirtschaftung auf das Mikrobiom Boden, Pflanze, Tier und Mensch.

Ein paar Aspekte, die hier in einem kurzen Vortrag beleuchtet werden, und Lösungen für alle diese Probleme (kurz) vorgeschlagen werden.

https://youtu.be/1Ago0CaRM-M

Regenerate Forum: https://de.regenerateforum.org

 

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Agroforst: Bäume auf dem Acker pflanzen gegen Trockenheit | Unser Land | BR

Agroforst: Bäume auf dem Acker pflanzen gegen Trockenheit | Unser Land | BR

Agroforstwirtschaft ist ein wesentlicher Schlüssel für eine Ressourcen aufbauende Landwirtschaft, das wiederholen wir gerne immer wieder. So viele Chancen die die Etablierung von Baumstreifen auf dem Acker mit sich bringt: Wind bremsen und damit das Austrocknen der Felder reduzieren, Taubildung und CO2-Konzentration in bodennahen Schichten erhöhen, Wasserabfluss und Bodenerosion minimieren, Nährstoffe und Wasser aus tieferen Schichten holen (siehe auch „hydraulic lift“, super spannend), Lebensraum für Nützlinge, Bereich mit lebendigem Boden, usw.

Dazu ein paar Einblicke in dieser kurzen Doku: „Ulrich Gärttling und Christine Primbs setzen auf Agroforst, weil sie ihre Felder gegen Trockenheit und Wind schützen wollen. Aber die Umsetzung erfordert Geduld und finanzielle Investitionen. Agroforst bedeutet, Bäume und Sträucher zwischen landwirtschaftlichen Flächen zu pflanzen, um Bodenerosion zu verhindern und Wasser in den trockenen Böden zu speichern. In Mittelfranken, wo es besonders trocken ist, pflanzen die beiden Landwirte in regelmäßigen Abständen Baumreihen, darunter schnellwachsende Pappeln und trockenheitstolerante Arten wie Elsbeeren und Wildkirschen. Diese Bäume sollen langfristig die Ernte sichern und die Artenvielfalt fördern. Trotz der staatlichen Förderung von bis zu 5000 Euro pro Hektar ist Agroforstwirtschaft kostspielig und zeitaufwendig. Noch sind Baumreihen im Acker eine Seltenheit, aber sie könnten sich als effektive Lösung gegen die Folgen des Klimawandels erweisen. “

https://www.youtube.com/watch?v=d8oVTMmgGIE

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Deutschland: Klimawandel bringt mehr Dürren trotz Regen

Deutschland: Klimawandel bringt mehr Dürren trotz Regen

Paradox: Bei uns in Mitteleuropa könnte es in Zukunft mehr Dürren und Ernteausfälle geben – obwohl durch den Klimawandel mehr Niederschläge fallen. Deutschland gehört demnach neben Westeuropa und Teilen Nordamerikas zu den Hotspots für solche landwirtschaftlichen Dürren. Der Grund dafür: Die Erwärmung erhöht die Verdunstung vor allem im Frühjahr so stark, dass die Böden schneller austrocknen, als der Regen dies ausgleichen kann, so das Team in „Nature Geoscience“.

Um so wichtiger ist es, dafür zu sorgen dass der Boden mehr Wasser speichern kann, nämlich durch Humusaufbau. Das ist möglich, wie viele Betriebe in Deutschland und Europa zeigen, über ein anderes Verständnis des Hofes, der natürlichen Kreisläufe und dem damit einhergehenden Einsatz verschiedenster Maßnahmen: weite Fruchtfolge, vielfältige Zwischenfrüchte, Untersaaten, reduzierte Bodenbearbeitung, Agroforstwirtschaft, Nutzung von wertvollem Kompost, Integration von Tieren in den Acker, usw.

https://www.scinexx.de/news/geowissen/deutschland-klimawandel-bringt-mehr-duerren-trotz-regen/

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Verlust von Wasserreserven: UN warnen vor globalem „Wasserbankrott“

