Ich war neugierig, und habe das mal selbst ausprobiert: Wie hoch ist die Wasser-Infiltrationsrate auf einem verdichteten Acker (mit regelmässigem Mais-Anbau), auf der anderen Straßenseite unserer (bio)regenerativer Gemüseacker, und dann noch etwas weiter der vom Bodentyp etwas schlechtere weil noch tonigere (bio)regenerative Kleegras-Acker. Natürlich sind die Bedingungen nicht komplett vergleichbar – aber es gibt eine gute Orientierung für das Potential, welches in vielen unserer Äckern schlummert, was die Wasserspeicher- und Wasserinfiltrationskapazität angeht. Der simulierte Niederschlag
Ich habe den aktuellen Beitrag von Marie Hoffmann zur EU-Naturwiederherstellungsverordnung gesehen. Dass sie sich für klimaresiliente Mischwälder einsetzt und darauf hinweist, dass wir unsere Wälder an das Klima von morgen anpassen müssen, teile ich ausdrücklich. Die Erfahrungen mit Fichtenreinbeständen zeigen deutlich, dass wir umdenken müssen. Gerade deshalb finde ich es schade, wenn eine so wichtige Debatte sehr zugespitzt geführt wird. Die Verordnung schreibt weder pauschal Buchenwälder vor, noch verbietet sie Douglasie, Esskastanie oder andere geeignete
Letztens hat das Staatsministerium Baden-Württemberg einen Beitrag mit Cem Özdemir zum Hochwasserschutz gepostet. „Ich kümmer mich um euren Schutz vor Hochwässern“ – so der Inhalt. Und dazu werden dann Beton- und Stahlrückhaltebecken gezeigt. Hey Leute, ihr seid doch von den Grünen! Ein großer Teil der Lösung liegt nicht in der Symptom-Bekämpfung mittels technischer Bauwerke die viel Geld kosten und nur selten genutzt werden wollen, sondern sollte in der Ursachenbekämpfung liegen: Schwammlandschaften entwickeln. [Denn es ist
Aus aktuellem Anlass – Trockenheit und Dürre – möchte ich unser Buch empfehlen: »Aufbäumen gegen die Dürre« (Amazon, Buch7, oekom). Das Buch zeigt, dass die zunehmenden Dürren und Wetterextreme nicht allein eine Folge des Klimawandels sind. Ebenso entscheidend ist die Art und Weise, wie wir seit Jahrzehnten mit unseren Landschaften umgehen. Entwässerte Moore, begradigte Flüsse, Drainagen, verdichtete Böden, versiegelte Flächen und eine Landwirtschaft, die vielerorts zu wenig Wasser in der Landschaft hält, führen dazu, dass Regen
Auch mal gute Nachrichten aus den USA, die sogar mit Donald Trump zusammen hängen: Donald Trump engagiert sich für Regenerative Landwirtschaft! Jonathan Lundgren, in Kreisen der regenerativen Landwirtschaft als forschender Biologe und nun auch Praktiker bekannt, war mit dabei in einer Beratungsrunde zur »Executive Order to support regenerative agriculture«! Jonathan hat sich vor ein paar Jahren entschieden „Daten zu sammeln“ rund um das Thema regAg. Und hat mit diesen wissenschaftlichen Analysen und dem entstandenen Datenpool
Wow! Dänemark zeigt, dass Landwirtschaftspolitik ganzheitlich gedacht werden kann. Die neue Regierung beschränkt sich nicht auf einzelne Maßnahmen, sondern richtet zahlreiche Bereiche gleichzeitig neu aus: mehr Tierwohl, weniger Antibiotika, eine CO₂-Abgabe in der Tierhaltung, steuerliche Vorteile für Obst und Gemüse, strengere Umweltauflagen, ein eigenes Ministerium für Natur und Tierschutz sowie die Renaturierung von 390.000 Hektar Land. Gleichzeitig werden besonders betroffene Betriebe finanziell unterstützt. So kann es gehen. Deutschland, wach auf! Leider ist diese Bundesregierung weiterhin
