Wirtschaft

5. Webinar-Reihe »Aufbauende Landwirtschaft« – Heute: Karl & Agathe Lingenhel. Vielfalt im Betrieb. Kreisläufe, Altes und Neues, Produktion und Vermarktung

5. Webinar-Reihe »Aufbauende Landwirtschaft« – Heute: Karl & Agathe Lingenhel. Vielfalt im Betrieb. Kreisläufe, Altes und Neues, Produktion und Vermarktung

Heute in unserer Webinar-Reihe: Karl & Agathe Lingenhel

Auf dem Betrieb von Agathe und Karl Lingenhel spielt die Kreislaufwirtschaft seit Jahrzehnten eine elementare Rolle. Sie führen ihren Hof seit 1995 gemeinsam und seit 1999 haben sie auf Bio umgestellt. Ihre Überzeugung ist, dass ein gesunder Boden die Grundvoraussetzung für das Wirtschaften im Kreislauf der Natur ist. Dafür fördern sie den Humusaufbau. Die Grundlage dazu liefert die Kompostierung des Festmistes der 24 Original Braunvieh Kühen plus Nachzucht. 30 Hektar Land, die Milchkühe, einige Streuobstbäume alter Sorten und mehrere Bienenkästen gehören zum durchdachten Kreislauf-Betrieb. Aus den Erzeugnissen stellt die Familie Spirituosen und Chutneys sowie Joghurt und verschiedene Käse her. Die Familie Lingenhel hat 2019 den CERES-Award als Biolandwirt des Jahres erhalten.

In unserer 5. Webinar-Reihe zur aufbauenden Landwirtschaft sind u.a.dabei: Gerhard Weißhäupl, Hans Unterfrauner und Phillip Krainbring, und noch einige andere inspirierende Referent*innen mit spannenden Themen.

Und, was neu ist: Wir laden zum »digitalen Stammtisch« ein, d.h. zu Austausch und Begegnung, Fragen & Antworten und Diskussion, zu Begegnung und Vernetzung.

Worum geht es?
Die Anforderungen an Landwirte im 21. Jahrhundert sind groß. Bodenfruchtbarkeit aufbauen, Ökosysteme regenerieren, Biodiversität erhöhen, Wasserhaushalte erhalten, gesunde und nahrhafte Lebensmittel erzeugen – und all dies ökonomisch rentabel.

Für wen ist die Reihe geeignet?
Die Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ richtet sich an alle Landwirte, die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau kommend. Ab dem 18.02.2021 teilen 10 Praktiker in 10 Webinaren à 90 Minuten ihre Erfahrungen mit den Teilnehmenden. Durch die Interaktionsmöglichkeit bekommen diese wiederum direkt ihre Fragen vom Praktiker beantwortet.

Die Themen
Die Themen der einzelnen Webinare sind vielfältig und reichen von grundlegenden Analysen der Zusammenhänge im Boden bis zu der konkreten Anwendung unterschiedlicher Praktiken einer aufbauenden Landwirtschaft. Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Ernährung; Wurzeln; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung, Ökonomie der Landwirtschaft; Marktgarten; Wurmkompost, u.v.a.m.

Die Praktiker
Mit Monika Sobotik, Gerhard Weißhäupl, Hans Unterfrauner und Phillip Krainbring (CERES-Ackerbauer 2019), sind auch dieses Mal wieder Hochkaräter für Innovationskraft und Wissen im regenerativen, aufbauenden Ackerbau dabei. Karl Lingenhel (CERES-Biolandwirt 2019) ist mit seinem vielfältigen Betrieb dabei und Alfred Grand mit dem Regenwurmkompost. Krautgaart aus Luxemburg referieren zum Marktgarten-System. Und mit Christian Hiß, Birgit Wilhelm und Ulrike von Aufschnaiter schauen wir uns auch Aspekte wie „Landwirtschaft richtig rechnen“, die gesellschaftliche Verantwortung von Boden und die gesunde Nahrung (nicht nur) für Kinder an.