Verlust von Wasserreserven: UN warnen vor globalem „Wasserbankrott“

Betrifft (fast) die ganze Welt – auch Deutschland: „Seen, Feuchtgebiete, Gletscher: Viele Wasserreserven sind erschöpft und für den Menschen unwiederbringlich verloren, warnt ein UN-Bericht. Die Vereinten Nationen mahnen, jetzt entschlossen zu handeln.“

Es reiche nicht mehr, von einer Krise zu sprechen, sagt Kaveh Madani. Er ist Direktor des UN-Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit und Hauptautor des neuen Wasserberichts. Das Wort „Krise“ suggeriere, dass es ein vorläufiger Zustand sei, von dem man sich erholen könne. Sein Bericht zeige aber eine andere Realität.An vielen Orten kämen Wasserreserven nicht mehr in einem für Menschen relevanten Zeitraum zurück. Im Bericht wird deshalb von „Wasserbankrott“ gesprochen, von einem unumkehrbaren Verlust von Süßwasserreserven.

Das heißt auch ganz konkret in Deutschland: Wir müssen Schwamm- oder Klimalandschaften entwickeln, die Wasser zurück halten, speichern versickern lassen. Slow it, spread it, store it, sink it – ist die Devise. Die entsprechenden Ansätze sind bekannt: Steigerung der Bodenfruchtbarkeit über größere Fruchtfolgen, Zwischenfrüchte, Untersaaten, Mischkulturen, Nutzung von gutem Kompost, Agroforstwirtschaft, Keyline Design usw. — Siehe dazu auch unser Buch „Aufbäumen gegen die Dürre“, da steht alles dazu drinne.

https://www.tagesschau.de/wissen/klima/un-bericht-wasserreserven-100.html

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Wassermanagement im Wald – Bewirtschaftung in der Praxis

Wassermanagement im Wald – Bewirtschaftung in der Praxis

Der Wald ist eine der wichtigsten Ressourcen im Kampf gegen die Klimakrise. Er schützt das Klima, fördert die Biodiversität, mindert Bodenerosion und hilft bei der Anpassung an klimatische Veränderungen.

Doch auch der Wald leidet – wie die Landwirtschaft – unter den Folgen einseitiger Kultivierung und dem zunehmendem Trockenstress.

Doch wie können wir den Wald so bewirtschaften, dass er seine wertvollen Funktionen langfristig erfüllt?

In diesem Webinar wurde diskutiert, wie durch waldbauliche Maßnahmen Wasser im Wald gehalten und gleichzeitig eine wirtschaftliche und nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder sichergestellt werden kann.

https://www.youtube.com/watch?v=wIPmhOgRmIc

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Der Süden und Osten Europas trocknen aus – und Deutschland betrifft es auch

Der Süden und Osten Europas trocknen aus – und Deutschland betrifft es auch

Europa wird trockener, v.a. wenn man in die tieferen Schichten schaut, da wo das Wasser im Boden und im Grundwasser gespeichert wird. The Guardian titelt: „Europas Wasserreserven versiegen aufgrund des Klimawandels“ und der Spiegel schriebt dazu: „Der Süden und Osten Europas trocknen aus – und Deutschland zählt noch dazu“.

Das sind keine neuen Botschaften (siehe z.B. „Deutschland hat in den letzten 20 Jahren so viel Wasser verloren wie im Bodensee gespeichert ist„). Aber in meinen Augen liegt es nicht nur „am Klimawandel“, sondern sehr stark auch an der Landbewirtschaftung und der Art und Weise wie wir mit Wasser umgehen. Denn dieses fließt bei etwas stärkeren Regenereignissen zu einem gute Teil von den landwirtschaftlichen Flächen oberflächlich ab, die Drainagen entwässern, die Gräben entlang fast jeden Weges und jeder Straße tun dies ebenso… weswegen wir uns nicht wundern sollten, dass im Grundwasser nicht mehr viel ankommt.