Spannendes Event im Allgäu, wo ich auch mit einem Vortrag zu „Gesundheit beginnt im Boden“ dabei bin. Natur neu entdecken und Zukunft aktiv mitgestalten wollen. Das GreenPulse Festival verbindet Naturerlebnis, Wissenschaft, Bildung und Kultur zu einem vielfältigen Wochenende. Über 40 Mitwirkende gestalten ein abwechslungsreiches Programm mit Workshops, Vorträgen, Exkursionen und Konzerten. Auf der Hauptbühne und im Rittersaal erwarten dich Naturfilmprojektionen, interaktive Formate und inspirierende Beiträge, die Wissen und Kultur verbinden. Exkursionen führen direkt in die
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Gesundheit beginnt im Boden – und verändert den Blick auf die Welt Was haben ein fruchtbarer Acker, ein Apfel, eine Kuh und Ihr Darm gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel. Doch die moderne Mikrobiomforschung zeigt: Sie sind Teil eines gewaltigen, unsichtbaren Netzwerks, das alles Leben miteinander verbindet. Genau darum geht es in unserem Buch „Gesundheit beginnt im Boden“. Dieses Buch ist kein weiteres Ernährungsbuch. Es ist keine Anleitung für das nächste Superfood und auch kein Ratgeber
Schöne Vorstellung von Keyline System und Wässersystemen von Philipp Gerhardt. Was es ist, worauf es ankommt, wie es aussehen kann. Gute Einblicke, schöne Bilder. So sollte unsere Land(wirt)schaft zukünftig aussehen! Video: https://www.youtube.com/watch?v=QljdMi_Na4s
Ein Vortrag von Lucas Kohl zum Thema „Bodenanalyse und Bodenbewertung mit dem Haney Bodentest„. (https://youtu.be/3gsyBgEVA_Y) Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2026 – Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft — https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/ Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem der Pflanzen, vitalisierende
Interessantes Interview mit Thomas Lecomte, Agronomist und Farm-Manager bei Soil Capital zum Thema Profitabilität von regenerativen Ansätzen/Höfen (vor allem in der zweiten Hälfte/letztem Drittel). Lohnt es sich finanziell für einen Hof auf regenerative Praktiken (inkl. Systemdenken/-planung) umzustellen? Seiner Ansicht nach ja: Durch Umstellung auf flachere Bodenbearbeitung, Integration von vielfältigen Zwischenfrüchten und höherer Fruchtfolge (und anderen Maßnahmen) ergeben sich automatisch Einsparungen bei Maschinenverschleiss, Arbeitszeit, chemischem Dünger und Pestiziden, die sich rechnen. Dass dies auf längere Sicht
Vom 08. bis 10. Mai 2026 fand auf Schloss Tempelhof erstmals das Symposium Aufbauende Waldwirtschaft statt. Waldbesitzende, Forstpraktikerinnen und Forstpraktiker, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende kamen zusammen, um eine zentrale Frage zu diskutieren: Wie können durch mehr biologische Vielfalt, lebendige Waldböden sowie eine verbesserte Wasserspeicher- und Wasserverfügbarkeit langfristig stabile, klimaangepasste und zugleich produktive Wälder entstehen? Die Vorträge und Diskussionen machten deutlich, dass die Herausforderungen des Klimawandels nicht allein durch technische Maßnahmen gelöst werden können. Vielmehr
In unserem Buch „Gesundheit beginnt im Boden“ geht es ja darum, welchen entscheidenden Einfluß Mikroben auf unsere Gesundheit haben. Die ersten 1000 Tage (von der Zeugung bis zum alter von ~3 Jahre) sind entscheiden für die Entwicklung unseres Mikrobioms. Eine wesentliche Rolle dabei spielt auch die Geburt – ob natürlich oder per Kaiserschnitt macht einen Unterschied für das Baby – aber, wie neueste Forschungen zeigen, nochmal anders als gedacht. Neugeborene kommen bei einer vaginalen Geburt