Das Format

  • 10 Webinare à 90 Minuten (60 Minuten Präsentation, 30 Minuten Fragen & Antworten).
  • Die Webinar-Reihe kann als Ganzes für 79,90€ gebucht werden.
  • Alle Webinare werden aufgezeichnet und stehen den Teilnehmenden im Anschluss zur Verfügung.
  • Beginn: Donnerstag, 18. Februar um 20:00 Uhr (digitaler Stammtisch: 19:00 Uhr). Danach wöchentlicher Rhythmus.
  • Ein Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Mengenrabatte für Institutionen auf Nachfrage möglich.

Anmeldung sowie weitere Informationen unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de

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5. Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“. 10 Webinare – 10 Praktiker berichten. Start 18.02.2021

5. Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“. 10 Webinare – 10 Praktiker berichten. Start 18.02.2021

Am Donnerstag, 18.02.2021, geht es los mit unserer 5. Webinar-Reihe zur aufbauenden Landwirtschaft. Mit dabei u.a. Gerhard Weißhäupl, Hans Unterfrauner und Phillip Krainbring. Mal wieder eine inspirierende Referenten*innen und spannende Themen mit dabei.

Und, was neu ist: Wir laden zum »digitalen Stammtisch« ein, d.h. zu Austausch und Begegnung, Fragen & Antworten und Diskussion, zu Begegnung und Vernetzung.

Worum geht es?
Die Anforderungen an Landwirte im 21. Jahrhundert sind groß. Bodenfruchtbarkeit aufbauen, Ökosysteme regenerieren, Biodiversität erhöhen, Wasserhaushalte erhalten, gesunde und nahrhafte Lebensmittel erzeugen – und all dies ökonomisch rentabel.

Für wen ist die Reihe geeignet?
Die Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ richtet sich an alle Landwirte, die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau kommend. Ab dem 18.02.2021 teilen 10 Praktiker in 10 Webinaren à 90 Minuten ihre Erfahrungen mit den Teilnehmenden. Durch die Interaktionsmöglichkeit bekommen diese wiederum direkt ihre Fragen vom Praktiker beantwortet.

Die Themen
Die Themen der einzelnen Webinare sind vielfältig und reichen von grundlegenden Analysen der Zusammenhänge im Boden bis zu der konkreten Anwendung unterschiedlicher Praktiken einer aufbauenden Landwirtschaft. Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung und Effektive Mikroorganismen; Ernährung; Wurzeln; Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung, Ökonomie der Landwirtschaft; Marktgarten; Wurmkompost, u.v.a.m.

Die Praktiker
Mit Monika Sobotik, Gerhard Weißhäupl, Hans Unterfrauner und Phillip Krainbring (CERES-Ackerbauer 2019), sind auch dieses Mal wieder Hochkaräter für Innovationskraft und Wissen im regenerativen, aufbauenden Ackerbau dabei. Karl Lingenhel (CERES-Biolandwirt 2019) ist mit seinem vielfältigen Betrieb dabei und Alfred Grand mit dem Regenwurmkompost. Krautgaart aus Luxemburg referieren zum Marktgarten-System. Und mit Christian Hiß, Birgit Wilhelm und Ulrike von Aufschnaiter schauen wir uns auch Aspekte wie „Landwirtschaft richtig rechnen“, die gesellschaftliche Verantwortung von Boden und die gesunde Nahrung (nicht nur) für Kinder an.

Das Format

  • 10 Webinare à 90 Minuten (60 Minuten Präsentation, 30 Minuten Fragen & Antworten).
  • Die Webinar-Reihe kann als Ganzes für 79,90€ gebucht werden.
  • Alle Webinare werden aufgezeichnet und stehen den Teilnehmenden im Anschluss zur Verfügung.
  • Beginn: Donnerstag, 18. Februar um 20:00 Uhr (digitaler Stammtisch: 19:00 Uhr). Danach wöchentlicher Rhythmus.
  • Ein Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Mengenrabatte für Institutionen auf Nachfrage möglich.

Anmeldung sowie weitere Informationen unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de

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5. Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“. 10 Webinare – 10 Praktiker berichten. Start 18.02.2021

5. Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“. 10 Webinare – 10 Praktiker berichten. Start 18.02.2021

Die Anforderungen an Landwirte im 21. Jahrhundert sind groß. Bodenfruchtbarkeit aufbauen, Ökosysteme regenerieren, Biodiversität erhöhen, Wasserhaushalte erhalten, gesunde und nahrhafte Lebensmittel erzeugen – und all dies ökonomisch rentabel.