Das war früher sicherlich anders, aber die veränderten Niederschlagsmuster – seltenen dafür heftiger – führen eben dazu dass bei schlechtem Landmanagement das Wasser nicht mehr auf dem Land gehalten wird sondern schnurstracks gen Ozean geführt wird (wo der Meeresspiegel stetig auch aufgrund dessen steigt).

https://www.theguardian.com/environment/2025/nov/29/climate-crisis-depleting-europe-groundwater-reserves-analysis
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimawandel-der-sueden-europas-trocknet-aus-und-deutschland-zaehlt-noch-dazu-a-8d3204d0-3714-4500-b5c0-5744a1d356a9

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Die Douglasie im Klimawandel – eine Neubewertung der Klimasensitivität ist notwendig

Die Douglasie im Klimawandel – eine Neubewertung der Klimasensitivität ist notwendig

Waldumbau ist ein wichtiges Thema, und da heißt es nicht die Fichte durch die Douglasie zu ersetzen, sondern einen humusreichen Boden durch und mit einem vielfältigen und vielschichtigen Dauerwald zu entwickeln. Dass die Douglasie als Lösung oft noch angesehen wird, dem widerspricht diese Untersuchung:

Neuere Forschungsergebnisse zeigen, dass die Douglasie gegenüber Trocken- und Hitzestress anfälliger ist als erwartet. Insbesondere in den wärmeren und trockneren Tiefebenen und unteren Berglagen Mitteleuropas wurden in jüngster Zeit Wachstumsrückgänge und vermehrt Kronenschäden registriert, die auf eine Schwächung der Vitalität durch ansteigende Defizite der klimatischen Wasserbilanz und Hitze sowie dadurch verstärkten Befall mit Schädlingen deuten.

Danach ist die Douglasie nicht trockenstressresistenter als die meisten anderen wirtschaftlich bedeutsamen Baumarten wie Buche und Kiefer, und sie ist offenbar besonders hitze empfindlich. Der verstärkte Douglasienanbau in den wärmeren Tieflagen ist bei fortschreitender Erwärmung riskant und kann zu erhöhten Ausfällen führen

https://www.sauerlaender-verlag.com/download/afjz194-2025-leuschner/

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Stopfen (von Drainagen) gegen die Dürre

Stopfen (von Drainagen) gegen die Dürre

Ich beschäftige mich ja schon seit einigen Jahren mit dem Landschaftswasserhaushalt, und wie schlecht es um diesen gestellt ist. Ausführlich in unserem Buch „Aufbäumen gegen die Dürre“ dargestellt.

Eine Methode (von vielen) der Wahl für mehr Wasserretention ist die Blockierung oder Regelung von Drainagen. Denn dort fließt Wasser ab, was wir über die meiste Zeit des Jahres in der Fläche behalten wollen. Und da fließt auch – wie in diesem Artikel zu lesen – in trockenen Gegenden wie Brandenburg nach wochenlanger Trockenheit immer noch Wasser ab, wenn wir denken dass es da kein Wasser mehr gäbe.

Kein Wunder wenn die Pflanzen immer weniger zu trinken kriegen und die Grundwasserspiegel sinken…

PS: Ob eine Blockierung Sinn macht oder eher ein Regelungsschieber, oder überhaupt nichts hängt von der Situation ab. Ich will hier nicht grundsätzlich sprechen für die Blockierung von Drainagen. Ist ja auch ein sensibles und komplexes Thema.

https://taz.de/Wasserknappheit-in-Brandenburg/!6106031/

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Unser Buch »Aufbäumen gegen die Dürre. Wie uns die Natur helfen kann, den Wassernotstand zu beenden« – Ute Scheub & Stefan Schwarzer

Unser Buch »Aufbäumen gegen die Dürre. Wie uns die Natur helfen kann, den Wassernotstand zu beenden« – Ute Scheub & Stefan Schwarzer

Aus aktuellem Anlass – Trockenheit und Dürre – möchte ich unser Buch empfehlen: »Aufbäumen gegen die Dürre« (Amazon, Buch7, oekom). Da steht viel dazu drinne, wie wir aktiv die Land(wirt)schaft verändern können, um das Klima zu kühlen und die kleinen Wasserkreisläufe zu stärken.