Es sollte eigentlich genau anders herum sein: Die Städte sollten Millionen von Bäume pflanzen – statt dessen sind fast eine Million Stadtbäume sind in Deutschland seit 2018 verschwunden. So verlieren Städte natürlichen Hitzeschutz und sind schlecht auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe. Bäume kühlen über die Verdunstung die Umgebung – und das nicht zu knapp – und schaffen ein angenehme(re)s Klima, gerade wenn es wärmer wird. Wer an heißem Sommertag schon
Ein Vortrag von Prof. Maria Finckh zum Thema „Landwirtschaft ökosystemar denken und was das mit „OneHealth“ zu tun hat„. (https://youtu.be/3gsyBgEVA_Y) Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2026 – Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft — https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/ Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und
Spannend, ein interessantes Konzept zum Starkregen- und Hochwasserschutz in der Land(wirt)schaft und in Kommunen aus der Politik, ÖDP. Die zunehmenden Starkregenereignisse zeigen deutlich: Klassischer, rein technischer Hochwasserschutz stößt an seine Grenzen. Statt Wasser möglichst schnell abzuleiten, braucht es ein Umdenken – hin zu einem dezentralen, naturnahen Ansatz, der bereits dort ansetzt, wo der Regen fällt: in der Fläche. Kernidee ist, Wasser möglichst lange in der Landschaft zu halten. Böden, Vegetation, Moore, Hecken und Gewässerstrukturen wirken dabei
Was passiert, wenn Affen anfangen, regelmäßig Junk Food zu essen? In Gibraltar zeigt sich eine ebenso überraschende wie aufschlussreiche Antwort: Berberaffen greifen gezielt zu Erde. Die Tiere nehmen dort häufig stark verarbeitete Lebensmittel von Touristen auf – reich an Zucker, Fett und Salz, aber arm an Ballaststoffen. Solche Nahrung kann das empfindliche Gleichgewicht des Darmmikrobioms stören. Genau hier setzt die Geophagie an: Die Aufnahme von Boden – insbesondere tonhaltiger Erde – könnte helfen, den Darm
Ein Vortrag von Johannes Zauner zum Thema „Mut zur Schlampigkeit – Mein Weg in die konservierende Landwirtschaft„. (https://youtu.be/NxW8-NH4VIA) Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2026 – Treffpunkt für Vordenker und visionäre Praktiker in der Landwirtschaft — https://symposium.aufbauende-landwirtschaft.de/ Im Fokus des Symposiums standen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen. Themen waren u.a.: Mischkulturen, Untersaaten und Zwischenfrüchte; Agroforstwirtschaft; pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung und Direktsaat; Kompostierung und Mulch; Immunsystem
Was wir essen, ist nie nur „Pflanze“ oder „Tier“. Es ist immer ein Zusammenspiel unzähliger Lebewesen – sichtbar und unsichtbar. Das Buch »verwoben & verflochten: Was Mikroben, Tiere und Pflanzen eint und wie sie uns ernähren« von Florianne Koechlin (Amazon, Buch7) zeigt eindrücklich: Unsere Ernährung basiert auf einem dichten Netzwerk aus Mikroben, Pflanzen und Tieren, das seit Milliarden Jahren kooperiert. Im Zentrum stehen Mikroorganismen. Sie verbinden Boden, Pflanze, Tier und Mensch. Im Boden bauen sie organische
Ein äusserst interessantes Porträt von König Charles III. in der Doku „Natürliches Gleichgewicht: Die Vision eines Königs“ gibt einen intimen Einblick in das leidenschaftliche Bestreben Seiner Majestät, die Menschheit wieder mit der Natur zu vereinen. Schon früh war ihm die Verbindung zur Natur und zu einer biologischen Landwirtschaft ein Herzensanliegen – und dies hat er immer weiter verfolgt, sich dafür eingesetzt und umgesetzt. Doku: https://www.amazon.de/gp/video/detail/0LSUAJK31SF2WKWDHDLG6XLQCF