Die Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ richtet sich an alle Landwirte, die auf der Suche nach Lösungen sind, ob konventionell oder ökologisch, jung oder alt, aus dem Ackerbau, der Tierhaltung oder dem Gemüsebau kommend. Ab dem 18.02.2021 teilen 10 Praktiker in 10 Webinaren à 90 Minuten ihre Erfahrungen mit den Teilnehmenden. Durch die Interaktionsmöglichkeit bekommen diese wiederum direkt ihre Fragen vom Praktiker beantwortet.

Die Themen der einzelnen Webinare sind vielfältig und reichen von grundlegenden Analysen der Zusammenhänge im Boden bis zu der konkreten Anwendung unterschiedlicher Praktiken einer aufbauenden Landwirtschaft.

Die Praktiker:
Mit Monika Sobotik, Gerhard Weißhäupl, Hans Unterfrauner und Phillip Krainbring (CERES-Ackerbauer 2019), sind auch dieses Mal wieder Hochkaräter für Innovationskraft und Wissen im regenerativen, aufbauenden Ackerbau dabei. Karl Lingenhel (CERES-Biolandwirt 2019) ist mit seinem vielfältigen Betrieb dabei und Alfred Grand mit dem Regenwurmkompost. Krautgaart aus Luxemburg referieren zum Marktgarten-System. Und mit Christian Hiß, Birgit Wilhelm und Ulrike von Aufschnaiter schauen wir uns auch Aspekte wie „Landwirtschaft richtig rechnen“, die gesellschaftliche Verantwortung von Boden und die gesunde Nahrung (nicht nur) für Kinder an.

Das Format:

  • 10 Webinare à 90 Minuten (60 Minuten Präsentation, 30 Minuten Fragen & Antworten).
  • Die Webinar-Reihe kann als Ganzes für 79,90€ gebucht werden.
  • Alle Webinare werden aufgezeichnet und stehen den Teilnehmenden im Anschluss zur Verfügung.
  • Beginn: Donnerstag, 18. Februar um 20:00 Uhr. Danach wöchentlicher Rhythmus.
  • Ein Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Mengenrabatte für Institutionen auf Nachfrage möglich.

Anmeldung sowie weitere Informationen unter www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de

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Symposium »Aufbauende Landwirtschaft« vom 29. – 31.01.2021 als Online-Event

Symposium »Aufbauende Landwirtschaft« vom 29. – 31.01.2021 als Online-Event

Unser nun schon 5. Symposium »Aufbauende Landwirtschaft« wird vom 29.-31.1.2021 online statt finden. Auch als Online-Symposium haben wir nicht nur spannende und inspirierende Vorträge für Euch, sondern wollen mit Euch, wie gehabt, in den Austausch gehen und Zeit für Begegnung integrieren. Wir laden Euch ein, mit uns in diesem neuen Rahmen zu experimentieren.

Wir haben die Agenda verändert, so dass wir uns etwas fokussierter treffen können. Aber weiterhin bieten wir eine Vielfalt an Blickwinkeln an, vom Ackerbau zum Gemüseanbau, von Ganzheitlichem Management zur Ernährung, von dem Für und Wider des Engagement des Handels zur Bodenallianz von Bauern & Bürgern.

Dazu gibt es Kennenlern- und Austauschrunden sowie ein OpenSpace.

Themen werden sein: Direktsaat, Fruchtfolgen, Untersaaten, regenerative Landwirtschaft, Agroforstwirtschaft, Holistisches Management, Marktgarten, Naturschutz meets Landwirtschaft, mobile Tierhaltung im Obstanbau, die Verantwortung des Handels, gesellschaftliches Engagement, Ernährung.

Mit dabei: Armin Meitzler, Florian Röttger, Bernhard Hänni, Jochen Hartmann, Dierk Ausgustin, Sarah Wiener, Viviane Théby, Tobias Ludes, Joseph Amberger & Peter Stapel.

Also, save the date! Und meldet Euch hier an.