»Dieses Buch wirft einen völlig neuen Blick auf die Klimakrise: Alle reden nur von CO2, dabei sind Dürre, Hitze und Fluten auch Folgen von massiven Veränderungen der Landschaft, Bodenversiegelungen und gestörten Wasserkreisläufen.

Die gute Nachricht: Daran können wir etwas ändern, ohne darauf warten zu müssen, dass die nächste Klimakonferenz endlich Ergebnisse bringt. Lokale Gruppen und engagierte Kommunen können zwar nicht den CO2-Gehalt der Atmosphäre senken, wohl aber die Temperaturen vor Ort. Wasser und Vegetation sind dabei die Lösung: Gelingt es uns, mehr Wasser in der Landschaft zu speichern sowie Städte und Landschaften zu begrünen, kann es mehr regnen und kühler werden, die Überschwemmungsgefahr sinkt. So bekommen wir drei Lösungen zum Preis von einer: Klima-, Arten- und Gesundheitsschutz.

Das Buch nimmt uns mit in intakte Flusslandschaften, Acker und Flure, zukunftsfähige Wälder sowie Städte, die Wasser wie Schwämme speichern, statt es in die Kanalisation zu leiten. Ein Buch, das Mut macht und zum Nachmachen inspiriert.«

 

„Das Buch zeigt einen ganz neuen Blick auf die Klimakrise. Und eine Handlungsoption: Klimalandschaften!“
Dr. Felix Prinz zu Löwenstein

„Wir können viel tun, um der Klimakatastrophe zu begegnen. Bodenschutz und Pflanzenbau muss dabei in den Fokus, deshalb bin ich den Autoren Stefan Schwarzer und Ute Scheub sehr dankbar, dass sie so viele wertvolle Ansätze liefern.“
Dr. Ophelia Nick, Staatssekretärin BMEL

„Regenerative statt degenerative Landwirtschaft – damit können wir die Erde heilen.”
Sepp Braun, Bio-Bauer, Bioland-Stiftung

„Es ist nicht nur der Klimawandel schuld; wir können unsere Landbewirtschaftung so verändern, dass der Wasserhaushalt sehr viel resilienter wird und die Folgen von Dürren und Fluten beherrschbarer bleiben, wie in diesem Buch wunderbar aufgezeigt wird.”
Dietrich Borchardt, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

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Die Gefahr schlummert im Boden: Forscher entdecken Ursache für Megastürme

Die Gefahr schlummert im Boden: Forscher entdecken Ursache für Megastürme

Extrem starke Regenfälle und Überschwemmungen sorgen weltweit immer wieder für große Schäden und viele Opfer. Wissenschaftler haben nun eine überraschende Ursache für diese extremen Niederschläge gefunden: die Beschaffenheit des Bodens. Je nachdem, wie trocken oder feucht der Boden ist, kann der Niederschlag in sogenannten Megasturm-Regionen sogar um bis zu 30 Prozent steigen.

Diese Erkenntnisse stammen aus einer aktuellen Studie des britischen Forschungsinstituts UK Centre for Ecology & Hydrology (UKCEH). Die Forscher untersuchten sogenannte mesoskalige konvektive Systeme, abgekürzt MCS. Dabei handelt es sich um riesige Gewittergebilde, die häufig innerhalb weniger Stunden heftige Regenfälle auslösen. Oft sind diese Stürme größer als ein ganzes Bundesland und ziehen über mehrere Hundert Kilometer hinweg.

Das Forschungsteam fand heraus, dass es besonders stark regnet, wenn trockene Gebiete direkt neben feuchten Regionen liegen. Der Grund dafür ist der deutliche Unterschied der Bodentemperaturen. Während trockene Böden sich schnell erwärmen, bleiben feuchte Böden kühl. Das erzeugt starke Temperaturunterschiede in Bodennähe, wodurch Luftbewegungen entstehen, die nach oben in die Atmosphäre ziehen. Dort bilden sich größere und stärkere Gewitterwolken. Diese Wolken sorgen für deutlich mehr Niederschlag.

https://www.nature.com/articles/s41561-025-01666-8
https://www.focus.de/earth/die-gefahr-schlummert-im-boden-forscher-entdecken-ursache-fuer-megastuerme_4bb9ca3b-be1a-4367-a25b-45e638d96526.html

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Wie trockene Böden und Meeresspiegel zusammenhängen

Wie trockene Böden und Meeresspiegel zusammenhängen

In der tagesschau, was ich hier auch vorige Tage schon gepostet habe: »Was ein europäisches Klimamodell berechnet hatte, konnten Klimaforscher jetzt bestätigen: Weltweit werden die Böden immer trockener. Und das an Land fehlende Wasser trägt dazu bei, dass weltweit die Meeresspiegel steigen.« – auch mit kleinem Audio dabei. Die Kontinente trocknen aus, aber keiner denkt dabei an Landnutzung und Verlust an Bodenfruchtbarkeit. Dabei, so bin ich mir sicher, spielen die eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Wenn der Boden nur noch 5 Liter aufnehmen kann, anstatt, wie beim regenerativ wirtschaftenden Landwirt nebenan 150 Liter, weil halt nur noch 1.5% Humus im Boden sind, statt der 3-5%, die vorher drin waren, und auch drin sein könnten, plus die zunehmende Verdichtung der Böden über die letzten 50 Jahre – dann wundert es doch nicht dass die Kontinente austrocknen. Und dann die Drainagen, Gräben und die Kanalisation, die Wasser auf schnellstem Weg gen Ozean führen. Alles hausgemacht, aber nicht alles nur CO2.

https://www.tagesschau.de/wissen/klima/trockene-boeden-100.html
https://aufbauende-landwirtschaft.de/die-boeden-der-erde-trocknen-aus-moeglicherweise-unumkehrbar/

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Unser Buch »Aufbäumen gegen die Dürre. Wie uns die Natur helfen kann, den Wassernotstand zu beenden« – Ute Scheub & Stefan Schwarzer

Unser Buch »Aufbäumen gegen die Dürre. Wie uns die Natur helfen kann, den Wassernotstand zu beenden« – Ute Scheub & Stefan Schwarzer

Vor knapp zwei Jahren erschienen, aber immer noch (und sicherlich die nächsten Jahr(zehnt)e ebenso), unser Buch »Aufbäumen gegen die Dürre« (Amazon, Buch7, oekom).

–> Leider haben wir in der langen Diskussion um den Titel verpasst, das Wort „Flut“ in den Titel zu packen. In dieser Zeit wäre das gerade natürlich passender gewesen. Ich fände es durchaus spannend mal auszurechnen, wie viel geringer die Hochwässer gewesen wären, wenn unsere Äcker nicht nur einen bundesweiten Durchschnitt von 1.7% hätten, sondern von, sagen wir mal 3.5% (was keine unrealistische Zahl ist). Bei einer Wasserspeicherfähigkeit von 50.000-400.000 Litern pro Prozent Humus und Hektar, kommen da schon einige Mengen an Wasser zusammen, die zusätzlich gespeichert werden könnten. Was die Hochwässer nicht komplett verhindern wird, aber doch deutlich abschwächen könnte.

Dieses Buch wirft einen völlig neuen Blick auf die Klimakrise: Alle reden nur von CO2, dabei sind Dürre, Hitze und Fluten auch Folgen von massiven Veränderungen der Landschaft, Bodenversiegelungen und gestörten Wasserkreisläufen.

Die gute Nachricht: Daran können wir etwas ändern, ohne darauf warten zu müssen, dass die nächste Klimakonferenz endlich Ergebnisse bringt. Lokale Gruppen und engagierte Kommunen können zwar nicht den CO2-Gehalt der Atmosphäre senken, wohl aber die Temperaturen vor Ort. Wasser und Vegetation sind dabei die Lösung: Gelingt es uns, mehr Wasser in der Landschaft zu speichern sowie Städte und Landschaften zu begrünen, kann es mehr regnen und kühler werden, die Überschwemmungsgefahr sinkt. So bekommen wir drei Lösungen zum Preis von einer: Klima-, Arten- und Gesundheitsschutz.