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Landwirtschaft richtig rechnen – Ein spannendes Projekt der Regionalwert AG

Landwirtschaft richtig rechnen – Ein spannendes Projekt der Regionalwert AG

Was ist die landwirtschaftliche Arbeit wirklich wert? // Mit der Regionalwert-Leistungsrechnung sind Geldwerte für soziale, ökologische und regionalökonomische Leistungen für jeden landwirtschaftlichen Betrieb jetzt unkompliziert darstellbar

Welch große Rolle die Landwirtschaft für den Schutz der Lebensgrundlagen und für die Gesellschaft spielt, ist ausreichend erforscht und bekannt. Was bisher fehlt, ist eine praktikable Methode, mit der die Leistungen der landwirtschaftlichen Betriebe für nachhaltiges Wirtschaften bewertet und monetarisiert werden können.

Mit der neu entwickelten Regionalwert-Leistungsrechnung werden soziale, ökologische und regionalökonomische Leistungen nicht nur sichtbar, mit ihr lässt sich der Mehrwert der landwirtschaftlichen Arbeit einfach und transparent darstellen.

Jahrelang wurden zusätzliche Anforderungen an die Landwirtschaft gestellt, bei stagnierenden oder gar fallenden Erzeugerpreisen. Gleichzeitig wurde ihr die Verantwortung für die Schäden an den natürlichen Grundlagen zugewiesen.

Mit der Regionalwert-Leistungsrechnung können Landwirt*innen endlich ihren Forderungen nach besserer Entlohnung ihrer Arbeit gegenüber der Gesellschaft, der Politik und den Kund*innen mehr Aussagekraft verleihen und deren Bezahlung einfordern.

Das Besondere und Innovative an der Methode ist, dass sie die tatsächlich im Betrieb geschaffenen Werte und nicht nur die abstrakt berechneten Schäden und Kosten der landwirtschaftlichen Praxis kalkuliert. Sie honoriert die Leistung und betrachtet nicht nur den Schaden. Dadurch wirkt sie sich, vorausgesetzt einer Vergütung, positiv auf das Betriebsergebnis und auf das angeschlagene Selbstwertgefühl der Landwirt*innen aus.

Die größten Vorteile der Regionalwert-Leistungsrechnung sind die schnelle und unkomplizierte Durchführung und die Bandbreite der Leistungsfaktoren. Die Eingabe der Daten und Informationen erfolgt auf der Webseite www.regionalwert-leistungen.de und wird sofort ausgewertet. Über 120 Kennzahlen aus den drei Dimensionen Ökologie, Soziales und Regionalökonomie werden für ein Geschäftsjahr einzeln erfasst und berechnet. In wenigen Stunden Aufwand hält der Betrieb ein Ergebnisdokument in der Hand, in dem Einzelwerte und eine kumulierte Endsumme für die Jahresleistung ausgewiesen sind.

Die Regionalwert-Leistungsrechnung ist für alle landwirtschaftlichen Betriebe geeignet, egal ob Bio oder konventionell, denn jeder Betrieb leistet einen Beitrag zum Schutz der natürlichen Grundlagen und zum Gemeinwohl.

Doch woher kommt das Geld, um den landwirtschaftlichen Betrieben ihre errechnete Forderung zu bezahlen? Wenn der Wille in Wirtschaft, Gesellschaft und in der Politik vorhanden ist, sehen die Akteure der Regionalwert AG dazu verschiedene Möglichkeiten.

So ist der Großteil der Konsument*innen nach Umfragen bereit, mehr für ihre Nahrungsmittel zu bezahlen, wenn im Gegenzug Leistungen nachgewiesen werden. Die gesamte Lebensmittelwirtschaft von der Verarbeitung bis zum Handel ist aufgerufen, ihren Teil dazu beizutragen, denn auch sie braucht eine langfristig leistungsfähige Landwirtschaft. Nach ersten Berechnungen wären knapp 70 Euro pro Jahr und Bundesbürger*in ausreichend um den Mehrwert an die Landwirtschaft zu vergüten.