Das Buch nimmt uns mit in intakte Flusslandschaften, Acker und Flure, zukunftsfähige Wälder sowie Städte, die Wasser wie Schwämme speichern, statt es in die Kanalisation zu leiten. Ein Buch, das Mut macht und zum Nachmachen inspiriert.

„Das Buch zeigt einen ganz neuen Blick auf die Klimakrise. Und eine Handlungsoption: Klimalandschaften!“
Dr. Felix Prinz zu Löwenstein

„Wir können viel tun, um der Klimakatastrophe zu begegnen. Bodenschutz und Pflanzenbau muss dabei in den Fokus, deshalb bin ich den Autoren Stefan Schwarzer und Ute Scheub sehr dankbar, dass sie so viele wertvolle Ansätze liefern.“
Dr. Ophelia Nick, Staatssekretärin BMEL

„Regenerative statt degenerative Landwirtschaft – damit können wir die Erde heilen.”
Sepp Braun, Bio-Bauer, Bioland-Stiftung

„Es ist nicht nur der Klimawandel schuld; wir können unsere Landbewirtschaftung so verändern, dass der Wasserhaushalt sehr viel resilienter wird und die Folgen von Dürren und Fluten beherrschbarer bleiben, wie in diesem Buch wunderbar aufgezeigt wird.”
Dietrich Borchardt, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

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Vegetation kühlt – offener Boden heizt auf

Vegetation kühlt – offener Boden heizt auf

In diesen Tagen wieder überall zu beobachten und an sich ja nichts Neues: Vegetation, insbesondere ein vielfältiger Mischwald, kühlt. Oder auch schon ein mit Pflanzen bedeckter Acker. Offener Boden heizt sich auf. Die Landschaftszerstörungen („Land use changes“) haben einen bisher sicherlich vernachlässigten Effekt auf die Erwärmung des Planten, wie immer neue Untersuchungen zeigen. Dazu mein (schon etwas älterer) Artikel für UNEP „Working with plants, soils and water to cool the climate and rehydrate Earth’s landscapes“ (hier auf deutsch) und unser Buch »Aufbäumen gegen die Dürre«.

Quelle: Hesslerová, P., et al.: Daily dynamics of radiation surface temperature of different land cover types in a temperate cultural landscape: Consequences for the local climate. Ecological Engineering 54, 2013, S. 145–154 ff.

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Vor einem Jahr erschien unser Buch »Aufbäumen gegen die Dürre«

Vor einem Jahr erschien unser Buch »Aufbäumen gegen die Dürre«

Vor genau einem Jahr erschien unser Buch »Aufbäumen gegen die Dürre« (Amazon, Buch7, oekom).

–> Leider haben wir in der langen Diskussion um den Titel verpasst, das Wort „Flut“ in den Titel zu packen. In dieser Zeit wäre das gerade natürlich passender gewesen. Ich fände es durchaus spannend mal auszurechnen, wie viel geringer die Hochwässer gewesen wären, wenn unsere Äcker nicht nur einen bundesweiten Durchschnitt von 1.7% hätten, sondern von, sagen wir mal 3.5% (was keine unrealistische Zahl ist). Bei einer Wasserspeicherfähigkeit von 50.000-400.000 Litern pro Prozent Humus und Hektar, kommen da schon einige Mengen an Wasser zusammen, die zusätzlich gespeichert werden könnten. Was die Hochwässer nicht komplett verhindern wird, aber doch deutlich abschwächen könnte.

Dieses Buch wirft einen völlig neuen Blick auf die Klimakrise: Alle reden nur von CO2, dabei sind Dürre, Hitze und Fluten auch Folgen von massiven Veränderungen der Landschaft, Bodenversiegelungen und gestörten Wasserkreisläufen.

Die gute Nachricht: Daran können wir etwas ändern, ohne darauf warten zu müssen, dass die nächste Klimakonferenz endlich Ergebnisse bringt. Lokale Gruppen und engagierte Kommunen können zwar nicht den CO2-Gehalt der Atmosphäre senken, wohl aber die Temperaturen vor Ort. Wasser und Vegetation sind dabei die Lösung: Gelingt es uns, mehr Wasser in der Landschaft zu speichern sowie Städte und Landschaften zu begrünen, kann es mehr regnen und kühler werden, die Überschwemmungsgefahr sinkt. So bekommen wir drei Lösungen zum Preis von einer: Klima-, Arten- und Gesundheitsschutz.

Das Buch nimmt uns mit in intakte Flusslandschaften, Acker und Flure, zukunftsfähige Wälder sowie Städte, die Wasser wie Schwämme speichern, statt es in die Kanalisation zu leiten. Ein Buch, das Mut macht und zum Nachmachen inspiriert.

„Das Buch zeigt einen ganz neuen Blick auf die Klimakrise. Und eine Handlungsoption: Klimalandschaften!“
Dr. Felix Prinz zu Löwenstein

„Wir können viel tun, um der Klimakatastrophe zu begegnen. Bodenschutz und Pflanzenbau muss dabei in den Fokus, deshalb bin ich den Autoren Stefan Schwarzer und Ute Scheub sehr dankbar, dass sie so viele wertvolle Ansätze liefern.“
Dr. Ophelia Nick, Staatssekretärin BMEL

„Regenerative statt degenerative Landwirtschaft – damit können wir die Erde heilen.”
Sepp Braun, Bio-Bauer, Bioland-Stiftung

„Es ist nicht nur der Klimawandel schuld; wir können unsere Landbewirtschaftung so verändern, dass der Wasserhaushalt sehr viel resilienter wird und die Folgen von Dürren und Fluten beherrschbarer bleiben, wie in diesem Buch wunderbar aufgezeigt wird.”
Dietrich Borchardt, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

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Karl Auerswald „Die Rolle des Bodens für die landwirtschaftliche Erzeugung während des Klimawandels“

Karl Auerswald „Die Rolle des Bodens für die landwirtschaftliche Erzeugung während des Klimawandels“

Interessanter Vortrag von Prof. Karl Auerswald: „Ein wesentlicher Effekt des Klimawandels in unseren Breiten bis zur Mitte dieses Jahrhunderts wird sein, dass Regen- und Trockenphasen länger werden und dass tendenziell mehr Niederschlag im Winter fällt, während die Sommer trockener werden. Dem Boden als wichtigstem Puffer kommt daher eine noch größere Bedeutung als in der Vergangenheit zu. Gleichzeitig führt der Klimawandel aber auch zu immer erosiveren Regen und schädigt daher diesen Puffer. Der Vortrag beleuchtet das entstehende Spannungsfeld, das weiter dadurch verstärkt wird, dass auch der Landnutzungswandel die Pufferfunktion des Bodens stark beeinträchtigt. Anstatt die Landschaft und die Landnutzung klimaresistent zu gestalten, wurden sie durch die von Gesellschaft, Landwirtschaft und Forstwirtschaft verfolgte und akzeptierte Effizienzsteigerung besonders vulnerabel.“

https://www.youtube.com/watch?v=joVZg3Ex1dQ

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Zu trocken, zu dicht: Schweizer Böden brauchen Hilfe

Zu trocken, zu dicht: Schweizer Böden brauchen Hilfe

Interessanter Beitrag beim SRF: „Erodierte Böden in der Landwirtschaft, zu viel Hitzestau in den Städten – zu wenig oder schlecht genutztes Wasser im Boden wird zum Problem. Doch es gibt Lösungen, um Landschaften wieder nachhaltig zu vernässen und die Ressource Wasser auch in der Stadt als Klimawerkzeug gegen Hitze zu nutzen.“

https://www.srf.ch/play/tv/einstein/video/zu-trocken-zu-dicht-schweizer-boeden-brauchen-hilfe?urn=urn:srf:video:27e5a414-60be-453c-be05-7e03352b1c97

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Schloss Kirchberg, 30.11.: Boden und Wasser in der Klimakrise. Wie gelingt ressourcenschonende Landwirtschaft in Dürrezeiten?