Die Regionalwert-Leistungsrechnung kann auch für die zukünftige Vergabe der Ausgleichszahlungen der GAP verwendet werden. So sind, nach Berechnungen der Entwickler*innen der Regionalwert-Leistungsrechnung, die jetzigen Geldmittel in Höhe von jährlich ca. 6 Mrd. EUR ausreichend, um die Transformation der Landwirtschaft zu mehr Nachhaltigkeit voranzubringen. Nun liegt ein Instrument vor, dies auch leistungsorientiert umzusetzen und zu steuern.

Die Regionalwert-Leistungsrechnung kostet netto 500 EUR pro Geschäftsjahr und Betrieb. Sie ist zunächst im gesamten deutschsprachigen Raum anwendbar. Die Übertragung in andere Sprachen ist in Arbeit.

Weitere Informationen und Ansprechpartner auf der Internetseite www.regionalwert-leistungen.de und bei der Regionalwert AG Freiburg unter www.regionalwert-ag.de, sowie bei der Regionalwert-Impuls GmbH unter www.regionalwert-impuls.de.

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Positionspapier der IG gesunder Boden zum CO2-Zertifikate-Handel in der Landwirtschaft

Positionspapier der IG gesunder Boden zum CO2-Zertifikate-Handel in der Landwirtschaft

CO2- oder Humuszertifikate sind gerade in Mode. Wäre ja auch schön, wenn da zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden können. Jedoch, so einfach ist die Sache nicht. Humus lässt sich nicht ganz so einfach aufbauen. Ist nicht unendlich aufbaubar, und umso schwieriger erhöhbar, je höher der Gehalt ist. Der Boden findet durch ständige Auf- und Abbauprozesse sein eigenes Gleichgewicht, wenn nicht mehr ständig aufgebaut wird. Humus kann wieder durch »falsche« Maßnahmen deutlich schneller ab- als aufgebaut werden.
Grundsätzlich stellt sich die Frage nach dem Potential in Böden – siehe dazu z.B. mein Vortrag vom Symposium Aufbauende Landwirtschaft zum Speicherpotential von Kohlenstoff in Böden. Auch und gerade im Vergleich zu anderen Maßnahmen, wie z.B. der Wiedervernässung von Mooren.
Dazu kommt die Frage, inwieweit die Landwirte die alleinige Verantwortung für diese Maßnahmen tragen müssen, und sich Unternehmen recht einfach »freikaufen« können von ihren Emissionen.

Dies nur ein paar Punkte, die diskutiert werden müssen. Die IG Gesunder Boden hat dazu ein Positionspapier erarbeitet, in dem sie ihre Zurückhaltung diesem Thema gegenüber formulieren, und die Bedingungen, unter denen sie diese Zertifizierung überhaupt als sinnvoll ersehen. Einige der Punkte sind leicht nachvollziehbar, dass z.B. eine CO2-Bilanzierung sich nicht nur auf einzelne Schläge oder alle Flächen, sondern auf den ganzen Betrieb beziehen sollte.

Ja, Bewusst-Werdung vom Boden kann über die Zertifikate helfen und ist ganz wichtig. Das Vergegenwärtigen der entsprechend anzupassenden Maßnahmen zum Humusaufbau ist grundsätzlich in vielerlei Hinsicht richtig. Aber die Reduzierung des Humusaufbaus auf »Klimaschutz« und auch das »Abschieben« von Verantwortung an Landwirte finde ich persönlich nicht gut, und bräuchte, meiner Ansicht nach, ein ganzheitlicheres Herangehen.

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Solarkraftwerk mit Schafen und Ackerbau

Solarkraftwerk mit Schafen und Ackerbau

Bin selbst kein Fan der großen Photovoltaik-Anlagen, die man so am Rande der Autobahnen sieht. Aber in der Kombi mit Landwirtschaft wird die Fläche zumindest mal funktioneller genutzt. Hier hatte ich schon mal von einem Projekt am Bodensee berichtet.
»Im Rahmen der Agrophotovoltaik entsteht derzeit in Österreich die größte PV-Anlage und dient Schafen zur Weide. Standort dafür ist eine ehemalige Schotterdeponie in Wien. Energieversorger Wien Energie hat damit den Traunsteiner Projektentwickler Maxsolar beauftragt. Wie Max Solar mitteilte, handele es sich dabei um den „Schafflerhof“. Dieser solle aber nicht nur umweltfreundlichen Strom für tausende Wiener Haushalte erzeugen. Das Projekt diene auch der Landwirtschaft. So sollen zwischen den 25.780 Photovoltaik-Modulen 150 Jura-Schafe weiden. Auch an Ackerbau sei angedacht. Maxsolar konzipiere die PV-Anlage auf den 12,5 Hektar im Rahmen der Agrophotovoltaik.« Mehr dazu hier.

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Artikel: Agrargeschichte – Wie die Farm zur Fabrik wurde

Artikel: Agrargeschichte – Wie die Farm zur Fabrik wurde

In meinen Vorträgen zur Entwicklung der Landwirtschaft betone ich immer wieder, dass seit Entwicklung der Landwirtschaft das Mehr an Produktion durch diese und der Zuwachs der Bevölkerung in einer sich selbst verstärkenden Rückkopplung stehen. Diese These nimmt der Spiegel in diesem Artikel auf: »Die industrielle Landwirtschaft produziert Nahrung für bald acht Milliarden Menschen. Und sie könnte noch viel mehr. Fragt sich nur, ob das gut wäre.« Interessanter Beitrag.

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Agrarsubventionen 2019: Wer kriegt wie viel?

Agrarsubventionen 2019: Wer kriegt wie viel?

Interessanter Artikel zu den in 2019 geflossenen Agrarsubventionen. Ein paar Zahlen:

  • Die EU hat 59 Milliarden Euro dafür ausgegeben.
  • Deutsche Landwirte haben 6,35 Milliarden erhalten.
  • Im Durchschnitt machen die Zahlungen der 1. Säule etwa 40 Prozent des Einkommens der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland aus.
  • Die Direktzahlungen betrugen 2018 im Schnitt 281 Euro pro Hektar.
  • Lediglich 0,5% der Höfe in Deutschland bekommen pro Jahr mehr als 300.000 Euro aus Brüssel an Ausgleichszahlungen.
  • Jedoch: 20% der Betriebe in der EU empfangen 80% der gesamten Agrarzahlungen.
  • Da in Deutschland rund 60% der Flächen als Pachtland bewirtschaftet werden liegt es nahe, dass verhältnismäßig geringe Subventionen an Kleinbetriebe quasi »verpuffen«.
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Crowdfunding: Wir stehen drauf – Videokampagne. Landwirtschaft als Teil der Lösung

Crowdfunding: Wir stehen drauf – Videokampagne. Landwirtschaft als Teil der Lösung

Spannendes Projekt mit filmischer Dokumentation von innovativen Projekten, welches eine gemeinsame Finanzierung braucht: »Landwirtschaft als Teil der Lösung? Wir wollen zeigen, wie mutige Menschen eine Form des Anbaus umsetzen, der lebendige Ökosysteme fördert, den Klimawandel abmildert und somit die Zukunftsfähigkeit der landwirtschaftlichen Erzeugung sichern kann. Regenerative Landwirtschaft basiert vor allem auf der Grundlage aller Landwirtschaft: dem Boden. In 24 Videoporträts zeigen wir Menschen und Höfe, die Pionierarbeit im Feld leisten, und lassen sie von ihren Erfahrungen und Herausforderungen erzählen.«

Hier der Link zum Facebook-Video.

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Doku: Das Saatgut-Kartell

Doku: Das Saatgut-Kartell

Eine Doku, die einen Einblick in die Geschäfte und Geschäftspraktiken der Saatgutfirmen erlaubt: »Modernes, standardisiertes Saatgut wird wie Gold gehandelt, und das Milliardengeschäft liegt in den Händen weniger internationaler Agrarkonzerne. Sie produzieren in Billiglohnländern – unter miserablen Bedingungen, oft illegal mit Kinderarbeit und Frauenausbeutung. Schönheit und lange Haltbarkeit der genmanipulierten Obst- und Gemüsesorten gehen auf Kosten des Geschmacks und der Nährstoffe. Alte Sorten sterben aus, auf Kosten der Biodiversität. Doch weder Landwirte noch Verbraucher scheinen eine Wahl zu haben.«

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