Schloss Kirchberg, 30.11.: Boden und Wasser in der Klimakrise. Wie gelingt ressourcenschonende Landwirtschaft in Dürrezeiten?

Stefan Schwarzer und Michael Reber in der Akademie für ökologische Land- und Ernährungswirtschaft Schloss Kirchberg Kirchberg a.d. Jagst, am 30.11.23 ab 18/19h:

Monatliche Temperaturrekorde und extreme Wetterereignisse be- drohen Landwirtschaft und Umwelt. Fehlende Niederschläge, Hitze und Austrocknung stehen temporärem Starkregen, Hochwasser- ereignissen und Erosion gegenüber. Wenn es nicht gelingt, Wasser und Böden besser zu schützen, wird nicht nur die Landwirtschaft in die Krise geraten. Hauptreferent Stefan Schwarzer, Physischer Geograf und Permakultur-Designer, spricht über aufbauende Land- wirtschaft und Wasserkreisläufe in der Klimakrise. Landwirt Mi- chael Reber aus Gailenkirchen bei Schwäbisch Hall erläutert die Bedeutung gesunder Böden in der Klimakrise.

https://akademie-schloss-kirchberg.de/de/aktuelles?name=boden-und-wasser-in-der-klimakrise-wie-gelingt-ressourcenschonende-landwirtschaft-in-duerrezeiten-mit-stefan-schwarzer-&news=7

 

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Was tun gegen die Hitze? Begrünen und beblauen

Was tun gegen die Hitze? Begrünen und beblauen

Ein Artikel von Ute Scheub und Stefan Schwarzer in der taz [1]: „Was tun gegen die Hitze? Begrünen und beblauen. – Es herrscht Sommerschmerz statt Sommerfrische: Extremwetter machen Angst. Doch wir können viel tun, um Städte und Landschaften zu kühlen.“

„Italien, Spanien, Griechenland, Algerien – rund ums Mittelmeer leiden Mensch und Natur unter extremer Hitze, Dürre und Waldbränden. Das Lebensgefühl des dolce vita verbrennt. Vergangen die Zeit, als wir das türkisblaue Mittelmeer genießen konnten. Stattdessen: Sommerschmerz. Trauer und Hitzeangst. Doch jetzt in Ohnmacht und Depression zu versinken, wäre völlig falsch. Um Städte und Landschaften zu kühlen, können wir sehr viel tun.“

[1] https://taz.de/Was-tun-gegen-die-Hitze/!5949075/

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Unser Buch "Aufbäumen gegen die Dürre" in den Rezensionen

Unser Buch "Aufbäumen gegen die Dürre" in den Rezensionen

Unser Buch „Aufbäumen gegen die Dürre“ [1] ist nun seit gut einem Monat auf dem Markt. Ein paar Kommentare aus Rezensionen:

»Dieses Buch lohnt nicht nur zu lesen, es lohnt sich auch buchstäblich bis zur letzten Seite.« Ruth Ciesinger; Der Tagesspiegel

»Eine anregende Lektüre, die beim aktuell doch recht verengten Fokus der Diskussion auf Heizungsanlagen und technische Lösungen den Blick weitet auf die Vielfalt ganz konkreter Alternativen, mit naturnah-ökologischen, dabei oft kostengünstigen Maßnahmen der Klimaerhitzung zu begegnen – auch bei uns.« Christina Mertens, umwelt mitwelt zukunft

»Dieses Buch ist eines der interessantesten, das ich in der letzten Zeit in die Hände bekommen habe!« Christa Kummer auf Instagram (ORF Wetterfrau)

»Ein Buch, das Mut macht und zum Nachmachen inspiriertBaubiologie Magazin

[1] https://www.oekom.de/buch/aufbaeumen-gegen-die-duerre-9783987260209

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